Neues Jahr – alte Probleme: Schöngefärbt und weggeschaut

14. Januar 2016 | Kategorie: RottMeyer

vom Smart Investor

Wir hoffen Sie sind voller Optimismus und Tatendrang in das Jahr 2016 gerutscht und waren weder von der Terrorwarnung in München noch von den Mob-Attacken in Köln, Hamburg, Bielefeld und etlichen anderen deutschen bzw. europäischen Städten betroffen. Damit sind wir auch schon mitten im Thema…

Die Enthüllungen in der Folge der Silvesternacht 2015/16 haben vor allem eines in brutaler Klarheit verdeutlicht. Wir können uns auf das, was uns die meinungsbildenden Medien des Mainstreams, allen voran der sogenannte öffentlich-rechtliche Rundfunk „berichten“, nicht verlassen – dies gilt besonders da, wo es um die Lebenslügen des Landes geht.

So wurde beispielsweise zum Thema „Migrantenkriminalität“ systematisch gelogen, beschönigt und gefälscht. Die Republik wurde auf dem linken Auge massiv geblendet. Kritische Stimmen gegen diese Politik wurden argumentfrei in die „rechte Ecke“ abgedrängt – auch das hatte und hat System. Mehr noch, scheinheilig wurde ein aufstrebender Rechtspopulismus beklagt, den man im Wesentlichen selbst verursacht hat.

Das Prinzip „Actio = Reactio“ sollte der Kanzlerin als gelernter Physikerin eigentlich bekannt sein. Schuld an der Misere ist natürlich nicht der Kölner Ex-Polizeipräsident Wolfgang Albers, der eilig auf Steuerzahlerkosten in den einstweiligen Ruhestand versetzt wurde. Zumindest in dieser Hinsicht bleibt das Land stabil, das Bauernopfer bleibt auch im Jahr 2016 die beliebteste Form zur Übernahme politischer Verantwortung. Natürlich stinkt der Fisch vom Kopfe her, und dieser Fisch stinkt ganz besonders.

Wer aber nun glaubt, dass mit dem lange überfälligen Rücktritt der Angela Merkel alles gut würde, der verkennt die Lage erneut. Es ist lediglich der notwendige erste, aber keineswegs hinreichende Schritt für eine Rückkehr zu rechtsstaatlichen Prinzipien und vor allem zu einer Gewaltenteilung, die diesen Namen auch verdient – zwischen Exekutive, Legislative, Judikative und Medien, die die drei Erstgenannten kritisch (!) begleiten, auch und gerade dort, wo es wehtut. Auch könnte es allen Beteiligten nicht schaden, sich des Achten Gebotes zu erinnern: „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten“, oder wie unser Gastkommentator Martin Siegel in der aktuellen Druckausgabe des Smart Investor 1/2016 meint: „Du sollst nicht lügen“

Allerdings sieht es aktuell noch nicht nach einem nachhaltigen Bruch des „Schweigekartells“ (Ex-Innenminister Hans-Peter Friedrich, CSU) oder nach einem unmittelbar bevorstehenden Rücktritt Merkels aus. Dennoch hat die Silvesternacht auch etwas anderes verdeutlicht: Wenn bereits bundesweit vielleicht insgesamt zweitausend außer Rand und Band geratene junge Männer, praktisch ausnahmslos mit Migrationshintergrund, den Staat regelrecht vorführen können, was können dann erst 10.000 oder mehr dieser Leute in einer konzertierten Aktion anrichten?

Als wir unsere Rubrik „Das große Bild“ im Smart Investor 1/2016 mit „Terror is coming home“ überschrieben, war das keine Prophetie, sondern schlichter Realismus, wenn auch wir zugegebenermaßen diese neue Dimension der Terrorisierung der Bevölkerung nicht erahnten. Angesichts der Hilflosigkeit des Staates dürfen wir jedoch noch einmal an die teils belächelte „Peak Government“-These des US-Analytikers Martin Armstrong erinnern (Smart Investor 11/2015, S. 48f). In keinem westlichen Land hat sie sich schneller und sichtbarer realisiert als in der Bundesrepublik. Ein Staat, der seine Grenzen aufgibt, gibt sich selbst auf.

