Frage der Woche: Auswandern?

8. August 2011 | Kategorie: Frage der Woche, Kommentare, RottMeyer

von Bankhaus Rott

Die Situation in vielen europäischen Staaten, ist von einer unglücklichen Kombination geprägt. Eine politisch an den Bevölkerungen vorbei herbeigeführte Situation prallt auf massives Misstrauen. Die Menschen, die von Politikern bei wichtigen Fragen, wie der Euro-Einführung oder der ständigen Aufgabe nationaler Souveränität, nicht gefragt wurden, glauben Verantwortlichen nicht mehr…

Wie sollte das auch der Fall sein? Wer jahrelang mit Tempo 180 durch den Nebel fährt und betont er sähe keine Hindernisse, den würde wohl niemand zum Fahrlehrer wählen.

Das ökonomische Debakel und die Unfähigkeit Entscheidungen zu treffen sind keine Probleme, die vom Himmel gefallen sind. Sie sind auch nicht auf die als Ausrede beliebten „externe Schocks“ zurückzuführen. Die aktuelle Situation ist politisch so herbeigeführt worden, sei es absichtlich oder schlicht aus Unfähigkeit.

In Ländern, deren Ökonomien sich so schnell nicht mehr vom Zerfall des Scheinwohlstands erholen werden, steigt die Zahl der Auswanderungswilligen deutlich an.  Im erst als Armenhaus, dann als Keltischer Tiger und nun als Pleitekandidat bekannten Inselstaat Irland kann sich mittlerweile bereits jeder Fünfte vorstellen, das Land zu verlassen. In Irlands Geschichte ist das kein Neuland. In einem Land, das so schnell zu kreditfinanziertem Scheinwohlstand kam,  ist nach dem nur in der Theorie haltbaren Aufschwung die Landung auf dem Betonboden der Wirtschaftspraxis für viele gleichbedeutend mit dem Verlust aller Ersparnisse. Gerne kommt noch ein Haufen Schulden aus der Hochphase des Konsums oben drauf.

Ein Beispiel für den Irrsinn sind tausende Pferde, die im Scheinwohlstand als Statussymbol erworben wurden. Die Halter können sich nun die Kosten nicht mehr leisten und lassen die Pferde „frei“. Das mag ein wenig nach wilden Tieren vor einem romantischen Sonnenuntergang  klingen. Die Realität ist härter. Für die meisten der Tiere ist diese „Freiheit“  mit dem Tod gleichzusetzen.

Laut Gallup ist derzeit bei den Briten die Bindung an die eigene Scholle am geringsten. Immerhin ein Drittel der Inselbewohner kann sich mit dem Gedanken ans Auswandern anfreunden. Bemerkenswert.

Viele Auswanderer sehen als ausschlaggebende Motivation die Perspektivlosigkeit im eigenen Land. In Spanien nähert sich die Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen der 50% Marke. Was soll man griechischen Jugendlichen erzählen oder Briten? In vielen Ländern gibt es Menschen, die für sich keine Perspektive entdecken. In einigen gibt es für ganze Schichten keine positive Aussicht. Wenn diese Menschen in der Lage sind zu gehen, werden es über kurz oder lang auch viele tun – allen Hindernissen zum Trotz.

Wie steht es mit Ihnen? Können Sie sich ernsthaft vorstellen auszuwandern? Wenn ja, wo sehen Sie für sich persönlich attraktive Perspektiven?

Wir haben wie immer eine gewisse Zusammenfassung der Regionen vorgenommen! Gerne können Sie wie gewohnt über die Kommentarfunktion einzelne Länder und Beweggründe ansprechen. Wir freuen uns wie immer auf eine lebhafte Diskussion.

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Die bereits abgeschlossenen Umfragen beim Bankhaus Rott & Meyer können Sie im Archiv einsehen.

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27 Kommentare auf "Frage der Woche: Auswandern?"

  1. FDominicus sagt:

    Wenn es nach mir ginge wären wir schon auf dem Weg. Leider sehen das meine Angehörigen „ziemlich“ anders….

  2. wolfswurt sagt:

    Perspektivlosigkeit liegt doch nicht am Land oder der jeweiligen Regierung.
    Perspektivlosigkeit befindet sich im Kopf des Perspektivlosen und diese nimmt er mit egal wohin er geht.

    Wird die Chance auf eine Unternehmung durch Regulierung oder Repressionen verhindert und man flüchtet in einen Raum, in dem Entfaltung möglich ist, macht Auswandern bzw. Flucht sinn.

    Abgesehen ist die Obrigkeit in jedem Land der Gegner freien Unternehmertums.

    Lüge, Betrug und Diebstahl sind die Grundpfeiler jeder Regierung!

    • Avantgarde sagt:

      „Abgesehen ist die Obrigkeit in jedem Land der Gegner freien Unternehmertums.“

      NEIN!

