Lieber schweigen, wie die anderen…?

9. September 2015 | Kategorie: RottMeyer

Kommentar von Frank Meyer

Oh je… Alles über Flüchtlingspolitik ist eine Sache, über die man besser schweigt. Das Thema ist vermint wie manches Krisengebiet. Bei jedem falschen Wort könnte eine Bombe hochgehen. Doch was ist falsch? Und was ist richtig?

Wenn man Fragen stellt, von Meinungen äußern ganz zu schweigen, könnte ja etwas dabei sein, was offiziell als unzulässig gilt bzw. der Political Correctness widerspricht. Besser die Klappe halten – wegen möglicher Folgen. Es tut nicht weh, wenn man sich umhört und umsieht. Macht fast jeder so. Da muss man schon Politiker im Ruhestand sein und unantastbar wie Ex-Kanzler Helmuth Schmidt. Er sagte 2005 im Focus (Quelle)

„Wir müssen eine weitere Zuwanderung aus fremden Kulturen unterbinden. Die Zuwanderung von Menschen aus dem Osten Anatoliens oder aus Schwarzafrika löst das Problem nicht, schaffte nur ein zusätzliches dickes Problem. Deutschland habe sich damit in den vergangenen 15 Jahren übernommen. Wir sind nicht in der Lage gewesen, alle diese Menschen wirklich zu integrieren!“

„Wer die Zahlen der Moslems in Deutschland erhöhen will, nimmt eine zunehmende Gefährdung unseres inneren Friedens in Kauf!“

Ja, man tut sich hier schwer mit der Integration. Offiziell funktioniert sie tadellos und immer besser. Doch eigentlich… naja, man hört ja viel. Spricht hier nur ein seniler Greis? Oder spricht er hier über Realpolitik? Ganz nebenbei… Ich frage mich gerade, wie die Öffentlichkeit reagieren würde, wenn der SPD Chef Sigmar Gabriel diese Worte in die Kameras aufsagen würde…

Ich hatte mich immer gewundert, warum „Investoren“ in Frankfurt so viele alte und marode Hotels aufgekauft haben. Wahrscheinlich wegen einer gewissen „Rendite“.

In Halle an der Saale wird das Maritim-Hotel zum Flüchtlingsheim umgebaut. Im einstigen Vorzeigehotel der Saalestadt sollen 700 Flüchtlinge, Pardon, Migranten Unterkunft finden. Halles Bürger zeigen sich begeistert. In Brandenburg wird ein 4-Sterne-Hotel für die Unterkunft von Migranten hergerichtet. Und da gibt es Leute, die haben Sorge wegen ihrer Hauspreise, wenn in der Nachbarschaft ein paar Flüchtlingsunterkünfte gebaut werden. Doch darf ich an dieser Stelle eine ganz andere Frage stellen? Eine, die den Kern eher trifft? Warum kommen so viele Leute hierher? Und warum auf einem so komplizierten Weg?

Die dort haben Krieg und wir hier haben Arbeitskraftmangel. Richtig? Die haben dort Krieg, uns geht es gut. Warum gibt es dort Krieg?

Und warum aber müssen sich die Menschen den beschwerlichen und oft tödlichen Weg über das Mittelmeer suchen? Sie könnten doch einen Antrag in der deutschen Botschaft ihres Heimatlandes stellen, sofern diese erreichbar ist – und nach positivem Bescheid nach Deutschland eingeflogen werden, statt Geld an Schleuser zu zahlen. Woher kommt das eigentlich? Sie müssten dann nicht tot an die Strände gespült werden oder in vollgestopften LKW`s ersticken. Wer ist dafür verantwortlich?

Und, wenn Sie auch diese Frage erlauben, warum machen sich so viele Leute auf den Weg nach Deutschland? Weil ihr Land kaputt gebombt wurde? Und von wem eigentlich am meisten? Oder weil wir hierzulande ein Wirtschaftsmodell haben, das auch auf der Ausbeutung der Länder basiert, aus denen die Leute jetzt alle kommen? Und weil sie das Gefühl haben, hier willkommen zu sein?

Ja, wir sind Exportweltmeister und auch beim Exportieren von Waffen gar nicht so schlecht, sondern die weltweite Nummer Drei. Diese Waffen werden im Ausland ja nicht nur in Vitrinen ausgestellt. Damit wird „gearbeitet“…

Binnen weniger Jahre haben nicht nur die USA so viel „Demokratie“ und „Befriedung“ in die Welt exportiert, (zumindest das, was sie darunter verstehen), so dass jetzt viele ehemalige Urlaubsländer für Urlauber nun völlig ungeeignet sind. Haben wir da nicht auch mitgeholfen? Dann machen sich die Leute auf den Weg nach Westeuropa. Wundert es jemanden? Wie würden Sie in der Situation entscheiden, wenn man oft nichts mehr zu verlieren hat als sein Leben?

