Lückenpresse, Looser und sonstige Peinlichkeiten

5. Dezember 2016 | Kategorie: RottMeyer

von Bankhaus Rott

Die Washington Post hat gemeinsam mit anderen Gazetten eine üble Schmierenkampagne gestartet. Simultan fingen weltweit viele Veröffentlichungen damit an, gegen vermeintliche „Fake News“ zu hetzen. Leider ist damit nicht die Aufarbeitung der Kriege gegen den Irak, in Afghanistan oder die Bombardierung Libyens gemeint.

Eine neue Seite versucht sich in der Wiederbelebung nicht gewünschter Elemente im Netz.

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Hier werden Blogs und Websites aufgelistet, die man besser nicht lesen solle.

Auch die Washington Post tritt auch auf wie einst McCarthy und versucht unbequeme Meinungen generell als Fake News, also Falschmeldungen, zu diffamieren. Andere Zeitungen springen, wie sooft in den letzten Jahren zeit- und wortgleich auf den Zug auf und empören sich über die vielen Falschmeldungen. An die eigene Nase fasst man sich dabei lieber nicht, denn wer sich an die zahllosen beabsichtigten oder unbeabsichtigten Fehlleistungen der Staatsmedien und Standard-Gazetten erinnert, der kommt vor leider Beispielen gar nicht mehr zum Lesen von Blogs.

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Das Vertrauen in die Mainstream Medien hat in den letzten Monaten, vermutlich befeuert durch die auffällig einseitige Berichterstattung im Rahmen des britischen Referendums über den Austritt aus der EU, die Wahlen in den USA aber auch in Österreich. Den Startschuss der aktuellen Abwärtsdynamik des Vertrauens in Deutschland dürfte die geradezu bizarre Berichterstattung im Rahmen der Ukraine-Krise gesetzt haben. Es geht hier nicht um russophil oder russophob, es geht darum, dass Menschen eine neutrale Berichterstattung wünschen um sich selbst eine Meinung zu bilden und keine medialen Oberlehrer. 

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Der Wert lag dereinst schon über 70%, offenbar muss die Fed neben Anleihen auch Misstrauen am Markt aufkaufen, damit dieser Bärenmarkt nicht noch die letzten Leser ausmerzt.

Die auf der oben erwähnten Seite veröffentlichte Liste umfasst auch viele bekannte Seiten, die teils sehr deutliche Meinungen vertreten. Diese Meinungen mögen deutlich, falsch oder richtig sein. Wenn so etwas generell als staatsgefährdend betrachtet wird, hat dieser vermeintlich gefährdete Staat mit einer Demokratie nichts zu tun.

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