Beiträge zum Stichwort ‘ Aktien ’

Frösche und Schmetterlinge

von Bankhaus Rott

In vielen Bereichen gibt es einen Hang zum Markenartikel. Was früher nur in Supermarktregalen zu finden war, zieht sich durch alle möglichen Bereiche. Es beginnt beim Umweltschutz, dessen Komplexität durch den Markenartikel CO2 verdrängt wurde, bis hin zum schwarzen Schwan (black swan), der am Finanzmarkt nur selten in der Berichterstattung aber täglich auftaucht…



Geld und Anti-Geld

von Frank Meyer

Oh Wunder! Erstmals seit fünf Monaten fällt die US-Börse um mehr als ein Prozent. Die Vorschusslorbeeren für den neuen US-Präsidenten werden weniger. Nein, er kann nicht noch schneller als Obama übers Wasser laufen. Mit fast leerer Staatskasse und einer Schuldenobergrenze will er die Wunder bezahlen…



Diesmal ist alles anders

von Frank Meyer

Oha, nun hat Janet Yellen die Zinsen angehoben. Die FED-Chefin und Schutzheilige der Finanzmärkte hatte die „Märkte“ darauf vorbereitet, dass sie das Geld teurer machen wird. Und wenn es schief geht, wird sie auch gebraucht. Notenbank-Chef müsste man sein!



Im Mittel geht’s uns mittelprächtig

von Bankhaus Rott

Mittelwerte können sehr nützlich sein. Wie andere Werkzeuge auch sollte man sie aber nicht zweckentfremden. Gerade die Verkäufer von Finanzprodukten nutzen den Mittelwert oft auf schlichte Art und Weise um ihre Produkte zu bewerben. Ob dies absichtlich oder aus Unwissenheit geschieht, mag fallabhängig sein. Auf das Resultat hat es keinen Einfluss…



Hurra, es kann noch teurer werden!



Das billige Brötchen und der Preis der Aktie

von Bankhaus Rott

Der Renditeanstieg in den USA festigt sich und auch in Europa steigen die Zinsen langsam an. Wie die Aktienmärkte halten sich dennoch die Risikoprämien der Unternehmensanleihen noch stabil. Stabil hohe Preise sollte man allerdings nicht mit günstigen Preisen verwechseln…



Kopfkontrolle am Checkpoint Siggi

von Bankhaus Rott

Das noch junge neue Jahr wartete bereits mit einer Wahnsinnsnachricht auf. Die Meinungskontrolle ist wieder da. Das kann man jedenfalls vermuten, wenn man die Aussagen eines Herrn Grosse-Brömer ernst nimmt, der meinte die Menschen würden zu viele „falsche Meinungen“ vertreten…



Gewinne im Landeanflug

von Bankhaus Rott

Die Kursgewinne an den Aktienmärkten lenken wie so oft von den fundamentalen Entwicklungen ab. Nun sollte sich niemand von einer temporär lahmenden Entwicklung der Gewinne in Bockshorn jagen lassen. Die aktuell zwischen Kursen und Gewinnen klaffende Lücke ist ungewöhnlich groß.



Legale Dauerpleite

von Bankhaus Rott

Nur legale Spielhallen stehen für Verbraucherschutz und Qualität. So steht es bundesweit auf vielen Plakaten. Mit legalen Spielhallen ist vermutlich auch der Finanzmarkt gemeint, anders ist der Riesterwahn der Regierung in den letzten Jahren kaum zu erklären. So jetzt man fleißig jeden Tag auf schwarz, weil bis gestern öfter schwarz als rot kam. Keine erfolgversprechende Strategie…



Verkaufen Zentralbanken ihre Aktien auch wieder?

von Bankhaus Rott

Etwas ungelenk schlenkert der Aktienmarkt derzeit auf der schwarzen Piste dahin. Das kann die wackeren Helden, die doch just erst die Hoffnung auf Dividenden gegen das Kuponheftchen der Anleihen getauscht haben, nicht erschüttern. Irgendwo muss die Kohle ja herkommen…



