Ronald Stöferle „In Gold we trust“

17. Juni 2011 | Kategorie: Auf die Ohren, RottMeyer

Einmal im Jahr steht Ronald Stöferle (Erste Bank) im Rampenlicht der Goldszene, wenn er seine neue umfangreiche Studie heraus bringt. In diesem Jahr wird es der 4. Juli sein, an dem sie veröffentlicht wird. Er hat uns schon mal einen Blick hinein werfen lassen. „In Gold we trust“ – so lautete der Titel der letzten umfangreichen Studie zum Goldmarkt aus dem Jahr 2010. Grundsätzlich hat sich daran nicht viel geändert, nur die Preise dieses gelben „Zeugs“ stehen heute höher…

In seiner neuen Studie hat Stöferle umfangreiche Berechnungen angestellt und diese mit der Geschichte verankert. Wo könte Gold stehen? Hier ein Interview mit dem Goldanalysten der Erste Bank aus Wien. Am Mikrofon: Frank Meyer. Viel Spaß!

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Studie 2010 – Erste Bank – Ronald Stöferle – Gold 2010

 

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9 Kommentare auf "Ronald Stöferle „In Gold we trust“"

  1. Karl Napp sagt:

    Der Grund warum Goldminen Aktien mit dem steigenden Goldpreis nicht Schritt halten, dürfte doch sein, dass die meisten Staaten in chronischen Geldnöten stecken. Was liegt da näher, als die Minenproduzenten höher zu besteuern oder in Ländern mit geringerem Rechtsbewusstsein zu enteignen. Ein Grund hierfür ist schnell gefunden. Die darbende Bevölkerung macht nämlich geltend, die Bodenschätze würden auch ihnen gehören und nicht nur den ausländischen Kapitalisten, die sie ausbeuten.

  2. samy sagt:

    10 Unzen! Für ein Moment hab ich es geglaubt 🙂

    Freue mich dann auf den 4. Juli. Die „Erste Bank“ bringt auch regelmäßig einen lesenswerten und kostenlosen „Spezial Report Öl“ heraus. Lohnt sich mal bei denen zu stöbern.

    VG

  3. SpanischerGaul sagt:

    Ich lese gerade „Einführung in die Wirtschaft des Römischen Reiches“ von drei Historikern geschrieben (2002)

    Und dort ist die Gold Silber Ratio ganz klar ca. 1 zu 15 (schwankt ab und zu etwas).

    Es gab zwar staatlich aufgeprägte Nominale aber die Relation in Gewichtseinheiten war immer in etwa 1 zu 15 (manchmal auch eher Richtung 1 zu 10).

    „Verarschen“ lassen haben sich die Römischen Bürger nicht, denn sonst hat sofort Arbitrage eingesetzt wenn die staatlich geprägten Nominale nicht den wahren Verhältnissen entsprochen haben.

    Also Münzverschlechterung. Was aber völlig natürlich ist wenn ein aufgeprägtes Nominal nicht den wahren Verhältnissen entspricht. Also schleift man etwas von der Münze ab bzw. ersetzt Teile der Münze durch weniger edle Metalle. Ist alles so passiert damals, aber das ist kein „Unrecht“ wie man spontan denken würde sondern eine Art Notwehr gegen staatlich festgelegte Werte für Geld.

  4. Frank2 sagt:

    Vorgestern griff ich zu und heute sagt mir Herr Stöferle: „Gut gemacht!“ Da freu ich mich nun gleich noch etwas mehr. 😉
    Schön fand ich die Frage, ob unser Michael die Lage der Hedgies (long Gold, short Aktien) richtig sieht. Woran ich nämlich etwas „hänge“, ist, daß wir wissen, daß Soros als Hedgy eben sein Gold (auch wenn es Papiergold war) gegen Minen tauschte. Ich muß also verstehen, daß er sich atypisch verhält, richtig?

  5. rolandus sagt:

    Vielen Dank für die Antwort zu den Minen (hatte Stöferle erst später gehört) auch @Karl Napp Ansicht ist nicht von der Hand zu weisen, denn in Simbawe hat man es genau so gemact (Schade um die new dawn, aber es stimmt schon)

    Schön Gruß ins Ried
    rolandus

  6. samy sagt:

    Nun sollen wir ja sparsam mit Verlinkungen umgehen, aber ich habe hier eben im gelben Forum (Huang Jin) was zum Schmöckern gefunden, dass passt eigentlich hierhin:
    http://www.munknee.com/2011/06/update-these-90-analysts-believe-gold-will-go-to-5000ozt-or-more/
    Eine Auflistung diverser analytiker und derer Preis- bzw. Zeitprognosen für Goldkurse, samt ordentlicher Verlinkungen.

    VG

    • Frank Meyer sagt:

      Ich habe es auch gerade gesehen. Großartig und ein guter Blick in die umherlaufenden Prognosen. Man müsste mal den Median ausrechnen, dann weiß man, was nicht passieren wird :-))

    • Frank2 sagt:

      Am 8.4.09 sah ich eine techn. Analyse. „Extremely longterm stuff“:
      1980 waren etwa fünfeinhalb S&P eine Unze Gold.
      Zu der Zeit (also 2009) war es etwa 1:1.
      Der Charty sagte, er glaube das Verhältnis würde wieder auf 3,5mal bis 5,5mal S&P steigen, bevor der Bullenmarkt in Gold vorüber sei. Mittlerweile glaube ich das (ähnliche Analysen gibt es auch mit dem Dow Jones, hier warten wir auf das 1:1 Verhältnis).
      5000 USD für Gold anzusagen, scheint mir deswegen nicht schwierig, aber auch nicht sonderlich aussagekräftig. Es geht um das Verhältnis. Aber wo sich dieses einpendeln wird, kann, glaube ich, kaum einer seriös beantworten. Denn was am Ende an Kaufkraft da sein wird – also ob es für 5000 USD ein gebrauchtes Auto oder eine gebrauchte Wäscheklammer geben wird – wer will das heute wissen?

  7. samy sagt:

    Hi Frank,

    interessant finde ich auch die Preissprünge. Wir wollen ja einen Grossteil des Goldes als Sicherheit halten, falls der Murks mit der Geldpolitik so weiter geht (verliere niemals deine Position :-).
    Aber ein wenig Gold könnte man ja hier und dort verkaufen, etwas Spaß muss sein. Außerdem beobachtet man so die Märkte noch intensiver.
    Da fallen einem Bereiche um 2500, 5000 und 10 000$ auf.
    VG

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