Showdown im Schuldensumpf

14. Juni 2015 | Kategorie: RottMeyer

von Frank Meyer

Warum fällt der DAX? Warum steigen die Zinsen? Normalerweise ist daran der Putin schuld. Bevor es aber zu lächerlich wird, sind es die Griechen, deren Regierung sich keinem weiteren Selbstmord-Spardiktat unterwerfen will…

Die letzten fünf Jahren brachten dem Land und seinen Leuten mehr Elend statt Aufschwung – als offiziell Griechenland gerettet wurde, aber die Forderungen der Banken in die öffentlichen Hände bzw. EZB und Rettungsschirme wanderten. Sie wollen auch jetzt weiteres Geld borgen, um nicht erklären zu müssen, warum sonst alles weg sein wird – gegen ein paar politische Bedingungen.

Syriza weiß den Schuldenberg als Waffe zu gebrauchen für ein Land, das ohnehin pleite ist. Ein weiteres Spardiktat wäre Verrat an denen, die die Suppe ihrer vorherigen korrupten Regierungen seit fünf Jahren auslöffeln – und das nach Willen der Geldgeber (an sich selbst), obwohl der Teller bis auf die Keramik ausgekratzt ist.

Ja, man habe Fehler gemacht, hieß es von Jean Claude Junker. Oh Wunder! Nach fünf Jahren und einer ausgewachsenen Depression des Landes, kommt diese Erkenntnis ziemlich spät. Deshalb soll in Zukunft noch mehr gespart werden, so die Forderung der „Institutionen“, die früher noch „Troika“ hieß. Die als neuer Wein in alte Schläuche gegossene Wohltätigkeitsorganisation verfolgt damit die gleiche und falsche Politik.

Alfred Herrhausen, der Ex-Chef der Deutschen Bank, hatte schon Recht, als er bemerkte, man dürfte einem Schuldner die Luft nur soweit abdrehen, dass er noch den Schuldendienst leisten kann. In diesem Fall sind die Banken ja fein raus. Das Prinzip ist aber ähnlich. Die Gläubiger sind heute nur so etwas wie eine Bank der öffentlichen Hand mit Diplomaten-Status und der Lizenz für Geheimniskrämerei ohne sie jemals strafrechtlich zur Verantwortung ziehen zu können. Dass das mit Krediten passiert, die es ja nie für ein anderes Euroland hat geben sollen, ist eine weitere Episode aus dem Hollywood-Film „Geliebtes Europa“. Von ihm stammt auch: „Die meiste Zeit geht dadurch verloren, daß man nicht zu Ende denkt.“

Die Griechen ziehen derweil ihr Geld von den Banken ab. Es ist erstaunlich, dass dort überhaupt noch Geld herumliegt. Das vor zwei Jahren abgeschaltete griechische Staatsfernsehen ging ja erst letzte Woche wieder ans Netz. Information waren in dieser Zeit vielleicht Mangelware.

Sollte Griechenland den Euro verlassen, haben die Sparer noch harte Euros unter der Matratze und eine Weichwährung, die zu den wirtschaftlichen Verhältnissen passt. Fünf Jahre hatten die Oligarchen Zeit, ihre unter der Obhut der Regierung und Aufsicht der Troika ergaunerten Milliarden ins Ausland zu schaffen, während die politischen Saubermänner sich diese Chance nicht entgehen ließen.

Nach einem Schuldenschnitt für Griechenland kann der Aufschwung kommen, unter den neidischen Blicken der überschuldeten Nachbarn. Die Erfahrungen aus Argentinien und Island zeigen, dass es übergangsweise für die Griechen noch härter wird. Aber danach dürfte es besser werden.

Unterdessen stockt die EZB seit Wochen ihre Notkredite weiter auf, obwohl es heißt, sie drehe den Banken den Hahn ab. 83 Milliarden Euro sind griechische Banken der EZB schuldig. Ach, Sie können das Thema nicht mehr hören? Gut so! Damit wird jede Lösung eine Erlösung, und sei sie noch so teuer. Kommt der DAX deswegen unter Druck? Wohl kaum.