Zu den Märkten

„Sagen, was ist“ setzt naturgemäß voraus, dass man zuvor auch sieht, was ist. An den Märkten ist die Fähigkeit zum unvoreingenommenen Sehen ein echter Wettbewerbsvorteil. Die Jahresend-Rally fiel dieses Jahr beispielsweise mager aus.

Bereits der Dezember begann mit einem Fehlstart, als EZB-Chef Draghi nicht – wie allgemein erwartet – „lieferte“. Erst als sich der DAX (vgl. Abb.) dann Mitte Dezember wieder fing, keimte die Hoffnung auf, dass das Jahr doch noch mit einer Jahresend-Rally einen versöhnlichen Ausklang finden werde. Immerhin ist diese Rally eines der statistisch besonders gut untermauerten Börsenphänomene. Was sich nach dem Wendepunkt zur Monatsmitte entwickelte, war dann allerdings keine kräftige Wende nach oben, sondern lediglich eine keilförmige Bewegung, die zudem unter schwachen Umsätzen erfolgte (vgl. rote Linien und gelbe Markierung.

2016_01_13-DAX

Zwar kann es zwischen den Feiertagen beim DAX schon mal etwas ruhiger zugehen, aber die Kombination aus bearishem Keil und austrocknenden Umsätzen waren Warnzeichen. Der Verdacht liegt nahe, dass hier die Kurse im dünnen Handel nach oben gezogen wurden, um zum Jahresende ein wenig „Window Dressing“ zu betreiben. Diese künstliche Nachfrage fällt im neuen Jahr dann erst einmal weg, weshalb die ersten Handelstage immer recht aussagekräftig sind – dies so sehr, dass sie sogar als Indikator für das ganze Börsenjahr interpretiert werden („Januar-Effekt“). Im neuen Jahr hatten es diese Tage in sich:

Wie ein Stein fiel der DAX nach unten und unterbot dabei auch mühelos das Tief von Mitte Dezember. Auf der kurzen Zeitebene haben wir nun eine Folge von niedrigeren Hochs und niedrigeren Tiefs – das ist die Definition eines Abwärtstrends (grüner Kanal). Allerdings ist der Markt jetzt erst einmal an der unteren Kanalbegrenzung abgeprallt, wodurch sich kurzfristig etwas Aufwärtspotenzial ergibt. Dennoch haben sich die Rahmenbedingungen weiter eingetrübt – angefangen vom erneuten China-Crash (siehe unten) über die neuen Tiefs beim Baltic-Dry-Index für Schüttgutfrachtraten bis hin zu den ungewöhnlich deutlichen allgemeinen Crashwarnungen („sell everything“) der Royal Bank of Scotland (RBS). Einzig nennenswerter Pluspunkt bleiben die Notenbanken, die Gewehr bei Fuß stehen, um die Märkte kurzfristig mit Liquidität zu versorgen. Ein erneuter Wechsel in einen Aufwärtstrend ist jedoch erst beim Überbieten des letzten Hochs bei rund 10.860 Punkten gegeben.

Nach dem Aktiencrash ist vor dem Immobiliencrash?

Die Angst vor einer harten Landung in China hat die Märkte gleich zu Beginn des Jahres erneut in Atem gehalten. Auslöser waren einmal mehr die schockartigen Bewegungen an der Börse in Shanghai, an der der Handel in der ersten Woche des Jahres nach dramatischen Verlusten zweimal durch die Börsenaufsicht gestoppt wurde. Doch Börsen sind keine Planwirtschaft – diese Erfahrung mussten im letzten Jahr auch die Freunde der gelenkten Märkte in Peking machen. Anleger sollten jedoch nicht vergessen, dass China und die anderen Emerging Markets zwischen 2009 und 2014 für rund 75% des weltweiten Wirtschaftswachstums verantwortlich waren. Exakt deshalb wurde der chinesische Staatskapitalismus auch im Westen von so manchem Beobachter bewundert.

