So endet der Easy-Money Boom

10. November 2015 | Kategorie: RottMeyer

von Bill Bonner

Ja, das waren gute Jahre… 1980-2015. Ich habe gelacht. Ich habe geweint. Ich habe geheiratet. Kinder groß gezogen. Häuser gekauft. Geld gemacht. Wessen Leben hat sich seit dem Ende der 1970er nicht verbessert?

Reagans „Morgen in Amerika“. Dann die Clinton Jahre. Und schließlich George W. Bushs „Fin de Bubble“ Ära. Wer ist denn jetzt nicht älter und besser dran (oder zumindest älter), als er es zu Beginn dieser Ära gewesen ist?

Sollen wir hier nun einfach aufhören, und uns über die schöne Zeit freuen, die wir zusammen hatten? Zuletzt stand der Dow mit 17.867 Punkten sehr nah an seinem Allzeithoch. Und notiert damit etwa 1.180% höher als vor 35 Jahren.

Ein Mann, der das Glück seiner Ehe in Frage stellt, ist ein Trottel; Wäre er auch ein Trottel wenn er die Wonne in Frage stellt, die von diesem wirtschaftlichen Boom ermöglicht wird?
Sollten wir lediglich der göttlichen Fügung danken… oder den weltlichen Feds… für unsere Granitarbeitsplatten, unsere steigenden Portfolios am Aktienmarkt, unsere Familien und unsere Schicksale?

Sollten wir in die Wandschränke und unter die Teppiche schauen? Oder sollten wir vielleicht – nur vielleicht – einen Blick in unsere Bilanzaufstellungen werfen?

Verschwindendes Kapital

Die aktuellen Pressemitteilungen bewerten einstimmig die letzten Ereignisse: „US Aktien entgleiten mit Yellens Aussage„. Was hat es mit ihrer Aussage auf sich, dass die Investoren glauben machen soll, dass ihre Aktien um 9 Uhr weniger wert sind, als noch um 4 Uhr?

„Yellen spielt auf Zinserhöhung im Dezember an“.

Investoren sind keine Idioten. Sie kennen das Dilemma. Der Wert von Aktien wird nicht mehr von ehrlichem Handel bestimmt. Jetzt sind sie Bestandteil des Finanzwesens – vor allem jener Leitzinsen und der Höhe der Anleihenkäufe die von der Fed festgelegt werden. Und diese Zahl der Leitzinsen – so klein sie mit 0 bis 0,25% auch ist – kann eine massive Wirkung haben.

Am „falschen“ Level angesetzt, könnte ein Großteil des Kapitalwertes, der über die letzten 35 Jahre aufgebaut wurde, einfach verschwinden – und das wäre nach meiner Rechnung ein Wert von nicht weniger als 50 Billionen Dollar.

Ich habe hier bereits zuvor schon erwähnt, „wie wir dort hinkamen, wo wir sind“. Dabei habe ich mich auf drei Jahrzehnte von „leichtem Geld“ bezogen… was zu einem starken Anstieg der globalen Geldmenge geführt hat. Unter harten Bedingungen ist diese durchschnittlich um 500 Milliarden Dollar gestiegen und das jedes Jahr im vergangenen Viertel Jahrhundert.

Ehrliche Arbeit zahlt sich in Amerika nicht mehr aus

Das Leben auf dem Land hat sich verändert. In der Regel ist es ein hartes Leben gewesen; rau und isoliert. Doch nun, mit ein wenig Geld, dem Internet und einer Kombination von antiker und moderner Technologie, kann es wesentlich amüsanter sein.

Ich kam vor ein paar Tagen in die Normandie, um dabei zu helfen, ein altes Farmhaus zu renovieren und ich habe fast ein ganzes Wochenende damit zugebracht, Feuerholz zu schlagen. Die Normandie kann im Herbst ziemlich kalt, nass und dunkel sein.

Heutzutage machen leichte und kleine Kettensägen das Holz zerkleinern recht einfach. Man muss es immer noch spalten und aufspalten. Doch auch das ist durch einen hydraulischen Splitter und einer hydraulischen Schaufel am Truck, der das Holz auf eine komfortable Höhe hebt, erheblich vereinfacht worden. Am Ende des Tages kann man es sich dann, müde aber zufrieden, vor einem warmen Feuer gemütlich machen und die Früchte der eigenen Arbeit genießen.

Der Triumph des Kapitals

Die Wall Street hingegen, hat in der letzten Zeit keine offenen Feuer gebraucht, um sich aufzuheitern. Menschen, die Aktien besitzen, waren am Ende der vergangenen Woche reicher (zumindest auf dem Papier), als sie es noch am Anfang gewesen sind. Doch im Verlauf der vergangen sieben Jahre sind Aktieninhaber erheblich reicher geworden.

