Silber-Albträume und (noch) ungestellte Fragen

19. Mai 2011 | Kategorie: RottMeyer, Slideshow

Wieso ist der Silbermarkt noch nicht in die Luft geflogen? Warum hat es die Shorts noch nicht zerrissen? Fragen über Fragen und Versuche einer Antwort – um zwei Ecken gedacht. Wer sind die wirklich großen Spieler im Silberland?

 

 


von Michael, dem „Düsseldorfer“

Seltsame Dinge passieren im Silbermarkt. Wurden auch Sie in den letzten Tagen mit tausenden Emails, SMS und schier unendlich klingelndem Telefon von ihren Freunden und Verwandten genervt, die alle wissen wollten, wo sie denn physische Edelmetalle kaufen können? Fürchterlich!

Ich habe schließlich völlig entnervt von diesem Bombardement den Computer runter gefahren und das Telefon kurzerhand aus der Wand gerissen. Wahnsinn. Sind denn alle völlig verrückt geworden? Gestern brachte mir der Postbote zwei randvolle Kisten mit Briefen im gleichen Tenor: “Wir können Dich nicht erreichen! Bitte melde Dich! Dringend! Die Zeit läuft weg!

Kein Wunder, wenn man tausend Brennpunkte und andere Shows von tiefgreifender Heiterkeit zu verdauen hatte. Euro, Dollar, Griechenland, Portugal, Irland, England, USA, Japan… Überall Probleme: Libyen, Syrien, Bahrain, Tunesien, Marokko, Ägypten… Rott & Meyer begrüßte neulich den 1.000.000.000 Milliardsten Besucher pro Tag. Absoluter Wahnsinn. Kein Wunder bei den weltweiten Ereignissen.

Menschen denken plötzlich. Sie stellen sogar Fragen. Und sie stehen vor den Geschäftsstellen der Edelmetallhändler in kilometerlanger Menschenkette, die sich schon nachts um 2.00 Uhr bilden, ausharren und Laola-Wellen losrollen, wenn sich die Türen öffnen. Ein wahrer Albtraum.  „Ausverkauft in allen Produkten“. Bereits eine Minute nach Geschäftsöffnung prangt im Schaufenster in fetten Lettern dieses Schild – überall in der Republik. „Eintreffen neuer Ware nicht kalkulierbar – frühestens in sechs bis sieben Monaten“, steht dort knallrot und handgekritzelt drunter. Unglaublich.

In diesem Moment wachte ich schweißgebadet aus dem Albtraum auf. Alles nur geträumt – Gott sei Dank.

Silber dümpelt bei 35 US-Dollar entlang und Gold bei rund 1.500. Bei den Händlern gibt es das vermaledeite Zeug auch noch zur Genüge. Eigentlich ganz schön langweilig momentan, ganz ohne die „übliche“ Handelsspannen von den täglichen sechs bis sieben Dollar im Silber. Da tut sich ja gar nix mehr. Nutzen wir also doch einfach mal die Zeit und beantworten ein paar bisher ungefragte Fragen. Vielleicht werden wir ja alle gemeinsam wieder dümmer.

Sie kennen sicherlich Max Keiser. Mit seiner Silver Liberation Army (SLA) versucht er, genügend „Freunde“ zu mobilisieren um J.P. Morgan zu „cracken“? Fragte er doch neulich Eric Sprott im Interview, ob das wohl gelänge, wenn er ein oder zwei Millionen Einunzenkäufer „mobilisieren“ könne. Eric schien Max wohl nicht richtig verstanden zu haben, argumentierte Sprott doch immer wieder von wachsenden institutionellen Kreisen, für die diese Mengen „Peanuts“ wären und die mehr und mehr Interesse zeigen würden. Der Sprott, der Schlingel, versaut King Keiser doch hoffentlich nicht die clevere Geschäftsidee mit seiner Nüchternheit?

Dabei ist Max doch immer so schön laut, den muss man doch ernst nehmen. Oder? Es geht schließlich um die Sache. Fragt sich nur, um welche und um wessen. Geht es wirklich um Silber oder um Silber als derzeit recht massentaugliches Marketinginstrument? Keine Ahnung – nur so ein Gedanke:

Mäxchen, Mäxchen, Du bist aber wirklich ein guter Junge. Wenn Du nur nicht immer so laut wärst und nicht so schreiben würdest. Ein Gutes hat das Ganze trotzdem. Wie hieß es schon früher im Marketing? Ob Du Coca Cola gut oder schlecht findest, solange darüber ständig berichtet wird, ist beides Werbung. Dass Max genau das macht, bedeutet ja nicht direkt, dass die Lemminge ihm folgen müssen. (Seite 2)

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34 Kommentare auf "Silber-Albträume und (noch) ungestellte Fragen"

  1. […] Rott & Meyer: Silber: Albträume und (noch) ungestellte Fragen […]