      Wenn es nach den Marktradikalen ginge müssen die USA derzeit ein Hort der Glückseeligkeit sein.

      Dort ist so ziemlich alles privatisiert – bis hin zu Gefängnissen, und Infrastruktur wie Wasserwerke.

      Bloß keine „soziale Hängematte“
      Sogar die Lebensmittelkarten sind zeitlich limitiert, Gesundheitsfürsorge bekommt nur der, der eine private Versicherung hat.

      Progressive Besteuerung gibt es nicht.
      Die Reichen zahlen fast keine Steuern – und sind sogar noch mit Steuererleichterungen durch Staatsschulden gepampert worden – weil das ja angeblich der Wirtschaft so viel hilft.

      Und „Dank“ dieser ach so marktradikalen Politik passiert eben genau das was hier sonst immer angeprangert wird – der Zinseszinseffekt macht die Reichen immer reicher und die Armen ärmer.

      Inzwischen ist es so weit, daß ca. 1% der Bevölkerung fast 50% des Aktienvermögens hält – von Grund und Boden und anderen Dingen erst gar nicht zu sprechen.

      Ich finde es wirklich schon tragisch-komisch, daß nun ausgerechnet diese falsche Politik noch verstärkt werden soll – auch in Deutschland sieht man, daß diese Richtung eingeschlagen wird.
      Kapitalerträge werden bereits geringer besteuert als der Einkommenssteuersatz von so manchem arbeitenden Menschen, Spitzensteuersätze sind eh bereits gesenkt worden – aber dafür die Konsumsteuern erhöht.

      Die Kapitalanleger wurden und werden hier wie jenseits des Teichs durch Bailouts bis zur totalen Überschuldung des Staates herausgekauft – während für so einige Otto-Normalos nur noch schlecht bezahlte Leiharbeit bleibt.

      Ach ja – und ganz wichtig für diese falsche Politik ist freilich die Sicherung der Eigentumsverhältnisse – klar man muß das zusammengerafft ja auch absichern.

      Machen wir weiter so – und fahren geradewegs in den Default.
      Aber sicher nicht wegen dem Geldsystem wie viele meinen – sondern wegen der fehlenden Steuerung.
      Das Vermögen MUSS irgenwann neu verteilt werden – und da nicht jetzt freiwillig – eben später wohl leider zwangsweise.

      Ein Bruch – wenn er denn tatsächlich kommt wird von unten ausgehen.
      Viellicht reichen über 18% der Haushalte die von Lebensmittelkarten leben müssen ja noch nicht.

      • wolfswurt sagt:

        Erstens: ich sprach von Unternehmertum und nicht von Finanz -und Regierungsmafia.
        Unternehmer, nicht Monopolisten, unternehmen auf eigenes Risiko bis zur Pleite.

        Hier bitte klar trennen, denn es gibt noch wahre Unternehmer!

        Zweitens: es gibt nunmal natürliche Unterschiede innerhalb der Menschen. Fähige mit Verantwortungsgefühl für Eigentum und Mitmenschen die in ihrer Abhängigkeit stehen. Und das Gegenteil davon. Faule Unfähige die ihr Leben ohne jegliche Verantwortung schmarotzend auf Kosten auch der reichen Leistungsträger zu bestreiten trachten.
        Unfähige die in Abhängigkeit beschäftigt sind, denen ein Dach von einem Vermieter zur Verfügung gestellt wird und die sich ihrer Unfähigkeit bewußt sind und dankbar für das ihnen zur Verfügung gestellte.

        Aber die schlimmste Sorte sind die, die Forderungen an die gesamte Welt stellen nach Gleichheit im satt-sein, in der Verteilung des Reichtums, nach umfassender Gesundheitsfürsorge, in der Versorgung mit Technik und Spielen und das ganze selbstverständlich auf einem gehobenen Lebensstandard ohne selbst in der Lage zu sein, sich um die elementaren Voraussetzungen ihres EIGENEN Lebens zu kümmern.

        Da letzterer die nicht mehr beherrschbare Masse bildet und die übriggebliebenen Fähigen, nicht mit den Korrupten verwechseln!, sich auf dem Weg in die innere Immigration befinden, wird sich der allgemeine Zustand verschlimmern und das Geschrei der Taugenichtse anschwellen und das Bild der Straße beherrschen.
        Der Beleg dafür, daß die Fähigen nicht „Oben“ zu finden sind ist der sich ständig verschlechternde Zustand der Staatsfinanzen, der Infrastruktur, der öffentlichen Ordnung, der Verwirrung in der Wirtschaft durch sich ständig ändernde Verordnungen, Rechtsbrüchen allenthalben usw.

        Auswandern ist keine Option, denn der Zustand ist Global.

