Rückkehr ins Zombieland

5. September 2013 | Kategorie: Gäste

Bill Bonner  Ja, zurück in die Schule. Zurück zur Arbeit. Und zurück ins Zombieland. Was kommt als nächstes? Wir warten ab und werden es sehen. Aber ich schaue mir das lieber aus sicherer Entfernung an…

Letzte Nacht fuhr ich ins Herz der Finsternis, um einen Geburtstag zu feiern. Die Party wurde in Georgetown gehalten – der reichsten Enklave in der reichsten Stadt im reichsten Land der Welt.

Wie wurde Georgetown so reich?

Das ist für mich immer ein Kultur-Schock. Wenn ich aus Baltimore komme, dann treffe ich in Washington eine andere Art von Menschen. Reicher. Gesprächiger. Besser gekleidet. Besser aussehend. Feiner. Weitgereister. Rechtsanwälte. Architekten. Botschafter. Menschen, die für Handelsorganisationen arbeiten. Lobbyisten. Mitarbeiter des US-Kongresses.

Ein typisches Gespräch:

„Mein Ehemann ware gerne hier gewesen“, so eine schöne Frau. Aber er ist in Alaska zum Angeln.“

„Leben Sie hier in Georgetown?“

Ja…aber mein Ehemann wollte unser Haus in Potomac nicht gerne verlassen. Deshalb teilen wir unsere Zeit auf. Wir haben auch eine Farm in Charlotteville.“

„Was macht Ihr Ehemann?“

„Er ist Rechtsanwalt. Ich bin so froh. Unsere Tochter hat gerade das Examen geschafft. Sie und ihr Ehemann sind auch Rechtsanwälte.“

Die Clinton Connection

Terry McAuliffe war an der Georgetown University. Da war ich auch. McAuliffe kandidiert für den Posten des Gouverneurs von Virginia. Sagt Ihnen sein Name etwas? Er war Chairman des Democratic National Committee. Er holte Millionen an Spendengeldern für die Clintons, mit denen er eng verbunden ist.

Wie eng? Nun, Hillarys Bruder Tony wird vorgeworfen, ein staatliches Programm zusammen mit Terry missbraucht zu haben. Es soll etwas zu tun haben mit einer neuen Gesellschaft für Elektro-Autos, welche McAuliffee gegründet hat: GreenTech.

Was sucht ein Politiker wie McAuliffe in der Automobil-Industrie? Nichts. Aber nichts ist das, was man wissen muss, in der heutigen Zombie-Welt.

Die Idee dahinter ist es, staatliche Subventionen zu erhalten…und darin sind Mr. McAuliffe und Mrs. Rodham Clinton Experten.

Ein Hinweis bei Wikipedia verweist auf einen früheren Verdienst von McAuliffe. Er investierte 100 Dollar…und hat nun irgendwie ein Vermögen von 50 Mio. Dollar.

Gutes Geschäft? Wenn Sie Details wissen wollen, lesen Sie es bei Wikipedia nach.

Hey, es zahlt sich aus, Freunde in hohen Positionen zu haben. Nicht dass ich mich beschweren würde! Die staatlichen Programme sind dazu da, ausgenutzt zu werden. Und das Geld der Regierung – das Geld der Steuerzahler – ist dazu da, die Hände zu wechseln…von den Outsidern hin zu den Insidern.

So soll eine Regierung funktionieren. Das war schon immer so. Es wird immer so sein. Die Steuerzahler sind Outsider. Die Partner McAuliffee-Rodham sind Insider. Genug gesagt… (Seite 2)

 

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