Mein Geld kriegt Ihr nicht!

24. Mai 2011 | Kategorie: Kommentare, RottMeyer, Slideshow

von Frank Meyer

Finanzmärkte waren noch nie einfach zu verstehen. Inzwischen sind sie ein Hort der Tollerei und Ungereimtheiten mit allerlei Manipulation geworden. Trotz immer mehr Aufsicht gibt es Überfälle am helllichten Tag. Die Aufsicht ist blind, dass sie inzwischen ihren Hintern nicht finden kann, auf dem sie sitzt…

 

Und mittendrin der arme Anleger. Die wenigsten haben eine Ahnung davon, welche Kräfte hinter den Finanzmärkten stecken. Man erzählt ihnen davon nichts, denn die Überbringer von Nachrichten wissen es selbst nicht so richtig. Kurse machen Nachrichten. Was bei den meisten herrscht, ist eine Mischung aus noch vorhandenem Respekt und einem komischen Gefühl. Und dieses Gefühl trügt nicht.

Finanzmärkte waren noch nie für die Allgemeinheit gedacht. Doch sie sind nötig, um Gelder umverteilen zu können. Dark-Pools, Steueroasen, Hochfrequenz-Trading, Kumpanei und große Interessen von noch größeren Spielern waren dabei immer sehr hilfreich. Sie haben aus dem Markt ein Tollhaus gemacht. Das war früher auch so. Heute werden nur größere Räder gedreht. Otto Normalanleger bleibt dabei gerne mal auf der Strecke. Da jeden Morgen ein neuer Dummer aufsteht, funktioniert die ganze Angelegenheit bestens – bislang zumindest.

Was würde passieren, wenn man allem den Rücken kehrt?

Otto Normalanleger hat meistens wenig Ahnung. Shareholder-Value und Aktienkultur blieben ihm suspekt. Dafür gibt es ja die Berater, die eigentlich Verkäufer sind. Und so finden selbst die unsinnigsten Finanzprodukte immer wieder jemanden, bei dem sie unterschlüpfen können. Eine Sache des Vertrauens im Rahmen von Kaffee und Keksen und gut sitzender Krawatten – eine Art von modernem Outsourcing von Gedanken und Ersparten in der Hoffnung, glücklich zu werden auf der Basis von Unsicherheit, Angst  und Nichtwissen.

Hinter manchen Hochglanzverpackungen verbergen sich oft Konstruktionen, die nur denjenigen zu Gute kommen, die sie verkaufen. Kollege Ponzi von Bankhaus Rott hat sich neulich die ETF`s vorgenommen. Bloß nicht darüber nachdenken.

Von einer Täuschung über ein öffentliches Spektakel bis zum Desaster brauchen Dinge oft Zeit. Das Geschrei ist dann groß, wenn die Sache doch schief gegangen ist. Aber Zeit heilt bekanntlich Wunden. Neue Zahlen gibt es vom Zertifikatemarkt – ein Boom! So liegt der Zertifikateanteil unter den Anlageprodukten nach einer Studie der DZ-Bank wieder bei zehn Prozent. Ob die Leute so gierig ausgerechnet nach Zertifikaten fragen? Oder ob sie diese aufs Auge gedrückt bekommen? „Man kann daran positiv partizipieren“ heißt es. Und wenn es schief geht, partizipiert man auch, nur negativ. Und bei diesen Renditeaussichten kann man schon mal schwach werden. Oder? (—>Seite 2)

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17 Kommentare auf "Mein Geld kriegt Ihr nicht!"

  1. Stuelpner sagt:

    Was soll das für ein Denkanstoß sein? Man kann zu dem Artikel eben nur noch ja und amen sagen.
    Speziell der letzte Absatz sagt dann alles, genauso sollte es laufen.

    Ha, mir ist doch noch was eingefallen zum Thema Absicherung, keine putcalletfs oder wie das Zeug heißt, sondern etwas robustes um seine „Rücklagen“ gegen dann aufgewachte Mitbürger zu schützen, ein längliches Stück was vorne dicker ist sollte für das Nötigste reichen.