Die einfachste Lösung war immer, gutes Geld mit künftig schlechtem Geld zurückzuzahlen. Aber man gab den Griechen damals die falsche Währung, um dieses allgemeine Prinzip eines Papiergeldsystems zu nutzen. Gut gemeint, so sieht man jetzt, war wie bei so vielen politischen Ideen eben doch nicht gut, vor allem, wenn man keine Ahnung von der Wirkungsweise eines Geldsystems hat und glaubt, das Geld wächst auf den Bäumen.

Frank Meyer, Kolumne aus den Lübecker Nachrichten (Langfassung)



 

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10 Kommentare auf "Showdown im Schuldensumpf"

  1. Reiner sagt:

    Ich persönlich glaube erst dann an den Grexit, wenn er wirklich passiert.

    Sicher, wenn Europa gemäß seiner eigenen Interessenlage und nach der wirtschaftlichen Vernunft handeln würde bzw. dürfte, wäre der Grexit längst vollzogen.

    Nun gibt es aber überragende geostrategische Gründe der Hegemonialmacht jenseits des Atlantiks, die dem entgegenstehen. Die USA be

    • Reiner sagt:

      Sorry, mein Kommentar wurde versandt, bevor er fertig war. Es geht so weiter:

      Die USA befürchten nicht ohne Grund, daß ein Grexit die Südostflanke der NATO gefährden könnte. Dies ist in einer Zeit, in der sie mit aller Macht aggressiv daran gehen, Rußland militärisch zu umzingeln und politisch und ökonomisch von Europa abzuschneiden, weil Rußland sich weigert, sich klaglos in die Gruppe der US-Vasallen einfügen zu lassen, für die USA in höchstem Maße unerwünscht. Deshalb üben sie massiven Druck auf Europa aus, Griechenland bis zu St.-Nimmerleinstag zu alimentieren und im Euro zu halten.

      Deutschland ist offenbar entschlossen, mit zusammengeschlagenen Hacken dem Hegemon Gehorsam zu leisten. Die Frage ist, ob sich alle Euro-Staaten dem US-Diktat anschließen. Am ehesten traue ich den Niederlanden und mehr noch Finnland mit den „Wahren Finnen“ in der Regierung einen Widerstand zu. Ich fürchte aber, daß Merkel den aufmuckenden Ländern den Mund zu stopfen versucht.

      Wenn Deutschland als weisungsgebundener Handlungsbeauftragter der USA den innereuropäischen Kampf gewinnt, wonach es m.E. aussieht, wird das langfristig für den Euro verheerende Folgen haben. Andere werden für sich gleiche Rechte wie Griechenland einfordern und bekommen. Diese Forderungen werden nur durch weitere Beschleunigung der Gelddruckmaschinen bei der EZB erfüllt werden können.

      Raus aus dem Euro!

      • Brigitte Ziegler sagt:

        Ich teile Ihre Meinung zu 100 %.
        Schade nur, daß man den „Verantwortlichen für den EURO“ (Altkanzler Kohl) und Empfänger
        der Kirchgelder nicht gerichtlich belangen kann.

        • Carsten sagt:

          Die Verantwortlichen belangen ? Das sollte schon sein, aber nicht in diesem Staat und nicht mit dieser Justiz. Helfen täte es auch nichts mehr und der moralische Effekt wäre auch schon in ein paar Jahren wieder abgenutzt.

          Allerdings sollten wir uns endlich aus den Klauen des Hegemons befreien. Das könnte in Zukunft schon weitaus mehr mehr bringen.

          Aber sehen Sie sich die Herrschenden und ihr Handeln an – alle nur Marionetten des militärisch-industriellen Komplexes der USA.

