Peter Boehringer: Aufschuldungssystem im Endstadium

© Andrzej - Fotolia.com 10. November 2011 | Kategorie: Auf die Ohren, Kommentare, RottMeyer, Slideshow
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von Frank Meyer

Die Schwierigkeiten an den Finanzmärkten nehmen zu. Der Riss quer durch Europa wird gefährlicher und der Euro vergrößert diesen Tag für Tag. Was wird sich die Politik noch alles einfallen lassen? Wo kann man eine Sparer zur Kasse bitten? Ideen gibt es genügend, um sich auf der Zeitachse noch etwas durchzuwursteln. Ein Interview mit Peter Boehringer…

Hoppla! Das geht aber alles schnell. Den Durchblick zu behalten ist nicht unbedingt einfach. Inzwischen wird auch über Vermögensabgaben diskutiert – typisch für ein Aufschuldungssystem im Endstadium. Auch die Sorge vor einem “Goldverbot” machte auf der Edelmetallmesse in München die Runde. Und damit senden wir einen weiteren Podcast, diesmal mit Peter Boehringer aus München, vielen bekannt vom GoldseitenBlog. Bitte schön!



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9 Kommentare auf "Peter Boehringer: Aufschuldungssystem im Endstadium"

  1. FDominicus sagt:

    Es gibt keine einzige gute Sache dich ich für mich daraus ziehen könnte. Seit ich meine Blogs schreibe hat sich immer mehr bewahrheitet was hier ausgedrückt wurde und nur die wenigsten scheinen es “verstehen” zu können oder “wollen”. Es ist völlig klar, daß dieses ScheinGeldsystem das Problem ist. Aber wie auch immer ich habe mich vor mehr als 3 Jahren hier geäussert
    http://fdominicus.blogspot.com/2008/10/hochmut-berall.html

    Und ja ich befürchte auch es wird noch einige Jahre weitergehen und ja es liegt an der “Substanz” die es (noch) gibt. Nur mit jedem weiteren Jahr wird das Erwachen grausamer und bisher sind solche Umbrüche nie friedlich abgegangen…

  2. Patzelt sagt:

    Welch ein Megabetrug: Wir werden an der Nase herumgeführt wie Tanzbären..,

    Wenn den Menschen einmal bewußt wird, daß sie hart arbeiten müssen, um etwas Geld in die Hand zu bekommen, während die Banken es aus dem NICHTS schöpfen. -Fraktionellegeldschöpfung –

    Dann leihen diese Banken dieses erfundene Buch-Geld gegen Zins den Staaten und der Bürger soll per Steuern für Zins und Tilgung haften! Sie verlangen Zins fuer praktisch NICHTS, sondern auch noch Sicherheiten!

    Im Falle eines Falles, was sich die Banken nur wuenschen koennen, wird die Luft nicht getilgt, dann wird sie gegen reale Werte eingetauscht!

    Die Staaten müsen Ihre Bodenschätze, die Infrastuktur wie Wasser- und Gasversorgung, Bahn, Autobahn etc. die sie gegen das Geld aus dem NICHTS verpfändet haben -Cross-Border-Leasing – im Falle eines Bankrotts an die Banken übergeben. Die Bürger werden dann zu Geiseln dieser Betrüger. Welch ein Megabetrug!

    Im Gegensatz dazu ist die Bank of China ein Hort des Vertrauens und der Zuversicht. Sie schöpft aus der Macht des eigenen Volkes ohne Zinsverpflichtung ihr Geld und kann später großzügig auf die Rückzahlung verzichten, wenn mit dem FIAT MONEY etwas geschaffen wurde.

  3. Trailer sagt:

    Hallo

    Ist es nicht mehr möglich die Podcasts als MP3 File herunter zu laden? Das wäre wirklich schade weil ich mir die Podcasts jeweils auf dem Arbeitsweg angehört habe.

    Grüsse
    Trailer

  4. Avantgarde sagt:

    Über was ich nun verwundert bin ist, daß der Herr Böhringer darüber verwundert ist, daß nur noch die Makro eine Rolle spielt :-)

    Es ist ja nicht nur EM-Bereich so, daß man keineswegs sagen kann, ob der am Markt gebildete Preis annähernd der richtige ist.

