Lukas Reimann: Bürger versus Elite – Die Schweizer Goldinitiative

15. November 2014 | Kategorie: Auf die Ohren, RottMeyer

von Frank Meyer

Wird sich die Schweiz goldene Handschellen anlegen? fragt eine Zeitung bezüglich der Abstimmung der Bürger dort über Hinterlegung von Gold in der Bilanz der Schweizer Nationalbank. Das Thema schlägt weltweit hohe Wellen. Mitinitiator der Schweizer Goldinitiative, Lukas Reimann, berichtet, dass das Ausland über dieses Thema mehr berichtet als die heimische Presse. Verständlich…

Geht es doch um eine mögliche Veränderung im herrschenden Geldsystem in der Schweiz, sollten die Schweizer am 30. November per Abstimmung festlegen, dass Gold zurückkehrt in die Finanzen des Landes und dort eine gewichtigere Rolle spielt als heute. In Deutschland wäre so eine Abstimmung des Volkes undenkbar. Ich habe dazu den Parlamentarier der SVP, Lukas Reimann befragt. Viel Spaß bei dem folgenden Interview!

 

Ein Interview, veröffentlicht auf der Metallwoche…



Internetauftritt Goldinitiative Schweiz

Themen der Sendung

Geldsystem in der Schweiz vor epochaler Wende?
Sind die Forderungen nicht „halbherzig“? Kann ja weiter gedruckt werden
Angriff auf das Fiat Money System
Reaktionen der Schweizer Nationalbank
Faire Diskussion in der breiten Öffentlichkeit?
Seltsam: Paypal-Account der Initiative wurde gesperrt
Wissen die Politiker, worum es geht
Auswirkungen auf den Goldmarkt
Vertrauen ist gut. Kontrolle ist besser…. Zeigt doch mal her!
Wie das Geld „versilbern“ im Fall der Fälle?
Goldene Handschellen? Kommt dann die Deflation?
Wenn es schief geht: Ist dann wieder das Gold daran schuld?
Reaktionen aus dem Ausland
Reden die Initiatoren ihr eigenes Buch?



 

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3 Kommentare auf "Lukas Reimann: Bürger versus Elite – Die Schweizer Goldinitiative"

  1. FDominicus sagt:

    In der Schweiz gibt es Chancen den Staatsapparat zu zügeln. In D ist die Richtung ganz klar. Der Staatsapparat zügelt jeden, nur bei sich selbst ist der zügellos.

  2. bluestar sagt:

    Sehr aufschlussreich, vielen Dank.
    Wahrscheinlich ist die Schweiz das letzte Land der Welt mit demokratischen Strukturen.
    Allerdings wenn ich höre, wie die von den Eliten gekauften Politiker und Journalisten gemeinsam Front gegen diese Initiative machen, muss ich gleich an die Verhältnisse in Deutschland denken. Immer das gleiche Schema: Zuerst totschweigen und wenn das nicht funktioniert kommen Diffamierung, Lügen und Angstpropaganda. Alles was vernünftig und im nationalen Interesse des Bürgertums ist wird mittlerweile mit allen Mitteln vom Staat und dessen Systemmedien bekämpft.
    Ich wünsche Herrn Reimann maximalen Erfolg und drücke die Daumen.

    • FDominicus sagt:

      „Alles was vernünftig und im nationalen Interesse des Bürgertums ist wird mittlerweile mit allen Mitteln vom Staat und dessen Systemmedien bekämpft.“

      Es ist eben Politiker, Funktionäre, Bürokraten gegen den Rest und man selber ist „immer“ nur ein Opfer von Umständen, bösen Mächten und natürlich wird man immer auf dem Altar des Kapitalismus geopfert. Wer in D in einer Partei etwas werden will, darf ein K-Wort nur im Zusammenhang mit Kanzler oder so gebrauchten, keineswegs darf man dem Kapitalismus etwas zusprechen. Man muß ihn bändigen, überwachen und nicht zuletzt einschränken.

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