        • Avantgarde sagt:

          Ich trenne durchaus.
          Nur lässt sich ein Einfluß bin hin zur Korruption nicht mehr verhindern wenn die Global-Players derart mächtig werden.

          Du musst aber irgendwie das Problem lösen, daß das überschüssige Geld irgendwie angelegt wird und sich durch den bekannte Effekt, daß der Teufel immer auf den größten Haufen Scheixxxt sich immer mehr und mehr vermehrt.

          Um diese Kapitalmehrung bei wenigen etwas auszugleichen gab es ja bei uns mal die soziale Marktwirtschaft.
          Und das hat überhaupt nix mit dem Sozialismusvorwurf zu tun – man kommt einfach nicht darum herum das Vermögen irgendwie neu zu verteilen.

          Sobald der Reichtum dann in den Händen weniger ist bekommst du automatisch eine faschistische Richtung, denn dann muß notfalls mit Waffengewalt der Reichtum verteidigt werden – oder aber es kippt komplett.

          Es ist nicht das Problem daß es Unterschiede gibt – Reiche darf und wird es wohl immer geben.
          Das Problem ist einfach die extreme Schere, die durch die fehlende Steuerung sich auftut.

          Mal ein kleines Beispiel an dieser Stelle:
          Wie breit wurde in den Medien über die bankrotte BayernLB gesprochen?
          Gab es deshalb Wochenlange Gesprächsrunden im Fernsehen?
          War es eine Schlagzeile in BLÖD?
          Hat man sich die Frage gestellt, ob deshalb die Republik untergeht und wir das bezahlen können?

          Nein und nochmals nein – diese Rettung ging fast im Vorbeigehen.

          Und dabei……
          Die Höhe der ZINSEN für die Rettungsgelder der BLB waren ziemlich genau so Hoch wie eine Erhöhung von Hartz4 um 5 Euro!!

          Beides Geld hatte der Staat nicht – und muß sich dafür langfristig verschulden.

          BayernLB war kein größers Problem – H4 aber wohl schon.

          Wobei die Hartzer das Geld sofort in den Kreislauf bringen – bei der BayernLB ist es einfach nur in einem schwarzen Loch verschwunden.

          Merkst Du was?

          • wolfswurt sagt:

            Die Ursache ist doch nicht der Reiche oder die Möglichkeit noch mehr Geld auf den Haufen zu sch….. sondern das Geldsystem.

            Und dieses Geldsystem befindet sich in besagten Händen die niemals die Risiken eines, auf der Grundlage von selbsttragendem Risiko und Gewinn, Unternehmers eingehen würden. Jene Macher und ihre dazugehörigen Wasserträger in ALLEN Bereichen der Gesellschaft sind unter einem Geldsystem, welches Leistung voraussetzt ja gar nicht überlebensfähig. Mangels Kraft für den Lebenskampf, psychisch wie physisch.

            Also an der Ursache ist die Stellschraube zu verdrehen.
            Was so an Vorschlägen durch den Kosmos geistert ist weder sozialistisch noch sozial-Marktwirtschaftlich sondern einfach nur verwirrt und desorientiert.
            Kein Wunder sind doch die heutigen Therapeuten die Verursacher eben jener Situation die es gilt zu verbessern.

            Noch einmal zur Schere arm/reich: Wer bitte schön soll hier die Maßstäbe setzen?

            Der Besitzer von 100qm ist reich gegenüber einem der gar keinen Boden besitzt und arm gegenüber einem der 100ha sein Eigen nennt.

            Welche Maßstäbe sollen bitte schön hier gelten?

            Nein, die Masse war, ist und bleibt arm im Sinne von reich. Reich definiert sich in jeder Epoche anders.
            Reich im Sinne von arm sind zu jeder Zeit nur Wenige gewesen.
            Dies gründet auf Fähigkeit und nicht auf Gerechtigkeit die unter einem Gleichheitswahn in Verteilungswut mündet.

  3. Bankhaus Rott sagt:

    Hallo!

    @wolfswurt
    Hm, da möchten wir sanft widersprechen. Natürlich hängen die Möglichkeiten auch – sogar zu einem großen Teil – von der eigenen Einstellung ab. Aber die Politik steckt den Rahmen der Möglichkeiten über Gesetze ab. Diese schränken vielerorts zahlreich Wege der (legalen) Entwicklung ab oder verhindern sie ganz.

    Beste Grüße
    Bankhaus Rott

    • wolfswurt sagt:

      Der sanfte Widerspruch war ja nicht nötig, schrieb ich doch von Reglementierungen und Repressionen seitens der Machthaber, welche dann natürlich den ein oder anderen zur Auswanderung /Flucht bewegt.

