Karpfengrippe: Ist der Aischgrund die geheime Todeszone der Republik?

31. Oktober 2015 | Kategorie: RottMeyer

Eine Satire von Egon Wolfgang Kreutzer – Homepage

US-amerikanischen Forschern, die im Auftrag des Pentagon ständig auf der Suche nach biologischen Waffen sind, ist es gelungen, im schönen fränkischen Aischgrund einen vollkommen neuen Virustyp zu entdecken, der offenbar bereits außer Kontrolle geraten ist und sich rasend schnell verbreitet…

Zunächst nur beobachtend, analysierend und dokumentierend tätig, wurden die wahnsinnigen Ausmaße der grassierenden Karpfengrippe nun von einem Whistle-Blower, der nur im Umfeld höchster Regierungskreise vermutet werden kann, an die Öffentlichkeit gebracht.

Seine Worte: „Solange die Karpfengrippe auf wenige, eng begrenzte Fischteiche begrenzt blieb, solange Ansteckungen von Menschen ausgeblieben waren, konnte ich schweigen. Jetzt haben wir die massenhaften Infektionen – und! – die Viren sind im Trinkwasser!“

Aus mehreren tausend Seiten streng geheimer Dokumente kann ich hier nur das Wesentlichste veröffentlichen, doch es reicht vollkommen aus, um BSE, Vogelgrippe, Schweinegrippe und krebserregende Wurstwaren an Gefährlichkeit so weit in den Schatten zu stellen, dass es aussieht, als könnte die Menschheit im Kampf gegen die Karpfengrippe ihre letzte Schlacht verlieren.

Nicht die Overkill-Kapazitäten der Supermächte, nicht Fanatismus und Dummheit werden die Menschen dahinraffen, sondern ein „Ding“, das noch nicht einmal „lebt“, ein Ding, das allenfalls unter dem Rasterelektronenmiskrop entdeckt werden kann, dessen Anwesenheit aber hauptsächlich über die viel leichter zu detektierenden Antikörper nachgewiesen wird, dieses lächerliche Ding, dieses halbfertige Experiment der Evolution, ist jene letzte Gefahr, Auslöser jener letzten Krise, die die gesamte Menschheit in einem verzweifelten Kampf vereinen wird – ein Kampf auf Gedeih und Verderb, die Krone der Schöpfung gegen den Ausschuss der Schöpfung! Und die Chancen stehen schlecht.

Aus den Dokumenten:

Übergabebericht der Rettungssanitäter des BRK vom 28. 09.2015:

1) Patient, männlich, 45 Jahre, nach Alarmierung in bewusstlosem Zustand in seiner Wohnung vorgefunden. Punktförmige dunkelblaue Ausblutungen in Gesicht und am Oberkörper, Puls 160, Blutdruck 90:58, Temperatur 41,2 Grad Celsius, auffälliger Geruch, ähnlich Seetang/Algen im ganzen Haus.

2) Patient weiblich, 42 Jahre, die Ehegattin von 1), hatte den Alarm ausgelöst, bei Bewusstsein angetroffen, jedoch stark desorientiert, ebenfalls punktförmige Ausblutungen. Puls 145, Blutdruck 105:65, Temperatur 39,0 Grad Celsius. Verlor während der Fahrt ebenfalls das Bewusstsein.

Beide während der Anfahrt mit Sauerstoff beatmet und intravenös je 15 mg Metoprolol

Zustand bei Übergabe: kritisch

Dies war der erste von zahllosen dokumentierten Fällen,die mir vorgelegen haben. Die beiden ersten Opfer verstarben innerhalb von 24 Stunden im Krankenhaus St. Otto in Höchstadt. Trotz sofort eingeleiteter Quarantäne wurden insgesamt sieben weitere Patienten und vier Mitglieder des Personals, darunter eine Ärztin infiziert.

Spezialisten des Hamburger Tropeninstituts übernahmen die Klinik. Sämtliches Personal und alle Patienten wurden unter Quarantäne gestellt. Es kam zu insgesamt zwei weiteren Erkrankungen. Die Rettungssanitäter die den ersten Einsatz fuhren blieben in Quarantäne ohne Symptome.

Ein Krisenstab aus Bundesgesundheits-, Innen- und Verteidigungsministeriums beschloss, im Umkreis von 50 km um Höchstadt eine Seuchensperre zu errichten. Sämtliche Straßen und Schienenverbindungen wurden gesperrt und sind es bis heute. Natodraht und Minenfelder machen jegliches Durchkommen von beiden Seiten unmöglich.

Notwendige Versorgungsfahrzeuge werden über ein kompliziertes Schleusensystem an die Todeszone herangefahren und dort von den Eingeschlossenen übernommen, die ansonsten vollkommen auf sich selbst gestellt sind. Keines der Fahrzeuge, das in die Todeszone eingeführt wird, darf jemals zurückgenommen werden. Damit erhöhen sich die Transportkosten derart, dass das Finanzministerium überprüft, ob für derartige Hilfstransporte unter Umständen eine Ausnahmegenehmigung bei der Lkw-Maut erteil werden kann.

Kontakte über Internet und Telefon zeichnen ein zunehmend erschreckendes Bild der Lage der Eingeschlossenen. Wer nicht unbedingt muss, bleibt im Haus. Dennoch gibt es täglich dutzende neuer Ansteckungsfälle.

Aus Geheimakten des BND: Streng geheim, Verschlusssache!

Biowaffen-Unfall – begründeter Verdacht.

