Schockstarre

14. November 2015 | Kategorie: RottMeyer

von Frank Meyer

Wer Wind sät, wird Sturm ernten. Europa ist schockiert. Die Angst, dass es hierzulande irgendwann auch knallt wie in Paris, bleibt jetzt allgegenwärtig. Es passierte an einem Freitag, der auf den 13. fiel…

Diesen Moment habe ich befürchtet. Nun ist es passiert, drei Zugstunden von Frankfurt entfernt. Tote, Verletzte, Ausnahmezustand. Es war vielleicht gar keine Frage, ob so etwas passieren kann nur wann und wo. Paris wird nicht mehr das sein, was es war. Auch hierzulande gehen wir neuen Zeiten entgegen.

Angst ist kein guter Ratgeber“, sagte neulich die Kanzlerin auf einem „Bürgerforum“ vor ausgewähltem Publikum. Seit Monaten stehen die Grenzen sperrangelweit offen. Am Freitag verteidigte sie im ZDF ihren Weg. Ihren Weg… Wer weiß, wohin ihr Weg führt? Wir wissen es nicht. Wahrscheinlich in keine glückliche Zukunft.

Nein, die Kanzlerin ist keine gute Ratgeberin. Nun ist sie da, die Angst. Die ist diesmal real.

Wie ich kürzlich schon schrieb: „Da darf nichts passieren, gar nichts, auch keine Kleinigkeit! Sonst werden wir unsere Welt nicht mehr wieder erkennen.“ Jetzt ist es in Paris passiert – trotz dieser fast lückenlosen Überwachung. Soweit man lesen konnte, waren die Attentäter bekannt und auch überwacht.

Jeder wird sich jetzt fragen, wie sicher unsere Welt ist. Geht man abends noch aus? Meidet man die Großstadt? Sind Zugstrecken sicher? Lässt man den Weihnachtsmarkt dieses Jahr ausfallen? Zieht man aufs Land? Welche wirtschaftlichen Auswirkungen sind zu erwarten? Werden wir bei den lauter gewordenen Rufen nach noch mehr Staat, der offenbar doch (noch) nicht überall allmächtig ist, noch stärker überwacht? Die Karten werden gerade neu gemischt und großen Spiel der Planlosigkeit.

Hebt man das Geld von der Bank ab? Kauft man Gold? Verkauft man seine Aktien? Was tun? Ich weiß es nicht, wünsche aber jedem viel Glück. 

Ein Freund und Polizist klingelte nachts bei mir an und sagte, es gäbe eine bundesweiten Alarmierung. Nein, das ist kein Spaß. Das ist Ernst.

Ein anderer Freund schrieb mir:

Es werden ja wohl weitere Anschläge folgen. Und dann geht alles und jeder aufeinander los … und diejenigen, die dieses perfide Spielchen spielen, haben ihr Ziel erreicht: Europa zerbricht. Wie könnte egal welche Regierung da dagegenhalten? Ich bin einfach nur entsetzt.

Natürlich sind wir entsetzt. Dennoch wird es politisch unkorrekt bleiben zu fragen, WER da alles über die offenen Grenzen kam und nach deren Zielen. Wir werden wohl künftig mehr Unruhe haben und ein Mehr an Glück benötigen. Das kann keine Regierung befehlen und auch kein Notenbanker drucken.

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28 Kommentare auf "Schockstarre"

  1. Argonautiker sagt:

    In Bremen zeigte sich der Bürgermeister vor der Kamera zutiefst betroffen, war sich aber im selben Atemzug vollkommen Gewiß, daß das Öffnen der Grenzen, nichts, aber nun auch gar nichts damit zu tun hat. Das wisse man genau, daß nicht Einer von „Denen“, die da reingekommen sind, so etwas gemacht hat.

    Woher er das so genau weiß, obwohl doch niemand weiß, wer überhaut rein gekommen ist, und längst nicht alle gefaßt sind die da mitgewirkt haben, hat er nicht gesagt. Wahrscheinlich ein Medium. Dann weiß man solche Dinge halt einfach.