    • Stuelpner sagt:

      Edith funktioniert nicht bei mir, kann zwar reinschreiben und auf update klicken, aber geändert wird nichts. Es kommt auch keine Vollzugsmeldung wie sonst.

      Edith:
      Denkanstoß = Denk- bzw. Diskussionsanstoß
      Stück = Stück Holz

  2. Hans Moog sagt:

    Schöner Artikel!

    Ps: Wann gab es denn jemals Börsen, die einer Logik gefolgt sind 🙂 ?

    Rein „logisch“ betrachtet, dürfte die gesamte Börsenspekulation ohnehin nicht funktionieren, zumindest wenn man versucht sie formal zu ergründen.

    Es gibt für solche Probleme ja die sogenannte Modallogik des geteilten Wissens.

    Da ich bei einem Verkauf einer Aktie ja jemanden brauche, der mir diese Aktie abkauft, müsste ich mir in dem Moment des Verkaufs die Frage stellen, warum derjenige dem ich die Aktie verkaufe überhaupt gewillt ist sie zu kaufen. Aus dem Fakt, dass er kauft könnte ich Schlussfolgern, dass er womöglich Informationen hat, die darauf schließen lassen würde, dass die Aktie steigt und mich rein logisch betrachtet dazu entschließen die Aktie doch nicht zu verkaufen.

    Umgekehrt ergeht es natürlich dem Käufer, der eine ganz ähnliche Schlussfolgerung in die andere Richtung ziehen müsste.

    Ich müsste natürlich in Betracht ziehen, dass der Käufer evt. nur so tut als hätte er ein Interesse, um mich dazu zu bringen die Aktie doch zu behalten. Würde dies zutreffen stellt sich natürlich die Frage, ob der Käufer weiss, dass der Verkäufer weiss, dass der Käufer nur so tut als ob. Sollte auch dies zutreffen, müsste natürlich der Verkäufer seinerseits wieder in Betracht ziehen, dass der Käufer weiss, dass der Verkäufer weiss, dass der Käufer weiss, dass der … usw.

    Es würde also durch eine logische Auswertung nie zu einem Geschäft kommen.

    Mein Gott was schreibe ich hier für komische Romane 😀

  3. Johannes sagt:

    Man muss gar nicht an der Börse zocken, die kommen auch so ganz gut an Dein Geld, lieber Frank. 🙂

    Wenn nicht über Dich und Deine Zockerei, dann halt über den Umweg Staat. Erst letzte Woche habe ich mich wieder mal geärgert über den Stundensatz, den meine Werkstätte verlangt. Stolze 100 Teuronen wollen die mittlerweile für 1 Std. Facharbeiter- Arbeitszeit.

    Habe mir mal ausgerechnet, wie lange derselbe Facharbeiter arbeiten muss, damit er sich eine Reparaturstunde in seiner Werkstätte leisten kann. 12,5 Stunden für 1 Stunde Gegenleistung. Für 3 Werkstattstunden geht man schon eine Woche arbeiten. Toll oder?

    Immer mehr Leistungen sind an den Staat zu liefern, für immer weniger Gegenleistung.

    Und wohin geht die Differenz, Dein Geld?

    Zu denen, von denen Du meinst, sie bekämen Dein Geld nicht. 😉

    PS: Großzügigerweise und nach harter Verhandlung habe ich übrigens stolze 8% Rabatt bekommen. *fg*

  4. Andre sagt:

    Frank,
    dies ist der beste Artikel den ich je gelesen habe. Bitte glaube mir es waren mehr als zwei!
    Es passiert mir oft, dass ich Artikel lese, und meine Gedanken bereits mit Worten wie:“Naja, Aber“ beschäftigt sind.
    Bei diesem Artikel war es ganz ruhig 🙂
    Fazit: AAA+

  5. tizian sagt:

    Zitat „Was würde passieren, wenn man allem den Rücken kehrt?
    Das ist die Gretchenfrage schlechthin…
    Ich kann es mir illustriert vorstellen, was passieren könnte, wenn alle allem den Rücken kehren würden.
    Angesichts dieser vielen Konjunktive und des zu erwartenden Szenarios im Fall X verkrieche ich mich schon mal vorsorglich unter meinem Computertisch und zähle meine Unzen.
    Ich habe echt einen Vogel – stop! -ich habe mehrere! Und zwar australische…und amerikanische Vögel hab ich auch.