  2. barschel sagt:

    Das war bisher einer der besten Artikel die ich auf diversen Gold- und Silber-Seiten gelesen habe. Nicht weil ich fachlich über den Dingen stehe, sondern weil er wohltuend differenziert, aber zu gleich informativ und nicht beliebig war. Die Sache mit den COT-Daten steht hierfür beispielhaft. Benutzte doch der „Düsseldorfer“ selbst, sowie auch der „Silberjunge“ diesen Bericht um Kursbewegungen am Markt zu erklären bzw. Preisverändeungen zu antizipieren. Das „innere Geländer“ eines jeden Händlers, woran er sich festhalten kann, sieht halt so oder so aus. Mit der Erklärung, dass der COT-Bericht nur ein kleiner Ausschnitt in der Welt der Edelmetalle ist, wird er nicht ad absurdum geführt, aber relativiert. Die Aussagen des Autors zum COT Bericht in der Metallwoche können so dann besser eingeordnet werden.

    Frage:
    Wenn das Spiel „Comex-SLV-nicht ausliefern müssen“ gespielt werden kann, warum reiten dann soviele namenhafte Edelmetallanalysten genau dieses Pferd mit Namen: „Sprengen der Comex“?
    Wenn der Papierpreis für Silber nicht gerechtfertigt ist, warum will und will sich einfach der physische Markt nicht komplett loslösen? Nicht falsch verstehen, ich bin ein absoluter Silberbulle, aber das verstehe ich einfach nicht.

    Grüße

  3. Andre sagt:

    Sehr toller Artikel Michael,
    vor allem finde ich diesen Artikel sehr nachvollziehbar geschrieben – Butter bei de Fische – eben 🙂

    Michael, ich sage mir hin und wieder:“Was kann den schon passieren?“ Ich habe mir einen festen Betrag gesetzt und den investiere ich(in dem glauben, dass ich diesen Betrag auch so ausgegeben hätte).

    Es können ja nur zwei Varianten eintreten!
    1) Silber trägt meine Kaufkraft in die Zukunft – Toll:-)
    2) Silber wird wertlos (monetär) – weniger Toll – aber verkraftbar, es wird ja dadurch nicht nutzlos!
    Ich könnte mir dann tolles Besteck, Kerzenständer, Schmuck anfertigen lassen, oder ich werfe mein ganzes „Zeug“ in einen großen Wasserspeicher und bekomme somit permanent keimfreies Wasser – auch nicht schlecht!
    🙂

    Ach ja und dies noch…..

    „Rott & Meyer begrüßte neulich den 1.000.000.000 Milliardsten Besucher pro Tag. Absoluter Wahnsinn.“

    Vielleicht erreicht Ihr das, schneller als euch lieb ist 🙂

    In diesem Sinne…..freue mich auf Samstag (MW).

  4. Der Fotograf sagt:

    Wie immer auf diesem Blog ein exzellenter Beitrag der zum Nachdenken anregt.

    Als Sammler physischen Materials stellt das Gezetere am Papiermarkt für mich ja nur eine Randerscheinung dar. Trotzdem schaue ich da immer mal mit einem Auge drauf. Schließlich bestimmt das Spektakel dort immer noch meinen physischen Einkaufspreis und außerdem ist es manchmal ganz unterhaltsam.

    In dem Zusammenhang hätte ich mal eine Frage und würde mich über Aufklärung freuen. 🙂

    Es ist ja immer die Rede davon wieviele Marktteilnehmer long positioniert sind und wieviele short. Das bringe ich mit meinem Hausverstand nicht ganz zusammen. Jeder der einen Kontrakt verkauft (also short geht) muss doch einen Käufer finden. Der Käufer ist automatisch long und umgekehrt. Demzufolge muss doch das Verhältnis zwischen short und long immer exakt ausgeglichen sein. Wie die Aktiva und Passiva einer Bilanz.

    Ich verstehe das ganze Gerangel an der CRIMEX folgendermaßen: Es werden Futurekontrakte gehandelt. Im Falle von Silber steht ein Kontrakt für 5000 Unzen. Wenn jetzt jemand einen Kontrakt verkauft geht er short. Der Käufer ist long und kann im Liefermonat die Lieferung dieser 5000 Unzen verlangen (oder Barausgleich oder SLV-Anteile oder er betrachtet es nur als Wette und verkauft den Kontrakt vor der Fälligkeit wieder oder wie auch immer). Im Idealfall sollte der Verkäufer dieses Kontraktes seine 5000 Unzen im Lagerhaus der CRIMEX hinterlegt haben und kann aus diesem Bestand liefern.

    Ob er wirklich liefert oder ob die Unzen nur im Lagerbuch umgeschrieben werden und in ihrem Regalfach liegen bleiben und ob sie in diesem Fall überhaupt existieren oder ob das Regalfach leer ist, ist für diese Betrachtung ja erst einmal uninteressant.

