Prof. Wilhelm Hankel: Wer Dynamik mit Dynamit verwechselt…

21. Mai 2013 | Kategorie: Auf die Ohren, Kommentare, RottMeyer

von Frank Meyer – „Das Geld, der Euro, bringt die Menschen auseinander, statt sie zu einen“, sagt Geldprofessor, Volkswirt und Buchautor Professor Wilhelm Hankel. In seinem neuen Buch „Die Eurobombe“ zeichnet er einen monetären Lösungsweg auf, eine Form des Euro als Goldstandard ohne Gold und die Rückkehr zu nationalen Währungen. So wie es mit dem Euro läuft, kann es nicht weitergehen…

Zudem hat der Euro seine Spareigenschaft inzwischen verloren. Ein „Weiter so…!“ wird zu seinem unweigerlichen Ende führen. Den Politikern würde er eine Freikarte nach Island spendieren und empfiehlt ihnen, sich Rat bei ihm zu holen. In einem langen Interview habe ich mich mit Wilhelm Hankel über die derzeitige Situation und die Zukunft Europas auf der Metallwoche unterhalten. Aufgrund der Relevanz des Themas veröffentlichen wir das Interview auch auf Rott&Meyer. Viel Spaß!

Hankel


Themen der Sendung

Steffen Kampeter über Hankel: „Alter,verbitterter D-Mark-Nationalist“…
Der Euro passt nicht für 17 Staaten
„Ich werde immer wieder sagen „Eine Währung für 17 Nationen kann nichts werden.“
Es ging mit dem Euro. Wenn…
Hankels Euro-Modell (Marktgeld, Verrechnungseinheit und Speichermedium)
Euro als Goldstandard ohne Gold
Gold als Ersatzgeld
Geldscheine mit „X“, „S“, „U“, „Y“….
„Dynamik“ mit „Dynamit“ verwechselt, zu AfD und Freie Wähler
Schuldenschnitte und Rückkehr zur nationalen Währung
Der isländische Weg?
Die Sprache der Demokratie
Teilerfolge bei Klagen gegen Rettungspolitik – Stand der Dinge
Anhörung zu Klage gegen EZB und ESM
Das Recht und seine Dehnung
Währungswettbewerb: Währungskriege als Folge?
Währung und Gesellschaft
Umgang der Medien mit „Eurokritikern“
Syrien – was dort wirklich passiert
Persönliches

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7 Kommentare auf "Prof. Wilhelm Hankel: Wer Dynamik mit Dynamit verwechselt…"

  1. stonefights sagt:

    Tja, wenn ich hier die vielen Dankes-Kommentare vermissen darf, bin ich wohl alleiniger Konsument eurer Worte, zum Glück sind sie noch nicht verbraucht gewesen 🙂
    Danke dir Frank, für die Zeit, deine Arbeit und letztlich wieder für die „Brotsamen, die vom Tisch der metallwoche gefallen sind“ 😉
    lg, stonefigths

    • samy sagt:

      “Brotsamen, die vom Tisch der metallwoche gefallen sind”

      Danke! Dann bin ich wohl ein Bettler der sich geistig von den Brotsamen anderer ernährt, oder was?

      Pardon, vielleicht reagiere ich etwas empfindlich, aber das ist ein unglücklicher Vergleich.

      „Tja, wenn ich hier die vielen Dankes-Kommentare vermissen darf, bin ich wohl alleiniger Konsument eurer Worte“

      Ich konsumiere keine Worte/Gedanken. Ich versuche hier welche zu reflektieren.

      Worte konsumieren? Was für Worte!

      Vielleicht stehe ich heute Abend nur auf dem falschen Fuß, keine Ahnung….

      VG

    • Frank Meyer sagt:

      Dafür hatten wir ne nette Diskussion auf der Metallwoche. Hast Du nicht eine Nummer? Irgendwo? Im Speicher?
      Brotsamen sind es nicht. Ich veröffentliche dieses Interview aus Gründen des öffentlichen Interesses.
      Und vielleicht haut mir das (indirekt) auch samy um die Ohren.
      Für die meisten ist unsere Arbeit hier ohnehin längst selbstverständlich.

      • stonefights sagt:

        Na klar, Nümmerchen tief schwarz und fett im passenden Ordner abgelegt, wie ein kleiner online Messie, ganz ohne Verfallsdatum 🙂
        Wer weiss, vielleicht habe ich irgendwann einmal ja auch wieder Lust, mehr zu sensibilisieren, für Basics wie „Danke sagen“ z.B.
        LG, stonefights

      • samy sagt:

        Und genauso selbstverständlich sind die meisten Leser natürlich dankbar, auch ohne das zu erwähnen. Das glaube ich jedenfalls.

        Öffentlichkeit(sarbeit), darum geht es. Meine bescheidenen 2 cent trage ich bei, indem ich in meinem persönlichen Umfeld versuche die Leute zum selbstständigen Denken anzustacheln. Habe oft genug Spott geerntet, bestenfalls Staunen.

        Das mit dem um die Ohren hauen habe ich nicht verstanden.

        VG

        Samy

        PS: Das Interview mit Hankel war von einer Qualität, wie man sie in den öffentlichen rechtlichen Anstalten nur noch selten findet. Schon gar nicht mit Hankel, der kaum noch in Talk-Shows zu finden ist.

  2. samy sagt:

    Und hier kommt einer aus der Rubrik „was nicht sein kann, was nicht sein darf“. Halt der Grund warum Menschen wie Herr Hankel nicht in Talkshows zu finden sind.

    http://homment.com/ard-zensiert-euro

    Anscheinend hat die beliebte ARD-Talkshow unerwünschte Umfrageergebnisse zum Euro flux wieder von der eigenen Homepage entfernt. (Link bei mmnews.de gefunden.) Die Umfrage sei nicht repräsentativ.

    Ja, ja … 🙁

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