Zudem hat man hier genau weggeschaut, als die Bomben dort fielen, von wo die Flüchtlinge jetzt kommen. Der Krieg war ja weit genug weg. Fahren wir eben woanders in Urlaub!

Das Weiße Haus in den USA gibt bekannt, Europa müsse mit dem Ansturm von Flüchtlingen aus dem Mittleren Osten und Nordafrika selber fertig werden. Der Sprecher Josh Earnest betonte, die USA stünden mit Wissen und Rat zur Verfügung, Europa hat aber die Kapazität, dieses Problem selber zu lösen. Na toll, bzw. zynisch mit viel Heuchelei.

War da was?

Oder sehen wir einen indirekten und weiteren Angriff auf die Eurozone, bloß dieses Mal anders und indirekt? Es ist doch gar nicht so lange her, da wurde gegen die Eurozone ein Finanzkrieg gefochten. Wie wir sehen, ging das schief. Europa hat aber jetzt ein ganz anderes Problem – und zwar eines, das indirekt wirkt und auf gesellschaftlicher Ebene und nicht auf dem Finanzmarkt. Und was durchaus auf die „Demokratisierung“ der jetzigen Krisenländer durch die USA zurückzuführen ist. Bezahlt wurde das übrigens alles aus der Druckerpresse zum Machterhalt. Wie immer.

Sind unsere Freunde eine der Ursachen dafür, dass es hierzulande bald heißen könnte, das Boot wäre zu voll? Unsere Bildungsindustrie hat den Leuten perfekt schwarz und weiß gelehrt. Geht hier die Saat eines Plans auf und wir sitzen alle gemeinsam auf einem geopolitischen Schachbrett und bekommen es nur nicht mit, weil es im Fernsehen so laut geworden ist? War das etwa das Ziel, wenn man den Euro und die Eurozone nicht klein bzw. als Konkurrenz gespaltet bekommt? Wir wissen es nicht. Und nicht nur ich hege dunkle Gedanken, wohin sich das alles schon in einigen Monaten hin entwickelt haben könnte. Vielleicht hilft ja geschicktes Wegschauen wie früher. Dann sollten Sie auch bei der Ukraine wegschauen. Wundern können Sie sich immer noch, wenn von dort die nächste Flüchtlingswelle heranrollt.

 

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32 Kommentare auf "Lieber schweigen, wie die anderen…?"

  1. Insasse sagt:

    Viele berechtigte Fragen, der Versuch von drei Antworten.

    „Alles über Flüchtlingspolitik ist eine Sache, über die man besser schweigt. Das Thema ist vermint wie manches Krisengebiet.“

    In D regiert allenthalben die Political Correctness, was nichts anderes als faschistoide Ideologie ist. Mittels PC werden Tabus aufgebaut. Das Wort „Flüchtling“ wurde in kürzester Zeit von den Mainstremmedien-Vasallen der Politik zu einem solchen Tabu gemacht. Für Tabus gilt: keine Differenzierung und schon gar keine Diskussion. Die meisten Menschen lassen sich mit diesem Mechanismus perfekt fremdsteuern und denken (???) oder besser glauben (!!!) dabei noch, sie stünden auf der richtigen Seite. Ein großer Irrtum! Die paar Hanseln, die noch selber denken, haben gegen die schiere Überzahl der politisch Korrekten keine Chance. Ich musste das letztens einmal im Büro erfahren. Die jahrzentelange Gerhirnwäsche hat – insbesondere bei den Wessis – wirklich gut gewirkt. Mein Fazit: Man hält besser die Klappe und lässt geschehen, was unvermeidlich geschehen muss. Die Menschen müssen wie immer erst die Folgen ihres eigenen Tuns spüren, bevor sie ihr Verhalten ändern. Für die „Abweichler“ gilt: mitgehangen, mitgefangen. Das ist keinen Deut anders als in der DDR.

    „Und, wenn Sie auch diese Frage erlauben, warum machen sich so viele Leute auf den Weg nach Deutschland?“

    Die Frage müsste eigentlich noch ergänzt werden: „… und nicht in die anderen EU-Länder oder ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten.“

    Wenn ich vom Staatsoberhaupt eines Landes derart explizit, wie es Merkel unbefugt (!) getan hat, eingeladen werde, bleibt mir ja fast nichts anderes übrig, als mich auf den Weg zu machen. Warum soll ich ausschlagen? Auch ohne diese Einladung wären die materiellen Anreize, welche allein D in dieser Form bietet, an sich schon völlig ausreichend, um sich auf den (illegalen) Weg zu machen. Das Ausnutzen dieser Vorgaben kann man den Zuwanderern nicht wirklich verübeln. Verübeln muss man der Politik, dass sie diese Anreize nicht heruntersetzt. Komme mir niemand mit irgendwelchen Entscheidungen des Verfassungsgerichts. Daran hält sich die Politik im Übrigen auch nicht, wenn es ihr nicht in den Kram passt. Selbstverständlich wären aufgrund der dysfunktionalen EU- und Schengen-Regelungen auch die nationalen Grenzen wieder zu überwachen. All diese politischen Schönwetterregelungen bestehen schon den normalen Alltag nicht (erhebliche grenzübergreifende Kriminalität), geschweige denn derartige Sondersituationen.