Seit 2009 ist der Dow von einem Tiefstand von 6.547 Punkten auf zuletzt 17.215 Punkte gestiegen. Das entspricht einem Vermögenswachstum für Aktieninhaber von etwa 11 Billionen Dollar. In diesem Zeitraum ist das BIP – der Gesamtwert aller, im Land erzeugter, Güter und Dienstleistungen in Dollar – von 15 Billionen Dollar auf 18 Billionen Dollar gewandert. Der Dow ist damit fast viermal schneller gestiegen, als das Output der Wirtschaft.

Wie kann das sein? Aktieninhaber sind viel reicher geworden. Doch woher kommt all das neue Vermögen?

Eine Steigerung des wirtschaftlichen Outputs (BIP) sollte eine Wohlstandserhöhung für jeden bedeuten – sowohl bei der Arbeit, als auch beim Kapital. Aber wie Studien zeigen, ist das nahezu die gesamte Steigerung des Vermögens seit 2007 in das Kapital geflossen und kaum etwas in die Arbeit. Das ist der Grund, wieso so viele Kommentatoren und Politiker über „Ungleichheit“ jammern und darüber, dass man „etwas tun muss“, um den „hartarbeitenden Mittelklasse Familien zu helfen“.

Fantasiertes Vermögen

Was mir Sorgen bereitet, ist nicht in erster Linie, dass das neue Vermögen nicht fair verteilt wurde, sondern, dass es nicht wirklich neues Vermögen gab, das zu verteilen möglich war. Ohne einen Anstieg des wirtschaftlichen Outputs, haben die wenigen, die reicher geworden sind, das nicht erreicht, indem sie einen größeren Anteil aus dem neuen Wohlstand an sich genommen haben. Sie haben einen größeren Anteil aus altem Vermögen genommen. Mit anderen Worten: es war Diebstahl.

Wenn sie ihre Aktien verkaufen würden und von dem Ertrag Sachwerte kaufen würden – Häuser, Land, Autos, etc. – wären sie weit voraus. Sie hätten mehr; andere hätten weniger. Natürlich ist das nicht einfach, denn sie haben gar kein reales Vermögen. Das haben sie nur auf dem Papier. Ihr neues Vermögen ist nutzbar, aber es ist vergänglich. Doch wenn sie alle versuchen würden zu verkaufen, wem würden sie diese verkaufen? Der Markt würde kollabieren und all das Fantasie-Vermögen würde innerhalb von Stunden verpuffen. Aus dem Grund, zahlt es sich eben manchmal aus, früh auszusteigen!

Quelle: Kapitalschutz Akte
So endet der Easy-Money Boom (von Bill Bonner)
Weitere Informationen: Investor Verlag

 

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7 Kommentare auf "So endet der Easy-Money Boom"

  1. Argonautiker sagt:

    So ist es, Herr Bonner, nur daß man Phantasie, gepaart mit Betrug, nicht mehr Phantasie, sondern Lüge nennt.

    Das was wir jetzt haben, ist das Resultat, der Aufhebung der Geld-Güter Bindung, sodaß Geld Mittlerweilen zu 99% aus Vertrauen gezeugt wird. Vertrauen das mißbraucht wird. Diese Aufhebung erfolgte wiederum aus einer Krise, einer zu großen Nähe von Staat und Privatkapital. Also Korruption.

    Man benutzt eine Krise nach der Anderen, um die Welt tiefer ins Verdrängen der Probleme, anstatt der Lösung zu führen. Das ist wie bei der Maffia. Hat man einmal einen Rechtsbruch gemacht, wie zum Beispiel auf der Ebene des Geldes, durch Korruption im großen Stil, oder eben durch die Geld-Güter Trennung, dann entstehen daraus die Regeln die diese Lügen legalisieren. Die Regeln der Gesetzlosen, welche ihre Lügen deckeln.

    Ich finanziere dir deinen Krieg, dafür brauch ich aber die exklusive „Freizügigkeit“, des herstellen des Geldes. Diese Freizügigkeit reichte jedoch irgendwann aber auch nicht mehr, also stand die Drohung im Raum, entweder wird alles Zerstört, und unsere Lügen kommen auf, oder wir lösen die Geld-Güter Bindung, was in Verbindung mit der Exklusivität des Geld Herstellens, dem staatlichen Legalisieren zum exklusiven Drucken von Falschgeld gleich kommt.

    Nun droht die Lüge wieder einmal aufzukommen, und es steht das Bargeldverbot, als nächste große Verdrängung der Bereinigung im Raum. Ob diese Verdrängung lange hält, wird sich zeigen, eins ist gewiß, es wird der Welt eine neue maffiöse Regel hinzufügen. Eine Regel, die durch keine Wirklichkeit begründet ist, und anstatt des Bereinigens, noch tiefer in den Sumpf führt.

