Politisches Importproblem

13. Dezember 2017 | Kategorie: Aufgelesen, Kommentare

Da die Mitarbeiter deutschen Gazetten oft vor der Vielzahl der Geschlechter und der vielfältigen Bereicherung des Alltags niederknien und sich mit so wichtigen Dingen wie Genderismus beschäftigen, lohnt oft ein Blick in die Zeitungen der Nachbarländer. Zu importierten Problemen der anderen Art berichtet heute die NZZ.

Wie schon die Wahlen zum Bundestag zeigten, hat der gesellschaftliche Wind gedreht. Das nehmen auch manche Vertreter der Parteien wahr.

(nzz.ch ) CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn: «Wir schauen importiertem Antisemitismus aus falsch verstandener Toleranz schon viel zu lange achselzuckend zu.»

Wenn es um den Parlamentssitz geht, klingelt dann doch der Wecker. Nur das mit dem „wir“ ist doch nicht ganz angemessen. Aber wenn etwas schief läuft, dann holt man schnell noch alle ins Boot. Die so vermittelte vermeintliche Einigkeit hat es aber bestenfalls in den Staatsmedien, nicht aber in der Bevölkerung gegeben.

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