      Aber gern zur Kenntnis genommen…

  4. auroria sagt:

    Also so ganz nachvollziehbar sind die Zahlen aus dieser Gallup Umfrage für mich nicht:
    – Dass aus Spanien fast keiner auswandern will, obwohl die Hälfte der Jugendlichen Arbeitslos ist.
    – Und die Franzosen sind relativ weit oben, wo man doch sonst immer denkt, die wären so stolz auf ihr Land.
    – Die ersten beiden Zeilen ergeben zusammen 101%

    Zu den Zielen:
    Innerhalb Europas: Skandinavien, Schweiz ja, rest nein
    Nordamerika: Kannada ja, USA nein
    Australien/Neuseeland: ja, eher Neuseeland
    Südamerika: evtl.

    Klares Nein:
    Mittelamerika: Drogen Kartelle, Entführungen
    Asien: hat eh schon zu viele Einwohner und entsprechende Probleme
    Afrika: siehe Asien
    Nahen oder Mittleren Osten: Krieg, Diktatur, Gesetze und wehe wenn das öl ausgeht.
    Russland: Diktatur

    PS: Wenn man richtig viel Geld hat und nicht mehr arbeiten muss, sieht die Sache natürlich etwas anders aus.

  5. stonefights sagt:

    Da will mir jeder immer sagen, „DIE DEUTSCHEN“ sind nicht entscheidungsfähig…
    Zumindest in dieser Umfrage ist es wohl das einzigst, aufgeführte Land, in dem sich alle entscheiden konnten.
    Gut, zugegeben, die Engländer und Rumänen haben ihr Werte auf über 100% frisiert, aber was solls, wie im richtigen Leben halt .-)

  6. Avantgarde sagt:

    @wolfswurt

    oben gibt es keinen Antwortbutton mehr…

    Das Geldsystem wäre schon tragfähig wenn man
    die hohen Einkommen progressiv auch bis in Bereiche v. 65% abschöpft.
    Kapitalerträge und Spekugewinne ebenfalls angemessen besteuerte.
    Ein Umlage finanziertes Rentensystem für alle einführte.
    Spekulation nach Herzenslust – aber nur im Trennbankensystem.
    Und unnötige Kriege vermeidet.

    Das sollten sich die Amis mal überlegen.
    Ich garantiere, daß sich deren Lage sehr schnell verbessern würde.
    🙂

    Leider sehe ich für so eine Einsicht noch keine Anzeichen.
    Und so wird es weiter gehen mit der Blasenökonomie und dem auseinanderdriften der Vermögensverhältnisse.
    Bis es eines Tages richtig knallt – und dann keiner mehr einen kühlen Kopf behält. 🙁

  7. Takuto sagt:

    Da gibt es natürlich noch ganz andere Faktoren, die für oder gegen Auswandern sprechen. Beispielsweise das extrem schlechte Wetter in England, das jeden Urlauber vertreibt (mich), und das die Italiener vermutlich im Land hält. Oder die starken Freundschaftsbindungen, die es in manchen Ländern mehr als woanders gibt. Bevor man auswandert, sollte man diese Dinge erst mal im Langzeittest ausprobieren, würde ich empfehlen. Sonst kehrt man schnell wieder zurück. Habe da selbst Erfahrung.

    Interessant ist auch, dass das Ausland vom Inland gesehen zwar toll erscheint, aber wenn man dort ist, stellt man fest, dass dort alle Deutschland in den Himmel loben, auch für seine Politik! Woanders ist eben alles immer besser. Wie gesagt, lieber erst testen, und das Land nicht nur im Urlaub genießen.

  8. Takuto sagt:

    Und noch zu den Finanzproblemen: Da immer genauso viel Geld da ist wie Schulden, gibt es nur ein Umverteilungsproblem. Sprich: Man muss den Reichen regelmäßig ihre angehäuften Reichtümer wieder wegnehmen, wie Avantgarde ja auch sagt. Wer Monopoly gespielt hat oder alternativ die Geschichte studiert hat, weiß, warum freie Wirtschaft immer zum Feudalismus führt. Die Frage ist nur, ob die Mächtigen das selbst einsehen oder per Revolution dazu gezwungen werden müssen. Beides kam und kommt in der Geschichte immer wieder vor.

    • Avantgarde sagt:

      „wegnehmen“ kommt erst dann wenn sich keinerlei Einsicht ergibt.
      Und das soll nicht als Drohung aufgenommen werden – es ist tatsächlich der Lauf der Geschichte – kann es auch nicht ändern.

      Ich würde eher sagen, daß man mit einer Umverteilung das Ding am Laufen halten kann – zum Wohle aller.
      Die soziale Marktwirtschaft war wie gesagt schon ein guter Gedanke.

      Es geht mir darum das Geld, die Mittel in Bewegung zu halten.
      Horten von Geld ist schlecht für die Wirtschaft.
      Und wenn einer bedeutend mehr Geld zur Verfügung hat als er selbst bei sehr großzügiger Lebensweise verbrauchen kann dann wird und muß er es ja irgendwie anlegen.