    „Sind unsere Freunde eine der Ursachen dafür, dass es hierzulande bald heißen könnte, das Boot wäre zu voll?“

    Es gibt eine passende Redewendung für die aktelle Situation: Wer solche „Freunde“ hat, braucht keine Feinde. Das gilt sowohl für die Amis, als auch für die europäischen „Partner“.
    Das SPD-Urgestein Egon Bahr (gerade verstorben) hat einmal gesagt (sinngemäß): Staaten sind nicht miteinander befreundet, sie haben nur gleiche Interessen oder auch nicht. Stellt sich die Frage, was Staaten sind, die keine gleichen Interessen haben. Sind diese dann schon Feinde? Wenn es ans Eingemachte geht (Verteilungskämpfe), muss man diese Frage wohl bejahen.

    Hier noch zwei Verweise, die selbst dem dümmlichsten Gutmenschen zu denken geben sollten, was „wir“ hier so als „Refugee“ hereinholen und was aus diesem Gemsich eher über kurz also über lang werden wird: Unfrieden, wenn nicht gar Krieg in Deutschland. Cui bono?

  2. Argonautiker sagt:

    Früher war alles besser. Früher bekam man das Trojanische Pferd auch noch untergejubelt, heute macht man hingegen Werbung für Trojanische Pferde. Jeder sollte eines haben.

    Das wäre doch mal eine hübsche Karikatur, also als Pendant zu Putin in Westernmanier, mit nacktem Oberkörper, auf einem Pferd reitend. Merkel reitet das lange verschollene Trojanische Pferd selbst heim ins Zentrum der EU. Natürlich unkontrolliert, weil das Schengen Abkommen hat letzt heimlich auch Syrien integriert.

    Ich weiß, ich bin gehässig, weil manche Bilder gehen einfach nicht mehr aus dem Kopf. Und weil ich die Tastenkombination für teuflische Smileys nicht kenne, zu mindest den gerade erst gelernten. 🙂

    Manchmal fragt man sich wirklich, für wen arbeitet unsere Regierung eigentlich.

    Sicherlich von Mensch zu Mensch hat man menschlich zu sein, und das gilt auch für Flüchtlinge, aber eine Regierung hat auch eine Sorgfaltspflicht ihrem Volk gegenüber.

    Eltern, die ihre Kinder so einem Risiko aussetzen würden, wie es das vollkommen unkontrollierte Einlassen von Jedermann, für die im Land Lebenden mit sich bringt, würde man das Sorgerecht auf der Stelle entziehen. Denn immerhin muß man sich als Nichtflüchtling, wegen erhöhter Terrorgefahr, neben etlichen anderen Schikanen, und dem Ausfüllen von Papieren, sogar das Nacktscannern, über sich ergehen lassen.

    Ist die Terrorgefahr, von sich einschmuggelnden Terroristen, aus einem Land, dessen Bevölkerung deshalb flieht, weil es von ihren muslimischen Brüdern terrorisiert wird, plötzlich so vollkommen unwahrscheinlich, daß man als Regent so handeln darf? Zumal es genügend Ankündigungen seitens dieser Terroristen gab, den IS bis nach Europa zu tragen.

    Beste Grüße aus dem sonnigen Bremen

  3. reiner sagt:

    Man darf die Wahrheit immer sagen.

    Seit Jahrzehnten ist es die Strategie der USA, mit Hilfe von ihnen ausgerüsteter und ausgebildeter sunnitischer Terrorgruppen Rußland bzw. vorher die Sowjetunion zu umzingeln und in Schach zu halten. Das war bei den Taliban so, in Tschetschenien, und das ist heute in Syrien, wo die Amerikaner versuchen, das letzte säkulare Regime im Nahen Osten zu stürzen, nicht anders.

    Der Kalte Krieg hat für die USA nie aufgehört. Sie haben immer gewußt, daß Rußland, die große und, wie schon Napoleon erfahren hat, unbesiegbare Kontinentalmacht Asiens die einzige Macht ist, die die Chance hat, dem Weltherrschaftsanspruch der USA Widerstand entgegenzustellen.

