Provokante Prognosen für 2013

15. Januar 2013 | Kategorie: Kommentare, RottMeyer

(von Addison Wiggin) Ich hab einige provokante Prognosen für 2013…und darüber hinaus…

1. China wird den Goldpreis auf den Weg Richtung 5.000 Dollar schicken. Ich bemerkte am 24. April 2009, dass die chinesische Regierung mitteilte, sie habe Goldreserven von 1.054 metrischen Tonnen. Zum Zeitpunkt der Erklärung davor – im Jahr 2003 – lag diese Zahl bei nur 600 Tonnen.

Wenn man von einer weiteren Meldung in erneut 6 Jahren ausgeht, dann steht diese Meldung 2015 an. Zufälligerweise ist das das Jahr, für welches der ehemalige Vorsitzende der chinesischen Zentralbank die volle Konvertibilität des Renminbi angekündigt hat. Die können das nicht durchführen ohne größere Goldbestände in der Hinterhand.

Aber lange bevor das passiert, erwarte ich, dass China den Goldpreis nach oben treiben wird. Wahrscheinlich schon so bald wie diesen März. Denn das ist die Zeit des Jahres, wenn Analysten der Edelmetalle viele ihrer jährlichen Analysen und Ausblicke veröffentlichen. Ich habe Grund zu der Annahme, dass diese Beweise aufdecken werden für massive unter-dem-Radar Gold-Ansammlungen Chinas.

Einiges spricht dafür, dass Chinas Gold-Importe über Hongkong laufen. „Die Chinesen kaufen wie wild Gold!“ bringt mein Gold- und Energie-Experte Byron King es auf den Punkt. Aber das ist nicht alles, was sie tun…

Die Goldproduktion in China ist nun so groß wie nirgendwo auf der Welt – die langjährige Nummer 1 Südafrika ist überholt. Die Goldminen Chinas – die meisten staatlich – sind auch dabei, zu kaufen. Goldminen, weltweit.

Es ist illegal, Gold aus China zu exportieren. Was in China gefördert wird an Gold, bleibt da…was bedeutet, dass es Gold für die Bürger zum Kauf gibt, entweder direkt oder via ETFs (und die Regierung ermutigt die Bürger zu beiden Varianten). „Die chinesische Regierung“, sagte ein Analyst der chinesischen Zentralbank vor einem Jahr, „sollte nicht nur vorsichtig sein in Bezug auf das importierte Risiko, welches durch eine steigende globale Inflation entsteht, sondern sie sollte auch ihr Devisen-Portfolio weite optimieren und Gold kaufen, wenn der Goldpreis eine günstige Enwicklung nimmt.“

Das ist ein langer Satz. Aber der letzte Teil des Satzes bringt die Botschaft rüber.

2. Das kleinste und mächtigste Speicher-Medium der Welt. 2012 haben Wissenschaftler des Harvards Wyss Institute es geschafft, 700 Terrabyte Daten in einem einzigen Gramm DNA. Um das in Relation zu setzen: Das entspricht 700.000 gedruckten Ausgaben der Encyclopedia Britannica, welche in ein Tröpfchen auf ihren kleinen Finger passen würden. DNA erweist sich als herausragendes Speicher-Medium. DNA ist wohl sehr stabil. Laut Extreme Tech müssen andere Speichermedien in einem Vakuum gehalten werden – DNA hingegen könne Hunderttausende von Jahren in einer Box in Ihrer Garage überleben.

Daten von DNA zu lesen sei so einfach wie das Entschlüsseln des menschlichen Genoms. In den 1990ern, als mein Freund Juan Enriquez bei diesem Projekt mitarbeitete, brauchte das Jahre. Heute braucht man nur noch Stunden.

„Stellen Sie sich vor, Sie hätten billige Videorekorder überall“, sagt George Church, der Leiter des Forschungsteams. „Sie können Wände mit Videorekordern vollmachen. Und größtenteils nehmen die das auf, und niemand geht da jemals hin. Aber wenn etwas wirklich gutes oder wirklich schlechtes passiert, dann will man da hingehen, an der Wand kratzen und sehen, was aufgenommen worden ist. Ewas, was molekular ist, ist so viel Energie effizienter und kompakter, so dass wir an Anwendungen denken können, die vorher unmöglich waren.“

Die nahe liegendste Anwendung? Anti-Geldfälschung. Stellen Sie sich Barcodes oder RFID vor – in Mini-Ausführung. Microchips, welche mit DNA gestempelt sind, können die Epidemie der gefälschten Chips beenden. Keine große Überraschung, dass das Pentagon bereitsteht, um der größte Nutzer dieser Technologie zu werden. Aber unser Techniker Patrick Cox betont: „Dies wird auch von Banken genutzt werden, (…) und von Produzenten hochwertigerer Güter wie Top-Weinhändlern und Modegeschäften.“

Die potenziellen Anwendungen sind grenzenlos, sagt Patrick, „Medikamente, Kleider, Lebensmittel, Metalle und sogar Airbags werden gefälscht oder gestohlen und verkauft, ohne dass man sie identifizieren könnte.“

„DNA-Markierungen sind noch in der Testphase“, räumt er ein. „Aber diese Durchbruch-Technologie hat enorme Anziehungskraft für eine Vielzahl von Industriezweigen.“

Quelle: Kapitalschutz Akte
Provokante Prognosen für 2013 (Addison Wiggin)
Weitere Informationen: Investor Verlag

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