    Ich glaube nicht, daß diese Verdrängungs-Kompensations-Taktik, noch eine weitere Stufe lange aushalten kann, denn Wahrheit und Lüge ist nichts, was man durch Regeln beliebig lange manipulieren kann, sondern etwas, das durch die Entwicklung der Menschheit im Empfinden des Einzelnen gewachsen und in ihm verwurzelt ist. Etwas, was förderlich und nicht förderlich voneinander scheidet, und so das Leben am Leben hält.

    Bargeldverbot bedeutete schlichtweg einen weiteren Schritt im Prinzip:
    Sozialisiere die eigenen Verluste und privatisiere den Gewinn.

    Bargeldverbot würde die Welt vollkommen aus einem sich an der Wirklichkeit messen herausholen, und in die Planwirtschaft von wenigen Bossen führen. In die Planwirtschaft von was für Bossen? Von Bossen deren Familien es eben gewohnt sind, Ihre Leiden auf die Gemeinschaft zu sozialisieren, und den Profit der Gemeinschaftlichen Leistungen für sich zu privatisieren, und zwar wie bisher erkennbar, vollkommen Rücksichtslos im Hinblick auf den Einzelnen.

    Das, woran diese Menschen nicht denken, ist, daß wenn das Prinzip des Menschen als Individuum, durch Massenhaltung stirbt, auch das Menschliche im Menschen stirbt, und er sich nach und nach zum Tierhaften zurück entwickelt, und in Herden und Rudelbildung aufgeht. Das heißt, indem sie sich wie Raubtiere verhalten, züchten sie auch Raubtiere, sodaß es nur eine Frage der Zeit ist, wann diese sie Selbst fressen.

    Erkennbar ist dies im immer mehr aufkommenden Terrorismus. Dieser ist nichts anderes, als die Ausgleichsbewegung zu ihrem Handeln, und würde, so sie nicht anfangen wirklich in Buße zu gehen, also anfangen wirklich zu bereinigen, sondern weiter ihre Lüge als Wahr, und ihr Unrecht für Recht verkaufen, ebenfalls ansteigen. Die Frage ist also, wieviel Terrorismus verträgt die Welt noch?

    Verträgt sie wirklich noch eine Steigerung? Nein, denn so sehr diese Verbrecher auch weiterhin versuchen, wie zum Beispiel nun mit den Flüchtlingen, die Probleme die sie anrichten, zu sozialisieren und für sich Gewinn daraus zu ziehen, es entgleitet ihnen immer mehr. Das ist unschwer erkennbar. Sie säen immer mehr Gewalt, ernten aber keinen wirklichen persönlichen Nutzen mehr.

    Das erzeugen und nutzen von Krisen bei Anderen, hat aus ihrer Sicht, zwar bisher zur Eroberung der Welt, gut funktioniert, aber die von ihnen erzeugte Globalisierung hat auch dazu geführt, daß, sie sich eben nicht mehr so einfach in ein vermeintlich sicheres Land zurückziehen können.

    Luzifer fällt, ganz einfach weil er im Falschen kein Genug kennt, und so lange weiter macht, bis er fällt.

    Nun hat Luzifer, das alte Ego, keine eigene Gestalt, sondern kann Wesen nur im Inneren manipulieren. Es sieht so aus, als würden wir die Welt also wieder einmal in Schutt und Asche legen, um dies vielleicht diesmal so gründlich zu machen, daß es sich im Einzelnen so tief in die Seele brennt, daß Egoismus unter Ausschluß der Nächstenliebe kein gangbarer Weg ist, und Luzifer im Inneren der Nächstenliebe unterstellt wird.

    Da ist kein anderer Weg in die Unendlichkeit, alles Andere kommt einem sinnlosen Aufbauen und zerstören gleich, bei dem man nicht wirklich voran kommt.

    Schöne Grüße aus Bremen

  2. Argonautiker sagt:

    Da gibt es noch einen kleinen Nachtrag, der mir erst später so deutlich auffiel.

    Man möge mich erklärender Weise korrigieren, falls mein Denken falsch sein sollte.

    Mit dem Bargeldverbot hat es ja so seine Bewandtnis. Wenn es richtig ist, daß Banken nur noch eine Einlage von 1-2% physischem Geld aufweisen müssen, und alles Andere Buchgeld ist, dann ist es ja im Grunde schon so, daß 98-99% des Handels, sich wohl Bargeldlos vollziehen. Anders geht es dann ja nicht. Daß nun die Abschaffung dieser 1-2%, die Rettung auf legalem und wirklichem Wege bewirken sollen, ist mehr als fraglich.

    Die Abschaffung des Bargeldes wird also einem anderen Zweck dienlich sein, als wirklich nur das Bargeld los zu werden, denn Anteilsmäßig ist es wohl eben schon so, daß es nur noch 1-2% sind, die real existieren.