      Damit erzeugt er Renditedruck am Kapitalmarkt.
      Es entstehen Blasen bei Aktien, Rohstoffen oder es wird Verschuldungsdruck erzeugt durch das Geld welches nach Anlage sucht.

      Besser ist es also das Vermögen vorher abzuschöpfen – was nicht heißt, daß alle gleich sein müssen.
      Es ist schon OK wenn es unterschiedlich Vermögende gibt – und die tatsächlich Faulen müssen auch nicht automatisch alimentiert werden.

      Darf auch jeder, der überschüssiges Kapital gerne Spekulieren – aber wie gesagt im Trennbankensystem und nicht auf Kosten der Allgemeinheit.

      • Fnord23 sagt:

        Hallo Avantgarde

        „….Horten von Geld ist schlecht für die Wirtschaft….“

        Ja, also muß man versuchen die Gründe für das Grund-Horten zu beseitigen.

        Wenn man den Menschen die Zukunftsangst vor Verarmung nimmt ( z. B. Verarmung im Alter, ALGII), dann gibt es wenig Grund für Hortung.

        Dann kannst du dein Geld zur Bank schaffen. Bekommst aber auf dem Girokonto/Sparbuch keine Zinsen. Erst wenn du das bei der Bank frei gibts, zum Verleihen, klassisches Bankgeschäft, gibt es Ertrag.

        (((((Du willst als Normalmensch aber auch wenigstens die offizielle Inlationsrate rein haben. Auch ein Grund, warum man da lügt. Weil dann auffällt, dass es fast nicht möglich ist den Geldwert zu erhalten.))))

        So wie in der DDR. Da hatte keiner Zukunftsangst. Ich hab auch gespart, aber nicht gehortet, mit dem klaren Ziel mir z. B. in einem überschaubaren Zeitraum ein Auto zu kaufen. Das ist doch ok.

        Gut, der Rest der Wirtschaftsordnung hat nicht funktioniert. Aber das hatte auch noch andere Gründe, die außerhalb des RGW-Raumes lagen.

        Leider ist Angst ein bevorzugtes Mittel der heute Herrschenden, die Menschen zu lenken. Ist wie bei der Erziehung. Ich kann meine Kinder durch Angst und Druck erziehen, oder mit Belohnung, Lob und vernünftigen Erklärungen. Mit Angst und Druck ist das einfacher, bringt aber ein schlechteres Ergebnis.

        Das es Arme und Reiche gibt ist nicht das Problem. Es muß Unterschiede geben. Reich kann mann ja an materiellen Dingen, reich an Wissen, reich an Empathie, oder was auch immer sein. Was ist überhaupt reich und arm?
        Wenn jeder ein BGE erhält, dann ist die Grundangst/Existensangst weg. Aber der Drang nach mehr, die gesunde Gier als Triebfeder noch da. Es gibt immer noch die benötigten Unterschiede, nur eben auf einem höheren Niveau.

        Die Scheere zw. arm und reich geht halt immer schneller weiter auseinander. Zinseszinseffekt, oder volkstümlich: Der Teufel sch..t immer auf den größten Haufen.

        Mal schauen, ob „die da oben“ das wieder so weit treiben, dass es zur gewaltsamen Revolution kommt. Bin mir da nicht so sicher. Auch die lernen dazu.

        Auswandern in diesen Zeiten? Wohin? Da ich reich an Freunden und Familie bin, ich die aber nicht dazu bewegen kann mit zu kommen, wäre ich dann nach dem Auswandern erst mal arm. Will nicht arm sein.

        Lieber Arm dran, als Arm ab!

        VG aus Sachsen

        • Avantgarde sagt:

          Hallo!

          Ja das mit der Zukunftsangst dürfte wohl schon zutreffen.
          Hab vor einiger Zeit mal ne Statistik gelesen nachdem die Geburtenrate in Ostdeutschland nach dem Beitritt kräftig eingebrochen ist.

          Entweder man will oder muß dem Geld nachjagen – da bleibt dann keine Zeit mehr übrig.

          Und was ist dann die Gegenposition?
          Wir brauchen Einwanderung – denn neben der Produktivität muß es schon auch eine bestimmte Anzahl von Beitragszahlern für die Rente geben.

          Alternativ können auch alle „privat“ am Kapitalmarkt für ihre Rente spekulieren…..dumm halt wenn es grad mal runter geht…
          Sicherlich für den Normalbürger die schlechteste Art der Rente.

          Eine DDR 2.0 möchte ich aber sicher nicht!
          Bin schon mit der EU voll bedient 🙁
          Etwas MEHR an Demokratischen Entscheidungsprozessen wie Volksabstimmungen wäre wünschenswert.