    Die sogenannten Investoren treffen doch lediglich die Entscheidung, ob genügend Liquidität für ihren Markt da ist oder nicht – 0 oder 1.
    Wenn nur genügend Liquidität auf einen bestimmten Index setzt dann spielen die fundamentalen Daten der einzelnen Unternehmung freilich keine Rolle.

    Aus dem gleichen Grund spielen fundamentale Gründe für oder gegen Rohstoffe ebenfalls keine Rolle mehr.

    Jeder spielt halt seine Preiserwartungen bis es nicht mehr geht und versucht dann möglichst schnell seinen Gewinn zu sichern – der größere Idiot ist dann der Dumme.
    War nun 2008 ein Ölpreis von 14x Dollar oder später 3x Dollar gerechtfertigt – wir wissen es nicht.

    Die Effizienz der modernen Märkte ist eine Mär.

    Es ist schlicht Casino im schlimmsten Fall der Lebensmittel auf Kosten der Ärmsten der Armen.
    Aber auch Tote spielen in diesem Bereich inzwischen keine Rolle mehr. :-(

  5. Gladbacher sagt:

    So so, die Grünen haben in ihrem Parteiprogramm also eine Vermögenmsabgabe auf Gold und Silber stehen. Wie soll diese Abgabe denn in der Praxis gerecht erhoben werden? Soll man sein Vermögen, das nirgendwo erfasst ist, freiwillig in die Steuererklärug aufnehmen? Wie wollen die rauskriegen, ob da jemand schummelt? Hausdurchsuchungen in millionen Fällen? Und wenn schon auf Gold und Silber, dann muss auf jede Art von Vermögen eine Steuer erhoben werden, also auch Kunstgegenstände, Oldtimer, Briefmarkensammlung, Antiquitäten, usw usw. Nur bestimmte Arten von Vermögen zu besteuern verstößt gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz des Art. 3 Grundgesetz. Der Schuss ging bei der Abschaffung der Pendlerpauschale auch schon nach hinten los: Entweder sind ALLE Kosten, die umittelbar mit der Erwerbstätigkeit zusammenhängen, absetztbar oder gar keine.

    Da bin ich ja mal gespannt, wenn es überhaupt so kommt.

  6. Der Wuppertaler sagt:

    Hallo Frank, wie du bestimmt auch gelesen hast, hat Herr Ziemann dich in seinem Kommentar vom 6. November erwähnt ;)

    „Frank Meyer hat mich am Samstag kurz vor meinem Vortrag auf der Edelmetall-Messe in München als Gold-Bug bezeichnet, der nicht an Silber glauben würde. Das stimmt natürlich so nicht. Denn anders als die sich selbst als Silber-Bugs bezeichnenden Experten bin ich ideologisch nicht so verblendet und folge eher der analytischen Auffassung eines Christian Vartian, der in den vier Edelmetallen bestimmte finanz-genetische Eigenschaften sieht.
    (…)
    Dass wir uns – anders als die sogenannten Edelmetall-Bugs behaupten – in einer deflationären Phase (und nicht in einer Hyperinflation) befinden, kann man an der Kursentwicklung der anderen drei Edelmetalle ablesen: Gegen 18:30 Uhr MEZ stand Silber mit $0,56 im Minus, Platin mit $22 und Palladium mit $17. Genauso der hoch gehebelte DAX mit minus 2,2 Prozent. Selbst der Dow Jones verliert 250 Punkte.“

    Auch hier im Blog ist die Frage „Deflation oder Inflation“ in den letzten Einträgen öfter diskutiert worden. Vielleicht könnt ihr dieses Thema ja in der Metallwoche einmal ansprechen und schildern, welches Szenario ihr aufgrund welcher „Griffe in der Nebelwand“ :-D für wahrscheinlicher haltet. Welche Argumente sprechen für die jeweilige Entwicklungen? Mit den Industrie-Metallen spricht Ziemann ja schon etwas an, was KURZFRISTIG auf Deflation hindeutet…aber wenn man sich “super Mario” (Anleihen-Aufkaufprogramm, Target 2 Problematik etc.) anschaut, dann wird es Langfristig wohl eher auf Inflation hinauslaufen…GB und USA haben diesen Weg ja schon eingeschlagen!

    MFG Der Wuppertaler

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