Mikro-Implantate gegen Parkinson & Co

22. Oktober 2011 | Kategorie: Aufgelesen

von Hans-Jörg Müllenmeister

Volksplagen in unserer verwirrenden Zeit sind oft neurologischer Natur. Eine davon im medizinischen Bereich ist Morbus Parkinson: das alternde Gehirn bildet nicht mehr genügend Botenstoff Dopamin. Es gibt eine Therapie; sie ist bisher nur wenigen bekannt, aber bereits über Jahre erfolgreich erprobt: Mikro-Implantate im Außenohr stimulieren den gestörten körpereigenen Energiefluss dauerhaft positiv, und das ohne Nebenwirkungen…

Weitaus erfolgreicher verhindern indes gewisse „Fachkreise“, dass die Öffentlichkeit von dieser neuroregenerativen Therapie erfährt. Die weitreichende Ersparnis an Arzneimitteln würde den Pharmagöttern Milliarden entziehen – dieser bedrohlichen Hungerkur begegnen sie skrupellos.

Vorab etwas zur Geschichte der Akupunktur

Bisher glaubte man, allein die Chinesen hätten die Akupunktur gepachtet – und das bereits seit 10.000 Jahren. Erstaunlich, aber auf der Haut der Gletschermumie Ötzi entdeckte man kleine Hautverletzungen: Akupunkturpunkte, die gegen Beschwerden der Lendenwirbelsäule helfen. Und tatsächlich, Ötzi, der Mensch aus der Bronzezeit war in diesem Wirbelsäulenabschnitt degenerativ verändert.

Bereits vor 2.000 Jahren kannten die Chinesen 20 Heilpunkte auf dem Ohr. Sie implantierten sogar schon kleine Catgutfäden unter die Oberhaut. Das sind Schafs- oder andere Naturdärme, die Chirurgen benutzen. Danach verschwand das Wissen um die selbstheilende Wirkung der Ohrakupunktur Jahrtausende in der Zeitspirale der Menschheitsgeschichte. Erst in der Neuzeit erweckte der französische Arzt Nogier das Wissen um die Ohrakupunktur aus seinem dogmatischen Schlummer. 1956 präsentierte er ein konformes Abbild sämtlicher Körperteile und Organe auf dem äußeren Ohr: das Bild eines auf dem Kopf stehenden Embryos mit seinen korrespondierenden Akupunkturpunkten.

Wie wirken die Akupunkturpunkte tatsächlich auf den Körper ein?

Glauben Sie bloß nicht, dass die Wirkungsweise wissenschaftlich geklärt sei. Nach wie vor tappt man noch nach Jahrtausenden im Dunklen, trotz der vielen Deutungen. Weder der Blutkreislauf noch das Lymph- oder das Nervensystem, leiten eine Information von der Informationsquelle – dem Akupunkturpunkt – zum gestörten Körperort (Senke) weiter. Selbst wenn man dem altchinesischen Erklärungsmodell folgt, so ist das nur ein Bild. Es beschreibt einen Energiekreislauf, gebildet durch Meridiane, also Energiebahnen. Hier dient der Qi-Fluss als Informationsträger oder Transportmedium, der die Sebstheilungskräfte sammelt im Spannungsfeld von Yin und Yang. Nein, es ist kein Hokuspokus, wenn man eine Heilwirkung fernab der Schulmedizin nicht erklären kann. Und Hippokrates bemerkte:

Die Auswirkungen der Medizin stellen eine der am schnellsten sich ausbreitenden Seuchen unserer Zeit dar.

Immerhin sind viele Naturphänomene ungeklärt, selbst wenn sie in mathematische Formeln gegossen sind; denken Sie nur an die Gravitationskraft. Und nicht jeder der Auto fährt, weiß auch wie ein Auto funktioniert, und doch bewegt er sich damit von A nach B.

Welches Informationsmedium käme infrage? Alle Organe sind mit dem Bindegewebe als lebende Matrix vernetzt. Der Wasseranteil dieser zähflüssigen Substanz kann durch Clusterbildung seiner Moleküle Unmengen an Informationen aufnehmen und so mit jeder Organstruktur in Wechselwirkung treten. Nachgewiesen ist, dass jedes Organ mit einer eigene Resonanzfrequenz (Schumannfrequenz) schwingt, z.B. das Herz 9,5 bis 14 Hz.

Unser Gehirn ist nicht „starrköpfig“, sondern plastisch

Die Natur gab uns etwa 100 Milliarden Gehirnzellen mit ins Leben, die aber keine Konstante bilden. Die verbreitete Weißkittel-Weisheit vom festverdrahteten statischen Gehirn ist ein altbackener Mythos. So gesehen, führen psychische Belastungen zu bleibenden Schäden, wenn Gehirnzellen, also Neuronen absterben. In Wirklichkeit entdeckten Neurowissenschaftler, dass sich durch neue Reize – etwa durch mentales Training – neue Verknüpfungen der Nervenzellen bilden; diese korrigieren Zellschäden: andere Gehirnareale übernehmen dann die Funktionen verletzter Gehirnbereiche. Unser Oberstübchen ist also keine Neuronen-Leichenkammer, vielmehr herrscht hier ein ständiges Entstehen und Vergehen der Zellenbewohner mit neuen Informationswegen. Panta rhei – alles fließt! Sogar neue Stammzellen bilden sich. Hirnareale können sich komplett regenerieren; sie übernehmen dann völlig neue Funktionen. Das ist der vielversprechende Heilansatz der neuroregenerativen Forschung, denn unser Gehirn ist nicht starr, vielmehr plastisch und sehr flexibel… (Seite 2)

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