    Michail Gorbatschow, „Chef“ der KPdSU sagte vor vielen Jahren: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“

    Übersetzt heisst das in diesem Kontext soviel wie: „Otto Normalanleger“ leistet sich den Luxus zu schlafen. Wehe, wenn er erwacht.

    • Stuelpner sagt:

      Prima Beispiel Tizian, deshalb hat er sich damals auch gleich seine 30 Silberlinge gesichert.
      Pass bloß auf mit Deinen amerikanischen Vögeln, das sind doch Raubvögel, nicht das dann die australischen weg sind und die amerikan. plötzlich doppelt soviel wiegen, wäre aber auch egal.

      • tizian sagt:

        @Stuelpner
        Verdammt, die Kookaburras waren doch Kilomünzen! Die armen UnzenEagles! Naja, zur Not sind noch ein Paar Harmoniker vorrätig, leichter verdaulich und auch leichter in der Beschaffung(momentan) 🙂

        übrigens, unsere „Eichhörnchenstrategie“ wird zunehmend schwieriger; die Preise ziehen leider wieder an…oder sollte ich besser sagen: Papier fällt wieder gegenüber den echten Werten?
        Wie dem auch sei, wir wissen ja was wir meinen.
        Gruß aus der Nachtschicht in Berlin SW.

  6. carsten_kai sagt:

    „Kommt es … zu weiteren Schwierigkeiten des Papiergeldes, sollte man Wasser, Nahrung und ein paar Metalle haben…“

    Ich hoffe, dass jeder der hier liest, seit mindestens 2 jahren auf ‚kleinere Schwierigkeiten‘ des Ppapiergeldsystems in oben genannter Form vorbereitet ist.

    Für mich sieht das gesamte System so aus, wie eine riesige, auf der Spitze stehende Jenga-Pyramide. Ein Schwan könnte sie umtreten, aber eben auch jedes kleine Hölzchen sie zerstören, dass an falscher Stelle herausgezogen wird.

    Ich sitze eigentlich nur rum und warte auf den finalen -RUMMS!-, denn ich habe allem den Rücken gekehrt. Das Finale kann Jahre dauern oder in 24 Stunden passieren, wer weiß das schon… Aber letzlich kehrt ungedecktes Papiergeld immer zu seinem ursprünglichen Wert zurück: Null.

    Got gold?

    LG
    C

  7. kranich05 sagt:

    Interessante Nebenbemerkung:
    „Sie haben aus dem Markt ein Tollhaus gemacht. Das war früher auch so. Heute werden nur größere Räder gedreht.“
    Eben deshalb hab‘ ich schon früher versucht, dem allen „den Rücken zu kehren“. Hab mein Geld, Zeit, Kraft in einen Versuch alternativen gemeinschaftlichen Lebens gesteckt, jahrelang.
    Das Fazit heute? Durchwachsen.
    Es war nicht die große Lösung aller Probleme. Doch es ist (obwohl ich nicht mehr dabei bin) bis heute Bleibendes entstanden, und es waren erfüllte Jahre, die ich nicht missen möchte.

    Heute, mit 71, meine ich:
    Möglichst wenig Geld in irgendwelche Rachen schmeißen (völlig vermeiden läßt sich das nicht).
    Werte haben, die man selbst nutzt. Dazu gehört fruchtbarer Boden, ein dichtes Dach, ein Ofen, der am liebsten Holz frißt. Edles Metall schadet nie.
    Und noch zwei Dinge, die meist unterschätzt werden:
    – Eigene Beweglichkeit. Möglichst Vieles können, wenigstens so hinkriegen, daß es funktioniert. (Über das Lehrgeld könnte ich Arien singen.)
    – Kooperation mit Nachbarn, Partnern, Freunden. Das scheint mir wichtiger als ein dicker Knüppel.