      • Argonautiker sagt:

        Teile diese Ansicht nur bedingt, denn man darf nicht vergessen, der Euro, oder welche Währung auch immer, ist nur ein Werkzeug, und kein wirklicher Akteur. Will sagen, einfach raus aus dem Euro, also nur das Werkzeug wechseln, wird nicht viel nützen, denn solange die Wirtschaft ein Werkzeug wie Geld für ihren Handel braucht, wird es eine neue Währung geben, die wiederum von den Akteuren zu dem benutzt werden kann, wozu sie jetzt den Euro benutzen.

        Das Geld, oder welche Währung auch immer, kann gar nichts. Es ist ein Objekt, wiewohl es schon richtig ist, daß diesem Objekt mittels Zins eine Art Eigenvermehrung zugesprochen wurde, die eigentlich NUR dem Leben zukommt, da es sich zum Ausgleich, nach erreichen seiner Bestimmten Größe, in Form von Nachkommen wieder mit der Welt teilt, und so ein Gleichgewicht mit der Umwelt erzielt wird, was die exponentiale Eigenvermehrung des Geldes, durch den Zins nicht tut, sodaß es sich über das Maß hinaus aufblähen muss, bis es überfüllt von Inhaltslosigkeit platzt, und in sich zusammenfällt.

        Das heißt, so lange man DEN Menschen, so man diese gierigen Monster, denn so bezeichnen will, die das steuern, nicht das Handwerk legt, wird es nahezu egal sein, welche Währung es geben wird, sie würden auch die neue Währung für ihre luziferischen Allmachtansprüche benutzen, denn der Grund, warum das noch nicht kollabiert ist, ist ja der, daß man es einfach noch nicht kollabieren läßt, indem man unbegrenzt Gegenwertloses Geld druckt, um sich in der dadurch entstehenden Zeit, aus den Währungen zurückzuziehen, und in Sachwerte umzuschichten, die dann, bei einer Währungsreform in jegliche andere, neu entstehende Währungen getauscht werden kann, um das Spiel gleich wieder als Dominator, neu beginnen zu können.

        Zugegeben, der Euro, mit seiner vollkommenen Ungedecktheit, macht es ihnen sehr leicht. Noch leichter wäre jedoch reines Giralgeld. Damit könnte bestimmt werden, wer reich und mächtig wird, nämlich Der, der in deren Interesse arbeitet. Das heißt, es würde derzeit nichts mehr nützen, lediglich eine andere Währung zu installieren, oder zu der alten zurückzukehren, dazu sind DIE schon lange wieder viel zu gut genug positioniert.

        Das Ganze hat jedoch noch eine weitere Ebene. Seit der stetigen Ausweitung der Dominanz einiger Alphatierchen auf dieser Welt, verringert sich die Entwicklung des Menschen zum Menschen immenz, denn seit es Geld und Arbeit in dieser Weise gibt, tut der Mensch als Einzelwesen nicht mehr das, wozu er in sich die Bestimmung hat, sondern folgt immer mehr dem, wozu ihn die Dominatoren mittels Geld und Arbeit verleiten.

        Das heißt, entwickelte sich die Menschheit früher durch Aufteilung in Artenvielfalt sehr schnell, entwickelt es sich seit den Dominatoren nur noch sehr langsam, weil nicht mehr jeder seinen Beitrag auf seine Weise gibt, sondern alles nach wenigen dominierenden Pfeifen tanzt.

        Man darf nicht vergessen, Leben findet in Zeit statt, und Zeit bedeutet Teil. Daß Leben dient heute jedoch immer mehr dem maximieren von Gegenständlichen, was so ziemlich das Gegenteil von dem ist, wozu Leben da ist. Leben verwandelt Materie in Emotion, holt es aus dem Tot sein mittels Eigenmotivation heraus. Diese Eigenmotivation stirbt jedoch, wenn nur noch nach wenigen dominierenden Pfeifen getanzt wird.