    Wenn man nett ist, dann sagt man dazu, das sie so was von auf Linie gebracht sind, wie es schlimmer nicht mehr geht. Wenn man nicht nett ist, dann bezeichnet man so was als Wahnhaften Blackout.

    Und diese Leute treffen Entscheidungen. Man kann nur hoffen, daß diese Statements lediglich zum verhindern von Panik getätigt werden, (es lief grad eine große Veranstaltung in der Bremer Stadthalle), und ihr Einschätzungsvermögen sonst doch noch normal funktioniert, ich befürchte jedoch das es nicht so ist. Ist ja auch Karneval. Wolle mer se reinlasse, TaTaa, TaTaa, TaTaa!

    Die Misere trat auch vor die Kamera und bedauerte natürlich zutiefst. Man müsse jetzt wachsam sein. Aber auch von ihm Null Kommentar, zu den offenen Grenzen, das bleibt. Passt natürlich auch schön zu Merkels gestrigem Spruch, Ich hab alles unter Kontrolle. Na dann möcht ich nicht erleben, was die macht, wenn es ihr außer Kontrolle gerät.

    Manchmal frage ich mich was die für Drogen nehmen, und das meine ich ernst. Anders ist deren stoische Haltung nicht zu erklären. Es scheinen nicht nur Beta Blocker, sondern auch noch ganz andere Blocker auf dem Markt zu sein. Normalerweise sollten unabhängige und unangekündigte Drogentests zum Standard für Regierungsmitglieder sein.

    So was von Wahrnehmungsgestört ist einfach auffällig. Vielleicht eine geeignete Lösung um uns von Mutti zu entledigen. Jeder Autofahrer wird auf Drogen untersucht, wenn er sich auffällig benimmt. Das ist mehr als auffällig. Und das meine ich wirklich ernst. Da spricht einiges in deren Verhalten dafür, daß die auf Drogen sind, die die Wahrnehmung beeinträchtigen.

    Beste Grüße aus Bremen

  2. Helmut Josef Weber sagt:

    Ohne Frage, eine neue Dimension des Terrors.
    Nur- das passiert in den USA täglich.
    Über 90 Tote täglich und etwa 700 verletzte täglich, die teilweise lebenslang zum Krüppel werden.
    Allerdings mit dem Unterschied, das der Staat den Bürgern, die sich dann gegenseitig erschießen, dafür die Waffen verkauft.
    Deshalb sollten wir auf die Verstärkung der Polizeikräfte und notfalls auch auf die zeitweise Einsetzung der Bundeswehr setzen und nicht auf die Bewaffnung der Bürger.
    Oder wie die Schweizer es machen, wo jeder Soldat seine Waffe immer bei sich hat, auch auf Urlaub.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

  3. waltomax sagt:

    Wahrscheinlich wird der Anschlag von Paris für vieles herhalten müssen: Für eine Schließung der Grenzen, welche auch gleich den Asylstrom unterbricht. Ferner könnten Notstand und Kriegsrecht verkündet werden; mit den damit verbundenen Einschränkungen bezüglich Bewegungsfreiheit und Bürgerrechten. Schließlich hätte auch die Börse einen „nicht von ihr verschuldeten Grund“ zu der ohnehin schon längst fälligen „großen Wertberichtigung“, auf welche viele schon so lange warten. Solche “ Kriegszeiten“ kann schließlich auch die an sich „gesundeste Wirtschaft“ nicht ohne Rückschläge überstehen. Selbstverständlich.

    Natürlich will man mit der Feststellung, dass der Anschlag von Paris merkwürdig „ins Bild“ passt und vielen politisch sowie wirtschaftlich sehr nutzt, nicht in das Horn von Verschwörungstheoetikern blasen.

    Aber es bleiben einige Fragezeichen…Und ein mulmiges Gefühl.

    Kaufen, wenn die Kanonen donnern?

    Na dann, gute Nacht.