          • Fnord23 sagt:

            Hallo Avantgard,

            also DDR 2.0 haben wir schon. Da kann ich dich beruhigen. Zumindest ist das mein Gefühl.

            Wahlen bringen nichts. Die Politik macht was sie will. Viele Menschen resignieren. Die Lügen zum Zustand des Systems waren damals die gleichen wie heute. Ich bin in meinem täglichen Leben überregulierter als damals. Die Mauer steht heute auch da, wo meine finanzielle Freiheit endet. Und das ist bei vielen schon die „Haustür“! Maximal reichts noch zum Discounter.

            Der einzige Unterschied ist dieses ganze Konsumgedöns und die Aggressivität zwischen die Menschen die imho zunimmt.

            Heute werden Fehlentscheidungen einfach mit Geld zugeschi…en. Das konnten man damals nicht.

            Und: Was ist an einer Deutschen Demokratischen Republik so schlimm? (Mal die Originalverfassung von 1949 lesen)

            Die Diktatur dahinter macht den Unterschied. Oder eben auch nicht.

            Nun ja, auf alle Fälle stehen große Veränderungen an und das sehe ich als Chance. Die Familie ist jetzt auch soweit. Wir warten jetzt erst mal ab und wenn sich dann der Rauch etwas verzieht, wäre auch ein Mehrgenerationenwohnen auf einem Bauernhof eine Alternative.

            Das wurde bis jetzt immer abgelehnt. Sieht aber seit Wochenende anders aus.

            VG aus Sachsen

        • Stuelpner sagt:

          @Fnord23
          „Wenn man den Menschen die Zukunftsangst vor Verarmung nimmt ( z. B. Verarmung im Alter, ALGII), dann gibt es wenig Grund für Hortung.

          So wie in der DDR. Da hatte keiner Zukunftsangst. Ich hab auch gespart, aber nicht gehortet, mit dem klaren Ziel mir z. B. in einem überschaubaren Zeitraum ein Auto zu kaufen. Das ist doch ok.

          Gut, der Rest der Wirtschaftsordnung hat nicht funktioniert. Aber das hatte auch noch andere Gründe, die außerhalb des RGW-Raumes lagen.“

          Sehr wahr und und weise gesprochen!!! Solche Aussagen sprechen für eine gute Durchblutung eines gesunden Gehirns.

          • Avantgarde sagt:

            @Fnord23 Stuelpner

            Ich habe nie in der DDR gelebt und kann da schlecht mitreden.
            Allerdings möchte keinen Staat, der seine Bürger an der Grenze bei der Flucht ermordet!

            Ich betrachet die Problem aus dem Geldsystem heraus – wie es funktioniert oder wann es Probleme gibt.
            Ich bin noch nicht mal sonderlich links – auch wenn das meine Vorschläge vielleicht vermuten lassen.
            Ich bin absolut unpolitisch und gehöre keiner Partei an.

            Ich würde am liebsten über bestimmte Projekte direkt abstimmen.
            Und ich bin sicher, daß die Atomkraftwerke dann schon seit 10 Jahren still stehen würden, wir keinen Euro hätten sondern weiterhin das EWS.
            Sooo blöd sind die Bürger nämlich nicht – die Politik verlöre Macht – und das scheint das Problem zu sein…
            Die Schweiz ist schließlich auch nicht wegen ihrer Volksabstimmungen unter gegangen.

  9. Stuelpner sagt:

    @wolfswurt
    „Perspektivlosigkeit liegt doch nicht am Land oder der jeweiligen Regierung.
    Perspektivlosigkeit befindet sich im Kopf des Perspektivlosen und diese nimmt er mit egal wohin er geht.“
    So genau kennst Du die Menschen, das Du einfach frei weg urteilen und werten kannst. Alle Achtung dies zeugt von enormen ….

    In D wird einem das ehrliche Unternehmertum gründlich abgewöhnt, außerdem ist nicht jeder zum Unternehmer geboren, was ist mit denen, sind das automatisch Perspektivlose.
    Soll der Staat und die Wirtschaft nur aus Unternehmern bestehen, alles andere sind Loser und Perspektivlose??? ww-Ende

    M.E. macht Auswandern derzeit wenig Sinn, weil ja die weltweite Situation nicht so schön aussieht, andererseits gibt es auch Leute die aus Heimatverbundenheit nicht Auswandern wollen, egal was kommt.

    Man kann doch nicht immer bloß wegrennen irgendwann holt einen die Situation auch dort ein, dann stelle ich mir ein Überleben schwieriger vor als in der Heimat.

