Kupfer, Blut und Impf-Trojaner

1. Juli 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Kommentare, Zeitlos

von Hans-Jörg Müllenmeister

Seit der Bronzezeit machte Kupfer in allen Kulturen von sich reden und später Furore in der Elektrotechnik. Als Spurenelement fristet Kupfer ein quirliges Schattendasein im Organismus. Erst im atomaren Freundschaftsspiel Kupfer versus Eisen belädt Teamkollege Fe unser Blut mit lebensnotwendigem Sauerstoff. Und was steckt hinter den Impfskandalen? Um Sie kurz zu beunruhigen: Es sind lebensbedrohende Impftrojaner, vor allem Quecksilber. Welche Bedeutung hat hier das Spurenelement Kupfer? Dahinter verbirgt sich eine makabere Geschichte…

Hämoglobin, gebildet vom Kupfer-Eisen-Team

Die gesamte Menschheit schleppt so an die drei Tonnen Kupfer unbemerkt mit sich herum. Aufgeteilt auf jeden Körper von uns, sind das etwa 150 mg des Spurenelements Kupfer – gebunden an Proteinen. Es rangiert mengenmäßig hinter Eisen und Zink im Organismus, selbst in gesunden Zähnen und Haaren. 15 Prozent davon stecken allein in der Leber. Erst in organisch gebundener Form ist Kupfer biologisch verfügbar und gut zu resorbieren, und zwar bis zu fünf Milligramm pro Tag. Cu ist für Organismen essentiell. Getreide reagiert z.B. auf Kupfermangel mit tauben Ähren und verkrüppelten weißspitzigen Blättern.

Kupfer spielt als Spurenelement eine wesentliche Rolle bei der Bildung des roten Blutfarbpigments, des Hämoglobin. Das sind die „Sauerstofftanks“ der roten Blutkörperchen – sogenannte Erythrozyten -, die alle Körperzellen und Organe mit lebenswichtigem Sauerstoff versorgen. Dabei überführt Kupfer zweiwertiges zu dreiwertigem Eisen als Häm-Zentralatom. Unglaublich, aber ein einziges Blutkörperchen enthält nur etwa ein Pico-Gramm an Farbpigment; im Makrokosmos der Schuldengebirge entspräche das einem Berg von einer Billion Euro. Jeder Erythrozyt lebt etwa 120 Tage mit seinen 280 Millionen Hämoglobinmolekülen. Dabei legt ein Blutkörperchen in seinem Leben im Blutkreislauf 400 km des Weges zurück, ehe es altersschwach geworden, von der Milz aussortiert wird.

Ungewöhnlich dagegen ist die Blutfarbe der Gliederfüßer und Weichtiere wie die der Spinnen, Krebse und Tintenfische. Sie präsentieren den blaublütigen Adel im Tierreich. Ihr Sauerstofftransport-Unternehmen „Hämocyanin“ – griechisch kyanos – ist himmelblau gefärbt. Der Sauerstoff im Hämocyanin ist nicht an Eisen, sondern an zwei Kupfer-Ionen gebunden. Unstrittig ist, ob auch die Gattung der Pharmakraken dazu gehört, kreist doch in ihren Adern ein ganz besonderer Saft: der Dollar-grüne Mammon.

Kupfer übernimmt eine Fülle von Funktionen im Körper

Kupfer-Ionen sind Teil wichtiger Enzyme. Ein Beispiel ist das Antioxidans, das Zellmembranen vor Schäden durch freie Radikale schützt. Eine besondere Rolle spielt das Kupfer bei der Zellerneuerung in der Haut. Benötigt sie doch Kupfer für die Pigmentbildung, also für den natürlichen Lichtschutz durch Melanin. Ob allerdings der reichlich pigmentierte US-Präsident kupfer- oder eher dickhäutig ist, bleibt fraglich. Fest steht aber, dass Spuren von Kupfer die Vernetzung der kollagenen und elastischen Fasern im Bindegewebe fördern; zudem aktivieren sie Enzyme, die altes Bindegewebe abtransportieren.

Kupfer ist ein wichtiges Element der Wechselwirkung von Enzymen, Hormonen und Vitaminen. Es übernimmt in unserem Immunsystem und im zentralen Nervensystem wichtige Funktionen. Das bunte Element ist in den meisten Antikörpern Hausgast, zudem beeinflusst es im allgemeinen Allergien günstig. Kupfer ist Bestandteil zahlreicher Enzyme im Proteinstoffwechsel, ist aber auch daheim in anderen „eisenhaltigen“ Enzymen, etwa der Atmungskette, der körpereigenen Radikalenfänger und der Zellentgiftung (Katalase). Schließlich unterstützt Kupfer die Aufnahme von Vitamin C und ist unentbehrlich für die Dopamin-Bildung. Eiligst vom Körper aktiviert, hemmt Kupfer Entzündungen, indem es vor Ort ausreichende Mengen kupferhaltiger Enzyme bereit stellt. Kupfer-Ionen zeigen bakterizide und fungizide Wirkung, deswegen setzt man sie in entsprechenden Mittel gegen Bakterien und Pilzen ein. Gegen die Verbreitung gefährlich resistenter MRSA-Krankenhauskeime helfen Kupfer-beschichtete Türgriffe und Lichtschalter. Auch Algen lassen sich mit kupferhaltigen Giften abtöten… (—>Seite 2)

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2 Kommentare auf "Kupfer, Blut und Impf-Trojaner"

  1. holger sagt:

    Hans Jörg Müllenmeister

    vielen Dank für diesen Beitrag. Du kennst bestimmt den Kupfer Pflug von Schauberger. Hach was soll ich sagen. Endlich mal bekommt Cu einen Beitrag für seinen Stellenwert. Ein Freund von mir (73) heilt damit sogar Pflanzen. Den Baum den er jetzt gerettet hat, war an einer Seite vom nahe stehenden Mobilfunkmasten verbrannt. Nun nicht mehr. Und der Mobilfunkmast steht immer noch.

    Plus Gruß und danke.

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