Plauderei mit Folker Hellmeyer am Rande der „Invest 2011“ in Stuttgart (Podcast)

21. März 2011 | Kategorie: Auf die Ohren, Kommentare, RottMeyer





Die Politik- und Finanzmärkte sind für Otto Normalbürger kaum noch zu verstehen. Winkelzüge und Täuschungsmanöver gehören zum Alltag. Früher war dies nicht viel anders, nur tummeln sich heute in den Märkten mehr Champignons statt Champions und mehr Koniferen statt Koryphäen.

Eine kleine Plauderei über Börse, Geld, Gold, Inflation, Geopolitik, die Chinesen und die Naivität der Eliten mit Folker Hellmeyer (Bremer Landesbank) am Rande einer Finanzmesse in Stuttgart…



und sollte Ihr Computer etwas „eigensinnig“ sein, hier der Direktlink

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Zum Thema Globalisierung lege ich Ihnen den Podcast mit Peter Robejsek ans Herz. Diesen habe ich mit ihm in Wien am Rande einer Veranstaltung aufgenommen.

Ist die Welt steuerbar? Nein!

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8 Kommentare auf "Plauderei mit Folker Hellmeyer am Rande der „Invest 2011“ in Stuttgart (Podcast)"

  1. Matt sagt:

    Friedrich Merz und wirtschaftliche Kompetenz? Bitte??? Für diesen opportunistischen Schwätzer ist es schon Demokratie, wenn die Menschen ein Kreuzchen auf einem Zettel machen dürfen. Man schaue sich das Video von Maybrit Illner, bei der er mit Oskar Lafontaine saß, an.

  2. rolandus sagt:

    In dieser „Plauderei“ wurde doch mehr gesagt und zusammengefasst, als sonst von irgendeinem „Chamignon“ ,-)
    Ich wußte es: Wenn erst der einzig bekannte seriöse Volkswirt einer deutschen Landesbank hier im podcast „plaudert“, dann wird nicht nur echter Optimismus transportiert sondern auch eigene Investitionsgedanken bestätigt.
    Wenn dazu dann noch ein kluger Kopf wie der Blogwart die Fragen stellt und bildhaft untermauert, dann kann man sich doch den ganzen (Rest)-Messestress ersparen und lieber den aufkeimenden Frühling beiwohnen.
    Ein herzliches Dankeschön
    rolandus

    • Frank Meyer sagt:

      @rolandus Das war wirklich ein spannender Abend. Die 20 Minuten sind nur eine Auskopplung davon. Nein, es geht gar nicht in erster Linie um Optimismus, sondern um Realismus und ein paar Gedanken, die man heute noch gar nicht denkt. Mit Folker ist das nicht nur immer wieder eine Herausforderung, sondern auch ein Quell von Ideenreichtum. Danke von meiner Seite auch an Folker Hellmeyer.

  3. Stuelpner sagt:

    Mich hat auch zuerst der Name F.M. (edit Friedrich Merz) aufgestoßen, aber nicht nur bitter, sondern so, dass ich jetzt hoffe das es kein Magenkrebs wird. Diese Person ohne Moral als etwas Positives für andere lebende Wesen darzustellen ist m.E. ganz weit unten und eine Verherrlichung des menschenverachtenden, neoliberalen Unwesens zusammen mit diesem INSM-Abschaum.

    Die Sache mit dem Hühnerhaufen sehe ich etwas anders, oder habe es anders verstanden. Da wir werder Bodenschätze/Rohstoffe besitzen, mit dem Land der Denker es dank Bildungspolitik ala F.M. (außer „Auserwählte“) auch nicht mehr weit her ist, und wir Weltmeister sind im Verschenken von Waren gegen wertlose Staatsanleihen und Goldforderungen, wo soll die Stärke für eine eigene nachhaltige Zielsetzung herkommen. Wir werden irgendwann die verlängerte Werkbank derer werden und da brauchen wir keinen Fuchs der die Eier stielt, sondern sollten uns lieber etwas besser mit dem Hütehund anfreunden, vielleicht erwischt der den Fuchs mal, dann wirds für alle ruhiger.

