Staatsrundfunk spart (bei ausgewählten Themen)

12. Dezember 2014 | Kategorie: RottMeyer

von Bankhaus Rott

Ein Aufruf zum Dialog Europas und Russlands, der von zahlreichen bekannten Bürgern unterzeichnet wurde, fand in der deutschen Medienlandschaft kaum Beachtung. Ob es daran lag, dass die Staatsmedien sich lieber mit Champions League und sterbenden Samstagsabend-Shows beschäftigen?

Der durchaus lesenswerte Appell findet sich in der ZEIT. Die Liste der Unterzeichner ist lang und bietet ein breites Spektrum von Manfred Stolpe über Friedrich Schorlemmer, Mario Adorf, Georg Schramm und Sigmund Jähn bis hin zu Otto Schily und Anselm Grün.

Man darf gespannt sein, was auf die Strategie der unterlassenen Berichterstattung folgt. Vielleicht verweigert die Europäische Union ja den widerspenstigen Geistern ja bald die Wiedereinreise nach einem Auslandsaufenthalt. Man freut sich ja über jede Stelle, an denen über solche Aufrufe gesprochen wird. So wollen wir an dieser Stelle auch die Berichterstattung in der taz nicht unter den Tisch fallen lassen.

Aus der Nähe betrachtet hat den Appell für dieses Blatt ein Autor, der sich sonst laut veröffentlichtem Tätigkeitsprofil mit der „Demokratischen Republik Kongo, Ruanda und der Region der Großen Seen Afrikas“ beschäftigt. Damit ist der Mann prädestiniert für die Ukraineberichterstattung. Der Autor hält sich in dem mit der unemotional wirkenden Überschrift „Kein Bückling vor Putin!“ versehenen Artikel an eine einfache Sprache und ebensolche Gedankengänge.

(taz) Klar, die Bewahrung des Friedens in Europa ist eine gute Idee.

Na, da sind wir aber erleichtert!

(taz) Es herrscht längst Krieg in Europa. In der Ostukraine wird täglich geschossen und bombardiert, sterben täglich Menschen. Der Schlüssel zur Beendigung dieses Krieges liegt in Moskau.

Ach, stimmt ja! So kommt man umhin, sich um die Vermeidung des Krieges zu kümmern, denn der Krieg ist ja schon da. Der Aufruf in der ZEIT betrachtet die Problematik etwas umfassender, was den Autor jedoch nicht zu interessieren scheint.

Der Schlüssel zur Lösung des Problems liegt angeblich in Moskau. Schon gemein, wenn der Kreml diesen nicht rausrückt, da bleibt dem Westen über kurz oder lang leider nur der Bündnisfall. Um welches Schloss es sich handelt und wie und vom wem es aufgeschlossen werden soll, bleibt nebulös. Aber das klären wir dann sicher ebenso rasch und detailverliebt wie die Fragen, wer die tödlichen Schüsse auf dem Majdan abgefeuert hat und was den Absturz von MH 17 verursacht hat. Die neutrale Aufklärungsgruppe ohne Beteiligung Malaysias hat da zwar einige Schwierigkeiten, aber da der Verursacher vielen westliche Politikern und Medien ja schon bekannt war, bevor die Trümmer erkaltet waren, muss man sich um Aufklärung wohl nicht mehr kümmern.

Statt dem Urteil wird heute medial meist lediglich das „Vorurteil im Namen des Volkes“ verbreitet. Wer sich mit nicht belegten Aussagen und oft erwähnten aber nie dargelegten Beweisen nicht anfreunden mag wird zum „Putin-Versteher“ erklärt. Es lebe die Meinungsfreiheit.

(taz) Russland hat sich ukrainisches Staatsgebiet einverleibt, unterstützt kriminelle Banden in der Ostukraine politisch und militärisch aktiv und treibt die Spaltung des Landes voran.

Zur Spaltung des Landes bietet sich der Blick auf die politische Situation in den Jahren vor dem Putsch in Kiew an.

Die Ukraine ist seit langer Zeit politisch gespalten. Bis in den Kongo und in alle Redaktionszimmer der taz hat sich dies offenbar bisher nicht herumgesprochen.

