Mummenschanz!

29. April 2013 | Kategorie: Kommentare, RottMeyer

von Ronald Gehrt -Der ganz alltägliche Wahnsinn geht in die nächste Runde. Noch am Dienstag notierte der DAX unwesentlich oberhalb seiner 200 Tage-Linie und kämpfte den vierten Tag in Folge mit einer wichtigen charttechnischen Unterstützungszone zwischen 7.435 und 7.480 Punkte. Stunden später notierte der DAX auf einmal 200 Punkte höher und legte innerhalb von drei Handelstagen in der Spitze sagenhafte 400 Punkte zu…

Auch die anderen Aktienmärkte legten den Vorwärtsgang ein … und wer nicht gerade die Nachrichtenlage verfolgte, musste sich sagen: Da muss etwas wirklich Herausragendes passiert sein. Doch dem war nicht so.

Am Anfang war es einfach eine technisch indizierte Rallye, die die bearishen Investoren auf dem falschen Fuß erwischte und sie förmlich ausquetschte, weswegen man solche Situationen auch „Short Squeeze“ nennt. Da kurzfristig entscheidende Widerstandsmarken sehr nahe beieinander sagen, löste das überschreiten einer Marke neue Käufe und Eindeckungen aus, die den Index dadurch wieder an die nächste Marke trieben, wo dasselbe Spiel von vorne begann. Die Tatsache, dass sich mit der 200 Tage-Linie eine wichtige Unterstützung in unmittelbarer Nähe befand, war zu diesem Zeitpunkt die einzige Basis dieser Rallye. Denn kurzfristige Akteure konnten dort mit einem relativ engen Stop-Loss einen Versuch auf der Long-Seite wagen und manch ein bearisher Marktteilnehmer dachte sich wohl, dass es nun an der Zeit sei, kurzfristige Gewinne in Sicherheit zu bringen. Dadurch entstand kurzfristiger Kaufdruck, der letztlich in eine solche Lawine mündete. Aber so etwas ist in der Regel höchst instabil. Damit die Kurse nicht wieder auf dem Absatz nach unten drehten, musste offenbar nachgeholfen werden.

Plötzlich kam eine Bank nach der anderen und postulierte in den Medien, dass ihrer Ansicht nach die EZB in ihrer nächsten Sitzung am kommenden Donnerstag die Leitzinsen senken werde. Das ging herum wie ein Lauffeuer und wurde auch noch von einigen EZB-Ratsmitgliedern unterstützt, die beispielsweise betonten, dass doch schließlich die Inflation deutlich unter den Erwartungen liegt. Was soviel heißt wie: Die Inflation steht einer weiteren Zinssenkung nicht im Wege. So, wie es jetzt steht, kann die EZB fast nicht anders … und man darf mutmaßen, dass sie auch auf diesem Wege, durch die Hintertür, eben diese Zinssenkung vorbereiten wollte.

Nun sind die Marktteilnehmer seit Jahrzehnten darauf konditioniert worden, Zinssenkungen toll zu finden. Das ist zwar in der Regel dummes Zeug, aber die Reaktion, umgehend blind zu kaufen, ist mittlerweile so zuverlässig wie das Sabbern der Pawlow’schen Hunde beim Erklingen eines Glöckchens. Der blinde und eher ein wenig einfältige Glaube daran, dass Zinssenkungen imstande sein, alles gut werden zu lassen, führte dazu, dass die europäischen Aktienmärkte auch am Mittwoch und Donnerstag weiter stiegen, bevor es dann am Freitag zu einer kleinen Verschnaufpause kam, die aber noch keine Indikation dafür ist, dass die Notierungen umgehend wieder nach unten drehen müssten.

