Schoko-König bei der Arbeit

9. Juli 2014 | Kategorie: Aufgelesen, Kommentare

Der von vielen deutschen Gazetten in einem Anfall von Verharmlosung „Schoko-König“genannte Oligarch Poroschenko bei den Amtsgeschäften. Der Anzug? Ganz klar von Armeeni.

 

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Deutsche Printmedien und Wartezimmerauslagen berichten seinerzeit mit der üblichen Einfalt:

(taz) Schoko-Hase soll das Land führen. Petro Poroschenko hat gute Chancen auf das ukrainische Präsidentenamt. Der Schokoladen-Oligarch fällt vor allem durch seine politische Wendigkeit auf.

(Die Zeit) Der Schokomilliardär Petro Poroschenko will Präsident der Ukraine werden.

(Die Welt) Die Ukraine und ihr wandelbarer Schokomagnat. Der prowestliche Oligarch Poroschenko will Präsident der Ukraine werden. Der Süßigkeiten-Fabrikant führt in Umfragen.

(Der Spiegel) Ukrainischer Oligarch Poroschenko: Ein Schokoladenkönig für das Präsidentenamt

Mehr debile Verharmlosung ist kaum möglich.

Aus: Wählen, weinen, weiterwursteln

 

Ein Kommentar auf "Schoko-König bei der Arbeit"

  1. bluestar sagt:

    Schokoschenko ist doch der US-Liebling, da muss in der deutschen Besatzungszone unterwürfig natürlich immer positiv berichtet werden.
    Er wird die völlig verarmte Ukraine in die Katastrophe führen und sich selbst und weitere Milliardäre weiter bereichern. Mittlerweile wurden ja auch auf US-Anweisung die Exporte
    von Rüstungsgütern an Russland eingestellt. Man kann sich das ja leisten, schließlich wird der deutsche Steuerzahler letztendlich dafür aufkommen und gern fleißig dafür arbeiten.
    Die Ukrainer sind halt genauso doof wie die Mehrheit der Deutschen…

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