    Vor diesem Hintergrund muß es für die Kriegstreiber im Weißen Haus ein Albtraum sein, daß Rußland und China eine langfristig angelegte Achse bilden. Um so wütender und kompromißloser ist die Politik der USA. die den Krieg in Syrien immer von neuem anfacht. Nur weil die USA den Irak und Syrien destabilisiert haben, gibt es den IS. Nur wegen der Brandfackel des Krieges, die die USA vom Hindukusch bis nach Aleppo angezündet haben, gibt es die Flüchtlingswelle.

    Und wenn heute im Bundestag gefordert worden ist, daß man die Ursachen der Fluchtwellen bekämpfen müsse, dann sollte man zuerst damit beginnen, mäßigend auf den Kriegstreiber im Weißen Haus einzuwirken und ihm jede logische Unterstützung (Ramstein) zu entziehen.

    • EinMensch sagt:

      Ich glaube mit Ramstein hätten wir ein Problem.
      Den soweit ich weiß gilt das Besatzungstatut immer noch, und wenn das nicht greift, dann die NATO. Wurde ja auch letztens in „der Anstalt“ im öff.Rech. gesendt. Ergo, wir können Ramstein gar nicht schließen, da wir keine Rechte haben, äh, heißt nicht souverän sind.

      • Denker sagt:

        Nein. Wenn die Bewerber auf Asyl nun schon mal hier sind: Alle mit Bussen vor die US-Basis Rammstein fahren, Zelte, Feldküchen, Bagger/Planierraupen etc. hinstellen. Lasst sie ihre Quartiere selber aufbauen, auf den Zuwegungen und Landebahnen. Die Bilder der Erschossenen gehen dann um die Welt. Ursache des Dramas ist eine psychopatische US-Elite. Was meint Ihr denn, wer die Kredite für den Wiederaufbau gern vergeben wird, mit Dollars aus dem Nichts?

  4. Kevin Müller sagt:

    Danke Insasse, Du hast gut gesprochen : Cui bono ?
    Ich verfolge diese “ Flüchtlinge / Migranten “ Geschichte seit geraumer Zeit .
    Was fällt einem dabei auf ? Na ? Mal nachdenken ?
    Hinter Allem, was passiert hier in unserer Globalen Welt, steht immer ein Plan.
    Ich stelle mal einige Fragen auf ( über die man natürlich trefflich streiten kann ) :
    – Wer hat denn die EU und dann den Euro erfunden ? ( Wo wurde es unterzeichnet ? )
    – Wer will die Neue Weltordnung ?
    – Ist die BRD ein souveräner Staat ?
    – usw, usw, usw,
    Wer anfängt zu graben, wird verzweifeln oder wahnsinnig werden . Unser Problem ist nur, das die Machtstrukturen so gefestigt sind, das wir da niemals rauskommen .

  5. Sandra sagt:

    Im globalen Abwärtsrennen der Massen geht es eben für alle abwärts. Zeitlich kann sich dies etwas verlagern. Da die Welt ein globales Dorf ist, spielen politische Grenzen keine entscheidende Rolle mehr. Der Glaube hält sich noch und ist ja auch gut für eine wahrnehmbare Differenz zum Abwärts. Ist dies dann Aufwärts? Nein.

  6. Holla sagt:

    Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd!“
    (Laotse)

    Herr Meyer, weiter so !!
    LG aus Sachsen

  7. Sandra sagt:

    Sobald der reine Überlebensinstinkt greift, dann rennst du. Ausnahmslos Jeder. Das Problem ist dann, das du gar nicht mehr denken kannst. Du bist dann kein vernunftbegabter Mensch mehr.

    Wenn man der Ursache eines Übels versucht zu entfliehen anstatt darauf zuzugehen, dann ist es so je schneller du rennst, je mehr zieht sich die Schlinge zu. Dies wird als Abwärtsspirale bezeichnet oder auch als bestimmter Knoten, den ich beschämender Weise nicht zu nennen vermag. Durch zusätzliche Verstrickungen aller Art, die den einfachen Knoten überlagern und die Sicht darauf trüben bzw. verunmöglichen, ensteht ein sogenannter gordischer Knoten.

  8. Vogtländerin sagt:

    Ich erinnere schon länger an die griechische Mythologie und das Trojanische Pferd…

  9. Ulrich sagt:

    Vorgestern kam beim WDR zur besten Sendezeit (22:00 Uhr) ein Beitrag, in dem gezeigt wurde, wie die deutsche Entwicklungshilfe zusammen mit deutschen Großunternehmen und einheimischen Eliten für den nächsten Flüchtlingsschub sorgt: http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/die_story/videohungrignachprofitwemdientdiedeutscheentwicklungshilfe100_tag-07092015.html
    Die sind aber gottseidank kein Problem. Sambia und Thailand sind bestimmt sicheres Herkunftsländer.