Besonders putzig, vor allem wenn man sich die aktuellen Debatten zum Thema Einwanderung und Verantwortung ins Gedächtnis ruft, ist der folgende Passus.

(taz) Aber der deutsche Aufruf überträgt nicht Russland, sondern Deutschland „besondere Verantwortung für die Bewahrung des Friedens“ und mahnt die „Friedenspflicht der Bundesregierung an“.

Man höre und staune, es gibt offenbar doch noch Sachverhalte, bei denen nicht ausschließlich Deutschland in der Verantwortung steht. Nebenbei bemerkt halten wir die Bewahrung des Friedens übrigens für ein sehr erstrebenswertes Ziel.



So ganz durchgelesen hat der Autor den Aufruf wohl nicht, denn Russland wird beileibe nicht außen vorgelassen.

(Appell in der ZEIT) Niemand will Krieg. Aber Nordamerika, die Europäische Union und Russland treiben unausweichlich auf ihn zu, wenn sie der unheilvollen Spirale aus Drohung und Gegendrohung nicht endlich Einhalt gebieten. Alle Europäer, Russland eingeschlossen, tragen gemeinsam die Verantwortung für Frieden und Sicherheit. Nur wer dieses Ziel nicht aus den Augen verliert, vermeidet Irrwege.

Im Folgenden werden sowohl die Ausdehnung der NATO als auch die Vorgänge auf der Krim erwähnt.

(Appell in der ZEIT) ) Anders ist die für Russland bedrohlich wirkende Ausdehnung des Westens nach Osten ohne gleichzeitige Vertiefung der Zusammenarbeit mit Moskau, wie auch die völkerrechtswidrige Annexion der Krim durch Putin, nicht zu erklären.

Der Text des taz-Autors legt ein gewisses Festhalten an der nicht mehr existierenden Sowjetunion nahe.

(taz) Die Länder Osteuropas haben jahrzehntelang Russlands „Gestaltungsmacht“ erlebt.

Für den Autor ist Russland offenbar gleichbedeutend mit der Sowjetunion. Ob man das bei Vergleichen der „Linken“ mit der SED ähnlich sehen mag?

Weiter geht’s, Genossen!

(taz) Es gehe nicht um Putin, mahnt der Aufruf. Richtig. Es geht um Europa. Aber das bedeutet eben nicht, einen Kotau vor Putin zu machen, der Europas extreme Rechte unterstützt und gerade vor seinem Parlament „Nationalstolz“ und „absolute Souveränität“ als Werte hochhielt, die Europa „vergessen“ habe.

Es geht um Europa. Endlich schließt sich der Kreis zur Eurorettung. Wenn manche anscheinend beim Begriff Nation an eine Schreibweise mit „z“ denken und Souveränität als Makel empfinden, dann darf man sich nicht darüber wundern, dass man vergisst, wer in der Ukraine mit „Rechten“ kooperiert. Interessant auch, wie man ein ernstes Bemühen um den Frieden mit einem Kotau vor Putin gleichsetzt. Da möchte jemand aber keine Handbreit politischen Boden preisgeben, eine wenig erfolgversprechende Verhandlungsbasis.

Es bedeutet, für die wahren europäischen Werte einzustehen – gemeinsam mit jenen in Russland und anderswo, die sie teilen.

Was diese von vielen beschworenen „europäischen Werte“ sind wird nicht erwähnt. Wie wäre es, um einen Anfang zu machen, mit freier Meinungsäußerung, von staatlichem Einfluss befreiter Berichterstattung, ausgewogener Darstellung der Meinungen und Darstellungen aller an einem Konflikt beteiligten Parteien, einen Verzicht auf despektierliche Bezeichnungen für Andersdenkende. Damit wäre schon einiges erreicht. Zudem wäre damit auch das von einigen hochgehaltene Ziel der „Vielfalt“ erreicht. Kurioserweise wollen einige, die die Vielfalt immer am höchsten halten, diese offenbar durch eine Verstärkung der Einfalt erreichen.




 

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14 Kommentare auf "Staatsrundfunk spart (bei ausgewählten Themen)"

  1. mohrfan sagt:

    Danke für diese wahren Worte.

