Meyer & Riße: Gutmenschen im Paradise (Paper)

7. November 2017 | Kategorie: RottMeyer

Die Enthüllungen aus dem Steuerparadies der Superreichen schlagen hohe Wellen. Viel größer als der fiskale Schaden sei aber die Gefahr für den sozialen Frieden – meint der Finanzprofi Stefan Riße im kritischen Rundumschlag mit Frank Meyer: heuchelnde Gutmenschen, namenlose Rennfahrer, ehrliche Musterkapitalisten – und am Ende kommt die Revolution.

zur Sendung bei n-tv

Print Friendly, PDF & Email

 

Ein Kommentar auf "Meyer & Riße: Gutmenschen im Paradise (Paper)"

  1. Michael sagt:

    Warum soll es gerecht und sozial zugehen? Gerecht und sozial sind zwei Kampfbegriffe und nicht mehr. Obwohl bei Schimpansen ein ähnliches Verhalten kann beobachtet werden. Werft Bananen ins Reichstagsgebäude und bringt Kokosnüsse nach Brüssel.

    Technisch ist es korrekt, dass heute die Gewinne aus Betrieben (sagen wir mal so) abgezogen werden resp. aus dem betrieblichen Umfeld. Sonst werden im Rahmen des Unternehmens die Ressourcen verschleudert. In Österreich hat das dann zum Hochrüsten der Büroräumlichkeiten zum Zwecke der Repräsentation geführt (80er). Das hat sofort wieder jene getroffen die eigentlich produzieren und schon geringe Margen hatten.

    Wer kein schönes Büro hat – hat kein gutes Geschäft. Der Umkehrschluss war zwingend. Damit war auf einmal der Zwang zur Präsentation des schönen Scheins auf Kredit allerorts präsent und aus der Not wurde wurde eine fragwürdige Tugend …

    Wohnen am Arbeitsplatz?

    Umlagen finanzieren Inkompetenz und am Ende (das gilt für alle Umlage(n)finanzierungen) werden Umlagen dazu verwendet (un)notwendige Übel entlang des Maximums der bereitstellbaren Gütermengen im Wirtschaftsraum entlang des geschöpften maximal Absatzpotentials zu finanzieren. Deswegen ist der ausschüttbare Gewinn Null und der Grad der Automatisierung im Zenith.

    Güter die alle die alle brauchen sind ein notwendiges Übel ;).

    Wenn die Güter verbreitet sind gibt es keinen Gewinn mehr resp. beginnt das mühseelige Spiel, dass der Gewinn die Differenz der billigeren Reinvestition wäre usw…

    Warum soll ein Unternehmen wie Apple Steuern zahlen und der Staat steckt den ‚Cash Flow‘ in die Errichtung von KITAs. Ah! Der Staat (resp. die öffentl. Hände) finanziert (un)notwendige Übel. Daraus folgt aber auch, dass Güter deren Verteilung umlagefinanziert wird zu einem solchen werden. Denken sie an Autos. Das Auto ist nicht weniger attraktiv als früher, es ‚muss‘ heute jeder damit fahren und damit …

    Wenn Politik selbst unter der schöngefärbten Annahme des blinden Vertrauens Förderungen an Unternehmen vergibt, dann hat die sog. Gemeinschaft Pech gehabt. Wer bei Lebzeiten deppert tut stirbt am Ende in dem Zustand.

    Gut und Geld darf nicht auf einer Seite sein ;).

Schreibe einen Kommentar

Sie müssen eingeloggt sein, um einen Kommentar schreiben.