Machs gut, Susanne!

13. Februar 2017 | Kategorie: RottMeyer

Susanne Kablitz seit dem 11. Februar 2017 nicht mehr unter uns. Ein mutiges und aufrichtiges Herz hat aufgehört zu schlagen…

Wenn es Gott gibt und das, worüber die Menschen so reden, dann wirst Du wohl meine Zeilen noch lesen können. Denn ich kann es Dir auf unseren üblichen Wegen nicht mehr sagen – und auch, wie ich Dich vermisse. Dazu ist es zu spät. Und es ist zu früh, dass Du gegangen bist. Viel zu früh!

Nein, es gibt wirklich nicht viele Leute wie Dich. Du bist aufrecht durchs Leben gegangen. Wenn Du redetest, dann nicht um den heißen Brei herum. Es gibt nicht viele Deines Kalibers, scharf in der Analyse, stechend in den Worten und so herzlich als Mensch. Wollten wir nicht bald mal wieder einen Podcast machen? Nun bist Du nicht mehr unter uns. Und wir hätten uns wie immer noch so viel zu sagen.

Was von Dir bleibt ist das, was Du niedergeschrieben hast, vor allem Dein Buch „Bis zum letzten Atemzug“.

Da wo Du jetzt bist, ist auch Roland Baader, Dein Held und auch Ludwig von Mises, Dein anderer Held, wenn ihr euch im Cafè Libertè trefft. Es wird nicht einsam um Dich. Aber hier ist es einsam ohne Dich.

Ich habe eine Kerze angezündet, die Dir den Weg leuchten soll. Vielleicht bist Du jetzt in einer besseren Welt. Die hier hat Mühe gemacht, immer mehr Mühe. Ich weiß….

Ruhe in Frieden!

Dein Frank

P.S. Und nicht alles, was Wikipedia schreibt, stimmt auch.  (Nachtrag: Wikipedia wurde aktualisiert.)

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4 Kommentare auf "Machs gut, Susanne!"

  1. stonefights sagt:

    Danke für diesen gelungenen Nachruf ! Sensible Zeilen für großartige Menschen, umgekehrt auch !

  2. Birgit Tersteegen sagt:

    …auch ich bin noch dabei zu verdauen und zu versuchen zu akzeptieren, dass es Susanne HIER nicht mehr gibt…..für mich war sie eine Schwester im Geiste….wir haben uns noch zu Sylvester über die Einsamkeit ausgetauscht,die jede von uns (und sicher in unserer Runde auch wohlbekannt…) so schmerzlich spürt in dem politischen Klima hier….wir haben uns noch gegenseitig versichert ist,wie gut + nötig es ist,einander als Gefährten zu wissen………..

    Für mich heißt ihr Tod auch,mit noch mehr Achtsamkeit füreinander diesen politischen Weg zu gehen,auch PERSÖNLICH viel öfter die Wertschätzung + Anerkennung zu äussern,die wir füreinander und das gemeinsame Denken miteinander haben.Deshalb möchte ich diesen Kommentar auch nutzen,Euch Beiden „Jungs“ von der Metallwoche von Herzen zu danken für Eure Ideen und deren Umsetzung in den Potcasts…Frank , und Dir besonders für Deinen Witz und Deine Empörung,die manchmal so gut durchschimmern darf….ich hoffe ,wir treffen uns auch mal persönlich.
    Ich möchte mit Euch noch einen Artikel teilen,der so gut zeigt, was EU, das Geldsystem und der Steuerraub für Menschen real bedeutet- diesmal in Italien :https://www.nzz.ch/international/vor-dem-kollaps-italiens-mittelstand-verarmt-ld.144948
    Herzlichen Gruß in die Runde!
    Birgit

  3. Prunella modularis sagt:

    Herzlichen Dank für diesen Nachruf.

    Leider bin ich erst dadurch auf Frau Kablitz aufmerksam geworden, und habe Ihren letzten Artikel gelesen.

    Als Folge dessen konnte ich nur schlecht einschlafen und ich bin auch jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe, noch leicht reizbar. Vieles dort geschriebene deckt sich nämlich erschreckend mit meinen persönlichen Eindrücken. Diese Deckungsgleichheit rief ein Gefühl der Verbundenheit mit Frau Kablitz hervor und hinterließ bei mir eine tiefe Betroffenheit; ja es kocht und brodelt regelrecht.

    Für mich selber ist seit Januar ist eine Reise nach Kanada für Juli gebucht. Dann werde ich entscheiden, ob Auswanderung eine Option darstellt oder ob ich hier verdorren werde.

    Die Wahlen im September sind für mich für diese Entscheidung übrigens völlig ohne jede Bedeutung. Sie werden weder mehr Freiheit bringen, noch zu einer offenen Gesellschaft führen, in der man frei denken und frei atmen kann.

    Die Freiheit hat keine Heimstatt in diesem Lande. Die Menschen würden sie gar nicht wollen. Sie würden sie fürchten. Diese Tatsache muss ich wohl akzeptieren, hoffend, dass ich trotz allem weltoffen und menschenfreundlich bleiben kann.

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