  10. Frank2 sagt:

    Auswandern klingt immer so schön. Die meisten machen doch Bed & Breakfast oder eine Kneipe oder sonstigen Unsinn.
    Wer nicht mehr arbeiten muß, will, kann und überlebensfähig ist, der kann mal bei Youtube oder goggle „MM2H“ eingeben.
    Wer noch klopfen muß, sollte Sprache können – bei mir reduziert sich das dann schon deutlich. Und wer glaubt, daß er einen sauberen sicheren Arbeitsplatz a la Deutschland findet, der irrt.
    Wäre ich Bäcker oder Schlachter wäre ich schon lange weg. Aber eine Anstellung?
    Wer sich selbstversorgen will, wäre in Lateinamerika gut bedient.
    Ich könnte mir schon vorstellen anderswo zu leben, aber alle diese Gedanken beruhen auf der Tatsache, daß ich ja immer zurückkehren könnte. Was ist mit Peak Oil und immer höheren Treibstoffkosten? Gilt der Auswanderungswunsch auch dann, wenn man nicht mal mehr eben den Flieger nehmen kann? Deutschland ist schön, leider völlig überreguliert. Ein Grund mehr warum ich das EU Projekt scheitern sehe, somit kann es danach doch nur besser werden. 😉
    Zur Frage: Wäre ich alt, dann Asien. Wäre ich jung, dann Lateinamerika.

  11. Fnord23 sagt:

    @Avantgarde

    „Ich habe nie in der DDR gelebt und kann da schlecht mitreden.
    Allerdings möchte keinen Staat, der seine Bürger an der Grenze bei der Flucht ermordet!“

    Ja, das war die SED Diktatur. Die DDR war aber mehr als das und in den Anfangsjahren auch gänzlich anders.
    Ich kann dir aber glaubhaft versichern, dass wenn du heute dem System gefährlich wirst, es auch lustige Methoden gibt diesen oder jenen so richtig wirtschaftlich fertig zu machen. Da hängt dann auch Familie mit dran.

    Und jetzt sag ich mal was ganz Böses, weil es ja auch gerade aktuell zum 61er Mauerbau passt:

    In jedem Land gibt es Regeln. In der DDR wusste jeder, dass bei illegalem Grenzübertritt die Schusswaffe zum Einsatz kommen soll und das Menschen davon Gebrauch machen, weil man eben ideologisch total verbildet war. Es gab auch andere, die das nicht getan haben und dafür dann bestraft wurden.
    Wenn ich also weiß, dass mir das passieren kann…..Es war mit Ansage. Natürlich ist das zu verurteilen. Trotzdem waren das die Regeln.

    Es gab auch legale Wege. Man konnte so ab Beginn der 80iger Jahre einen Ausreiseantrag stellen. Eine Verwande von mir hat das auch getan. Da musste man dann warten und die Polizei nerven. Nach 3 Jahren wurde dann hier die Ausreise genehmigt. Es ging also auch so.
    Weder ich noch ein anderer Verwandter hatte des wegen Probleme.

    Also, es gibt überall Regeln. Daran muss ich mich halten oder die Konsequenzen tragen.

    Die moralische Seite ein Volk in einem Teil Europas ein zusperren ist eine andere Diskussion. Aber wir hatten den Ost- und Westblock und an der innerdeutschen Grenze standen sich diese Blöcke direkt gegenüber.

    Naja, gehört irgendwie nicht in diesen Blog. Aber ich nutze jede Gelegenheit dem einen Teil der Bevölkerung, und damit meine ich auch junge Menschen, die DDR als wichtigen Teil deutscher Geschichte nahe zu bringen.

    Das System DDR war eben nicht nur böse. Es gibt nicht nur schwarz oder weiß.

    Ich bin übrigens dankbar, dass ich beides erleben darf und durfte.

    Ich wollte damals nicht weg, sondern hab versucht etwas zu verändern. Und ich will heute nicht weg, und versuche etwas zu verändern. Jeder wie er will.

    VG aus Sachsen

    • Stuelpner sagt:

      @Fnord23
      Danke, hast es zu 99% getroffen. Erspart mir die Tipperei 😉

      @Avantgarde
      „Ich habe nie in der DDR gelebt und kann da schlecht mitreden.“
      Guter Vorsatz, leider kam dann noch:
      „Allerdings möchte keinen Staat, der seine Bürger an der Grenze bei der Flucht ermordet!“
      Aber ich denke Fnord23 hat es wirklich sehr gut erklärt. Ich habe nach der Kehre mal einen Grenzflüchtigen oder wie heißt so einer, gefragt ob er sich bewußt war, das er dabei den Löffel abgeben kann. Manchmal hatte man nach 1990 den Eindruck die wußte alle gar nicht was dort auf sie zu kommt, aber das war nur das westl. Bildungsfernsehen, in Wirklichkeit wußten sie es schon.

      In einem unterscheide ich mich allerdings zu Fnord ganz erheblich, ich hätte rückblickend gern auf die Erfahrungen mit Sozialstaat, Rechtsstaat, Demokratie und wie diese ganzen Lügen heißen, verzichtet.
      Sozial war in der DDR wesentlich realistischer, aktuell müßte es eigentlich heißen -> asozial!
      Klar wers braucht, dem gibt Existenzangst den richtigen Kick, ich persönlich brauch sowas nicht.

