Europas Schulden in Gold & Silber

16. September 2011 | Kategorie: Kommentare, RottMeyer, Slideshow

 von Frank Meyer

Gold kostet weniger als 1.800 US-Dollar pro Feinunze; Silber weniger als 40 US-Dollar. Eigentlich bin ich auf der Suche nach Verhältnissen. Nicht dass Sie mich falsch verstehen, ich versuche nur, hinter die Dimension der Billionen zu kommen, die Billionen europäischer Staatsschulden…

Schnell musste ich feststellen, dass der Umgang mit einer Zahl und 12 Nullen daran (durch Nullen geschaffen) sehr beschwerlich ist. Mein Taschenrechner hatte ein forsches ERROR parat, als ich 32.000.000.000.000 Euro eingeben wollte. 32 Billionen Euro entspricht der Gesamtverschuldung der Eurozone, sagte Thorsten Polleit und meint damit die Schulden der Staaten, Privaten und Banken. Eine Blase? Ich weiß es nicht, denn sie könnte größer werden. Zumindest bemüht man sich darum, in dieser Sache erfolgreich zu sein.

Zahlen kühl und ist tückisch. Doch dann entdeckte ich im Computer einen Rechner, der auch besondern große Zahlenkolonnen verträgt. Was glauben Sie, wieviele Nullen in einer Exel-Tabelle Platz finden! Und dann verglich ich diese Zahl mit der Größe des Goldmarktes.

Ach ja, in den letzten Tagen gab es viele Warnungen wegen des so hohen Goldpreises, dass ich mir nicht mehr so sicher war, ob die „Goldblase“ vielleicht doch platzen könnte. Der Chart sieht zum Fürchten aus, sagen BlaBlaBlasen-Experten.Sie erkennen nicht, dass die Währung das Problem ist.

Fast wäre ich ihnen auf den Leim gegangen. Und dann fiel Gold, vielleicht nur wegen der erneuten Preissubvention für Goldbugs. Gold ist schließlich so teuer geworden, dass ich es fast nicht mehr mag.

Wenn das Leben aus Preisen bestünde, befänden sich die für Kranken- und Rentenversicherungen auf Allzeithoch. Auch Versicherungen sind so tückisch wie Sonntagsreden der Politiker. Je höher die Preise sind, desto komfortabler behandelt und sicherer fühlt man sich. Qualität hat ihren Preis. Oder? Mehr Leistung, mehr Komfort und ein gutes Gefühl. Beim Gold ist das anders. (Seite 2)

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