    Fakt ist und bleibt: Zu jedem Verkäufer gehört ein Käufer und zu jedem Shortie somit ein Longie. Wie kann es dann sein, dass die Verhältnisse zwischen beiden Seiten schwanken?

    Herzlichen Dank für aufklärende Antworten. 🙂

    • Frank Meyer sagt:

      Hallo Fotograf,
      wir können auf das Thema mal etwas genauer in der Metallwoche eingehen. Kommenden Samstag 🙂 Gleiche Stelle – gleiche Welle. Ohne Delle…

      • Der Fotograf sagt:

        Danke, ich bin gespannt. 🙂

      • freiheit50 sagt:

        Hallo Frank + Michael,

        ich bin ganz neu hier. Zunächst einmal herzlichen Dank für Eure großartige Arbeit, deren Ergebnisse unentgeltlich zur Verfügung stehen.

        Mir ist aufgefallen, dass auch nach dem Silbercrash die Preise für die „Silberzehner“ in Ebay praktisch nicht nachgegeben haben; die BuBa-Rollen werden weiterhin um die 400 Euronen gehandelt.
        Die Verfassung des physischen Marktes ist für mich der entscheidende Indikator. Also Jungs und Mädels: Weiter schön brav am Ball bleiben !

        MfG Christian aus München

        • Frank Meyer sagt:

          Danke freiheit50 und willkommen an Bord!
          Die Silberzehner haben wegen der Enge des Marktes eine eigene Preisentwicklung. Aus eigenen Erfahrungen kenne ich viele Leute, die kennen und sammeln nur diese Silberzehner, ohne dass sie wissen, dass es noch ganz andere Münzen gibt, also die Standardunzen. Deshalb gibt es in diesem Markt einen Knappheitseffekt und entsprechend hohe Preise, weil die Münzen dieses Jahr deutlich verschlechtert werden.

  5. rolandus sagt:

    Hallo Michael und Mr blogward

    Super Erklärung wie sie nur selten anderen Ortes gelingt.

    Meine Frage wäre, ob ihr am Samstag kurz auf die Verfallstage (Hexensabbat) eingehen könntet. Der blogward sprach bei ntv neulich davon das am Freitag wieder so einer sei, und das die Player sich die Positionen zurecht schieben würden, damit alles passt. Wer schiebt was wie zurecht und für welche Zeiten (bis zum nächsten Verfall oder länger), wäre meine Frage.

    beste Grüße ins Ried und nach D’dorf
    rolandus

    • Frank Meyer sagt:

      Hallo Rolandus, der kleine Verfallstag ist für den DAX am Freitag gemeint, hat nichts mit dem Silbermarkt oder den Rohstoffen zu tun. In diesem Markt gibt es auch Tage, an denen Futures auslaufen und dann weitergedreht werden. Oder die Kontrakte zur Lieferung anstehen. Das ist aber nicht am kommenden Feitag gemeint.

  6. retracement sagt:

    Bevor de was kaufen kannst brauchste erst mal Geld. Und dann brauchste Nerven und evtl. noch mehr Geld. Du denkst um mehrere Ecken und rauf und runter. Noch etwas Momentum und Verstand dazu. So und jetzt was?
    Als ich erstmals in 2004 oder 2005 was von Silber gelesen habe war es noch bei 5 Dollar und ich glaube damals war noch der Wim D. bei der EZB am Ruder. Ich meine ja nur, es ist doch schon komisch, dass nun mittlerweile jeder Wurstjunge weiss, wer Cheffe von IWF ist/war und das Trichet bessere Pressekonferenzen gibt als Ben.
    Schon cool, wie genau die Institutionen, die dir das Klopapier unterm Arsch wegziehen nur(N) personifiziert werden.

    Wisst ihr was! Genau dass . . . .

  7. Krisu sagt:

    @fotograf

    Ich glaube, Deine These von der Deckung von Long-/Shortpositionen stimmt. Das interessante scheint zu sein, wie hoch sich die kumulierte Gesamtposition beläuft („Open Interest“? hoch = die Lucy geht ab im Markt, niedrig = die Luft ist erstmal raus) und wie bzw. wo sich die Positionen verteilen: positionieren sich die Minen, Händler etc. („Commercials“?) immer stärker auf der Shortseite, dann wollen sie sich absichern gegen Kurseinbrüche, d.h. Preisanstiege = Zunnahme Absicherung = sog. Shortüberhang der Commercials. Die gegenüberstehenden Longpositionen müssten sich dann bei den Spekulanten („Managed Money“?) wiederfinden, die bei Preisanstiegen angezogen werden wie die Motten vom Licht, d.h. Preisanstiege = Zunnahme der Spekulation (Motto: the trend is your friend etc.) = sog. Longüberhang der Spekulanten.

