Kein kalter Ofen in Österreich: OMV & Gazprom

30. April 2014 | Kategorie: Aufgelesen, Kommentare

Realpolitisches aus dem schönen Österreich:

(Der Standard) Die OMV und Gazprom unterzeichnen eine Absichtserklärung: Bis zu 32 Milliarden Kubikmeter russisches Gas sollen pro Jahr nach Baumgarten kommen

Wien/Moskau – Trotz der Sanktionen des Westens gegen Russland haben OMV-Generaldirektor Gerhard Roiss und Gazprom-Chef Alexej Miller am Dienstag in Moskau eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) über den Bau des österreichischen Abschnitts der Gaspipeline South Stream unterzeichnet, die ab 2017 russisches Gas nach Österreich bringen soll.

„Bis zu 32 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr sollen in Baumgarten angelandet werden“, sagte Roiss. Es sei richtig, dass sich Europa jahrelang bemüht habe, von Gaslieferungen aus Russland unabhängiger zu werden, aber „Europa hat versagt bei Nabucco, und wir können es uns nicht leisten, hier nicht zu agieren“, so Roiss. „Was ist, wenn in zehn Jahren kein Gas mehr durch die Ukraine nach Europa fließt?“

Gute Frage.

Aber warum langfristig denken? In Deutschland haben sich bereits unter anderem verhinderte Theaterwissenschaftler und andere Experten ausgiebig mit der Problematik beschäftigt, so dass man sich keine Sorgen machen muss. Die folgende Grafik zeigt den Verlauf der Pipeline bis nach Slowenien.

1

 

 

Schlagworte: , , , , , ,

Schreibe einen Kommentar

Sie müssen eingeloggt sein, um einen Kommentar schreiben.