        Wollen einige also nicht mehr teilen, sondern alles für sich, und dadurch ungebührlich dominieren, reduziert sich die Entwicklung des Ganzen, denn wenn 7Mrd Menschen nicht mehr 7Mrd Möglichkeiten leben, sondern nur noch durch Geld und Arbeit dirigierte Funktion Weniger sind, um deren Reichtum zu vermehren, entspricht daß einer Verhinderung von Leben sondergleichen, denn der Mensch entwickelt sich so als Mensch nicht mehr, sondern er übt nur noch Funktionen im Sinne der Wenigen aus, anstatt eigenmotiviert zu SEIN.

        Wirkliche Lösung aus dieser Sklavenschaft des Lebens, wäre also ein echter „Reset“. Also ein Neuanfang. Daß hieße eine Währungsreform würde nicht genügen, denn die Schlauen, sind ja lange in physische Werte gegangen, sodaß sie weiter dominieren würden. NUR ein Reset mit einhergehender Land und Güterreform würde genügend von den dominierenden Strukturen zerstören, welche das Leben in das Ausüben von Funktionen weniger Dominatoren zwängt.

        Da dieser Weg von allen Beteiligten nicht aktiv begangen wird, sondern lediglich versucht wird eine Geißel durch eine Andere auszutauschen, dürfte wohl nicht viel Anderes, als eine Apokalypse dort hin führen. Ausgehend von, man könnte vielleicht sagen, von einem somatischen Wunsch des im Menschen wohnenden Unbewußten.

        Schönen Gruß aus Bremen

        • Carsten sagt:

          Sie äußern hier sehr interessante Gedankengänge, die ich im wesentlichen teile. Die Erfolgsaussichten sind aufgrund der herrschenden Verhältnisse (Steuerung der Individuen, Bewusstsein der Problematik usw.) doch sehr gering.
          Und selbst die, die die Zusammenhänge in ähnlicher Weise erkennen wie Sie, dürften nicht per se gewillt sein, diese Erkenntnisse zu befördern. Zu viele wähnen sich dennoch als Profiteure der aktuellen Verhältnisse und das seit mehr als 250 Jahren.

          Daher wird richtigerweise erst eine Katastrophe apokalyptischen Ausmaßes die Menschen in den Status quo ante zurückkatapultieren.

          Das Rad dreht sich weiter – auch mit (relativ) wenigen …

          • Argonautiker sagt:

            So sehe ich es auch, wenn man einmal abhängig von einer Droge ist, ist es sehr schwer sich davon zu lösen. Meist bedarf es eines so erschütternden Ereignisses, welches die Seele bis in der tiefsten Tiefe erreicht, um den Anstoß zu geben, sich von den eingeschlichenen Unarten abzulassen.

            Geld trägt da meines Erachtens nur einen sehr geringen Anteil am Übel, denn man kann nicht der Droge die Schuld am Niedergang geben, sondern muß den Ursprung in der inneren Sucht und Abhängigkeit erkennen. Geld kann also nur so gegen uns verwand werden, weil wir es zu einer Art Gott stilisiert haben.

            So lange der Einzelne, und in seiner Summe, das Kollektiv, denkt, man braucht Geld um etwas machen, oder erreichen zu können, wird es auch so sein, weil er sich nicht mehr zu dem ausbildet, der er sein möchte, sondern weil er den Umweg geht, und erst Geld verdienen will, um damit das zu sein, oder tun zu können, was er möchte.

            An diesem Umweg verdienen die Hersteller des Geldes am meisten, weil sie über die Zinsnahme zur Verwendung des Geldes, Zugriff auf alles bekommen was kaufbar ist.

            Wer ist also der oder das Böse in der Welt? Der Dealer? Der Abhängige? Oder sind Beide nur die sich bedingenden Kehrseiten einer Medaille des selben Irrtums?

            Ich denke, wer sich innerlich nicht davon zu lösen vermag, das Geld wichtig ist, wird nicht zum Wesentlichen des eigenen Wesens vorzudringen vermögen und eigenständig werden können, sondern egal was er auch erreichen wird, seine Größe wird sich ewiglich auf etwas anders stützen. Dem Geld.