  10. netwanderer sagt:

    Bei den meisten Punkten gebe ich Ihnen vollkommen recht, Herr Meyer, allerdings z,B. nicht bei „Wir hier haben Arbeitskraftmangel. Richtig?“. Nein, das wäre schön, ist leider aber NICHT richtig. Es wird auch nicht richtiger, wenn das durch willfährige Politiker und die zig Propagandainstitutionen und Lobbyverbände der Arbeitgeber und Plutokraten tagtäglich in die Medien hinausposaunt wird, die das begierig nachblöken. Wir haben weder Arbeitskraftmangel noch Fachkräftemangel, allerdings steigt der Profit der Arbeitgeber, wenn gleiche Arbeit für weniger Lohn geleistet werden kann. Man braucht nicht viel Phantasie um sich auszumalen, auf welche Weise dieser Zustand herbeigeführt werden kann. Wie üblich lohnt sich zu fragen, wem das ganze Spektakel nützt…Es gibt viele Gründe, warum die Leute herkommen, einiges erklärt sich aber allein dadurch, wenn man sich anschaut WER genau herkommt…wo sind denn all die vertriebenen nichtmuslimischen syrischen Familien? Auf den Fotos sehe ich nur ständig muslimische junge Männer…ihr Anteil soll fast 80% ausmachen.

  11. Chris sagt:

    Also ich dachte, wie praktisch, da werden junge ausländische Männer gleich in unsere Kasernen einquartiert und verpflegt.

    So etwas habe ich noch bei keiner Invasion gehört.

  12. Mic22 sagt:

    Deutschland hat bei Flüchtlingen den Verstand verloren

    „Die Briten haben das Gefühl, in Deutschland habe man den Verstand verloren. Die Bundesregierung bricht bei der Flüchtlingsfrage die EU-Gesetze und lässt Tausende nicht registrierte Migranten ins Land.

    Der britische Politologe Anthony Glees übte scharfe Kritik an der deutschen „Flüchtlingspolitik“. Die Briten haben den Eindruck, Deutschland habe den Verstand verloren, sagte Glees im Interview mit dem Deutschlandfunk…

    Quelle: http://www.epochtimes.de/deutschland/politologe-deutsche-haben-bei-fluechtlingensfrage-ihr-gehirn-verloren-dies-setzt-die-existent-der-eu-aufs-spiel-krise-a1267711.html

    • Lickneeson sagt:

      „Deutschland hat bei Flüchtlingen den Verstand verloren“

      In Puncto Medien stimmt das auf jeden Fall. Jede Schnittwunde einer Flüchtlingshand sowie eine ergatterte Banane in Kinderhänden wird präsentiert, kommentiert, getwittbooked etc.
      Wie sagte neulich ein Politiker: „..man solle aus einer Willkommenskultur bitte keine Partykultur machen…“ da hat er mal recht. Was gerade abläuft ist Koksparty vor dem Kater am nächsten morgen. Kameras an – Hirne aus. Oh Herr – gib uns Quote. Und der Deutsche macht ja immer mit, wenn man ihm tagelang ein Thema um die Ohren drischt.

      Asyl ja – aber als Kriegsflüchtling ist man doch froh ein sicheres Land erreicht zu haben, oder. Nein, der moderne Flüchtling verweigert H2O in Ungarn und skandiert Merkelbilder schwenkend „germany“……eigentlich ein guter Grund ihn gleich wieder nach hause zu schicken. Das sind ja schon fast skurille Ansprüche von langjährigen Hartz 4 Proleten. All die naiven Edelhelfer und schulterklopfenden Politiker werden sich in einigen Monaten noch mit Grausen an diese tage erinnern.

      Es ist ja nicht so, das bei uns die Integration wunderbar geklappt hätte. Fragen Sie mal Herrn Buschkowsky aus Neukölln, was Multikulti im Alltag bedeutet wenn man nicht in Wannsee oder Frohnau wohnt.

      Die USA beginnt ja gerne mal einen „Befreiungskrieg“, als Trümmerfrauen dürfen dann die anderen ran. Immer ohne Plan beginnen – und wenn alles in Schutt und Asche liegt “ bring back our boys“……sich zuhause dafür noch feiern lassen. Vielen Dank.

      Na ja, demnächst können wir uns ja wieder mit den lustigen Themen beschäftigen, z. B. dem 135. Rettungspaket für Griechenland etc.