Die Lindenstraße unter den Stresstests

(von Bankhaus Rott) Die sonntägliche Soap Lindenstraße beglückt die Deutschen seit mehr als 30 Jahren. Wem der Alltag nicht langweilig genug ist, der kann ihm jedes Wochenende vor dem Fernseher noch die letzten Ecken abschleifen. Noch besser klappt das allerdings mit dem Bankenstresstest. Und absurder ist es noch dazu…



Soll und Haben

(von Frank Meyer) Da sagen doch manche Banken über sich, sie wären sicher. Sicher ist nur, dass sie Geld bekommen, wenn sie welches benötigen – wessen auch immer…



Das Geheimnis der niedrigen Zinsen

Die Zentralbanken können zwar die Zinsen im Kreditmarkt auf null Prozent oder darunter drücken. Aber es ist ihnen nicht möglich, alle Zinsen quasi abzuschaffen. Einen positiven realen Zins gibt es stets, und zwar für erfolgreiche Unternehmenstätigkeit.



Die Hoffnung hat neun Leben

(von Bankhaus Rott) Ein Hoch auf die Ungewissheit. Gäbe es am Finanzmarkt nur Anleihen, das Leben wäre doch arg langweilig. Die Finanz-Entertainer wären arbeitslos gäbe es keine Aktien. Denn mit etwas Fantasie kann man aus Aktien alles rausholen. Man muss nur wollen…



Vorsicht. Die Erwartungsschraube nicht zu fest anziehen.

(von Bankhaus Rott) An der Börse werden einem alten Sprüchlein zufolge nur Erwartungen gehandelt. Die Idee hinter dieser Aussage ist nett, der Gehalt gering, sie ist aber hervorragend zur Rechtfertigung jeglicher Kursniveaus geeignet. Der Markt ist eben nie zu teuer, wenn nur alles imer besser wird…



Manni Margentod

(von Bankhaus Rott) Die Bewertung vieler Aktienmärkte auf dem Globus ist enorm angestiegen. Bezieht man die aktuelle Situation und die abwärts tendierenden Wachstumsraten in die Betrachtung ein so ist auch die Bezeichnung grotesk vielerorts nicht zu hoch gegriffen…



Manche Preise sind gleicher als die anderen

von Bankhaus Rott

Der Finanzmarkt und seine diversen Begleiterscheinungen im TV und in so genannten Wirtschafszeitungen haben einen hohen Unterhaltungswert. Wortreich und von bunten Bildern und Videos begleitet wird ein Inhaltsreichtum suggeriert, den es leider nicht gibt….



Die Börsenparty auf den Kopf gestellt

(von Frank Meyer) Die Börsenparty geht weiter, wenn auch mit einem negativen Vorzeichen. Party ist eben Party! Selbst die nur gefühlt gezahlten Dividenden wirken wie Schnaps in der Bowle. Zusätzliche Drogen und Stimulans liefern EZB und Experten. Doch was ist das?



Also sprach die Bewertung

(von Bankhaus Rott) Der gemeine Anleger ist ein geduldige Seele. Europäische Aktien sind inklusive Dividenden und vor Steuern und Gebühren auf dem Stand von 1998 (CHECK). Kein Problem! Der amerikanische Aktienmarkt ist in der Breite extrem hoch bewertet? Das sitzen wir aus!



Welthandel in der Notaufnahme

Während die Börsenunterhaltung sich mit der rückwirkenden Suche nach der Begründung für Kursbewegung beschäftigt, lohnt sich stets der Blick aus der Vogelperspektive. Eine der weniger beruhigenden Entwicklungen ist der anhaltende Einbruch des Welthandels.



Und was kommt jetzt?