So langsam verblasst jedoch der Glanz dieses Wirtschaftsmodells. Die Risse in der Fassade werden nicht nur an der Shanghaier Börse immer deutlicher sichtbar. Dennoch notieren chinesische Titel in Hongkong, die auch der breiten Masse an ausländischen Investoren offenstehen, mittlerweile auf einem historisch niedrigen Niveau. Nach einer Auswertung von StarCapital notieren sogenannte H-Shares mittlerweile bei einem KGV von 6,4. Der zuletzt im Fokus stehende Markt in Shanghai notiert dagegen auch nach dem neuerlichen Crash noch immer bei einem KGV von 15, der zweite bedeutende chinesische Börsenplatz in Shenzhen sogar bei mehr als 43. Interessante grafische Auswertungen zu den Bewertungsniveaus in verschiedenen Ländern und Branchen können Sie sich auf der Homepage von StarCapital übrigens selbst zusammenstellen

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Die weitaus größeren Risiken im Reich der Mitte sehen wir allerdings nach wie vor am Immobilienmarkt. Platzt diese fulminante Blase, droht in China definitiv eine Rezession. Die abgehobenen Bewertungsniveaus bei heimischen Immobilien und Aktien sind ohnehin kein Ausdruck wirtschaftlicher Stärke, sondern eines durch die kommunistische Partei künstlich geschaffenen Anlagenotstandes. Denn durch strikte Kapitalverkehrskontrollen blieb vermögenden (oder korrupten) Chinesen ohnehin kaum eine andere Möglichkeit, als überteuerte Wohnungen in Geisterstädten oder Aktien von zweifelhafter Qualität am Shanghaier Markt zu kaufen.

Apropos Geisterstädte: Die chinesische Immobilienblase hat in der Zwischenzeit auch vollkommen neue Berufsbilder geschaffen. So gibt es den sogenannten „Lichtanschalter“, der in den unbewohnten Apartments in regelmäßigen Abständen das Licht anmacht und die Wohnungen lüftet.

Wer kann, bringt angesichts solcher Absurditäten sein Geld ohnehin auf mehr oder weniger legalen Wegen ins Ausland. Beobachten lässt sich dies vorzüglich an den ebenfalls heiß laufenden Immobilienmärkten in Vancouver oder Sydney. Gepaart mit den ersten Anzeichen einer deutlichen konjunkturellen Abschwächung könnten die bestehenden China-Blasen durchaus auch für die westlichen Volkswirtschaften gefährlich werden, z.B. ausgelöst durch eine dramatische Währungsabwertung oder einen deflationären Schock in China. Die Reaktionen der Märkte auf die neuerlichen Turbulenzen in Shanghai lassen nur erahnen, was in einem solchen Szenario passieren könnte…

Fazit

Das Jahr 2016 beginnt mit einem klassischen Fehlstart. Kursstürze an den Börsen und eine dramatische Verschlechterung der inneren Sicherheit lassen wenig Gutes ahnen. Für Optimismus gibt es angesichts dieser Gemengelage wenig Grund.

© Ralf Flierl, Ralph Malisch – Homepage vom Smart Investor

Zu guter Letzt – Du sollst nicht lügen

Von Martin Siegel

Wenn EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker öffentlich verkündet, dass er im Zusammenhang mit der Euro-Rettung gelogen hat – „Wenn es ernst wird, muss man lügen“ und dieses Verhalten von der Gesellschaft und den Medien nicht bis zum Rücktritt Junckers aufgeklärt wird, dann ist diese Gesellschaft in eine gefährliche Schieflage geraten.

