Pegida, die Medien und die Positionen

14. Januar 2015 | Kategorie: Aufgelesen, Kommentare

Unter folgendem Link findet sich das Positionspapier der PEGIDA. Unabhängig wie man zu einzelnen Positionen stehen mag, kann man sich über die oft panischen Reaktionen vieler Politiker durchaus wundern. Vielleicht liegt es ja am Punkt 17.

(Positionspapier) PEGIDA ist GEGEN dieses wahnwitzige „Gender Mainstreaming“, auch oft „Genderisierung“ genannt, die nahezu schon zwanghafte, politisch korrekte Geschlechtsneutralisierung unserer Sprache!

Ein Frontalangriff auf das scheinwissenschaftliche Gebilde der Gender Thesen. Da bricht mancherorts vermutlich aus Angst vor einer Überprüfung mancher Vermutung und einem möglichen Austrocknen des Drittmittelflusses nackte Panik aus.

Auch die anderen Punkte sind vor dem Hintergrund der medialen Darstellung der Bewegung beachtenswert.

 

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10 Kommentare auf "Pegida, die Medien und die Positionen"

  1. samy sagt:

    @rottmeyer

    Drittmittelzufluss? 🙂 Regen wir über staatliche Zuwendungen? Reine Neugierde meiner Seite.
    Wieviel und wofür?
    VG

    • Bankhaus Rott sagt:

      Hallo samy,

      Drittmittel können aus privaten oder öffentlichen Schatullen stammen.

      Beste Grüße
      Bankhaus Rott

      • samy sagt:

        Okay, private Schatullen sind halt Privatsache. Aber öffentliche Zuwendungen, da zuckt der Steuerzahler in mir. Hätte mich brennend interessiert.

        VG

        • Bankhaus Rott sagt:

          Hallo samy,

          die Lehrstühle an staatlichen Universitäten werden natürlich mit Steuergeldern/Schulden finanziert.

          Auch Drittmittel können aus öffentlichen Quellen stammen.

          Beste Grüße
          Bankhaus Rott

          • samy sagt:

            Wir reden aneinander vorbei. Mir ist das klar. Ich verdiene meine Brötchen u.a. mit dem Vergaberecht. Das ist eng verwandt mit dem Zuwendungsrecht. Deswegen meine Neugierde darüber, welche Forschungsprojekte denn so Zuwendungen von öffentlichen Drittmittelgebern erhalten. Ist doch immer wieder erfrischend.

            VG

        • Bankhaus Rott sagt:

          Eines noch zum Thema Studienvielfalt. Wer nach der Arbeit noch etwas Zeit erübrigen kann, dem steht an der Hochschule Merseburg der berufsbegleitende Weg zum Master in Sexologie offen.

          http://www.hs-merseburg.de/smk/studiengaenge/berufsbegleitender-masterstudiengang-sexologie-ma/konzeption/

          Die Beschreibung ist bemerkenswert:

          „Im Masterstudiengang werden Studierende befähigt, als zukünftige Sexologinnen und Sexologen Kinder, Jugendliche, Frauen, Männer und LGBTI in ihrer sexuellen Gesundheit zu fördern.

          (…)

          Die Lehre in den verschiedenen Modulen des Studiengangs verknüpft Theorie und Praxis in einer Weise, welche es den Studierenden ermöglicht, auf einem zuverlässigen Fundament konkreten Wissens, kreative und vielfältige Instrumente für die berufliche Tätigkeit zu entwickeln.“

          Viel Vergnügen.

          • samy sagt:

            Na, vielleicht berufsbegleitend, also nach der Arbeit meine ich …

            Ach, ich sehe gerade, der Schein trügt. Das sind bestimmt ganz schlimme Spießer. Die Masterarbeit wird ja schriftlich abgelegt. Tze, tze, tze … das wäre der 68’er Generation nicht passiert.

            Nö, nö … für die 19 500 € Studiengebühren …

  2. samy sagt:

    Die Pegida und die Lügenpresse.

    Das Unwort des Jahres ist also “Lügenpresse”.

    Schauen wir, ob diese Entscheidung des Volkes Stimme repräsentiert.

    (Quelle für alles folgende: http://www.unwortdesjahres.net)
    “Für das Auswahlverfahren eines Jahres können bis 31.12. des betreffenden Jahres Vorschläge gemacht werden, die den Grundsätzen der Unwort-Aktion entsprechen. In der ersten Januarhälfte des Folgejahres wählt eine Jury aus allen Vorschlägen und auf der Basis einer ausführlichen inhaltlichen Diskussion das «Unwort des Jahres», ggf. weitere Unwörter aus. Die Jury besteht aus vier SprachwissenschaftlerInnen und einem Journalisten (siehe unter «Mitglieder der Jury») und beruft jährlich wechselnd ein weiteres Mitglied aus dem Kultur- und Medienbetrieb. ”

    Okay, also zwei Medienvertreter und vier Sprachwissenschaftler wählen für den Rest des Landes und seiner Bevölkerung.

    Es gab lediglich 1246 Einsendungen und 733 angenommene Wörter. Um 1246 Einsendungen ein solcher Hype?

    Nun gut. Wurde es am häufigsten genannt?
    Nein. Beispiele: Putinversteher 60-mal, Veredelungswirtschaft 25- mal und Gutmensch 15-mal.
    “Lügenpresse” wurde 7 mal vorgeschlagen.

    Tärääääää … so wird das Dummwort des Jahres gekürt.

    Ein 80 Millionen Volk und eine Wahl mit 7 Stimmen.

    • Bankhaus Rott sagt:

      Hallo samy,

      wenn „Lügen-Presse“ zum Unwort des Jahres auserkoren wird, könnte ja der Einfachheit halber ja „Presse-Lügen“ zum Wort des Jahres gekürt werden. In den Medien ist man doch für einfache Zusammenhänge 😉

      Beste Grüße, einen schönen Abend
      Bankhaus Rott

  3. bluestar sagt:

    Hier noch etwas zu PEGIDA.
    Die Mittelschicht , gut ausgebildet und mit überdurchschnittlichem Einkommen marschiert.
    Eigentlich ist der Name PEGIDA falsch, denn die Mehrheit ist einfach „unzufrieden mit der Politik“ und geht deshalb auf die Straße.
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/pegida-studie-in-dresden-marschiert-die-mittelschicht-a-1012913.html
    Die sogenannten Gegendemos sind staatlich organisierte Veranstaltungen wie in der DDR.
    In Dresden wurde der gesamte öffentliche Dienst Sachsens und andere nicht produktive Steuerfresser mit 40 Busunternehmen nach Dresden gekarrt. Die Blockparteien waren wie in alten DDR-Zeiten als Säulen jeglichen Systems natürlich auch dabei.

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