      Bloß mal so nebenbei, die Überschrift bei Markus Gärtner: „Tottenham ist überall“

  12. VickyColle sagt:

    Einen Button hattet Ihr vergessen :-):
    „Ich bin schon ausgewandert“ :-).

    Ich habe Mittel/Südamerika angekreuzt, da wir dort bereits vor vielen Jahren unseren neuen Lebensmittelpunkt gefunden haben, nachdem wir innert 2 Jahren 3 Kontinente praktisch bereist und für uns abgecheckt haben.

    Ich kenne alle Vorurteile gegenüber Karibik/Lateinamerika, meistens vorgebracht von Menschen die sich AI mal ins Land/Länder verirrt haben oder bestenfalls nen 2-Monats-Funtrip genossen haben.

    Asien kam für uns nicht in Frage, da dies ein völlig anderer Kulturkreis ist.
    Lateinamerika/Karibik (mit all seinen Problemen) ist unser Kulturkreis.

    USA ist absolutes nogo! (Wird wohl jeder auch wissen warum)
    Kanada ist schlicht zu kalt :-).
    Gleiches gilt für Kiwi.
    Australien hat alles an Giftviechern das es gibt auf der Welt 🙂
    – zudem geopolitisch höchst brisant in der Zukunft.

    Gameover-technisch sollte es schon ein Ort auf der Südhalbkugel sein, denn in einem atomaren Kollaps, ist hier die Überlebenschance wesentlich grösser als auf der Nordhalbkugel, da es Zirkulationstechnisch praktisch keinen Austausch zwischen Nord und Süd gibt.

    Politisch am stabilsten sind jedoch wohl die Karibikstaaten (außer Kuba und Haiti). Ebenso geopolitisch völlig uninteressant.
    Zudem gibt es einige Regionen die Rückzugsgebiete wohlhabender Nordamerikaner sind (entsprechende Sicherheitspunkte gibts dadurch quasi gratis dazu).

    Von daher gab es nur 2 Auswahlpunkte für uns.
    Und in genau diesen beiden haben wir uns niedergelassen.

    Gruss
    Vicky

  13. holger sagt:

    Komisch hatte ich noch gar nicht gesehen diese Umfrage.

    Innerhalb Europas habe ich angekreuzt. Und zwar würde ich mich nach Sizilien verdrücken wollen. Weil im Fall der Fälle, ist die Insel ein „Freistaat“, eigene Regierung (zwei sogar 😀 ) der aus der EU austretten könnte. Wenn man aber „nur“ mal als Tourist dort war… vergessen.

    Ich denke mal in 2-3-4 Jahren wird es soweit sein. Dann geht mein guter Freund Enzo (62) wieder zurück nach über 35 Jahren DE. Beruflich eh kein Problem wo ich bin, solange es Internet und Telefon gibt (Flug unter 3 Stunden). Und wenn das ausfällt, Weintrauben zählen klappt noch.

    Das wichtigste ist mE, dass man ein wenig die Sprache sprechen sollte. Also auf Sizilien sind Hände ganz wichtig zur Kommunikation, und die Hupe vom Auto sollte man gekonnt einsetzen können. Also auch ein wenig die Mentalität mitbringen, die so vor Ort herrscht. Natürlich ist das Klima für mich (Wirbelsäule putt) ganz wichtig.

    Ich kenne einige, die sich vorstellen könnten DE zu verlassen. Die meisten von denen sind auch keine Loser. Sondern gut ausgebildete Techniker / Ingenieure, die hier einfach keine Perspektive mehr sehen, sich zu „verwirklichen“.

    Mir ist es so oft aufgefallen, vom Flug von Palermo nach München… da war er wieder der Druck, nach der Landung. Ein ganz eigenartiges Gefühl von Druck. Ist aber auch in Hannover genau so oder in FFM. Mitten im August schaue ich raus, den Süniedersächsischen Himmel im Blick, auf das Thermometer, und frage mich: Wie lange willst du dir das Grau in Grau noch antun? Das ist der dritte „Sommer“ in Folge, der nur depressiv machen kann.

    Was kann man in der „Welt“ lesen: „Der kühle und regnerische Sommer ist der Medizinmeteorologin Christina Koppe vom Deutschen Wetterdienst zufolge gut für die Gesundheit. „Extreme gesundheitliche Folgen wie vermehrte Todesfälle durch Hitzewellen bleiben diesen Sommer aus“, sagte Koppe“ Aha… das zeugt von außerirdischer Intelligenz. Ich glaub ich pack meine Koffer.

  14. JayJay sagt:

    Auswandern ist auch nicht die Lösung. Gold & Silber Ahoi

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