  4. Ernst Jünger sagt:

    Guten Tag,

    in einer total überwachten Welt sind also solche Anschläge möglich? Die Staaten samt unserer superbesten Freunde wurden also wirklich überrascht?

    Oder handelt es sich hierbei eventuell um die Anwendung der „Strategie der Spannung“, mit dem Ziel, die Bevölkerung zu ängstigen und mit Hilfe der Angst regierbar und kontrollierbar zu machen? Diese Strategie besteht übrigens aus vier Elementen: 1) Demoralisierung 2) Destabilisierung 3) Krise 4) Normalisierung. Dazu muss man solche Anschläge nicht ausführen, sondern nur nicht verhindern. Außerdem wären sie nur EIN Element unter vielen, wie Schwächung der Wirtschaft, der Gesellschaft und vielleicht auch der Familie, einer der störensten Parallelgesellschaften heutzutage.

    Solche Gedanken als Verschwörungtheorie abzutun, gehört im Mainstream übrigens zum guten Ton. In Bezug auf die „Operation Northwoods“ ist das zwar nicht mehr möglich, aber wer weiss davon heute schon? Außerdem heiligt der Zweck doch die Mittel.

    Wieder der Buchtipp: Die Schockstrategie von Naomi Klein. Und der Hinweis auf den Artikel von Herrn Dobelli „Vergessen Sie die News“.

    In dem Sinne alles Gute.

    • waltomax sagt:

      Naive Frage: Ist es einem Geheimdienst unmöglich, über Strohmänner und mittels viel Geld einige Verirrte oder Fanatiker der vermeintlichen Gegenseite zu mobilisieren, um in einem Land Anschläge zu verüben?

      Da denkt man doch gleich an die Saudis als mögliche „Vermittler“ dieser Art, die einerseits mit den USA befreundet sind und andererseits die ISIS finanzieren.

      Das ist jetzt lediglich eine blöde Frage und keineswegs eine Behauptung. Aber dieser Pariser Anschlag schlägt sovieles mit einer Klappe…

      Wie heißt die immer probate Gretchen – Frage: Wem nützt es?

    • Argonautiker sagt:

      @Ernst Jünger
      Wirklich ein Klasse Buch, ich habe es glaube ich 2007 gelesen, und es war wirklich ein Augenöffner. Zumal es eben keine kruden Theorien sind, sondern aufgearbeitete Geschichtsfakten, aus den ich glaube 2005/6, geöffneten Geheimakten der US Geheimdienste, mit Quellenangaben.

      Ähnlich Augenöffnend in Bezug auf Politik, hat nur noch das Buch, die Nazi Wurzeln der Brüsseler EU auf mich gewirkt. Gibt es übrigens kostenlos zum download. Knapp 100 Seiten, die es in sich haben, und das EU Konstrukt entlarft, ebenso mit Quellen belegt.

      Schönen Gruß

  5. Reiner Vogels sagt:

    Eine kleine Information:

    Bei einem der Mörder von Paris wurde ein gefälschter syrischer Paß gefunden. Der Betreffende war am 7. Oktober von Mazedonien aus nach Serbien eingereist.

    Siehe: http://sputniknews.com/europe/20151115/1030136826/paris-terrorist-fake-passport.html

    Es ist m. E. zu vermuten, daß er von dort aus über Kroatien, Slowenien, Österreich, Deutschland nach Frankreich gelangt ist.

    Vor diesem Hintergrund ist es in meinen Augen eine leichtfertige und verantwortungslose Haltung unserer Regierung, auch jetzt noch auf penible Grenzkontrollen zu verzichten. Nichts spricht dagegen, daß auch weiterhin unkontrolliert terroristische Mörder in unser Land kommen, um Menschen zu töten. Warum tut die Regierung nicht alles in ihrer Macht Stehende, um das zu verhindern? Ich begreife es nicht.

