Susanne Kablitz: Nanny-Gesellschaften enden im Desaster!

10. April 2015 | Kategorie: Auf die Ohren, RottMeyer

von Frank Meyer

Susanne Kablitz hat ein weiteres Buch geschrieben: Bis zum letzten Atemzug. In diesem Roman beschreibt sie in einer Art Familiengeschichte die allttäglichen Begebenheiten, von denen die meisten Leute betroffen sind, ohne dass sie eine Erklärung dafür finden, was deren wirklichen Ursachen sind. Oft ist es die Allmacht des Staates. Woher aber kommt diese?

Wir lassen sie zu. Warum eigentlich? Oder macht das „Falschgeld“ einen übermächtigen Staat erst möglich? Sie sagt, es sind Illussionen, die zum Scheitern verurteilt sind. Wie immer schon… Ich habe mit ihr darüber auf der Metallwoche gesprochen. Das Interview senden wir heute auch hier auf unserem Blog.

Vor einiger Zeit wurde ich aufgefordert, die Worte „Kapitalismus“ und „Liberalismus“ nicht mehr zu erwähnen, da sie „negative Gefühle“ auslösen würden. Ich solle doch lieber „Soziale Marktwirtschaft“ und „Soziale Gerechtigkeit“ verwenden. Nun, ich antwortete, dass ich dies keinesfalls tun werde; zum einen, weil sowohl das eine wie auch das andere in sich unmöglich sind und zum anderen, weil ich mich dem Zeitgeist niemals anbiedern werde (Quelle)

Zugeschaltet ist uns Susanne Kablitz, Buchautorin von „Bis zum letzten Atemzug“ und Gründungsmitglied des Instituts für Klassischen Liberalismus. Ein zugegebenermaßen etwas philosophischer Podcast… Viel Spaß dabei!



Institut für Klassischen Liberalismus

Homepage Susanne Kablitz

Zum Buch „Bis zum letzten Atemzug“

atemzug

Themen der Sendung

Ende des Wohlfahrtsstaates: Kapitalismus durch und durch?
Was bedeutet Kapitalismus
Illusion: Freier Markt zwischen freien Menschen
War Kapitalismus früher besser? Oder fairer?
Warum hat Kapitalismus nie funktioniert? Oder doch?
Nanny-Gesellschaften enden im Dessaster
Institut für Klassischen Liberalismus
Liberalismus – Libertarismus
Demokratie und Volk. Aber das Volk ist doch dumm!
Wir machen uns permanent etwas vor!
Bis zum Letzten Atemzug: Der Antrieb für ein Buch
Hintergrund: Roland Baader
Ayn Rand: Mentorin von Alan Greenspan
Wieviel Staat braucht der Mensch?
„Ich lass mich nicht mehr bevormunden“! Du Verräter!
Journalismus: Wir sagen alle nur noch den gleichen Quatsch?
Dieses Geld tötet! Kriege aus der Druckerpresse!



 

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Ein Kommentar auf "Susanne Kablitz: Nanny-Gesellschaften enden im Desaster!"

  1. cubus53 sagt:

    Sehr geehrte Frau Kablitz,

    Sie plädieren für ein Leben in Selbstverantwortung. Einverstanden, nur wollen oder können die meisten Menschen genau das nicht. Hier spielt die Sehnsucht nach einem „Leittier“ mit, dem man einfach, bequem und ohne eigene Verantwortung folgen kann. Wie wollen Sie diese Mehrheit von Ihren Ansichten überzeugen?

    Dann sagen Sie, Sie hätten nichts gegen den z.B. Kommunismus oder Sozialismus, Sie machen da halt einfach nicht mit. Das ist eine realitätsferne Ansicht, die so nicht umsetzbar ist. Zahlen Sie den Zwangsbeitrag für ARD und ZDF? Kennen Sie den Bürokratismus, dem man als Selbständiger ausgesetzt ist ? Was nützt es mir zu sagen, da mache ich halt nicht mit?

    Dazu ein anderes Beispiel. Man plant, jedem Menschen einen Chip in die Haut zu pflanzen, sozusagen als Erkennungsmarke. „Da mach ich halt nicht mit“ ? Ok, aber was machen Sie dann, wenn in Ihrem Fall die Tür zum Einkaufsmarkt nicht mehr aufgeht oder der Zugang zum Geldautomaten nicht mehr funktioniert?

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