    Vielleicht bin ich da aber auch schief gewickelt; Erläuterungen in einer Metallwoche fände ich auch super!!

    • Frank Meyer sagt:

      Machen wir!

    • Der Fotograf sagt:

      Jo, Krisu, soweit leuchtet mir das auch ein. Short und Long ergeben zusammen das Open Interest, was sich meinem Verständnis nach exakt gleich auf Long und Short verteile müsste. Und wenn das OI hoch ist kann man das als Zeichen werten dass viel Dampf und Bewegung im Markt ist. Und bei geringem OI entsprechend umgekehrt.

      Mir leuchtet natürlich auch ein, dass verschiedenen Marktteilnehmer unterschiedlich positioniert sein können. Bspw. können die Großspekulanten überwiegend short sein und die Kleinspekulanten überwiegend long.

      Aber folgendes verstehe ich nicht: „…Die offenen Kontrakte gingen um 1.640 zurück. Gleichzeitig wurden auf der Shortseite Positionen geschlossen…“
      Dieser Satz stammt aus dem Artikel „COT-Daten: Shorts in Panik?“ auf dem allseits beliebten Blog Rott & Meyer. http://www.rottmeyer.de/cot-daten-shorts-in-panik/

      „Die offenen Kontrakte gingen um 1.640 zurück.“ – Verstehe ich so, dass einige Marktteilnehmer Positionen geschlossen haben und die Gesamtzahl der offenen Kontrakte (also das Open Interest) um 1640 Kontrakte gesunken ist. Leuchtet mir ein.

      „Gleichzeitig wurden auf der Shortseite Positionen geschlossen.“ – Leuchtet mir nicht ein. Genau hier setzt mein Hausverstand aus. Mein Hausverstand sagt mir folgendes: Wie schließt man Shortpositionen? Indem man Kontrakte kauft. Wenn ich in einer Aktie short bin schließe ich die Shortposition ja auch indem ich Aktien kaufe. Wir erinnern uns bspw. alle an den phänomenalen Höhenflug (Short Squeeze) der VW-Aktie aus eben diesem Grund.
      Aber dann muss die Longseite doch ebenfalls um 1640 Kontrakte fallen. Wenn dem aber so ist, warum heißt es dann „…wurden auf der Shortseite Positionen geschlossen.“

      Warum explizit nur Shortseite, es müssen sich doch beide Seiten geändert haben?

      Damit habe ich mein Verständnisproblem so exakt umschrieben wie ich konnte und freue mich jetzt auf die Aufklärung in der nächsten MW.

      Bis dahin und allen ein schönes Wochenende! 🙂

      • Der Duesseldorfer sagt:

        @ der Fotograf
        @ All

        Ein freundliches Hallo an den Meister der Linse
        und natürlich auch an alle anderen Leser im Blog

        Du hast Deinen Hausverstand bereits richtig zusammen. Deine Analyse rund um das offene Interesse ist richtig. Steigt das O.I. an, kommen mehr Positionen hinzu und umgekehrt fällt es, wenn Positionen geschlossen werden. Bei unserem letzten „Ausflug“ Richtung $50 fiel das O.I. Es wurden also mehr offene, bereits bestehende Positionen geschlossen, als neue hinzukamen. Der Preisanstieg wurde also vermehrt durch das Schließen der Short-Positionen ausgelöst und eben nicht durch „übermütige Spekulation“. Die tatsächliche Erklärung für den erlebten Preisanstieg wäre aber für einige Journalisten möglicherweise eine Überforderung und zudem nicht so massentauglich. Spekulanten, na bitte. Ist doch viel besser kommunizierbar, oder? Cui Bono?

        Am Ende des allerletzten Handelstag eines Terminmonats, nicht am First Notice Day, sollte das O.I. dann immer auf Null enden. Deshalb beobachten wir in der Andienungphase ja auch, wieviel Positionen bis dahin noch offen sind. Ständen am Ende immer noch Longpositionen offen…hätten wir (Houston) ein Problem 🙂 Aber, wie besprochen, hat die CME mit ihrem Regelwerk da ja auch noch Möglichkeiten geschaffen, bevor es dazu kommt.

        Bis Samstag
        Michael

        • Der Fotograf sagt:

          Ein freundliches Hallo zurück an „The Voice“ aus Düsseldorf! 🙂

          nach deinem Zuspruch, dass mein Hausverstand schon ganz richtig liegt und deinen Erläuterungen zur Andienungsphase habe ich mir den bereits zitierten Artikel und die COT Daten darin noch einmal angesehen (nur betreffs Silber). Und HEUREKA, jetzt hab ich`s.

