Ja seid’s ihr deppert?

13. Oktober 2013 | Kategorie: RottMeyer

von Ronald Gehrt

Das kann wirklich nicht wahr sein. Oder besser: Es sollte einfach nicht wahr sein. Was ist das für ein Pack, das imstande ist, ein Land von über 300 Millionen Menschen lahmzulegen? Wer bitte glaubt denn, dass die US-Parteien ihr lachhaftes Gezänk zum Wohle der Bürger führen?

Wie kann man es wagen, sechs Tage vor dem „Default“, der Zahlungsunfähigkeit der USA (und eben nicht von Trinidad Tobago) daherzukommen und gönnerhaft vorzuschlagen, die Frist durch eine kurzfristige Anhebung der Schuldenobergrenze in den November zu verlängern, dies aber nicht zugleich an die Reaktivierung der Regierungsbehörden zu koppeln?

Es ist ein Gehabe im Stil der vergangenen Wochen und nicht zuletzt im Stil der bisherigen Peinlichkeiten im Streit um die Schuldenobergrenze, die in den vergangenen Jahren zu beobachten waren – nur diesmal mit brutaleren Konsequenzen. Ich meine dabei nicht den Zahlungsausfall. Natürlich wird der irgendwie durch einen wie immer faulen Kompromiss abgewendet. Ich meine die Menschen. Davon abgesehen, dass Hunderttausende für die Zeit, in der sie zwangsweise daheim hocken müssen, keinen Lohn bekommen – wobei es hier meist um Menschen geht, die keine finanziellen Polster haben – geht es um all diejenigen, die mittelbar betroffen sind. Wer denkt an die kleinen Selbständigen, die vom Tourismus in den nun schon zwei Wochen geschlossenen Nationalparks leben? Wer denkt an Zulieferer, die Einzelhändler in Regionen mit hohem Anteil an Staatsbediensteten etc.? Die Politiker, angeblich ja Vertreter ihres Volkes und nicht der Industrie, offenkundig nicht. Und dass die am Donnerstag veröffentlichten Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA massiv nach oben gegangen sind und das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan dafür nach unten, ist eine unübersehbare erste Konsequenz.

Klar, die Republikaner wollen, da Obama ihr Plazet für die Anhebung der Schuldenobergrenze braucht, eine „Belohnung“. Die Gesundheitsreform soll verschoben werden, obwohl die längst Gesetzesform erlangt hat und gerichtlich durch alle Widerstände ging. Warum? Weil eine Krankenversicherung für jedermann schlecht fürs Volk ist? Lächerlich. Nein, weil hinter jedem Politiker ein Lobbyist steht, der ihm den Wahlkampf finanziert hat und nun die Hand aufhält und seine Belohnung einfordert. Die Wirtschaft will nicht, dass es ein Gesundheitssystem gibt, das auch sozial Schwache mit einbezieht. Und sie haben die Macht, die Politiker wie Marionetten zu steuern. Wenn man da daran denkt, dass diese Leute einen Eid geschworen haben, dem Volk zu dienen, wird einem übel. Und es fällt einem unweigerlich der alte Spruch ein: „Der Fisch stinkt vom Kopfe her.“

Die Republikaner werden bei den Mid-Term-Elections, die in gut einem Jahr anstehen, wohl ihre Quittung bekommen. Und wenn das passiert, kann Obama in den dann noch verbleibenden zwei Jahren seiner Amtszeit in Ruhe agieren, denn dann werden die Demokraten auch im Repräsentantenhaus die Mehrheit haben. Und ein Schuft, wer Böses denkt, aber … ist da nicht auch ein wenig Kalkül seinerseits dabei, die Republikaner weiter zum Buhmann werden zu lassen? Denn die sind dumm genug, darauf zu vertrauen, dass die Halbwertszeit für Ereignisse beim durchschnittlichen Amerikaner nur sechs Wochen beträgt und man somit bis zu den Mid-Term-Elections wieder obenauf ist. Schlimm genug, das eigene Wahlvolk als Trottel anzusehen. Aber wie heißt es schon bei „Forrest Gump“: Dumm ist, wer Dummes tut!