  8. Enrico sagt:

    Wenn es richtig nach unten geht, es kracht und knallt dann können wir auch nix machen. Siehe 2008, dann geht auch Gold & Silber.

    • Hans Moog sagt:

      Ich denke, dass man das garnicht so allgemein sagen kann. In meinen Augen, kommt es immer darauf an, was den Crash auslöst. Wenn ein Unternehmen pleite geht, dass kritisch für die Weltwirtschaft ist (wie Lehmann 2008), dann hast du natürlich recht.

      Wenn jedoch ein Land pleite geht, hat das in der Regel eine Abwertung der Währung zugunsten eines sicheren Hafens (in der Regel eine Währung eines anderen Landes) zur Folge. Sollte jedoch ein große Währung (oder evt. sogar die Weltreservewährung) sterben, bleiben kaum sichere Häfen in Form von Fremdwährungen übrig, da nahezu alle Währungen durch z.B. Euro und Dollar unterlegt sind. Dann wird das verbliebene Kapital sehr schnell die Edelmetalle für sich entdecken, was dann in letzter Konsequenz auch zu steigenden „Preisen“ führen kann.

      Was letztendlich genau im Falle eines Crashes passiert, kann niemand vorhersagen.

    • carsten_kai sagt:

      2008 hatte Gold -Dank LehmanBR-Bumms- im ersten Quartal ein steiles Hoch. Leicht nach unten ging es wegen der Wirtschaftsankurbelungspakete später (ich nenne dieses letzte EM-„Tief“ Ende 08 „Scheinerholung“). Der langfristige Aufwärtstrend ist perfekt intakt seit mindestens 2004. Ich weiss auch nicht, wohin monetäres EM gehen soll, wenn es „kracht und knallt“, außer nach oben. Ich wollte ja nicht hysterisch werden bei EM, daher zum Abschluss dies:

      „Das ist Gold, Mr. Bond. Schon mein ganzes Leben lang hab ich seine Farbe geliebt, seinen Glanz, seine göttliche Schwere.

      (Gert Fröbe in „Goldfinger“ aus dem Jahr 1964)

  9. bigpuster sagt:

    Auch ein Lob von mir.
    Wenn ich mir überlege, wieviel Verrechnungseinheiten ich schon den Produkten des Finanzberaters meines ehemaligen Vertrauens in den Rachen geworfen habe…..da ist dann wieder ein Schwan rübergetappst…dummes Vieh!
    Naja, ich war neulich mal bei ihm. Aus seinem Büro ist eine Büroetage geworden. Wenigstens hier boomt es.
    Ich möchte kranich05 uneingeschränkt zustimmen.
    Am Ende zählen nur die eigenen Fertigkeiten, eigene Vorsorge und ein funktionierendes Netzwerk, das auf jahrelanges Vertrauen und gegenseitige Hilfe aufbaut. Denn man kann nicht alles Können und Bevorraten. Der eine hat ein großes Grundstück aber einen braunen Daumen. Dafür kann der andere Gärtnern und hat kein Grundstück. Das Leben könnte so einfach sein….

    Gold und Silber…ich weiß es nicht. Bei Gold noch weniger als Silber. Ich vermute Gold ist nur als Geld genommen worden, weil es selten ist und nicht durch jedermann herzustellen ist. So kann man es wunderbar kontrollieren und nach gutdünken seine Menge manipulieren. Vom Nutzen her, ist es wohl im Verhältnis zur vorhandenen Menge überbewertet. Silber hat wohl einen höheren Nutzwert in der Industrie und im Verhältnis dazu eine hohe Wertdichte. Wie soll ich 10.000 Euro in Kupfer real anlegen und selbst lagern?! Sollte es tatsächlich zu einem Szenario kommen, bei dem ich auf dieses Silber als Wertanlage angewiesen bin, wer produziert dann noch Produkte bei denen Silber stärker als die Produktion/ vorhandene Altbestände nachgefragt wird?

