Kleine Revolutionen im Hintergrund

25. Februar 2017 | Kategorie: Aufgelesen, Kommentare

Da auch mittelgroße Straßenschlachten in den Medien zwischen dem Gesäß von Frau Lopez und dem möglichen Wetter von morgen keinen Platz mehr finden muss man sich nicht wundern, wenn auch bodenständigere kleine Revolutionen nicht breit getreten werden. Dabei hätte der demokratisch erfolgte Umsturz in Hamburg durchaus mehr Beachtung verdient.

Das Bündnis „Die Kammer sind wir“ hat in Hamburg einen beachtlichen Sieg davon getragen. Dass den neuen Machthabern ihre Forderungen als „populistisch“ ausgelegt werden, ist selbstverständlich. Eine Forderung ist die „Reduzierung des Jahresgehalts des Hauptgeschäftsführers von heute rund 500.000 Euro auf 150.000 Euro, das Niveau des Wirtschaftssenators.“ Das ist natürlich ganz schlimmer Populismus. Immerhin erfährt man nebenbei, was es so alles für nette Pöstchen gibt. Weitere interessante Forderungen sind die „Abschaffung der Zwangsbeiträge, Kunden-Orientierung, Meinungs-Pluralismus, Transparenz“. Wir vermögen darin nichts schlimmes zu erkennen sondern wundern uns, wie man sich darüber im Jahr 2017 wundern kann.

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