    • waltomax sagt:

      Schön, dass sich der Terrorist wenigstens in einem Punkt an die Vorschriften gehalten hat, sich bei seinen Anschlag ggf. ausweisen zu können. Es ist schon wichtig, neben Sprengstoff und all den Waffen seinen Ausweis nicht zu vergessen…

      So mancher Banküberfall wäre schon aufgeklärt, hätten die Räuber auch ihren Pass mitgenommen, um fairerweise eine gewisse Chance zu schaffen, diesen verlieren und auf diese Weise der Polizei helfen zu können…

      Wer so etwas glaubt? Na unsereiner, blöd wie man halt ist.

    • asisi1 sagt:

      also, wenn jemand ein anschlag, wie der in paris, durchführt, der hat dann ja ordnungsgemäss sein pass mitzunehmen. also dümmer gehts doch gar nicht.
      alles völliger blödsinn. die geheimdienste wissen zuerst gar nichts und nach einer stunde wissen sie schon alles. wers glaub wird seelig.

  6. Avantgarde sagt:

    Salman Rushdie – das Kopfgeld gilt übrigens bis zum heutigen Tage.
    Mohammed-Karikaturen – ein paar Harmlose Strichzeichnungen.
    Charlie Hebdo – schon vergessen?

    Islam: Was der Westen wissen muss (deutsche Untertitel)
    https://www.youtube.com/watch?v=eRbtjG4mZ4s
    Das sollte man sich wirklich mal anschauen !!!!
    Aber das begreifen wir scheinbar erst wenn es definitiv zu spät ist.
    🙁

    Und unsere Kanzlerin tut alles um noch mehr Menschen hierher zu holen, die sich wegen unserer Lebensweise und unserer Werte gestört fühlen könnten.
    Die Integration wird so gut funktionieren wie in den vergangenen Jahren – nämlich fast gar nicht.
    Aber gut, daß wir immer so schrecklich viel Verständnis haben und uns deshalb schon selbst zensieren.

  7. bluestar sagt:

    Die unschuldigen Opfer von Paris und Hinterbliebenen tun mir sehr leid.
    Genauso wie die letztes Jahr durch US-Drohnen getöteten unschuldigen 1600 Zivilisten, die 1.500.000 Toten des von den USA angezettelten Irakkrieges, die 6000 Toten des durch einen CIA-Putsch getöteten Zivilisten in der Ostukraine.
    Wie noch einmal entstand der IS in einem Land, welches noch vor 5 Jahren noch Frieden hatte ? Was ist mit Libyen ?
    Sollte der Terror nicht nach 9/11 bekämpft werden ? Oder war diese Ereignis eher der Auftakt zum lang geplanten Staatsterror ? Cui bono ? Komisch ist, dass bei allen Attentaten immer die Pässe der Täter sofort neben den Tatorten gefunden werden.
    Wie immer: Ätzende Betroffenheitskultur der Politiker, welche vorher die Kriegsfackel um Europa getragen haben. Wann knallt es in Deutschland ? Wann kommen die Rufe nach Kriegseinsätze und Polizeistaat – natürlich nur für mehr Sicherheit, Freiheit, Toleranz und westliche Werte.

  8. Argonautiker sagt:

    Ich befürchte ebenfalls, daß diese Anschläge ganz gut ins Konzept passen. Ob nun mal wieder selbst inszeniert, oder zugelassen, oder einfach nur ausnutzend, sei mal dahingestellt. Man will das müde Volk halt kriegsbereit machen. Und ich denke weiterhin, daß es von jetzt an auch recht schnell gehen wird. Noch ein paar Anschläge, und man wird genügend Menschen unter die Fahnen sozialisiert bekommen. Mittels der Sprache hat man die Anderen ja schon entmenschlicht, denn ein Terrorist ist kein Mensch, sondern ein Terrorist, der keine Bedürfnisse zu haben hat, über die es sich zu verständigen lohnte, was die eigentliche Aufgabe der Politiker wäre.

    Derzeit sind die jeweiligen Regierungen der größte Feind der Völker. Anstatt für Frieden zu sorgen, haben sie sich mit der global agierenden Hochfinanz entweder zusammengetan oder unterworfen, und da keine normales Wirtschaftswachstum mehr möglich ist, bedarf es halt der feindlichen Übernahmen, und dafür braucht es Krieg.