          Long und Short sind in der Tat exakt gleich, nämlich jeweils 143.341 Kontrakte. Während des Berichtszeitraums waren die Preise gestiegen, das O.I. aber gefallen. Daraus hat Frank geschlossen, dass der Preisanstieg aus der Schließung von Shortpositionen stammt. Denn wenn gestiegene Nachfrage zum Preisanstieg geführt hätte, hätte das O.I. eigentlich steigen müssen. Es ergibt sich auch daraus, dass die Positionen der Commercials, die überwiegend short waren, mit 8.438 besonders stark zurückgegangen sind.

          Deshalb der Satz: “Gleichzeitig wurden auf der Shortseite Positionen geschlossen.”

          Es hat a weng gedauert, aber jetzt ist der Silberling auch bei mir gefallen. Auf die MW morgen freue ich mich aber trotzdem noch. 🙂

  8. Krisu sagt:

    @Frank
    Yo, dankeschön, ich freue mich schon; der Samstag ist wie Weihnachten als Kind! Gute Nacht zusammen!

  9. carsten_kai sagt:

    Ein sehr schöner Artikel für etwas Licht im Silberdunkel.

    Aber die Papiersilber-Long/Short-Fraktionen und alle anderen Investitions-Phantasmen vergessen wohl eines: Nach einem Zusammenbruch des Papiermarktes bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis (physische Silberbesitzer wieder hinsetzen und Puls runter bekommen bitte).

    Jeder physische Besitzer mit Marktkenntnissen darf sich jetzt selbst fragen, ab wann er verkauft… Die „Preise“ (Papiergeldverfall) werden auf über 1000,-/Oz steigen, falls vorher keine, wie auch immer geartete (Welt-) Währungsreform erfolgt. Der „Wert“ des Silbers… Angebot (Mienen, physische Halter etc.) gegen Nachfrage (Industrie, verzweifelte Papiergeldbesitzer etc.).

    Ich werde vor einem Währungs-Schnitt definitiv nichts verkaufen. Danach zu umgerechnet 1500,-€/Oz frühestens. Falls ein neues Fiat-System etabliert wird (glaube ich nicht), warte ich einfach bis zur Rente, die Steigerungen sind auch dann wieder gewiss.

    Silberinvestment ist soooooo einfach: Kaufen. Drauf sitzenbleiben.

    • Frank Meyer sagt:

      Ich antworte mal mit „Ratschläge sind auch Schläge“
      und vor allem der sich deutlich aufdrängenden Frage, ob hier „wird“ und „könnte“ im Einsatz verwechselt werden.
      Den Kommentar verstehe ich als Besserwisserei mit einem zu lauten Geschrei und selbst definierten Zahlen.

    • Jochen sagt:

      Hallo Carsten,

      wir alle hauen mal daneben, aber ‚Miene‘ in diesem Zusammenhang geht gar nicht.Manchmal habe ich Angst vor Augenkrebs.

      • carsten_kai sagt:

        Jochen, das schnelle Tippen mit zwei Fingern bei hysterischem Sendungsbewusstsein erzeugt auch manchmal eine „Miene“ 😉

        • Frank Meyer sagt:

          Gelbe Karte für das wie carsten_kai selbst schreibt : hysterische Sendungsbewusstsein
          Für Marktschreierei gibt es andere Plätze und auch welche, wo man später vielleiht zitiert wird.

          P.S. Gegen Mienen gibt es eine Editierfunktion.

          • carsten_kai sagt:

            Oweia. Ich übertreibe es mal/schon wieder.
            Gelbe Karte berechtigt angenommen, Spieler
            nimmt Auszeit. Gold und Silber sind nicht
            alles. Sorry, bei dem Thema werde ich immer
            „hysterisch“: Ist eben mein Erspartes…
            GlG
            C

          • stonefights sagt:

            Wie war das mit dem berühmten Stein ? Jeder kann sich doch mal vertippen ? Ansonsten nochmals seinen eigenen Text überprüfen .-)

  10. carsten_kai sagt:

    Nun, das Verständnis meines Kommentars ist jedem unbenommen.

    Zu „Ratschlägen“ sagte Konfuzius: Er gibt keine. Dumme Menschen nehmen sie nicht an, intelligente Menschen brauchen sie nicht.

    Ja, Marktschreierisch bin ich schon. Aber ich möchte zitiert werden, wenn es soweit ist: „Die 100,-/Oz Silber sehen wir 2011.“ (Euro und Dollar). Ich bin „Krisenfan“ seit 2008, alle meine Prognosen haben sich seitdem (wieder Erwarten des Mainstreams, Bekanntenkreises, Experten etc.) erfüllt. Von Staatspleiten bis Edelmetallpreisen.

    Es wäre schön, ein Argument zu hören, was einem Silberpreis von 1000,-/Oz. (€ und $) wiederspricht bis 2013, sollte kein Währungsschnitt stattfinden?!