      MfG

      MfG

  13. stonefights sagt:

    Danke dir Frank für deine Arbeit und Mühe !
    Deine Antennen sind wohl erneut in die richtige Richtung ausgerichtet 😉
    Vieles wurde hier bereits richtigerweise angesprochen.
    Genauso wie Politiker von Wahl zu Wahl handeln, scheint mir das Gros an Menschen hier jedoch nur noch von Tagesschau zu Tagesschau das Geschehen zu beurteilen. Da gibt es aber noch weit größere „Bilder“, die nicht täglich über die Flimmerkiste wandeln…
    Wenn sich z.B. die Erdbevölkerung von 1950 bis 2015 ca. verdreifacht (ca. 7,3 Milliarden), dann scheint mir der Vergleich eines Krebsgeschwürs und der Erde als Wirt mit seinem erwartbaren Krankheitsverlauf und -ausgang als legitimer Vergleich, sofern man es mal nüchtern und sachlich betrachtet. Aber auch die (notwendige ?) Vermehrung unseres heutigen „Geld“(-Systems?) und dessen „Wachstumszwang“ sind hier zu nennen.
    Bei einer Maschine würde ein Ingenieur nun Berechnungen anstellen (können?), wie lange die Maschine ihre Geschwindigkeit erhöhen kann bis zum „Exodos“ (und hier meine ich diesmal eher die antike griechische Tragödie als die Neuzeit 😉 auch wenn die alttestamentliche Bedeutung für das derzeitige Hauptthema durchaus auch ihren „Ironie“ hat 🙂 ).
    Bleibt lediglich die vermeintlich Unbekannte des Individuums („Mensch“ (?)) im „strategischen“ Spiel seit Anbeginn der Zeit.
    Wer eher künstlerische Darstellungen interpretieren möchte oder gar an die Kraft von „Bildern glaubt“, der möge sich auch mit z.B. im „Airport Denver“ 😉 beschäftigen.
    Was bleibt vom großen Bild ?
    Ich würde sagen die Hoffnung, dass wir als Individuum es in unserem „Mikrokosmos“ besser erkennen und damit einher den Wandel im „Makrokosmos “ verändern…(ein Schelm, wer Kosmos mit „(Welt-)Ordnung“ übersetzt 🙂 ).
    LG; stonefights

  14. dork sagt:

    Frank, mir gehts wie Dir. Ich stehe vor dem Platzen.

    Aber was willste angesichts solcher Spots noch machen:
    https://www.youtube.com/watch?v=JoQNuj-jG3s
    Was sagt denn der Mann in den ersten Sekunden? Er sagt „junge Männer“, „Wirtschaftsflüchtlinge“ und „Smartphones“. Und zack, Hitlerbart dran und nen Kothaufen an die Stirn. Debatte beendet. Wo ist die Diskussionskultur unseres Kontinents der Dichter, Denker, Humanisten und Philosophen?

    • bluestar sagt:

      Hervorragender Artikel mit wichtigen und dringenden Fragen von Frank Meyer.
      Sehr interessante Kommentare der klugen Leser auf dieser Seite.
      Vielen Dank.
      Der Startschuss für die Zerstörung des bürgerlich-freiheitlichen Deutschlands ist gefallen. Die 2 aus der DDR werden unsere Heimat irreversibel schädigen. Unsere Nachkommen werden böse Fragen stellen. Mitschuld trägt jeder, der diese Leute gewählt hat. So war es auch 1933. Was unausweichlich kommt ist das totale Chaos und die Zersetzung der Gesellschaft bis zur Kapitulation, diesmal nicht gegenüber den Alliierten sondern dem Großkapital und Finanzoligarchie. Die Walze ist nicht aufzuhalten und wie damals gibt es jubelnde Menschen.
      In Kürze wird die Verschärfung von Überwachung und Kontrollen gefordert, natürlich gegen „Rassisten“, Rechtspopulisten und andere Feinde. Wie sich die Dinge doch gleichen, nur die Begriffe und Feindbilder wurden ausgetauscht.
      Und: Keine öffentliche Fragen nach Ursachen, Schuld und Lösungsansätzen zur Bewältigung von Krieg und Krisen. Nur Propaganda und tägliche Beleidigung des menschlichen Verstandes
      in allen Monopolmedien.
      Meine Frage: Wo stehen wir in 10 Jahren ???

      • Argonautiker sagt:

        Die Frage habe ich mir auch schon gestellt? Was ist der Sinn in so einer offensichtlich sinnlosen Handlung, wie das undifferenzierte Einlassen von Flüchtlingen.

        Es könnte wirklich sein, wie Sie vermuten, daß man extra Unsicherheit und Übergriffsituationen im Land erzeugen will, um daraus dann eine Berechtigung für mehr Überwachung und Kontrolle zu generieren.