Im Falle Junckers sind die Lügen noch leicht zu durchschauen. Sämtliche Diskussionen in Parlamenten und Talkshows im Zusammenhang mit der Eurokrise waren reines Theater. Unter dem Label „Rettungspakete für Griechenland“ ging es immer nur um die Rettung vor allem französischer und deutscher Banken. Belege dafür sind die Ausarbeitung der „Rettungspakete“ durch Mitarbeiter des französischen Finanzministeriums in Brüssel mit der Folge, dass dem griechischen Parlament bis wenige Stunden vor der Abstimmung noch keine Übersetzung der Abstimmungsunterlagen vorlag.

Undurchsichtiger ist die Situation dagegen in der Politik um die massenhafte illegale Einwanderung nach Deutschland. Der Vorgang, dass einigen Flüchtlingen in Ungarn Nahrungsmittel zugeworfen wurden, wurde als extrem menschenunwürdig aufgebauscht und damit die Öffnung der Grenzen als in einer Notsituation unausweichlich begründet. Statt Hilfslieferungen nach Budapest zu schicken, ließ man in dieser konstruierten Notlage eine Million Flüchtlinge unter Missachtung gültiger EU-Gesetze nach Deutschland durchreisen, von denen mindestens 200.000 unregistriert untergetaucht sind. Begleitet wurde die Aktion unter dem Stichwort „Willkommenskultur“ mit Selfies von der Kanzlerin. Nachdem die Lage in Deutschland zunehmend außer Kontrolle gerät, wird es hässlich. Seit Ende November wird die mazedonische Grenze für Asylsuchende abgeriegelt und die Türkei schickt Flüchtlinge in die Kriegsgebiete nach Syrien zurück, was mit EU-Geldern in Höhe von 3 Mrd. EUR honoriert wird und in vielen Fällen für die Flüchtlinge den sicheren Tod bedeutet.

PinocchioIm Geldwesen hat sich die Lüge über viele Jahrzehnte bereits so weit verfestigt, dass es für fast niemanden mehr möglich ist, sie zu durchschauen. Jetzt plant die EZB mit der Ausgabe von 4,3 Mrd. neuer 20 Euro-Scheine erneut, massenhaft Falschgeld über Geldautomaten oder Wechselgeld in den Umlauf zu bringen. Die Falschgeldscheine haben eine Vielzahl von Sicherheitsmerkmalen wie beispielsweise Wasserzeichen, Sicherheitsfaden und Hologramme. Diese dienen jedoch nur dazu, die Bevölkerung in die Irre zu führen. Dabei ist das Falschgeld leicht an der Unterschrift des EZB-Präsidenten Mario Draghi zu erkennen. Es ist durch gesetzlichen Zwang als Tausch- und Zahlungsmittel verwendbar, wird aber wegen der fehlenden Deckung wie alles Papiergeld in der Geschichte auf Dauer wertlos verfallen. Es ist daher nur bedingt als vorübergehende Geldillusion zum Handel geeignet. Durch das Ablenkungsmanöver mit den Sicherheitsmerkmalen wird gar nicht mehr wahrgenommen, dass echtes Geld den Hinweis auf einen hinterlegten Wertgegenstand enthalten müsste, in den es getauscht werden kann. Echtes Geld hat nämlich neben der Bewertungs- und Tauschmittelfunktion auch die Funktion der Wertaufbewahrung, die beim Falschgeld fehlt.

Wenn in den nächsten Tagen viele Millionen Menschen die Geburt von Jesus Christus feiern, ist dies auch für alle Politiker und Journalisten eine Gelegenheit, über die Wahrhaftigkeit ihres Handelns anhand der zehn Gebote nachzudenken. Immerhin sind diese neben der Nächstenliebe die erhaltenswerte Basis unserer abendländischen Kultur.