(von Bankhaus Rott) 25 Basispunkte mehr oder weniger, so ist die Auffassung der Zentralbank-Jünger, könnten die Welt aus den Angeln heben. 25 Basispunkte! Das sind bezogen auf eine Summe von 100.000 Euro satte 250 Kröten. Wenn dieses Sümmchen angeblich alles kaputt machen, dann guten Abend allerseits!



Das Wochenende ist keine Lösung

(von Bankhaus Rott) Nach schlechten Börsenwochen mag mancher Anleger am liebsten nicht mehr auf die Depotauszüge schaun. Ist der Freitagabend erreicht, freuen sich viele über zwei handelsfreie Tage. Aber der nächste Montag kommt bestimmt…



Hektik, Panik, Fußpilz

(von Bankhaus Rott) Der Mensch tut sich schwer damit, nichts zu tun. Auf eine mehr oder weniger kurze Phase der Beschäftigungslosigkeit folgt oft ein Aktivitätsschub. Man muss was tun! In vielen Lebenssituationen mag dies hilfreich sein, am Finanzmarkt hingegen gibt es kein Anrecht auf einen Stundenlohn…



Signale fürs Anlegervolk

(von Bankhaus Rott) Selbst in der geistigen Mangelwirtschaft sind die Ausreden der Finanzauguren im Überschuss vorhanden. Denn sicher ist nur eines: Auf die größte anzunehmende Sicherheit folgt stets die größte anzunehmende Überraschung. Zum Glück wissen hinterher meistens alle wieder bescheid…



Vier Prozent! Geschnitten oder am Stück?

(von Bankhaus Rott) Zu sagen, die Aktien könnten nicht fallen, weil Anleger keine Alternative hätten, ist in etwa so, als würde man behaupten, die Arbeitslosigkeit könne nicht steigen, weil die meisten Menschen keine Alternative zum Erwerbseinkommen haben. Den Aktienmarkt interessieren die Wünsche und Hoffnungen der Anleger nicht. Wie sollte das auch funktionieren?



Der Aktien-Bullenmarkt könnte schon vorbei sein

Wie ich schon mehrere Male dargestellt habe, ist es kein gutes Geschäftsmodell, wenn man Menschen, die bereits tief in den Schulden stecken, Geld leiht, das zuvor nicht mal existiert hat. Das stimuliert die Wirtschaft nicht. Und es verbessert auch nicht die Lage der Menschen…



Das neue Schwein heißt Huhn

(von Bankhaus Rott) Auch wenn das Bargeld verboten werden sollte, an barem Unfug wird auch künftig kein Mangel herrschen. Einen Beitrag hierzu leistete unlängst ein Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI). Die Aktie sei die neue Anleihe lautete das Fazit. Ob Kühe morgen auch Eier legen wurde nicht erläutert…



Mit Vollgas aufs Glatteis

(von Bankhaus Rott) Je heißer der Markt für Firmenübernahmen läuft, desto skurriler werden die Bewertungen. So darf man sich wundern, wie sehr mancher Firmenkäufer sich über ein halbes Prozent weniger Zinsen für seine Kredite freut und gleichzeitig 50% Aufschlag beim Kauf aus dem Fenster wirft…



Notenbank-Planwirtschaft

Befürchtungen darüber, die EZB könnte ihr erst im März gestartetes Gelddruckprogramm wegen des »Konjunktur- (prognosen)wunders« in Europa wieder einstellen, begegnete der neue Chef-Magier der Märkte, Mario Draghi, mit gleich zwei be(un)ruhigenden Versprechen…



Gleicher Kurs für alle!

(von Bankhaus Rott) Von Werten entkoppelt gibt sich der mediale Betrachter der Aktienwelt mit Wonne dem Preis hin. Steigt der Preis, ist alles gut. Fällt der Preis, muss rasch ein Schuldiger gefunden werden. Was man für den Preis bekommt ist nicht mehr von Interesse…