    Rußland ist schon auf dem Schlachtfeld, und einen Grund, warum man nun selbst in Syrien meint für ruhe sorgen zu müssen, hat man ja nun auch. Man wird es auch sicherlich Rußland anhängen können, denn dieser massive Flüchtlingsstrom, und das öffnen unserer Grenzen, fiel ja nahezu mit dem Zeitpunkt zusammen, als Rußland in Syrien aktiv wurde. Nicht ganz, aber um das trotzdem zu verknüpfen, gibt es ja dann die Medien, die ihre psychologischen Berater haben. Und Rußland muß weg. Es verweigert die Finanzoberherrschaft anzuerkennen.

    Die ersten psychologisch inszenierten Verknüpfungen über die Medien sind ja schon passiert. Einigen verräterischen Psychologen sein dank. Gleichzeitig zum Attentat, wurde Rußland des Dopings überführt, und für schuldig befunden, und zwar ganz massiv, und von der Welt ausgeschlossen. Im Gehirn wird das verknüpft. Attentat-Rußland-schuldig. Das wissen die Psychologen ganz genau, das das Menschliche Hirn in Schocksituationen Dinge Verknüpft, die dann im Unterbewußten Ängste hervorrufen. Damit haben sie in ihrer Praxis oft genug zu tun. Wenn ihnen zum Beispiel die Hand abgehackt wird, und ihnen dabei ganz aufdringlich eine Katze um die Beine gestrichen ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, daß ihr Hirn das verknüpft und eine Angst gegen Katzen entwickelt.

    Ich würde sagen, nächstes Frühjahr geht es los. Den Winter wird man noch dazu nutzen die Völker Europas mittels Veränderungen der Besitz und Rechtsgrundlagen gefügig zu machen. Also über die Notstandsklausel alles mögliche einführen.

    Natürlich wird man seitens der Initiatoren dieses ganzen grausamen Spiels, mittels des Goldes, was die letzten Jahre nach Osten abgewandert ist, längst in Ost wie West investiert sein. Denn wie ein Kampf ausgeht, weiß man nie. Und so lassen einige Wenige, die nationalen Völker gegeneinander antreten, um danach, durch gesplittete Investments, auf jeden Fall auf der Siegerseite zu stehen. Global versteht sich. Ein inszenierter Hahnenkampf.

    Die Verluste werden die verlierenden Völker im kommenden Aufbau zu erwirtschaften haben. Für die Völker eine Lose Lose Situation und für die Initiatoren eine Win Win Situation, denn würden sie das nun nicht machen, würde ihr System einfach eingehen. Ohne Zinsfluß versiegt deren Quelle, weil deren Quelle nicht in deren Inneren liegt. Ob es dann noch einen so großen Unterschied gibt, ob man mittels eines monopolisierten Goldsystems oder eines Virtuellen Systems geknutet wird?

    Wie lange glaubt man, daß man im Besitz des privaten Edelmetalls bleiben wird, wenn es Einen oder einige Wenige globale dominante Goldhalter gibt, wenn man sich nicht zum Sklaven Antreiber unterwirft? The winner takes it all.

    Letztendlich ist das Währungssytem eben nur das Werkzeug, mit dem man die Menschen knechten will. Ziel ist die unumschränkte Macht. Und die Verbreitung eines Glaubens an den Mammon, also an irgend eine Materie, oder etwas künstlich geschaffenes, als Lebensgrundlage, ist der Schlüssel dazu.

    Eine Rückkehr zu einem Denken, das nicht das Habende, sondern das Seiende, auf den Thron stellt, könnte das ändern. Am Besten bevor die Technik noch nicht so weit ist, daß man seelenlose Roboterwaffen als Sklavenantreiber einsetzen kann, zu denen in Form von Drohnen ja schon die Grundlage geschaffen wurde.