Nüchtern betrachtet ist das völlig idiotisch. Und an den Devisen- und Anleihemärkten, wo traditionell etwas mehr nachgedacht wird, führte das dazu, dass weder der Euro nennenswerte Bewegungen vollzog noch die Anleihemärkte irgendeine Reaktion zeigten. Wozu auch? Wie kann man ernsthaft glauben, dass die Senkung des Leitzinses von 0,75 % auf 0,50 % in irgendeiner Weise imstande sein könnte, die aktuelle wirtschaftliche Lage der Eurozone zu verhindern? Welchen Unterschied macht es, sich um ein Viertelprozent billiger refinanzieren oder um ein Viertelprozent günstigere Investitionen tätigen zu können, wenn es in einer Lage wie dieser nichts zu investieren gibt? Welchen Unterschied macht eine solche Zinssenkung, wenn der Konsument um so viel höhere Zinsen für seine Kredite zu bezahlen hat, dass dieser Viertelpunkt überhaupt nichts ausmacht? (Seite 2)

 

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9 Kommentare auf "Mummenschanz!"

  1. samy sagt:

    Hi,

    wie passt eigentlich folgende Nachricht in das Bild?

    Zentralbanken kaufen Aktien:

    http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/boerse-inside/hunger-nach-rendite-notenbanken-kaufen-aktien-wie-nie/8127554.html

    Heisst das nun das die ZB die Aktienkurse mit in die Höhe treiben, nur um zu sehen, dass dann die Anleihen unattraktiv werden, womit deren Zinsen steigen? Steignde Zinsen auf Anleihen aber sind Gift für den Staat, die ZB’s müssen wieder Rettungsschirme usw. spannen?

    Heisst das, dass die ZB’s Insidergeschäfte tätigen, denn sie können mit Ihrem Zins den Markt wie gewünscht und rechtzeitig nach Norden schicken?

    Heisst es, dass die Aktienmärkte nicht crashen dürfen, weil dann Scheinreichtum in Luft aufgelöst wird, was zu einem Systemcrash führen kann?

    Oder wissen die ZB’s das sie kein Pulver mehr für Rettungsmaßnahmen wie nach einen zweiten Crash nach 2008 haben?

    Oder lagern sie das volkswirtschaftliche Tafelsilber ein, bevor es billigst von Ländern mit fremden Interessen (Asien, Petrodollars) aufgekauft wird? Wird so ein Abfluss von Wissen (Patentrechte, kluge Köpfe) und Produktionskapazitäten verhindert und/oder das Sachvermögen in einer ZB-Bilanz geschaffen, um Sachvermögen für eine Währungsreform aufzubauen?

    Ich verstehe es nicht. Wenn die ZB’s beginnen die Aktienmärkte zu stützen, dann stimmt was nicht.

    VG

    • crunchy sagt:

      Hey, das ist ganz einfach: Risikostreuung gepaart mit Rendite.
      Die wollen einfach etwas Ertrag haben, neben ihrer hoheitlichen(?)
      Aufgabe, Liquidität im Warenverkehr garantieren zu müssen.
      Unterschwellig könnte man auch annehmen, dass die Risiken weg von Schrottstaaten hin zu globalen, langfristig gesicherten Aktiengesellschaften verlagert werden, damit man noch nicht direkt in das Konkurrenzprodukt Gold investieren muss.
      Das konterkariert die Begründung des damaligen englischen Schatzkanzlers und späteren Labour Premierministers Brown, der die Hälfte des englischen Goldschatzes auf dem Preistief gegen später immer wertlosere Staatsanleihen mit der Begründung des Zinsertrages tauschte.
      Nur: Was wird mit Kursen von AAA Aktien passieren, wenn deren Erträge mangels Produktnachfrage implodieren? Fragen Sie mal Mr. Brown! Ob der was im Leben gelernt hat?
      Hoffentlich machen Sie mehr daraus.
      (Gold und Silber lieb´ ich sehr..)

      • samy sagt:

        Hi,

        „…angfristig gesicherten Aktiengesellschaften verlagert werden, damit man noch nicht direkt in das Konkurrenzprodukt Gold investieren muss.“

        Ja, erinnert mich an „Exeters Pyramide“. Erst zum Schluß gehen die Anleger ins Gold.