            Wer meint, daß er Geld braucht, um eine schöne Frau zu bekommen, und diesem Weg folgt, unterschätzt seine Seele, denn diese weis sehr wohl, ob die Frau an seiner Seite zu ihm gehört, weil sie zusammen gehören, oder ob sie gekauft wurde. Aber die Anderen kann man natürlich täuschen. Geld täuscht eben wie jede andere Droge, wenn sie zur Droge wurde, viel vor. Und die Droge Geld, wird wie jede andere Droge auch, erst mit der Dosis und Kontinuierlichkeit, zur Droge, sonst ist es vollkommen harmlos. Ein Handels Werkzeug.

            Das eigentliche Übel liegt also darin, daß viel zu Viele, mittels Geld vortäuschen wollen, was sie nicht sind. Mein Haus,… mein Auto,… mein Boot,… Aber weil das nie zum Ziel der Identifikation führt, geht es mit der Sucht weiter. Mein Land,… meine Welt,… mein Gesetz. Aber auch da werden die Irrtümler feststellen, daß es sie nicht wirklich befriedigt, und es dadurch zur echten Entspannung kommt, weil man Identität eben nicht kaufen kann, und im Kaufen auch keine Identität entsteht.

            Aber dafür gibt es dann „Styles“,…, natürlich zu kaufen. Das geht dann solange, bis die persönliche Apokalypse Risse in die Styles fräst.

            Die Frage von Schuld und Schuldner ist also eigentlich eine ganz andere Frage, als die Frage nach Geld.

            Schön von Ihnen gehört zu haben.

  2. Alois sagt:

    Die Vorgangsweise der EU gegenüber Griechenland dient nur einen Zweck, die Gläubiger und Banken zu schützen. Die Frau Merkel und die EU haben schon so viel Geld hineingepumpt dass man nicht einfach loslassen kann. Glaube auch jetzt nicht das sie von Griechenland loslassen….
    Die Griechen wären sicher besser daran den Euro zu verlassen und sich wieder selber auf die Beine stellen zu können. Vergessen wir natürlich auch nicht den Amerikaner der sicher auch seinen desolaten Dollar im Spiel hat.

  3. cubus53 sagt:

    Diktaturen oder auch „legale“ Regierung gingen ihrem Ende entgegen, sobald sie vollkommen wirklichkeitsfremd an bestimmten Entscheidungen festgehalten und sich von Volkes Wille allzu weit entfernt haben. Ein Blick zurück in die Geschichte, jüngst in die DDR oder für maximal 80 Jahre in die Deutsche Geschichte reicht für diese Erkenntnis aus.

    Deshalb wünsche ich mir einen Verbleib Griechenlands in der EU, mit weiteren „Hilfszahlungen“. Die daraus zu erwartenden politischen Spannungen werden die EU schneller zu Fall bringen als es mit einem Grexit der Fall wäre. Denn mit einem Grexit könnte man auf die Idee kommen, in den Reihen der EU-Politikerelite sei noch ein Funken Restverstand vorhanden.

  4. Helmut Josef Weber sagt:

    Ich denke, jetzt treten wir in die Phase der reinen Show ein.
    Alle reisen ab, wieder an, lehnen ab, stimmen zu, sind entrüstet, enttäuscht und empört.
    Und dann wird verkündet, dass eine Lösung gefunden wurde, die Deutschland kein Geld kostet, die Griechen ganz oder teilweise entschuldet und der deutsche Michel glaubt es wieder.
    Und in der Pressekonferenz, in der der durchschlagende Erfolg verkündet wird, sind nur die Journalisten zugelassen, die nicht in Gelächter ausbrechen, bzw. Fragen stellen, die diese ganze Lächerlichkeit der Schuldenverschiebung in die Zukunft offenbart.
    Mit Einheitsparteien und Einheitsjournalisten, ist dem Michel vor der Propagandaglotze einfach alles zu erklären, solange die Glotze noch läuft und der Kühlschrank nicht leer ist.
    Jeder bekommt eben die Politiker, die er verdient hat.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

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