    Das bedeutete, daß man das gesamte Rechtssystem, seit dem ach so heiligen römischen Reich, ändern müßte, da dort die Grundlagen geschaffen wurden, das Recht an den Besitz zu knüpfen, woraus mit dem vermehrten Aufkommen des Handels, das Geld und die damit einhergehenden Handelsgesetze erwuchsen. Das Sein, ist seit dem nur eine Arbeitsressource. Nicht umsonst ist Mord ein Kapitalverbrechen, weil sie jemandem einen Sklaven, und damit sein Kapital weggenommen haben.

    Das Recht gehört an das Sein geknüpft, auch für Terroristen, beziehungsweise für den geknechteten Menschen der dahinter steht.

    Last euch nicht zum gegenseitigen Schlachten aufhetzen.

    Schöne Grüße aus Bremen

  9. Insasse sagt:

    Ich fahre jeden Tag mit S- und U-Bahn zur Arbeit in die Mitte einer sehr großen Stadt in Willkommenskultur-Land. So langsam habe ich aber ein konkret ungutes Gefühl. Homeoffice wäre vielleicht ne Alternative…

    BTW: Gerade höre ich im Fernsehen, dass viele Touristen Paris verlassen. So weit, so gut. Jetzt aber die Begründung: „Weil so viele Museen und Sehenswürdigkeiten geschlossen haben.“ Ja ne is klar…

  10. palina sagt:

    dieser Anschlag gilt den Lebenden, nicht den Toten.
    Mein Bedauern an die Hinterbliebenen.
    Schön hat dies hier jemand formuliert: Mir fehlen die Worte, um die Terroranschläge in Paris zu kommentieren. Mir fehlen auch die Worte, um mein Beileid für die Angehörigen der Opfer der Anschläge auszudrücken.
    Mir fehlen aber nicht die Worte, um mitzuteilen, dass ich die Schnauze von jenen Menschen voll habe, die glauben, mit einem geradezu inflationär benutztem „je suis …“ ihre Anteilnahme an irgendwelchen schrecklichen Geschehnissen genügend ausgedrückt und ihr Schuldigkeit getan zu haben.
    http://www.dorfling.de/index.php/home/chef-blog/politik/808-paris-13-11-15

    Auch hier gibt es einen guten Artikel:
    Das Ende der Spaßgesellschaft
    Auszug davon
    Dieses Mal werden sich die Staatsschauspieler bestimmt nicht mehr zum gefakten Fototermin treffen, denn das wird ja in Zukunft sonst eine Dauereinrichtung werden. Anschläge an sechs verschiedenen Orten und das alles gleichzeitig, unbemerkt von allen Schnüffelkraken der Welt? Das lässt noch einiges erahnen. Die Ministerien für Betroffenheit und Bestürzung haben alle Hände voll zu tun.
    http://www.altermannblog.de/das-ende-der-spassgesellschaft/

  11. jean sagt:

    Frank du sprichst mir aus der Seele: „Dennoch wird es politisch unkorrekt bleiben zu fragen, WER da alles über die offenen Grenzen kam und nach deren Zielen.“

    • dork sagt:

      Ja, das sind die feinen Wortunterschiede. Suggeriert wird dabei:
      Vergeltungsschlag = gut, denn im Wort steckt schon quasi eine Rechtfertigung
      (klingt durch „geltung, gelten“ auch viel besser als „Racheakt“)

  12. Ulrich sagt:

    Einfache Zahlenspiele:
    1. Frau Nahles sprach (wahrscheinlich ohne Rücksprache mit der Sonnenkönigin) von max. 10% der Zuwanderer als integrierbar. Der bescheidene Rest wird dann wohl unsere Parallelgesellschaften bereichern.
    2. in NTV gestern als Schriftbalken zu den Pariser Terroristen: „Ausgegrenzte junge Männer“. Wobei die Bezeichnung wohl besser „Sich Ausgrenzende“ wäre.
    Wenn nur einer im Regierungsapparat den Dreisatz beherrscht, ist das Handeln dieser Regierung kriminell zu nennen.

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