        „…Was wird mit Kursen von AAA Aktien passieren, wenn deren Erträge mangels Produktnachfrage implodieren?“

        Und was ist, wenn wir wegen einer Krise in Arabien -vielleicht gefolgt von Korea- einen Ölpreisschock sehen? 150$ pro Barrel hatten 2007/2008 einen Anteil am Crash. Stell dir mal Kurse weit über 200$ vor. Und die Ami’s legen ihre Altersvorsorge traditionell u.a. per 401k-Fonds auch in Aktien an. Also darf es nicht crashen, somit ab mit den Aktien in starke Hände. Ein Krieg wäre auch ein prima Grund um derzeit gültige Aktienankaufverbote für die FED zu ändern. Patriotische Pflicht quasi, ein bisschen Tralalalala in den Medien und gut ist es. Und wenn einige der Unternehmen im Portfolio der ZB doch pleite gehen oder zu gehen drohen? Hey, an FIAT-Money-unlimeted und gutem Willen mangelt es nicht. Nur ein wackeliges Szenario, ich spinne einfach ein wenig rum.

        Aber weswegen auch immer, wenn die Märkte innerhalb von weniger als 10 Jahren wieder crashen, dann werden eine Menge Amerikaner das Vertrauen in ihre Altersvorsorge und dem Traum vom Wohlstand im verdienten Ruhestand endgültig verlieren. Das darf nicht geschehen.

        Falls also die ZB’s wirklich beginnen im großen Stil Aktien in ihre Bilanz aufzunehmen, dann ist das Politik pur. Das hat mit Geldversorgung einer VW nichts mehr zu tun. Wieder ein marktwirtschaftlicher Tabubruch.

        VG

  2. crunchy sagt:

    Wenn die Tresore der höchsten Sicherheitsklasse nicht so teuer wären.
    Einfach einen solchen in den Keller eines Mehrfamilienhauses stellen und man weiß, was man maximal abschreiben muss.
    Langsam habe ich auch meine Frau, eine Beamtin soweit, dass sie einen Teil ihrer Rücklage verlagert. Von Geld in Sicherheit. Sie ging also zu ihrer Bank und verlangte einen Teil ihrer „eisernen“ Reserve. „Soll ich Ihnen mal vorher ausrechen, was Sie das an Verzugszinsen kosten würde?“ Klar: € XX,YY. „Sie werden es nicht glauben, sagte der Angestellte, es sind hier schon Leute wegen € 0,15
    Verzugszinsen wieder rausgegangen.“ „Aber bitte, der verbleibende Rest ist mehr als eine vertretbare, eiserne Reserve. Darf ich Sie zu meinem Kollegen, zu einer Beratung führen?“ Gold?, nein, war nicht verfügbar.
    Ich frage mich, lieber Herr Gehrt, wie lange der Blick in den Rückspiegel noch währt. Erleben wir den Knall, oder kriegen die Zentralbanken die Kurve nochmal vorher? In the long run, ist Keynes?
    Wann, bitte wann, sagen Sie, sollten wir uns auf einen `Wechsel´
    der öffentlichen Wahrnehmung einstellen?

  3. samy sagt:

    N’Abend,

    hätte ich gerne unter dem frischen Polleit-Artikel gepostet, würde dort hin passen.

    Zum Thema: Negative Zinsen! Tarääää! Da sind sie. Vor 4-5 Jahren noch als Schauermärchen unter der Rubrik „unconventional measurements“ der FED gehandelt und allenfalls von Marktbeobachtern wie Marc Faber thematisiert, so kommt die Idee heute aus dem Munde von Meister Draghi.

    http://www.wallstreet-online.de/nachricht/6178761-eur-usd-ezb-leitzins-0-5-draghi-erwaehnt-negative-zinsen-euro-druck

    Hieraus: „…Grund waren die Kommentare Draghis auf der anschließenden Pressekonferenz, wo dieser herausstellte, dass die EZB durchaus offen negativen Zinsen gegenübersteht. Hieraus lässt sich realistisch schließen, dass quantitative Maßnahmen im Stile der FED oder Bank of Japan durchaus eine Option für die Zukunft darstellen, sollten die aktuell niedrigen Zinsniveau und Liquidität, die die EZB zur Verfügung stellt, nicht die entsprechend positiven Effekte auf die europäische Konjunktur haben. …“

    Tabubrüche im Wochentakt.