  15. Ernst Jünger sagt:

    Vielen Dank an alle Kommentatoren und vor allem Herrn Meyer. Mir ist es in den letzten Wochen und Monaten zunehmend schwer gefallen, weltoffen und menschenfreundlich zu bleiben ob all dessen, was sich im Narrenschiff zuträgt. Es ist schön zu wissen, dass nicht alle verlernt haben, selber zu denken. Ich kam mir schon vor wie der letzte Mensch im Filmklassiker „Die Körperfresser“.
    Meines Erachtens hat der Bürgerkrieg schon begonnen: HH Jenfeld, um meine Ecke: Besorgte, von der Stadt überrumpelte Anwohner verhindern den Aufbau eines Camps (für, ehrlich gemeint, 850 armen Schweine) vor Ihrer Tür. Einen Tag später wird trotzdem begonnen. Nicht die Polizei sorgt für Ruhe, sie lässt 50 Aktivisten aus der linken Szene gewähren, die sonst Steine werfen. Für Schlagzeilen hat das nicht gesorgt. Ist das aber nicht schon Bürgerkrieg? Gewalt, obwohl noch kein Schuss gefallen ist? Bürger gegen Bürger? Und was passiert erst in einigen Wochen? Der Winter kommt, Freunde.

    • Ulrich sagt:

      Jeder, der dann nicht bereit ist, ein leeres Zimmer mit Etagenbetten vollzustellen und 20€/Tag/Bett vom Staat zu beziehen, bekommt eine Plakette ans Haus: „Hier wohnt ein Rassist“.

      • Ernst Jünger sagt:

        Na ja, meine Großeltern und meine Eltern wurden nach der Flucht aus Ostpreußen und Bessarabien auch zwangsweise einquartiert (ja, ich bin auch ein Flüchtlingskind), und zwar bei Landwirten. Allerdings: Meine Familien hatten vorher eigene Betriebe und konnten, ja, sollten arbeiten für Essen und Unterkunft. Das war nach den Erlebnissen auch gleichzeitig Therapie.

        Zu weit hergeholt ist Ihr Szenario also nicht, mit dem Unterschied, dass heute nicht mehr per Hand gepflügt wird, mittlerweile gibt es die die ersten Dönerschneidemaschinen. Was also soll werden?

        • Ulrich sagt:

          Frank Meyer schrieb: „… Ich hatte mich immer gewundert, warum „Investoren“ in Frankfurt so viele alte und marode Hotels aufgekauft haben. Wahrscheinlich wegen einer gewissen „Rendite“. …“. Diese „Investoren“ renovieren diese Häuser nach den nun kommenden vereinfachten Bauvorschriften insofern, dass sie Etagenbetten (sind derzeit in Deutschland knapp und bereits teurer als vor einigen Wochen) hineinstellen, auf 400€-Basis einen Hausmeister engagieren, diese Buden dann mit Flüchtlingen überbelegen und dabei noch als warmherzige Samariter gefeiert werden.

  16. multix sagt:

    Jean Raspail schrieb einen visionären Roman „Das Heerlager der Heiligen“einer Flüchtlings-Invasion bereits 1973, damals ein Szenario, das eher belächelt wurde. Ein paar Jahrzehnte später – willkommen in der Wirklichkeit und ich bekomme wirklich eine Gänsehaut.

  17. Avantgarde sagt:

    Auch von mir ein Danke für den Artikel.

    Ich erlebe es auch öfters, daß man sofort in die Rechte Ecke gestellt wird sobald das erste Wort nicht im Sinne des Mainstream ausfällt. Und das finde ich was meine Person betrifft mit Verlaub ziemlich lächerlich.
    Aber es ist leider so, daß Sachargumente keine Rolle spielen.
    Und ja – auch ich halte da im Zweifel inzwischen lieber meinen Mund – man handelt sich nur Ärger ein. Der Mainstream ist laut, hysterisch und sehr gut organisiert.

    • bluestar sagt:

      @Avantgarde
      „Aber es ist leider so, daß Sachargumente keine Rolle spielen.“
      Und das bei ihrer geschätzten Sachkenntnis und starken Argumenten, wie ich meine.
      Aber was nutzt es, die meisten Menschen wollen die Argumente gar nicht hören und verstecken ihre unendliche Dummheit hinter dem Nachplappern der Propaganda aus den Monopolmedien. Es ist wie Gespräche mit Blinden über die Farbe, es macht keinen Spaß und das Ergebnis ist Null. Frust kommt auf.
      Trotzdem dürfen die Klugen nicht verstummen.

      VG und happy WE

  18. Tim sagt:

    Sehr guter Artikel und auch gute Kommentare.