    Wenn es also nicht wirklich um das Abschaffen des Bargeldes geht, sondern das lediglich ein Werkzeug für ein dahinter stehendes Motiv ist, was könnte dann der wirkliche Grund zu einem Einführen eines Bargeld Verbotes sein?

    • Skyjumper sagt:

      ohne Gewähr @Argonautiker:

      Die Banken haben gar keine Vorschriften hinsichtlich ihrer Bargeldbestände. Ich vermute Du meinst den Mindestreservesatz. Dieser beträgt im Geltungsbereich der EZB aktuell 1%, bezieht sich aber eben nicht auf Bargeld, sondern auf Buchgeld welches europäische Bankinstitute bei der EZB halten müßen.

      Der Handel, also der Umsatz, der mit Bargeld getätigt wird beträgt in DE im übrigen immer noch etwas über 50 %. Wobei man hier zudem beachten sollte dass damit nicht etwas die Anzahl der Transaktionen, sondern die Höhe gewertet wird. Um es extrem auszudrücken: Wenn 1 Mensch seine neue Wohnung für 250.000,. € per Überweisung bezahlt, dann müssen 50.000 Menschen ihre Schachtel Zigaretten a 5,- € in Bar bezahlen um zu einem 50/50 Verhältnis zu kommen. Faktisch werden in DE also immer noch die weitaus größte Anzahl an Handelsgeschäften in Bar abgewickelt.

      • Argonautiker sagt:

        Merci für die Aufklärung Skijumper,
        ich hatte schon so etwas im Gefühl, das da in meinem Denken vielleicht etwas nicht ganz stimmt, sie haben recht, ich meinte den Mindestreservesatz. Da hoffe ich mal, daß dieser wenigstens mit realen Werten in Verbindung steht.

        Ich gehöre halt noch zu den altmodischen Menschen, die es einfach nicht in den Kopp kriegen, daß Geld, was nicht durch Güter gedeckt ist, sich eben doch Geld nennen darf, und auch wenn es durch keine Werte gedeckt ist, eben doch real da sein darf.

        Sie haben aber wohl auch da recht, man darf das Falschgeld nicht diskriminieren, und so tun, als gäbe es das nicht. Es gibt es real schon, nur eben nicht in Echt, sodaß es so sein mag, daß 50% des Handels via Bargeld läuft, auch wenn das meiste davon eben nicht werthaltig ist.

        Das ich jetzt mit jeder Überweisung die Raucher zwinge ihre Zigaretten in bar zu kaufen, ist natürlich tragisch, 🙂 vielleicht sollte man Kreditkarten nur noch mit einem großflächigem Schriftzug raus bringen ÜBERWEISUNGEN ZWINGEN ANDERE ZUM BARZAHLEN; oder sowas in der Art.

        Das wäre allerdings kontraproduktiv zur Plausibilisierung der Bargeldlosigkeit. Also vielleicht umgekehrt. Bedrucken wir das Bargeld doch mit so Sprüchen wie, Bargeld tötet kleine Miezekätzchen, oder so. Nicht, daß ich jetzt auf Ideen gebracht habe.

  3. EuroTanic sagt:

    Wohlstand kann nur durch reale Arbeit generiert werden. Ich habe immer zwei einsame Inseln im Kopf. Eine mit 100 Bankern, eine mit 100 Bauern und Handwerkern. Am Ende des Jahres haben die „Arbeiter“ eine kleine Infrastruktur aufgebaut, etwas Getreide im Speicher und kleine warme Hütten. Die Banker sind alle Millionäre und verhungert.

    • Argonautiker sagt:

      Ich habe es immer geahnt, dann war die Osterinsel wohl von Bankern besiedelt…

      🙂

      Spaß beiseite, genau so, wie es ihr Gleichnis zeichnet, ist es. Und es wird deutlich, wer von wem in Wirklichkeit Abhängig ist, und wer dementsprechend Herr und Diener ist. Die Dienstleister habe sich jedoch zu den Herren der Erschaffer aufgeschwungen, und wollen die Erschaffer bestimmen. Und das ist wirklich ein Problem. Im Geldwesen, in der Politik, sowie in der Bürokratie. Deshalb geraten wir in die Finanzkrise, in Kriege, und in Verhinderungen aller Art, via einer unerträglich weltfremden Bürokratie.

      Merci für das schöne Bild.

  4. Torsten sagt:

    Die Steigerung der Aktienvermögen von 2009 bis 2015 um 11 Billionen kann man nicht mit der BIP Steigerung von 15 auf 18 Billionen vergleichen. Man muss die Summe der Differenzen zu 2009 addieren ( Differenz 2010 zu 2009 + Differenz 2011 zu 2009 + …..)

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