    Mag sich jeder sein Teil denken.

    VG

    • Avantgarde sagt:

      Selbst Nominale Negativzinsen sind eigentlich kein besonderes Novum.
      Die Schweiz kennt das aus den 60er/70er Jahren.

      Jüngst haben die Schweizer Banken übrigen vorgebaut – soweit ohnehin nicht bereits geschehen.
      http://www.bernerzeitung.ch/wirtschaft/Negativzinsen-auch-fuer-Kleinsparer/story/21317208

      Ich persönlich finde der Staat sollte in diesen schwierigen Zeiten sich schlicht sein legitimes Recht in Anspruch nehmen Geld selbst zu produzieren und in Umlauf zu bringen.

      • samy sagt:

        Bin schon etwas müde, gerne aber eine kurze Antwort (übrigens, danke für den Link).

        1. Salopp formuliert, Kreuzüge sind auch kein „besonderes Novum“, denoch ein Tabubruch, darum geht es mir. Denen gehen die Ideen aus, denen steht das Wasser bis zum Hals.

        2. Nein, es ist nicht die Aufgabe des Staates Geld in Umlauf zu bringen, sondern einen Rahmen zur Verfügung zu stellen, der die Entstehung von Märkten ermöglicht. Er soll den rechtlichen Rahmen, die Infrastruktur usw. stellen. Der Staat ist nicht die ZB! Und die ZB sollte eigentlich nur den Geldwert stabil halten, unabhängig vom Staat. Die Märkte bringen das Geld in Umlauf.

        Die Banken sollen also durch Negativzins ermuntert werden Kredite zu geben? Hallo, pardon, was ist wenn die Unternehmen und/oder Haushalte keine Kredite wollen oder sie für nicht Kreditwürdig genug sind für niedrige Zinsen? Dürfen die Geschäftsbanken Risiken nicht mehr Einpreisen, will man z.B. spanische Banken zwingen in schlechte Geschäftideen zu investieren?
        Und wenn dann Geld der Vermögenden in die Märkte fliesst, nur aus Angst vor Negativzins oder negativer Realverzinsung, entsteht dann nicht eine Blase nach der anderen? Konkurrieren die dann nicht mit den Anleihezinsen und müssten die dann nicht steigen, damit die Anleihen noch Abnehmer finden? Hattest du heute nicht an anderer Stelle gefragt, wie hohe Zinsen den noch für den Staat verkraftbar sind? Oder sollen die ZB dann noch mehr Anleihen in die Bilanzen nehmen, am besten noch neben Aktien, damit die Märkte ja nicht crashen usw..

        Und überhaupt, der Euro ist eine Fehlkonstruktion. Die BRD braucht eventuell schon höhere Zinsen, es läuft doch angeblich gut. Die Südschiene hingegen verkraftet gar keine hohen Zinsen mehr.
        Ein Zinssatz für alle Volkswirtschaften, was für ein Unfug.

        Die ZB’s lassen sich immer mehr in die Interessen der Politik verstricken. Ein Tabubruch nach dem anderen.

        Gutes Nächtle.

        VG

        • Avantgarde sagt:

          Ich wollte mit den Negativzinsen nur andeuten, daß so etwas keineswegs eine Überraschung für mich wäre.
          Zum einen weil schon praktiziert und zum anderen weil es auch in der jüngsten Krise breits vorgedacht wurde.
          Kennst Du Janet Yellen?
          Die ist Vizepräs. des Federal Reserve Boards und denkt schon seit längerem über Negativzinsen nach.

