Reuters: Kommt die Kern-Euro-Zone?

9. November 2011 | Kategorie: Aufgelesen

(Reuters) – German and French officials have discussed plans for a radical overhaul of the European Union that would involve establishing a more integrated and potentially smaller euro zone, EU sources say.

Exclusive: French, Germans explore idea of core euro zone | Reuters.

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3 Kommentare auf "Reuters: Kommt die Kern-Euro-Zone?"

  1. Marcus sagt:

    Wenn ein Schnitt, dann auch ordentlich, auch wenn es schmerzhaft wird – so wie eine Wurzelbehandlung. Will sagen, ohne Frankreich. Mit Frankreich , das zu sehr grossen Teilen von den eigenen Staatsausgaben abhaengt und deren Wirtschaft wahrscheinlich weniger wettbewerbsfaehig ist als Italien, macht es keinen Sinn. Lass uns das mit Skandinavien, Holland, Finnland, Oesterreich und vielleicht Schweiz machen.

  2. crunchy sagt:

    Na, ja Reuters – FT oh, je! Ich kenne diese Berichterstattung und weiss sie zu schätzen… . Eine solche Collage dient nur dem alten Muster: Dem Markt etwas verkaufen, was er möglichst schnell als blödsinnig identifiziert, damit man Blöde findet, die auf diesen Blödsinn derart hereinfallen, dass diese einem die Position abnehmen.
    So werden schon lange grosse Positionen in Bärenmärkten verkauft, früher in Aktienbullen gekauft. Kurz gesagt läuft das heute noch so ab: Ein Broker(oder aber auch ein Konsortium) muss für ein paar hundert Millionen DAX-Aktien verkaufen. Das geht nur, wie heute, bei zunächst guter Stimmung, die generell herrscht und nur ein bisschen aufgehübscht werden muss, durch so´n Blödsinn (kurzfristig), wie oben beschrieben. Heimlich werden nebenbei FDAXe gegeben. Wenn die dummen Eigenhändler anderer Banken die FDAXe nichtmehr aufnehmen, oder wenn man schon genug verkauft hat, gibt man die Aktien. Hat man diese abverkauft, deckt man die entsprechenden FDAXe wieder ein. Besteht ein Überhang, findet man ja noch Zeit bis zum Wochenende…! Und jetzt fragt mal ALLE den Lieben Frank und den Lieben Micheael, was die davon halten! Aber bitte: Tut das nicht: Die dürfen nicht darauf antworten, sonst sind sie, weil das das Marktgeschehen beinflusste, dran. Also: Bitte nur mal nachdenken und die Märkte dahingehend beobachten. Wer´s mitkriegt, kann sich draufhängen. Und bloss nicht vom Algotrading verrücktmachen lassen, das hat mit eurem Geld nicht viel zu tun.
    Dann zur Idee (s.o.) an sich: die ist schon sooo ausgelutscht!
    Ich weiss auch nur noch einen Weg, der rechtlich gangbar, immer wahrscheinlicher, aber politisch tödlich ist: Der Weg zurück auf den Status EWS. Danach der Restart: Volksabstimmungen und Verträge.
    Die Wähler werden nach dem, was sie jetzt erleben, ein einsehen haben. Die Idee eines geeinten, nicht: vereinigten(!) Europa ist wählbar. Nur für Silberbugs ist das sehr ärgerlich!

  3. FDominicus sagt:

    Dazu schlage ich vor in den Mittelstandsnachrichten etwas nachzulesen.
    Speziell:
    http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2011/11/31393/

    und http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2011/11/31433/

    warum ich das Lezte dazu nehme? Nun es ist ja die Rede von einer Abstufung von Frankreich und es wurde ja schon darauf hingewiesen, daß die Aufschläge auf französiche Anleihen durchaus start steigen. Frankreich meint ja immer bei den „Starken“ zu sein ….

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