    Unter Berücksichtigung der bis dahin erzeugten Papiergeldmenge, des EM-Handels auf Papier im Verhältnis zur physisch vorhandenen Menge, der Gold-Silber-Ratio im Bezug zu industriellem Verbrauch zu Investment/Geldwert (speziell Gold).

    Ich lasse mich gern überzeugen.
    GlG
    C

    • stonefights sagt:

      Eine Antithese ist genauso unbefriedigend zu begründen wie deine vermeindliche These. Dies als kurze Antwort.
      Wieviele wissenschaftliche Kapazitäten und deren Thesen wurden zu Lebzeiten in Verruf gebracht und teilweise erst Jahrhunderte später bestätigt ? „Weil nicht ist, was nicht sein darf…“, so die jeweilige Begründung auf einen Nenner gebracht.
      Wir befinden uns in keinem naturwissenschaftlichen Beweisfeld, sondern in einem manipulativen technischen Marktumfeld, in denen dein einzelner Glaube die geringste manipulative Kraft hat, so meine These .-)
      Im Umkehrschluss heisst dies aber nicht, dass du Unrecht haben wirst, lediglich die Bestimmtheit deiner Äusserungen ist naiv.

      lg, stonefights

  11. Ralfus sagt:

    Hallo Metallmänner

    Zuerst einmal vielen, vielen Dank für eure phantastische Arbeit die ihr hier leistet! Ich freue mich über jeden eurer Artikel und warte jeden Samstag immer ungeduldig auf die neue Ausgabe der Metallwoche. Ich freue mich schon auf heute abend.

    Ich habe zwei Fragen, die mich schon seit Wochen beschäftigen und auf die ihr sicher eine Antwort habt:
    1. Ich bin seit rund einem Jahr im sogenannten ZKB Silber ETF der Zürcher Kantonalbank investiert mit ca. 100 Kilogramm Silber (WKN: A0MQZQ, ISIN: CH0029792717). In diesem Silber ETF sind gemäss meinen Informationen etwa 10 Prozent allen Silbers gelagert, das überhaupt auf dem Markt zur Disposition steht (in einem Tresor in Zürich). Gemäss Prospekt und auch gemäss telefonischer Auskunft kann ich dieses Silber jederzeit problemlos abholen und ins Auto laden ;-). Ich muss jedoch zusätzlich noch die schweizerische Mehrwertsteuer von 8% (bin Schweizer) und eine Auslieferungsgebühr von ca. 1% bezahlen. Nach meiner Einschätzung ist das eine Super Alternative zu physischem Silber, da ich, solange ich das Silber nicht beziehe, keine Mehrwertsteuer bezahlen muss.
    Zu meiner Frage: Klassifiziert ihr das auch als „Papiersilber“? Oder soll ich da vorbeigehen und alles einladen?
    2. Betreffend dem von euch angesprochenen „Aufgeld“ auf dem physischem Markt von ca. 20 % in USA… Ist das möglicherweise einfach die Mehrwertsteuer, die da noch zusätzlich bezahlt werden muss? Falls dem so wäre, wäre das schade, da sich dadurch die von vielen Kommentatoren angesprochene Knappheitssituation auf dem physischen Markt sehr relativieren würde.

    Vielen herzlichen Dank im voraus!

    Ralf

    • Der Duesseldorfer sagt:

      @ Ralfus
      @All

      Hallo Ralf,

      Meiner Meinung nach hast Du mit der Wahl des von Dir genannten ZKB Silber ETF eine gute Wahl getroffen, den ich nicht als „Papiersilber“ klassifizieren würde. Erst einmal möchte ich Dir allerdings gratulieren, dass Du vor einem Engagement wirklich eigene Recherchen vorgenommen hast. Du hast nicht nur den Prospekt intensiv gelesen, sondern auch mal zum Telefonhörer gegriffen, um direkte Antworten auf Deine Fragen zu erhalten. Ich hoffe, dass viele Leser dieser Zeilen Deinem Beispiel folgen.

      Zu diesem speziellen ETF dürfte Dir ebenfalls bekannt sein, dass laut den Statuten des Fonds Verleihungen (des Silbers) ausgeschlossen sind und eine Verwahrung dementsprechend ausschließlich in der Schweiz erfolgt. Von daher kann ich Dir nur zustimmen, dass Du auch in Punkto Mwst. eine gute Alternative gefunden hast. Selbstverständlich „kann“ selbst solch ein Engagement im Ernstfall problematisch sein, da Du das physische Silber nicht ad hoc zu Deiner persönlichen und sofortigen Verfügung hast. Ich bin mir jedoch sicher, dass Du diesen Punkt bereits berücksichtigt hast und bei weiteren Engagements wahrscheinlich entsprechend diversifizierst. Da physische Silberinvestitionen nun mal schnell ein „Masseproblem“ erzeugen können, wird man nicht umhinkommen, Entscheidungen zwecks Lagerung zu bedenken. Zwangsläufig muss dabei leider auch immer ein bestehendes Restrisiko eingegangen werden. Alles vergraben oder „heimisch einmauern“ ist halt auch riskobehaftet 🙂

