Susanne Kablitz: Über Blogger, Freiheit, Vernunft und Schlafschafe

10. Juni 2014 | Kategorie: Auf die Ohren, RottMeyer

von Frank Meyer

Mit dieser Sendung stieg die Frauenquote auf unserer Metallwoche um mindestens 50 Prozent. Ich freue mich wie ein kleiner Schneekönig, dass ich Susanne Kablitz zu einem Interview gewinnen konnte. Sie ist Buchautorin, Bloggerin und Finanzcoach – und wie die Jungfrau zum Kinde zum Chefposten der „Partei der Vernunft“ gekommen. Viel Spaß beim folgenden Interview!

Wir unterhalten uns über unsere Erfahrungen mit den aktuellen Geschehnissen der Zeit – ob in wirtschaftlicher, monetärer oder gesellschaftlicher Hinsicht. Am Mikrofon: Frank Meyer. Viel Spaß!

 

Das komplette Interview gibt es auf www.metallwoche.de

Das Buch von Susanne Kablitz

Kluge Geldanlage in der Schuldenkrise -Austrian Investing-


Susanne Kablitz im Netz

Cafè Libertè

Eigentümlich frei

Homepage

angesprochener Buchtipp

Das Massensyndrom: Überleben Sie die gigantischen wirtschaftlichen und politischen Krisen unserer Zeit

Das Massensyndrom: Überleben Sie die gigantischen wirtschaftlichen und politischen Krisen unserer Zeit

…Was Ayn Rand einst sagte…

„Geld ist das Barometer der Moral einer Gesellschaft. Wenn Sie sehen, daß Geschäfte nicht mehr freiwillig abgeschlossen werden, sondern unter Zwang, daß man, um produzieren zu können, die Genehmigung von Leuten braucht, die nichts produzieren, daß das Geld denen zufließt, die nicht mit Gütern, sondern mit Vergünstigungen handeln, daß Menschen durch Bestechung und Beziehungen reich werden, nicht durch Arbeit, daß die Gesetze Sie nicht vor diesen Leuten schützen, sondern diese Leute vor Ihnen, daß Korruption belohnt und Ehrlichkeit bestraft wird, dann wissen Sie, daß Ihre Gesellschaft vor dem Untergang steht.““ Ayn Rand, Die Aristokratie der Beziehungen, S. 464


Themen der Sendung

Partei der Vernunft. Vernunft. Was ist das?
Ayn Rand & Allen Greenspan
Und plötzlich: Parteivorsitzende
Libertär versus Liberal
Cafe Liberte: Eine Tasse Freiheit
Erfahrungen aus einer Unterschriftensammlung
Über die „Weltverbesserer…“
Stärkeres Misstrauen gegenüber Medien, Politik & Elite
Freiheit und finanzielle Grenzen
Geld & Steuern: Wir sind alles Schlafschafe!
Über Kapitalismus und Interventionismus
Bloggerei & Zeitverschwendung…. Sind wir bekloppt?
Lohn sich das Bloggen?
Die Schere im Kopf…
Susanne Kablitz Buch: „Kluge Geldanlage in der Schuldenkrise“
Sparen & Finanzanlage: Wissen ist Macht
Erfahrungen als Finanzcoach
…und manchmal bricht die Welt zusammen
Mut als „elementares Ding“



 

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2 Kommentare auf "Susanne Kablitz: Über Blogger, Freiheit, Vernunft und Schlafschafe"

  1. MFK sagt:

    Weniger amüsante Randbemerkung zu Ayn Rand (Alisa Rosenbaum). Als heftige Raucherin nahm sie nach ihrer Lungenkrebserkrankung selbstverständlich Medicare in Anspruch. Das wird damit von ihren Anhängern gerechtfertigt, sie habe sich niemals gegen die Inanspruchnahme staatlicher Fürsorge ausgesendet sondern lediglich gegen die Implementierung derartiger Programme. Die Freiheit des Handels wird gerne in Anspruch genommen, die Folgen dann aber auf die Allgemeinheit abgewälzt.

  2. samy sagt:

    „You are all a bunch of Socialists“, mit diesen Worten verließ L.v. Mises wutentbrannt eine Diskussionrunde, die sein Schüler Hayek organisiert hatte. Kein Geringerer als der Teilnehmer Friedman berichtet davon. Sowohl Hayek als auch Friedman standen nicht im Verdacht „Sozialisten“ zu sein.

    Ich vermute da bei den Libertären und den Österreichern schlicht ein großes Problem genau zu definieren, was den Sozialismus und was Kapitalismus sei. Polleit machte z.B. neulich in einem hier ebenfalls erschienenen Artikel („Was ist Kapitalismuskritik – und was nicht?“) folgende Aussage, die in seiner Härte auch von v. Mises stammen könnte.

    „Denn den Kapitalismus, die freie Marktwirtschaft, hat es bislang nicht gegeben, in jedem Falle nicht in Reinform. Selbst in den Vereinigten Staaten von Amerika, die nur zu häufig als Paradebeispiel für den Kapitalismus herhalten müssen, gab und gibt es keinen Kapitalismus, sondern (wechselnde) Spielarten des Interventionismus.“

    Wovon also reden die Libertären, wenn sie „Kapitalismus“ sagen? Wie kann es sein, dass ein dann wohl nur in der Theorie funktionierendes Kapitalismuskonzept erstrebenswert sei? Ist es dann nicht vielmehr überaus naheliegend, dass es der menschlichen Natur (also sowohl seinen gut- wie bösartigen Eigenschaften) nicht zuträglich ist, somit in den Menschenmassen mit Zwangsmitteln durchgesetzt werden müsste? Nun kann ein Zwangsmitel ja per definitionem nicht libertär sein.

    Also, meine zwei Fragen wären: Gab es jemals eine längerfristige Phase des libertären Kapitalismus in der Geschichte der Menschheit?

    Falls ja, wurde diese Episode durch externe Schocks beendet oder von innen heraus, durch typische maligne massenpsychologische gesellschaftliche Phänomene?

    VG
    VG

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