  2. stonefights sagt:

    Seit vielen Jahren nun steht auf meinem Avatar ein Spruch, dem man Albert Einstein als Verfasser nachsagt:
    „Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.“
    Bereits nach mehr als 200 Seiten meiner derzeitigen Gute-Nacht-Lektüre „Die Schlafwandler“ von Christopher Clark drängt sich auch mir der Eindruck auf, dass sich nie etwas geändert hat.

    Die Spezies Mensch ist scheinbar dazu verdammt, die Iteration der Geschichte auszuhalten.

    Als simplen und doch – oder vielleicht dadurch – genialen Schachzug hin zur Steigerung der Lernfähigkeit aus Geschichte der derzeitigen „herrschenden Klasse“ in der Welt hielte ich die Aussicht von „aktiver Kriegseinsätzen“ für diese Berufsgruppen für heilsam.
    Einfacher ausgedrückt durch Oskar Lafontaine „…als friedenserhaltene Maßnahme ein Bataillon schaffen für Journalisten und ein Bataillon schaffen für Politiker und das müsste als erstes eingesetzt werden…“ (ab 17:10 😉 https://www.youtube.com/watch?v=9aJpU3xmEV4&list=PLG4aoPhmPo8WzU2JnM69CDmL-GI_AeiTA)

    Ich hoffte nur, dass bankrotte franken nicht dann zum „Kollateralschaden“ gezählt werden müssten, bis zum Eintritt einer gewissen Lernkurve einer kompletten Berufsgruppe.

    Bin mir sicher, die Umschüler Zahlen mit zurück gegebenen Presse-Ausweisen würde schneller steigen als die Freiwilligen Meldungen aller Politiker.

    Evtl. könnte das Ganze auch auf kleinere Flamme vor sich hin kochen.
    Einen Nobelpreisträger auf weißem Hengst – sozusagen als Parität der Dualität – mit Lanze Helm und Brust-Panzer gegen den „pösen“ Taiga-Naturmenschen – nur mit freiem Oberkörper und Lanze als ganzer Mann sozusagen – ins Ritterfelde schicken.
    Vorher würde natürlich der konkrete Geo-Spiel-Einsatz vereinbart.
    Falls der Westen fällt, schickte er seine alternativlose Geheimwaffe nach Lanze-Lod. Nur mit dem Festhalten wird’s wohl schwierig für Lord Helmchen, sofern sie nicht endlich ihre Haltung aufgibt.
    Ideen hätte ich da viele, aber nach der Umsetzung könnte man(n) in Georgia nur noch Domino spielen 😉
    LG; stonefights

  3. bluestar sagt:

    Schwache Kreaturen mit einem riesigen Ego aber nur geringer Anerkennung und mittelmäßigen Fähigkeiten haben nur eine Chance auf gesellschaftlichen Aufstieg:
    Sie müssen sich gnadenlos den Interessen der Herrschenden Clique unterwerfen und sich als zu allem fähigen Instrument anbieten. Und natürlich zu allem fähig sein. Natürlich nur im Wort oder gegenüber anderen Menschen, denn vom Charakter sind sie schwach und feige.
    Wenn immer mehr solche miesen kleinen Kreaturen wie dieser kleinen TAZ-Redakteur, ein Herr Frey oder andere „Journalisten“ der Monopolmedien öffentlich ihren vergifteten Müll auskippen dürfen, dann ist klar in welchem Stadium sich die Zerstörung der freien bürgerlichen Gesellschaft bereits befindet. Solche Leute haben in Diktaturen die besten Chancen…

    • FDominicus sagt:

      Ihre Worte sind sehr böse, nur, ich kann daran nichts zum zurückweisen finden. Wie schrieb mal jemand sinngemäß (kann den Link nicht finden)
      Ich fürchte mich nicht vor den Staaten sondern Ihren willfährigen Mitläufern die ohne zu zögern den Abzug betätigen wenn es ihnen denn gesagt wird.