    Optimismus kann ich hier keinen entdecken sondern nur die Form davon, den Du Frank mal sehr treffend in einem früheren Artikel beschrieben hast. Allein das unglaubliche Wirtschaftswachstum in GR gibt Grund für genau diesen Optimismus.

    Und dann noch diese flache Aussage mit dem Euro, der ist gut für uns bla bla..

    Auf die paar Zinsen die wird vielleicht dafür bekommen, können wir sch… wenn die Staatsanleihen und Kredite den Bach runter gehen oder sollen dann noch mehr Anleihen und Kredite geschaffen werden, um die Implosion zuverhindern, so wie es jetzt ist. Das Vermögen unserer Kinder ist längst weg und dank Rettungsschirm auch bald das der Enkel. In Sachsen wurden von der CDU nach dem Bums der Landesbank genau solche Parolen ausgegeben, die Bürgschaften sind nur Proforma, zu einer Zahlung wird es nie kommen. Und nun sind die Herren Landesväter und -könige dabei nach und nach 2,7 Mrd. Euro in die Tonne zu treten. Klar in einem so wirtschaftlich starkem Land wie Sachsen ein Hühnersch… (um bei diesen Tieren zu bleiben). Wenns Geld knapp wird kann man ja bei denen sparen die an allem Schuld sind, weil sie existieren, nämlich das überflüssige Humankapital. (frei nach F.M.)

    Der angesprochene Auslöser für „Unmutsbekundungen“ in der BRD sei in absehbarer Zeit nicht gegeben. Ja Herr Hellmeyer, aber in diesem Land gibt es mind. ca. 7,6 Mio. Menschen denen die Grundversorgung bald nichts mehr nützt, weil sie sie bald nicht mehr bezahlen können und solche wie der F.M. sind die Letzten, die Menschen helfen die zum überflüssigen Humankapital zählen.

  4. mo sagt:

    Hallo Herr Meyer !
    Ich wurde durch das Inforadio von Jens und Lars auf Ihre Seite Aufmerksam.
    Allein die Möglichkeit, die Sie besitzen, in der Welt zu reisen
    und ständig Interviews mit verschiedensten Menschen mit Realitätssinn zu führen, ist einfach wunderbar.
    Das Ganze auch noch zu veröffentlichen, sehe ich als besonderes,wertvolles Geschenk, vielen Dank.
    Das ist genau das, was wir als einfache Bürger brauchen.
    Wir können uns durch viele Meinungen aus verschiedenen Richtungen ein Urteil bilden.
    Diese von Ihnen geleistete Arbeit ist großartig.
    Wenn mal jemand quer schießt, sollte sich niemand rechtfertigen müssen, schon gar nicht Sie.
    Manche Menschen sind einfach nicht in der Lage Zusammenhänge zu
    begreifen und die Gedanken sinnvoll ein zusetzen.
    Nochmals Vielen Dank, vor allem auch an den Düsseldorfer,
    der durch Ihren Humor doch immer wieder bissle aufgemuntert wird.
    Hey Ihr Beiden, macht bitte weiter so.Ihr seid super.
    Ihr habt in meinem Wochenplan einen festen Platz bekommen.
    Gruß Mo

    • Frank Meyer sagt:

      Hallo Mo,
      der Kommentar tut richtig gut. Wir liegen nie ganz richtig, aber auch seit drei Jahren nicht so falsch. Wirtschaft, Finanzen und Verrücktheiten können wirklich Spaß machen.

      Ich genieße meine Freiheit und auch die Freiheit, alles, was mir (uns) in den Sinn kommt zu durchdenken und in Zeilen oder Files zu gießen.
      Das was Sie schreiben, ist genau der Anspruch, den ich habe. Deshalb mache ich es.

      • Jochen sagt:

        Hallo Herr Meyer,

        fulminante Ereignisse und Kursverläufe diese Woche.

        Wissen Sie, worauf ich mich schon freue?

        Richtig, die nächste Ausgabe der Metallwoche.

        Gruß aus Wuppertal

        P.S.:Den Kommentar von Mo habe ich gerade bei der ‚Nachlese‘ entdeckt, passt wirklich sehr gut.

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