      Du, Ralf, hast allerdings m.E. noch einen weiteren Vorteil im Gegensatz zu uns Deutschen, die Deinem Beispiel folgen. Du bist Schweizer und solltest somit, wenn es wirklich mal ganz hart auf hart kommen sollte, dann auch nationale Vorteile gegenüber uns „Ausländern“ haben. Hoffen wir also, dass dieser Ernstfall nie eintritt. Man kann sich sonst nämlich auch „verrückt“ planen. Deine zweite Frage habe ich nicht so ganz verstanden. Wenn überhaupt haben wir jedoch von Aufgeldern des Handels in bestimmten Produktarten gesprochen. Steuerliche Aspekte kamen dabei nicht vor.

      Dir und allen Mitlesern noch ein schönen Restsonntag

      Michael

    • Silberzehner sagt:

      Hi Ralf,
      in den USA hängt es keine Mehrwertsteuer in unserem Sinne, lediglich eine „Sales Tax“ (0-13%), die von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedlich ist.
      Tax auf Silber: http://www.only-silver-bullion.com/silver-coins-bullion-no-vat.html

      Was ich aber immer noch nicht verstehe ist, worin der Vorteil liegen soll, wenn man die MwSt erst später zahlt. Du gehst doch davon aus, dass Silber steigen wird. Warum also später mehr MwSt zahlen als jetzt?

      VG,
      Jürgen

  12. Ralfus sagt:

    @ Michael:
    Herzlichen Dank für deine sehr ausführliche Antwort! Das macht einiges klar und ich bin jetzt einigermassen beruhigt was den ZKB Silber ETF angeht.

    @ Silberzehner:
    Also, hier in der Schweiz und soviel ich weiss auch in Deutschland gilt wegen der Mehrwertsteuer folgendes:
    Gold = Nicht mehrwertsteuerpflichtig
    Silber = Mehrwertsteuerpflichtig (D=19%, CH=8%)

    Das bedeutet, das wenn man einen Silberbarren physisch kauft, noch die Mehrwertsteuer *zusätzlich* bezahlen muss.
    Man erhält sie jedoch *nicht* zurück, wenn man das Silber wieder verkauft. D.h. für einen deutschen Silberkäufer muss der Silberpreis um 19% steigen, damit er im Falle eines Verkaufs überhaupt wieder auf seinen Einstandspreis kommt.
    Bitte korrigiert mich wenn ich hier falsch liege.
    In der Schweiz ist es auf jeden Fall so, und ich bin nicht bereit, einfach so 8% meines Silberinvestments an den Staat zu verschenken.
    Beim ETF fällt keine Mehrwertsteuer an, stattdessen eine Managementfee von 0.6% pro Jahr. Falls ich, was ich nicht weiss, meine Silberbarren für weniger als 13 Jahre behalte (13 * 0.6% < 8%), fahre ich also besser, wenn ich mir die Mehrwertsteuer für den physichen Bezug spare und stattdessen das Geld im physisch besicherten ETF habe.
    Betreffend meiner Frage wegen dem "Aufgeld" in den USA bin davon ausgegangen, dass es in den USA ein ähnliches Mehrwertsteuermodell wie bei uns gibt.
    Wenn diese "Sales Tax" nun zwischen 0 und 13% ist kann sie – unabhängig davon, ob sie nun für Silber bezahlt werden muss oder nicht – auf keinen Fall ein Aufgeld von 20% gegenüber "Papiersilber" erklären.
    Das macht die Sache klar für mich, resp. ich bin froh dass ich mit meiner Aufgeld-Mehrwertsteuer-Vermutung falsch lag.
    Nochmals, herzlichen Dank an alle für die Beantwortung meiner Fragen.

    • Silberzehner sagt:

      Hi Ralf,

      in D ist die MwSt:
      – 7% auf Silber-Münzen (deshalb sind auch 1kg-Münzen relativ beliebt)
      – 19% auf Silber-Barren (da als „Industrie-Metall“ deklariert)

      Du hast Recht, wenn ich nen Silberbarren an einen Händler verkaufe sehe ich die 19% nicht wieder. Wenn ich ihn aber an eine Privatperson verkaufe, wird er mir (so ziemlich) das gleiche Geld geben als wenn er den Barren bei einem Händler gekauft hätte. Bei Münzen ist es das gleiche (nur halt mit 7%).

      Wenn ich Dich richtig verstehe dann fällt bei Deinem ETF auch keine MwSt an wenn Du die Anteile wieder in die dann aktuelle Währung eintauschst. Wäre ich allerdings Schweizer hätte ich mein Silber physisch im Waffenschrank gebunkert 😉

      Viele Grüße,
      Jürgen (der wohl bald wieder bunt bedrucktes Papier gegen Silbermünzen eintauscht)

    • Mbhdeluxe sagt:

      Hallo,

      ich hoffe, irgendwer hat die Antworten zu dem Artikel noch im Blick, da ich ihn erst jetzt lesen kann, die Zeit war zuletzt etwas eng.