  4. Saint Just sagt:

    Einfach nur grauenhaft, die Namen zu lesen! Warum? Alle diese a.D. Politiker waren doch
    an den Vorbereitungen für den ganzen EUdssR -Mist aktiv beteiligt! Jeder von denen hat doch
    „für ein vereintes Europa“, „europ. Idee“ und sicher auch „Einführung des €“ (alles NWO-Gespinste!) aktiv gehandelt, und sei es nur mit Propaganda! Jetzt spielen sie hier die Mahner…wo sies „dürfen“. Ich garantiere, daß all diese Typen den ganzen Scheiß heute
    gegen Rußland abgesegnet hätten! Und der ober-hammer ist dieser Cordes, der hier
    als scheinheiliger Friedensengel auftritt, aber für Sanktionen sich einsetzte!

    Eines Tages kommt die Stunde der Abrechnung …auch und gerade für die ganzen „ex“ !

    • kalle sagt:

      Ja aber es war vor ihrem Ausscheiden aus der aktiven Politik. keiner von denen konnte auch nur ahnen welche Versager heute das Zepter halten. Helmut Kohl ein Vater der EU hat noch als letzte Amtshandlung die olle Merkel ins Amt gehievt. Hätte er das getan, wenn er gewusst hätte,
      dass die bucklige Brotspinne bis zum Anschlag im Arsch der USA kriecht?

  5. Michael sagt:

    Habe meine Zweifel ob nicht doch eher der Charme des Vergänglichen diesem Aufruf anhaftet.

  6. MH sagt:

    Schön, dass es solche Aktivitäten wie diesen Aufruf überhaupt noch gibt, aber schon allein die Tatsache, dass es eines Zusammenschlusses von zahlreichen Prominenten bedarf, um sich mit einer Gegenmeinung in einer Zeitung platzieren zu können, ist deprimierend. Die Massen wird diese Aktion wohl nicht erreichen, aber es wäre ja schon mal ein Erfolg, wenn der Kreis der Hellhörigen und Kritiker wachsen würden.
    Ich hätte mir früher niemals träumen lassen, dass man die Meinungsfreiheit so einfach wegradieren kann, so ganz ohne Kampf und Proteste. Aber das haben die Jungs clever gemacht. Fassade stehenlassen, dafür alles, was dahinter war, weggeräumt. Wirklich genial!

  7. demokrat sagt:

    Der Autor ist wohl ein Anhänger autokratisch geführter Regierungen. Zu den Fakten: Russland hat die staatliche Integrität der Ukraine in einem Vertrag zu gesichert. Bis zu dem Einmarsch der Russen auf der Krim (Putin hat das bestätigt) gab es keine Konflikte zwischen Russen und Ukrainern.
    Was ist das für ein Staatsverständnis, wenn ein fremder Staat bestimmen darf, ob ich Mitglied der EU und der NATO werden darf. Das ist allein die Entscheidung des Souverän, in diesem Fall des ukrainischen Volkes.
    Der Artikel zeigt aber auch die demokratischen Defizite des Autors.

    • Bankhaus Rott sagt:

      Hallo demokrat,

      wir sind ebensowenig Befürworter von Einmärschen wie von Putschen. Falls Sie die diesbezügliche Darstellung der Situation in der Ukraine in weiten Teilen der deutschen Presse für ausgewogen halten, sehen Sie die Sache anders als wir. So ist das manchmal.

      Falls Sie einen Bezug zu Ihren Aussagen und den im Artikel enthaltenen Inhalten bzw. einem vermeintlichen „demokratischen Defizit“ herstellen könnten, wären wir Ihnen sehr verbunden.

      Beste Grüße
      Bankhaus Rott

      • demokrat sagt:

        Was verstehen Sie denn unter Ausgewogenheit. Ich habe eher den Eindruck, als wenn Sie sich den Argumenten politisch motovierter Vertreter in den Aufsichtsgremien der öffentlich rechtlichen Sendeanstalten anschließen.
        Ich hätte mir gewünscht, in Ihrem Artikel wäre das Für und Wider aufgeführt worden. Aber bereits in der Einleitung wird der Versuch unternommen, dem Leser die Meinung des Autors aufzuzwingen. So wurden die Argumenten der Kremlkritiker als nicht ausgewogen dargestellt. Dabei gibt es genügt Anhaltspunkte, dass der Kreml die „gelenkte Demokratie“ praktiziert. Im Jahr 2012 gingen Tausende wegen der Unstimmigkeit der Duma Wahlen auf die Straßen. Auch das Putin das Wahlgesetz zu seinen Gunsten auslegt, hat der Autor wohl vergessen. Besonders schlimm fand ich jedoch, dass man die manipulierte Volksabstimmung auf der Krim mit keinem Satz erwähnte.
        Würde ich eine Schulnote vergeben, so erhielt der Autor die Note „Mangelhaft“.