Aus abgefangenen Nachrichten der US-Amerikaner Merlin Scott und Georg-Edward Cloudy, Empfänger: Pentagon, Division: unbekannt, geht hervor, dass die im so genannten Aisch-Grund aufgenommene Suche nach waffenfähigem Material biologischen Ursprungs zweifellos erfolgreich war.

Code-Name: Karpfengrippe

Hochinfektiöses Virus, nutzt den Karpfen als Wirt, ohne ihn jedoch zu schädigen, führt beim Kochen des Karpfens zur charakteristischen Blaufärbung und wird dabei zerstört. Braten und Backen führen ebenfalls zur Abtötung, hinterlassen jedoch keine Spuren. Ebenso verliert das Virus seine infektiöse Wirkung, wenn es mehr als 3 Minuten sauerstoffhaltiger Luft ausgesetzt wird.

Angeblich soll eine große Zahl nächtlich über Land wandernder Graskarpfen aus einem Versuchsteich der CIA ausgebrochen sein. Einige dieser Exemplare blieben trotz intensiver Nachforschungen vollständig verschwunden. Es wird vermutet, dass sie in einen – oder mehrere – der dort zahlreich noch vorhandenen, zumeist nicht mehr benutzten Felsenkeller eingedrungen sind und versuchten im feuchten Milieu dieser Keller zu überleben.

Aufgrund der geologischen Schichtungen in dieser Gegend sind Verbindungen von den Kellern zu grundwasserführenden Schichten nachgewiesen. Infektiöses Material aus verendenden Karpfen soll so innerhalb weniger Tag unter stetem Sauerstoffabschluss in einen Brunnen der Wasserversorgung Höchstadt gelangt sein.

Die Erkrankungs- und Todesfälle fielen regional zunächst direkt mit diesem Versorgungsgebiet zusammen. Ursache in allen Fällen: Genuss verseuchten Trinkwassers.

Bereits nach kurzer Zeit war allerdings klar, dass die Viren auch von Mensch zu Mensch überspringen. Tröpfcheninfektionen durch Niesen oder Husten, sowie jeglicher unter Sauerstoffabschluss stattfindender Austausch von Körperflüssigkeiten führt innerhalb kurzer Zeit zum Ausbruch der Krankheit, die bisher in allen Fällen binnen längsten 48 Stunden tödlich verlief.

Wir empfehlen dringend massive, großräumige Absperrung des Territoriums, Verhängung des Notstands. Auf Aufklärung der Bevölkerung muss verzichtet werden! Nur solange vollkommen unbekannt bleibt, woher die Seuche kommt, können Panikreaktionen und Ausbruchsversuche unter Umständen noch vermieden werden. Der Ausbreitungsverlauf deutet – zum Glück – darauf hin, dass sich das Problem in längstens vier Wochen von selbst gelöst haben wird.

Nach Einschätzung unsere Biowaffen-Experten kann der Aischgrund dann ab Frühjar 2021 wieder zur Besiedelung freigegeben werden.

Hier noch ein geheimes Sitzungsprotokoll aus der bayerischen Staatskanzlei:

München, 15. Oktober 2015 – Geheime Freisstaatssache

Teilnehmer – innerster Zirkel

Horst Seehofer, (MP)
Markus Söder (MS), in seiner Eigenschaft als Franke und Heimatminister
Ilse Aigner (IA), in ihrer Eigenschaft als aussichtslose MP-Kandidatin

MP erläutert neue Lage.

Zahlreiche Karpfengrippefälle in Würzburg, Bamberg, Coburg, Hof,
einzelne Erkrankungen auch in Nürnberg, Bischofsgrün, Weiden, Amberg und Regensburg.

Seiner Meinung nach muss die Staatsregierung jetzt handeln, die von Berlin verhängte Informationssperre ignorieren und im Interesse aller noch gesunden Bayern die Grenzen zur Tschechei und nach Österreich wieder öffnen und alle Bayern aufrufen, sich schnellstmöglich in Richtung Süden und Osten in Sicherheit zu bringen. Wörtlich: „Wir Bayern sind, mehr als alle anderen Deutschen, bei allen unseren Nachbaren, bis in die Türkei und nach Syrien äußerst beliebt. Wir werden Länder finden, die uns gerne aufnehmen und Asyl gewähren.“

MS wendet ein: Wenn die Bayern ihre Heimat verlassen, wird unser geliebtes Bayern von Migranten übernommen.

IA gibt zu bedenken: Migranten werden keine mehr kommen, wenn wir die Warnung an unsere Büger ausgesprochen haben. Im Gegenteil, die Karpfengrippe wird sogar alle zurücktreiben, die bisher bei uns Schutz gesucht haben.

MS: Aber nur diejenigen, die Deutsch verstehen!

MP: Egal. Die gehen, gehen. Die bleiben, sterben. Das spricht alles nicht dagegen, unsere bayerischen Stämme in Sicherheit zu bringen, so lange noch Gelegenheit ist, und sie zurückzurufen, wenn die Seuche überstanden ist.

MS: Sollen wir nicht noch ein paar Tage warten? Der Aischgrund ist zwar erstens verloren, aber zweitens nicht für immer. Angeblich steht drittens die erste Charge des Karpfengrippe- Impfstoffs kurz vor der Auslieferung. Wir haben viertens und fünftens einschließlich der Aisch-Region derzeit etwa 2.500 Todesfälle täglich. Da halten wir sechstens schon noch ein Weilchen aus, bevor der letzte Bayer ausgerottet ist.

MP: Ich denk noch mal drüber nach. Wir sehen uns morgen wieder.

Geheime Mitteilung der Bundesregierung an die WHO vom 21. Oktober 2015 —(Seite 2)

 

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