    Wenn ich also schon alles sonst Notwendige habe :
    1. Schuldenfreies Haus NICHT in oder in der Nähe einer Großstadt und genügend Land dazu
    2. Grund und Boden in einem Land ohne große staatliche Strukturen
    3. autarke Energieversorgung
    4. Vorräte und die Möglichkeit zur Selbstversorgung über Eigenanbeu oder Tausch
    5. Netzwerke
    und noch vieles mehr

    dann kann man ja darüber nachdenken sich ein paar Edelmetalle zuzulegen.
    Aber wer kann schon bei 1-x durchgehend die Hand heben.

    Allem den Rücken kehren……
    Wäre ich alleine auf der Welt, würde ich SOFORT in ein Land ziehen ( keine Ahnung welches ), in dem ich frei von staatlichen Strukturen und ihrem Geld, einfach nur auf einem kleinen Fleckchen Erde mit Gleichgesinnten leben könnte. Jeder bringt ein, was er kann. Ich bin der Überzeugung, dass mit den heutigen technischen Möglichkeiten ein sorgenfreies Leben mit deutlich weniger Arbeit als derzeit möglich ist. Früher habe ich über solche Aussteiger gelacht. Heute bleibt mir das Lachen beim Anblick meines Sklavendaseins im Halse stecken und ich bewundere und beneide sie um ihre Freiheit. Was habe ich von 10 Jahren mehr Lebenserwartung in einem Industrieland, wenn ich die wesentlichen Jahre meines Lebens von 08-15h ins Büro trotte und kaum Zeit für Familie, Kinder, Freunde und Hobbys bleibt. Was können die meisten Menschen überhaupt noch? Es ist erschreckend bei sich selbst zu sehen, dass die eigenen Fertigkeiten beim Nudelkochen und Nagel in die Wand schlagen enden. Früher haben die Kinder viel von den Berufen der Eltern mitgelernt. Was lernt ein Kind eines Verwaltungs-/ Bank-/ Versicherungs-/ Krankenkassenangestellten? Das Brot kommt vom ALDI und die Reifen werden in der Werkstatt gewechselt.

    Das Problem ist, dass man mit Familie diese Entscheidung auch für Menschen und deren Leben treffen muss, die noch nicht selbst entscheiden können. Was, wenn die Kinder, für die man mitentschieden hat, schwer krank werden…

    Es ist zum Mäuse melken….und auch das kann ich nicht!

  10. Hauki sagt:

    Lieber Her Meyer!

    Vielen Dank für diesen Artikel. Es ist an der Zeit, deutliche Worte zu finden …

    „… Sollen die Großen doch die Sache unter sich ausmachen. Mein Geld kriegt ihr nicht!“

    Ich drücke ihnen fest die Daumen! Ob’s aber etwas hilft …?

    „Was würde passieren, wenn man allem den Rücken kehrt?“

    Sehr gut, sehr gut, sehr gut!

    Gruß, Hauki

  11. Hans Moog sagt:

    Frank machts richtig!

    Frei Nach dem Motto: „Rinn‘ in die Organisation und von innen uffmischen!“ (Zitat aus dem Film Sonnenallee) 😛

    Finde es immer wieder witzig, wie bei den Interviews auf N-TV immer mal wieder kleine Spitzen gegen den Interviewpartner kommen, die dann häufig echt ins Schwitzen geraten beim Versuch die angesprochenen Probleme zu relativieren 🙂

  12. DCWorld sagt:

    Ein schöner Artikel.

    Es gibt noch weiteren Unfug der mir dazu einfällt. Unternehmen können mit allerlei Tricks bilanzieren und das mit dem Segen des Gesetzgebers natürlich. Eigentlich darf man keiner Bilanz mehr trauen und doch ist es die Grundlage für viele Entscheidungen.

    Ein Verwandter erzählte mir von einer Bewertungsmethode bei der die Wertpapiere nach dem Kaufpreis bewertet werden und nicht nach dem echten Wert. Das wäre dann so, wie wenn die Telekom Aktie für 102 Euro in der Bilanz festgehalten ist, obwohl sie tatsächlich bei 10 Euro notiert. Es wird also Vermögen vorgetäuscht, welches gar nicht vorhanden ist. Willkommen in der Finanzwelt.

    Schlimm, dass es so etwas gibt. Da kannste nur Irre werden.

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