    Das bestätigt meine Meinung, das viele nicht so denken wie es uns die Medien vorgeben……
    Ich habe viel mit unterschiedlichen Menschen zutun und alles sind besorgt über die Entwicklung die hier gerade stattfindet…… Wie schon hier geschrieben, sobald man seien Meinung laut sagt, wird man sofort in die rechte Ecke gestellt…. Wo ist die Meinungsfreiheit hin……. Ich denke das es wichtig ist das die Leute aufwachen und sich trauen, ihre Meinungen und Ängste frei sagen zu können. Für alle die genauer wissen möchten was hier gerade im Hintergrund passiert, schaut sich mal den folgenden link an

    http://stopesm.blogspot.de/2015/09/was-kommt-ab-dem-15-september-2015-auf.html?m=1

    Es sollte jeden klar sein, das diese Entwicklung gerade nicht gesund und gut ausgehen kann.
    Der letzte wacht dann auf wenn die Steuererhöhungen kommen ( Krankenbeiträge werden ja schon erhöht – Da ja jeder der Flüchtige gratis Versichert wird incl. der Familien die dann noch nach kommen ). Und was man nicht in den Medien erfährt ist, das die Asylflüchtlinge die schon länger hier sind. Sich nicht mehr mit gebrauchten Dingen zufrieden geben… Sondern fordern Ihr Recht auf Neue Sachen……. Fragt mal Leute die direkt in den Heimen Jahrelang arbeiten… Das darf natürlich nicht öffentlich gemacht werden…… Nur solange wir in Deutschland noch nicht mal für jedes Kind einen Kindergartenplatz haben, Kinderarmut, tausende Obdachlose, in Bildung immer weniger investiert wird….. Werde ich meine Meinung sagen und auch direkt den Politikern schreiben…… Kann mir nur wünschen das es noch ganz viele andre tuen……

    Viele Grüße aus Hamburg

  19. Besorgt sagt:

    Wie fast immer gäbe es eine vernünftige Lösung:

    -die jetzt angekommenen Flüchtlinge sind menschenwürdig zu versorgen und zu integrieren, aber alle jene, die gegen unsere mühsam erworbenen Werte wie Religionstoleranz oder Gleichberechtigung verstossen ,werden umgehend ausgewiesen.

    -die Flüchtlingslager in Jordanien und Libanon werden mit dem Geld der Europäer menschenwürdig ausgebaut und ausgestattet, dort sind Syrer ihrer Heimat am nächsten.

    -dort werden externe Stellen eingerichtet, die über die Asylanträge entscheiden und eine limitierte, gesellschaftsverträgliche Menge quotiert auf die europ. Länder verteilen.

    -jedem Fluchtbereiten wird zur Kenntnis gegeben ( alle haben Handys oder anderen Medienzugang!), dass jeder, der ausserhalb dieser Registrierung auf eigene Faust seinen Weg nach Europa sucht sofort sein Recht auf Asyl verwirkt!

    Hart, aber gerechter als das, was derzeit passiert, mittelfristig die Rechten stärkt und m.E. ins Chaos führt.

    Meinungen dazu?

  20. Mic22 sagt:

    „Nach Einschätzung von Helfern, die vor Ort bei der Bewältigung der hohen Zahl von Flüchtlingen im Einsatz sind, sind unter den Einreisenden in Österreich auch viele Menschen, die falsche Angaben zu ihrer Herkunft machen. Sie gäben sich als Syrer aus, obwohl sie etwa aus Algerien, Pakistan oder Bangladesch stammten. Länder, in denen kein Bürgerkrieg herrscht. Dies sei die Chance, nach Europa zu gelangen, heißt es. „Jetzt oder nie“. So lauten etwa Aussagen, die der Marokkaner Merouane Missaoua gegenüber Ralf Borchard, dem ARD-Korrespondenten in Wien, zitiert.“

    http://www.deutschlandfunk.de/fluechtlinge-aufregung-um-moeglicherweise-falsche.1818.de.html?dram:article_id=330926

  21. Mic22 sagt:

    „Er will nicht missverstanden werden, betont Merouane Missaoua, er bewundere die Hilfsbereitschaft der Deutschen. Aber der Realität ins Auge blicken muss man auch, sagt er:

    „Es ist nett von Deutschland, es ist nett von der Bundeskanzlerin, Frau Merkel, es ist nett, dass sie die Arme so aufgemacht hat, das ist menschlich. Aber das sollte nicht so bleiben in den nächsten Tagen, weil ich befürchte, dass die Leute alle ein Handy haben. Ich brauche nur mein Handy herauszunehmen, die Familie anrufen – es ist nett da, wir wurden so nett empfangen von den Leuten da und es geht uns gut, schaut, dass ihr nach Deutschland kommt.““

    http://www.deutschlandfunk.de/wiener-westbahnhof-ein-viertel-sind-gar-keine-fluechtlinge.1773.de.html?dram:article_id=330884

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