        • Bankhaus Rott sagt:

          Hallo demokrat,

          zur Erinnerung, der Artikel handelt davon, dass von einem von zahlreichen bekannten Personen unterzeichneten Aufruf in vielen Medien nichts zu finden war.

          Wie sie auf folgendes kommen, erschließt sich uns nicht:
          „Ich habe eher den Eindruck, als wenn Sie sich den Argumenten politisch motovierter Vertreter in den Aufsichtsgremien der öffentlich rechtlichen Sendeanstalten anschließen.“
          Auf die Argumente, denen wir uns anschließen sind wir gespannt.

          „So wurden die Argumenten der Kremlkritiker als nicht ausgewogen dargestellt.“
          Nein, nicht hier nicht genannte Argumente sondern die Berichterstattung der Medien erscheint uns nicht ausgewogen. Die Meinung der Kremlbefürworter oder Gegner mag des Öfteren nicht ausgewogen sein, das haben Meinungen so an sich.

          Was schließen Sie hieraus:
          „Dabei gibt es genügt Anhaltspunkte, dass der Kreml die „gelenkte Demokratie“ praktiziert. Im Jahr 2012 gingen Tausende wegen der Unstimmigkeit der Duma Wahlen auf die Straßen. Auch das Putin das Wahlgesetz zu seinen Gunsten auslegt, hat der Autor wohl vergessen.“

          Sollten diese Demonstrationen als Anlass für die Medien herhalten, nicht über den Appell gegen einen Krieg mit Russland zu berichten?

          Beste Grüße
          Bankhaus Rott

  8. bluestar sagt:

    „Würde ich Schulnoten vergeben, so erhielt der Autor die Note „Mangelhaft“.
    Das war der Lacher des Tages auf dieser Seite.
    Manche Leute blamieren sich ohne es selbst zu merken…

  9. samy sagt:

    Anbei ein verrückter Link, aufgelesen bei fefe. Man kann eigentlich kaum glauben, dass die Zahlen stimmen können.

    http://www.washingtonsblog.com/2014/12/square-pegs-round-holes.html

    Demnach hätte die US-Regierung für den illegalen (!) Transport von mutmaßlich Verdächtigen Personen 122 Maschinen genutzt. Für offensichtlich 11000 Flüge,

    122 Maschinen? 11000 Flüge ? Die DDR würde heute noch existieren, hätte die STASI über derart unlimitierte Kapazitäten verfügt, wie die US-Geheimdienste.

    Die Daten scheinen auf das „The Rendition Project“ zurückzugehen.
    http://www.therenditionproject.org.uk/global-rendition/the-flights/index.html
    Eine seriöse Quelle?
    Diese Projekt wird offensichtlich von der University of Kent und der Kingston University betrieben und/oder unterstützt.

    @Demokrat

    Sorry, aber hier braucht niemand einen Hinweis, dass auch Putin kein „lupenreiner Demokrat“ ist. Das ahnen hier wohl schon die meisten.

    Worum es mir geht ist, dass unsere westlichen Demokratien inzwischen mächtig im Eimer sind. Und möge jeder erst den Müll vor seiner eigenen Haustür beseitigen, dann würde die Strassen schön sauber.
    Wenn wir wieder mit uns im Reinen sind, dann können wir Putin zur Rede stellen, falls nötig. Aber so? Wir sind eine Lachnummer der Weltgeschichte geworden. Schafe die bald geschoren werden.

    By the way, die jetzige ukrainische Regierung ist durch einen Putsch an die Macht gekommen. Die Machtergreifung verstieß gegen die ukrainische Verfassung. Soviel zum Thema Demokratie.

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