          Wenn der Staat das Geld in beschränktem Umfang selbst herausgäbe dann liefe der Druck den die Geldhalter für Zinsen fordern ins Leere.
          Und irgendwie scheint mir auch hier der Haase im Pfeffer zu liegen:
          Ist doch ein super Geschäftsmodell – die Banken bekommen Geld von der EZB für fast nix – fordern aber 5,6% Zinsen für die sog. PIIGS – wohl wissend, daß die EZB den Default der Anleihen und damit der Banken ohnehin verhindern muß.
          Ein Free-Lunch sozusagen. So würde ich auch gerne Arbeiten.
          🙂

          Der Euro war duchaus ein ziemlich dummes Unternehmen.
          Das Problem ist nur: Du kriegst die guten Eier nicht mehr aus dem Kuchen welcher nun leider doch nicht schmeckt.
          Den Zustand vor dem Euro kann man nicht mehr herstellen.
          Die Folgewirkungen eines Zusammenbruchs des Euro wären auch für Deutschland ziemlich übel.
          Wenn überhaupt – aber auch das ist alles sehr wage – dann über einen neuen Ecu als Verrechnungseinheit und ein langsames Herauswachse
          n aus der Misere.
          So wie vorher wird es dann aber trotzdem nicht.

          Und dabei wäre es so einfach gewesen:
          Die Länder der Eurozone hätten schlicht die Vorgegebene Inflationsrate der EZB einhalten müssen.
          D war zu niedrig – die Südländer zu hoch.
          Das konnte einfach nicht gut gehen.
          Frankreich lag als einziges Land absolut richtig.

          Noch immer aber haben auch die sonst immer so super Marktgläubigen nicht begriffen, daß wir uns in einer gemeinsamen Währungszone befinden und es völlig unsinnig ist P,GR oder sonst wen an die Wand zu exportieren.

          Das werden die Neoliberalen wohl niemals begreifen – und deshalb besteht durchaus die Möglichkeit, daß der Euro abrupt scheitert.
          Mit schrecklichen Folgen für uns alle.

  4. MARKT sagt:

    Also meiner MEinung nach haben sich die Politiker schon lange zu den Handlangern der Zentralbanken machen lassen. (siehe Regierungsbildung in Italien, Machtwort bei der Zypernkrise)
    Richtig ist aber, dass im Moment zu wenig Kredite nachgefragt werden, weil jeder, der die Gefahr des Kredits in der aktuellen Situation nicht kennt diese vielleicht spürt oder aber zumindest nicht ausreichende Absatzmöglichkeiten sieht für Investitionen in die Realwirtschaft.
    Denn nicht zu vergesssen Draghi sagt auch. Die Sparanstrengeungen müssen weiter gehen, ja sogar noch verstärkt werden. Die Zentralbanken haben die Regierungen im Schwitzkasten. Und sie werden sich nicht mehr „freilassen“. Dass haben viele bereits erkannt und sich entsprechend gefügt. „Dumm“ nur, wenn in manchen Ländern auch noch der Tritt in den Hintern von Seiten des Volkes kommt. Aber der Hintern hält einiges aus, während ohne Luft bald das eigene Ende naht. Traurige Aussichten für eigentliche Volksvertreter aber besonders für deren Völker.
    Inzwischen sieht sich sogar Deutschlands Verbraucherschützer genötigt Kredite für Konsum zu empfehlen. Nach einer Altersvorsorge mit KLV und einer Riesterversicherungen noch ein kleiner Kredit für HAus, Auto, Küche, Polstergarnitur, die _Zinsen sind doch so günstig.
    Da habe ich doch glatt den guten Franz-Josef Tenhagen unterschätzt (lag wohl an seinem vertrauenswürdigen, konservativen, süddeutschen Vornamen). Ich dachte immer der glaubt was er sagt und hat nur das KReditgeld nicht verstanden. Aber der glaubt entweder an UFO´s (Lösen des Problems durch immer neue, billigere Kredite), oder und das würde ich im Moment favorisieren, er ist ein ganz mieser Systemling, der sich genötigt fühlt die Schwächsten noch zu Krediten zu annimieren. Dafür wird er aber vermutlich bezahlt, vom Gleichen Steuerzahler, der dann wieder für die geplatzten Kredite herangezogen wird. Etwas geniales hat unser System ja schon, wenn ich es mir genauer überlege.

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