 

6 Kommentare auf "Neues Jahr – alte Probleme: Schöngefärbt und weggeschaut"

  1. Insasse sagt:

    „So gibt es den sogenannten „Lichtanschalter“, der in den unbewohnten Apartments in regelmäßigen Abständen das Licht anmacht und die Wohnungen lüftet.“

    Früher hätte soetwas noch schlicht Wachmann gehießen. Das Licht hätte er in Ausübung seiner Tätigkeit ohnehin eingeschaltet. „Lichtanschalter“ klingt aber natürlich nicht so „beunruhigend“ wie Wachmann. Schließlich sollen potenzielle Immo-Käufer ja nicht aus ihren Immo-Träumen auf“wachen“ und sich fragen, warum eine Wohnung eigentlich bewacht werden muss.

    Das ist ein bisschen so, wie in D mit den „Flüchtlingen“. Mit der pauschalen Anwendung dieses Begriffs, vermeidet die Politik absichtlich jede Differenzierung, wer da so alles unkontrolliert in Schland einwandert und anschließend unregistriert untertaucht. Man will ja die Bevölkerung schließlich nicht „beunruhigen“. Und da wären zwar zutreffende, aber eben auch beunruhigende Begriffe, wie Terroristen und Kriminelle irgendwie ungeeignet.

    Allerdings habe ich in den letzten Tagen (irgendwo im bösen Internet) aufgeschnappt, dass der Begriff „Flüchtling“ bereits schon wieder politisch-unkorrekt ist. Politisch korrekt heißt es jetzt „Geflüchtete“. Schaun mer mal, wann dieser Begriff im Sinne der PC verbraucht ist…

  2. Falkenauge sagt:

    Ja, Merkels Rücktritt kann nur der erste Schritt sein. Aber Rückkehr zur Gewaltenteilung ist eine Illusion, solange das Parteiensystem sowohl die Legislative, als auch die Exekutive, wie auch die Judikative durchsetzt und die Gewaltenteilung de facto aufhebt.
    Das Parteiensystem muss als nächstes weg.

  3. paulepanter sagt:

    Mit vollem Optimismus blicken wir ins neue Jahr. Der Hessische Rundfunk hat seine Bürger befragt: Uns geht es gut! Die hessischen Bürger haben geschwärmt: Das Heizöl ist so billig! Das Tanken macht Spaß! Die Renten steigen in einigen Monaten um ca. 4 %! Konzentrieren wir uns doch auf das, was gut ist!
    Beim Friseur habe ich in der Zeitschrift „Laura“ den Finanztipp gelesen, man muss nicht die niedrigen Zinsen von 0,5 % aufs Sparbuch in Kauf nehmen. Für 1 Jahr Festgeld gibt’s 2% und für 3 Jahre gibt’s 5% Zinsen. Ich musste 2 x auf die Vorderseite der Zeitschrift sehen, ob diese von 2006 ist. Nein, eine neue mit dem Datum Januar 2016.
    Na also, es geht aufwärts!

  4. Argonautiker sagt:

    Klasse Artikel!

    Stimme in den meisten Dingen zu. Auch das Albers ein Bauernopfer war. Das er die Suspendierung trotzdem verdient hat, und nicht nur er, sondern die von ihnen angesprochenen anderen Gewalten des Landes ebenfalls, steht jedoch auch außer Frage.

    Albers hat der Vereitelung und Vertuschung in seinem Department inhaltlich zugestimmt, sonst hätte das Vertuschen nicht stattfinden können. Vereitelungen und Vertuschen von Straftaten sind selbst Straftaten. Straftaten im Dienst, können durchaus zum Streichen der Pensionsansprüche führen, und sollten es auch, damit der Steuerzahler eben nicht auch noch die Straftaten gegen sich selbst zu zahlen hat.

    Die Frage ist, wer soll das umsetzen, wenn alle Gewalten involviert sind? Ein Ansturm auf die Bastille kann auch nicht die Lösung sein, weil das garantiert im Bürgerkrieg endet. Was denken sich die Gewalten, die den Menschen durch ihr nicht handeln, verraten und verkaufen? Daß sie davon kommen? Sie sollten es am Besten wissen, wie kurz die Beine von Lügnern und Verbrechern sind.

