Kommt am Samstag der „Bericht aus Madrid“?

21. März 2014 | Kategorie: Aufgelesen, Kommentare

Am Wochenende sollen sich in Madrid zahlreiche spanische Demonstrationszüge in Madrid zusammenschließen. Die Themen sind dem auch auf Deutsch erhältlichen „Manifest“ zu entnehmen. Völlig unabhängig davon, ob man mit der Idee des Aufrufs übereinstimmt, darf man auf die Berichterstattung im Staatsrundfunk gespannt sein. Falls es eine gibt.

Ein Auszug:

Im Jahr 2014 stehen wir vor einer schwierigen Situation. Eine extreme Situation sozialer Not, die eine gemeinsame Antwort der Bürgerschaft, der Arbeiterklasse, des gesamten Volkes fordert. Millionen Arbeiter/innen sind arbeitslos. Obwohl sie zwei Hände zum arbeiten, eine abgeschlossene Ausbildung, handwerkliche oder intelektuelle Fähigkeiten haben, finden sie keine würdevolle Arbeit. Das ist sehr demütigend.

(…)

Die alte Regierung (PSOE Sozialdemokraten) änderte mit Unterstützung der (PP Vokspartei) den Artikel 135 der Verfassung. Dieser stellt nun die Zahlung der Auslandsschulden über die Rechte und Bedürfnisse der Gesellschaft. (Dies ist ein in der Geschichte einmaliger Vorgang. Diese undemokratische Forderung der Troika wurde in der EU bisher einzig von Spanien umgesetzt. Der nationale Haushalt kann durch das Parlament nur beschlossen werden, wenn zunächst die
Zahlungen an ausländische Gläubiger sichergestellt sind.)

(…)

Wir rufen dazu auf, den 22. März in der spanischen Landeshauptstadt Madrid zu einem Tag der Würde und des Widerstandes zu machen.
An diesem Tag werden Menschen aus allen Teilen des Landes nach Madrid gerufen und auch die Bevölkerung Madrids wird aufgerufen auf die Straßen zu gehen um ein Teil der sozialen Mobilisierung zu sein.

(…)

Wir fordern die Regierung der PP auf abzutreten, sowie alle Regierungen die soziale Grundrechte mit den Füße treten und die mit der Politik der Troika paktieren.

(…)

ES IST ZEIT AUF DIE STRASSEN ZU GEHEN…!!!

Sicherlich wird die EU sich mit den Demonstranten schnellstmöglich solidarisieren, den baldigen Sturz der Regierung erfreut zur Kenntnis nehmen und den neuen ncht gewählten Chef in Brüssel direkt von Hand zu Hand weiterreichen. Bitte recht freundlich …

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