      @RALFUS oder jeden anderen, der meine Frage beantworten kann:

      Ich habe mich noch nicht näher mit ETFs beschäftigt, da meine Investitionssummen dafür einfach zu gering sind, aber eine Frage zur Auslieferung.
      Beim ETF wird die Mehrwertsteuer doch an dem Auslieferungstag fällig, aber auf welchen Preis?Auf den, den ich gezahlt habe beim Kauf, oder der des Auslieferungstages?
      Da man eine Auslieferung nur für den Notfall in Betracht zieht und dort die Preise ( wie auch immer ) verrückt spielen könnten, ist das auch ein Kriterium. Müsste man hier vielleicht sagar den Markt veruschen zu timen um sich einen guten Tag für die Auslieferung auszusuchen?

      Eine Antwort trotz des relativ alten Artikels wäre schön, vielen Dank,
      MfG

      • Der Duesseldorfer sagt:

        @ Mbhdeluxe

        Hallo Mensch ohne Namen 🙂

        der von Ralf genannte ZKB Silber ETF domiziliert in der Schweiz. Laut Fondsprospekt heißt es: “ Bei Auslieferung wird dem Anleger die Mwst. von zur Zeit 7,6% auf dem Marktwert des bezogenen Silbers belastet; die Kosten für die Auslieferung in der Schweiz unterliegen ebenfalls der Mehrwertsteuer. Auslieferungen im Ausland werden keine vorgenommen. Das Recht auf Sachauszahlung ist auf die Standardeinheit von Barren à 30 kg mit handelsüblichem Feingehalt 999/1000 beschränkt.“

        Der Fondsprospekt der ZKB (gilt auch für alle anderen Fondsprospekte, Schuldverschreibungen etc. jedweden Anbieters) sollte deshalb bitte immer sehr aufmerksam gelesen werden.

        Bei der ZKB heißt es z.B. im Prospekt unter dem Titel IV. Sachauszahlungen:

        „Der Anleger aller Anteilsklassen haben das Recht, im Falle der Kündigung statt der Auszahlung des Rücknahmebetreffnisses in bar eine Auszahlung in Silber zu verlangen (Sachauszahlung). Vorbehalten bleiben währungspolitische Massnahmen, die die Auslieferung von physischem Silber untersagen oder dergestalt erschweren, dass eine Sachauszahlung der Depotbank vernünftigerweise nicht zugemutet werden kann.“

        Bevor Du also versuchst den Markt für einen guten Tag zwecks Auslieferung zu „timen“, solltest Du den vorangegangenen Absatz nochmals sehr aufmerksam lesen.

        Beste Grüsse

        Michael

        • Mbhdeluxe sagt:

          Hallo Michael,

          erstmal vielen Dank für die dann doch sehr schnelle Antwort und entschuldige bitte, dass ich dir meinen Namen verschwiegen habe,
          der Namenlose heißt *trommelwirbel* Tobias 😀

          Das beim ETF die Lieferung nicht garantiert ist, war mir zwar irgendwie klar, hab ich dann aber beim Schreiben des Kommentars doch glatt wieder verdrängt. Dies ist auch noch ein Grund, weshalb der physische Besitz zu Hause vielleicht am Ende die sicherste Variante ist, denn auch ein Bankschließfach muss nicht immer erreichbar sein.
          Zudem glaube ich nicht, dass man in einer Notsituation mit seinem Edelmetallbesitz wie Gott in Frankreich leben kann, denn das weckt nur Begehrlichkeiten bei den Nachbarn und das Gewaltpotential steigt mit der Armut exponentiell. Ich sehe meine Investition dort eher als Basis für einen besseren Start im dem dann folgendem Währungssystem.

          Aber zurück zum Thema: wenn ich das obrige richtig verstanden habe, dann bezahle ich bei Auslieferung die MwSt. auf den aktuellen Wert. Jeder, der in einen ETF einzahlt, spekuliert doch auf steigende Kurse. Wenn ich nun bei 34$ gekauft habe und mir bei 43$ überlegt habe, ich möchte es doch lieber in der Hand halten, so bezahle ich jetzt die MwSt. auf die 43$. Es wird also teurer, als hätte ich es direkt physisch gekauft. Dann bleibt mir also als einziger Vorteil des ETFs die schnellere Handelbarkeit und die vielen schon angesprochenen Nachteile.

          Ich hoffe, ich hab das alles so richtig verstanden, wenn nicht kann man mich gerne berichtigen 🙂
          Schönen Tag noch,

          MfG Tobias

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