    Man kann nur appellieren, reißt euch mal zusammen, und tut was eure Pflicht ist. Euer Lohn ist kein leistungsloses Einkommen. Zerstört ihr die, die euch bezahlen, weilt auch ihr nicht mehr lange.

    Schöne Grüße!

  5. samy sagt:

    Zunächst einmal ein Link zu dem Runderlass „Leitlinien für die Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen zum Schutz nationaler Minderheiten vor Diskriminierungen“, damit jeder sich jeder seine Meinung bilden kann.

    https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_detail_text?anw_nr=7&vd_id=11225&ver=8&val=11225&menu=1&vd_back=N

    Wie sehr Exekutive, Legislative, Judikative und Medien versagt haben, kann man logisch aus diesem Artikel schlussfolgern:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article150698990/Antanz-Banden-agieren-immer-aggressiver.html

    Der Artikel behandelt ein Projekt der Polzei Düsseldorf. Beobachtet wurden die Taschendiebstähle. Ich zitiere einmal die für mich wichtigste Stelle.

    „In Düsseldorf hat die Polizei vom Juni 2014 bis November vergangenen Jahres im Zuge des Auswerte- und Analyseprojekts „Casablanca“ die Antanz-Banden genauer durchleuchtet. Die Ermittler kamen laut „Bild“-Zeitung dabei zu dem Ergebnis, dass es alleine in Düsseldorf wohl mindestens 2244 Verdächtige gibt, die derartigen Diebesbanden angehören. Mehrheitlich soll es sich dabei um Marokkaner im Alter von unter 30 Jahren handeln. Als „zentrale Kontaktpersonen“ der Düsseldorfer Cliquen gelten die Marokkaner Khalid N., 28, und Taouf M., 32, die als Asylbewerber gemeldet sind.“

    Die Nennung einer exakten Zahl von 2244 Verdächtigen zeigt, dass die Exekutive ihre Kunden genau kennt. Nun kommen die Gerichte ins Spiel. Kurz und knackig, in Köln sind neulich zwei Wiederholungstäter (Taschendiebe, jugendliche Marokkaner, einer war ein Asylant), die auch verdächtigt wurden Sylvester mitgemacht zu haben, zu einer Woche Jugendarrest verurteilt. Das wurde mit der U-HAft verrechnet und sie konnten den Gerichtssaal verlassen. Also die volle Härte des Gesetzes, so wie Merkel versprach. Eine Unkultur von 2244 Taschendieben entstand in Düsseldorf nicht von heute auf morgen. Wurde das Thema als Migrationsproblematik von den Medien in den letzten Jahren aufgearbeitet? Nein, vielmehr wurden Kritiker -oft in Talk-Shows- in das rechte Lager geschubst. Und die Politik erlässt o.g. Runderlass, damit die Polizei nicht Roß und Reiter nennt. Bloß nicht den Wähler mit Fakten belästigen. Nachher hat der noch seine eigene Meinung.

    Was muss nun die Wut bei der Polizei in D-dorf groß sein. 2244 Verdächtige, die wahrscheinlich mehrfach festgenommen wurden und am nächsten Tag wieder blöd grinsend vor einem stehen. Erst der Maulkorb, dann die volle Härte der deutschen Rechtssprechung. Und die Politik fällt denen nun in den Rücken.

  6. samy sagt:

    Hier nun ein Beispiel für das bisherige Verschweigen der Massenmedien einer äußerst erfolgreichen Unterschriftensammlung gegen TTIP. Es wurden mehr als 3 Millionen Unterschriften gesammelt. Das Ganze gepaart mit der Boniertheit und der Verweigerung der Politik die Unmut des Volkes hören zu wollen. Miteinander reden? Och, nö! Schickt es halt mit der Post.

    https://blog.fefe.de/?ts=a8685d99

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