Schweizer werfen sich der EZB in die Arme

7. September 2011 | Kategorie: Auf die Ohren, Kommentare, RottMeyer

von Frank Meyer

Die Schweiz hat letztlich doch kapituliert und schließt ihre Währung dem Euro an. Der Schweizer Franken wird nicht mehr stärker als 1,20 Euro. Statt sicherer Hafen nun ein Teil der europäischen Esperanto-Währung? Die Schweizer müssen so geschockt sein, dass das Bergmassiv bebt. Ein Interview mit Hannes Zipfel, Vorstand und Chefökonom der VSP Financial Services AG, aufgenommen zufälligerweise in der Allianz-Arena in München am Rande einer Veranstaltung.

Die anwesenden Schweizer waren übrigens alles andere als happy. Es erschüttert das Nationalgefühl der Eidgenossen, war zu hören. Vielleicht gibt es ein paar Reaktionen von Schweizer Lesern in den Kommentaren. Wozu braucht man dort jetzt eigentlich noch eine Zentralbank? Fragen über Fragen.

Internetseite von Hannes Zipfel

Und hier eine Impression aus der Allianz-Arena in München.


 

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5 Kommentare auf "Schweizer werfen sich der EZB in die Arme"

  1. rolandus sagt:

    Vielen Dank für den Einsatz auch im „Ausland“ ,-) Wie muß ich mir das vorstellen, einn halbes Station voller Systemkritiker oder EM Bugs ?

    Was wäre denn eigendlich, wenn sich Norwegen nun auch derlei Schritte überlegt?

    Und vor allem: Bist Du in HH auch dabei? Dann wäre es mir eine Ehre wenn ich der Chauffeur vom Flieger sein darf! Denn an diesem 15 Sept scheinen von morgens bis abends honorige Leute in der Stadt zu sein.

    Schön Gruß aus HH
    rolandus

  2. DonTrader sagt:

    Von wegen die Politik in Europa hat keinen Fahrplan!

    Durch Inflationierung der jeweiligen Währung, werden Preissteigerungen von 6 … 10 % und Wirtschaftswachstum von 2 … 4,5 % ermöglicht, es folgen Dämpfung der Staatsausgaben, bei gleichzeitiger Abwertung der Staatsschulden und der Sparvermögen.

    Sind die Ziele erreicht, gibt es einen Währungsschnitt, man streicht ein paar Nullen, notfalls kurzfristige Goldbindung zur Stabilisierung der jeweiligen „neuen Währung“ wie nach dem Krieg.

    Nochmals Danke für den tollen Beitrag!

  3. mfabian sagt:

    „Esperanto-Währung“?
    Ja, das trifft es! Gold in Franken 41’000 auf 52’000 seit Anfang August.

    Einige Schweizer haben im August tatsächlich in Gold investiert, nach meiner massiven Werbung für Gold und Wette gegen den Franken Anfang August:

    http://www.cash.ch/forum/viewtopic.php?t=5640

  4. auroria sagt:

    Wieviele Leute waren denn da im Stadion?

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