Womit wir beim Volk der Anleger ankommen. „Ja seid’s ihr deppert?“ mag man ausrufen. Was machen die Börsianer da momentan nur? Wie kann man denn auf eine Entwicklung, die bestenfalls in den Medien als positiv beschrieben wird, weil die wie üblich ihre Sichtweise dem Kursverlauf der Börsen anpassen, derartig zulangen und den Dow Jones am Donnerstag über 300 Punkte nach oben treiben, den Euro Stoxx 50 auf neue Jahreshochs katapultieren und den DAX knapp unter seiner Allzeithochs zerren? Und das, während man seitens der US-Politiker in einer Weise über Dringlichkeiten diskutiert, die einer tagelangen Diskussion über die richtige Bedienung eines Feuerlöschers entsprechen würde, während einem gerade das Auto abfackelt. Haben denn die Marktteilnehmer komplett den Verstand verloren?

Nein, das haben sie nicht. Nur ihre Nerven. Und weil man in vielen einschlägigen Börsenmedien entweder selber nicht durchblickt oder davon ausgeht, dass der durchschnittliche Anleger zu dämlich ist, um einfache Zusammenhänge zu verstehen, wird hier schlicht dummes Zeug geredet. Die Rallye des Donnerstags war nämlich keineswegs eine Kaufwelle, die aus der Überzeugung, dass jetzt ganz kurzfristig alles wieder ins Lot kommt, geboren wurde. Das war auch daran zu erkennen, dass die Rückkehr an den Verhandlungstisch schon in der Nacht zum Donnerstag bekannt wurde, die Aktienmärkte in Europa aber anfänglich nur moderat reagierten. Erst nach und nach liefen die Kurse wie auf Schienen immer höher und höher. Aber warum denn nun? (Seite 2)

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21 Kommentare auf "Ja seid’s ihr deppert?"

  1. bluestar sagt:

    -Sie besitzen die meisten atomarem Waffen
    -Sie sind das einzige Land was atomare Waffen gegen Zivilisten eingesetzt hat
    -Sie besitzen die meiste chemischen Waffen, haben diese bereits eingesetzt und sind
    nicht bereit in Zukunft darauf zu verzichten
    -Sie verpesten am stärksten die Umwelt
    -Sie besitzen eine absolut korrupte politische Elite
    -Sie bespitzeln ungestraft weltweit die Bürger anderer Nationen aus
    Frage:
    Was muss noch passieren, damit dieses Land den Status eines Schurkenstaates
    erhält ?

  2. FDominicus sagt:

    Die Daheimhockenden Staatsangestellten bekommen Ihr Geld nach dem „Kompromiss“

    Und wieso glauben Sie ist es weniger deppert wenn nicht weiter die Inolvenz verschleppt würde? Tatsache ist doch die USA brauchen für jeden Dollar Ausgaben ca 16 ¢ neue Schulden. Ich bin der Meinung, daß kann man wirklich deppert nennen.

    • Frank Meyer sagt:

      Woher haben Sie die Zahl 16 Cents neue Schulden für einen ausgegebenen Dollar?
      fragt Frank

      • Michael sagt:

        Das ist eher die Einnahmen gemessen an der Verschuldung. Mit Zinszahlung usw… gibt es an sich eh kein Problem im Moment. 2,9 bio ist das Budget des U.S. government Zinszahlungen so ca. um die 400 – 450 Mrd… 500 Mrd. werden zusätzlich überzogen. Ca. 1 schwache Billion in USD.

        Das muss man Aufpassen, Peter G. Klein von Mises sagt auch 6% Zinsen. Die reine Zinslast ist aber die Hälfte. Hätte ich zumindest gestern so gehört.
        https://www.youtube.com/watch?v=Ywl8Q_BqNh8

        Eine Zinserhöhung wäre bitter. Es ist ja auch nicht so, soviel ich informiert bin, die Papiere aus QE keiner haben will – sie sind nicht für Verleihe vorgesehen.

        Rühmlich ist das nicht, aber eine aktuelle Gefahr ist auch wieder etwas anderes. Auf Sicht. Auf Kurzsicht. Aber wer sagt, dass 130% Staatsverschuldung gemessen am BIP, wenn man sich einbildet die ganz Welt finanzieren zu müssen als Problem wird angesehen.

        Es kommt Geld in den Markt, auf das wird gewartet. Als nächster die Europäer so wie es aussieht. Das ist jetzt mal kein gute Nachricht für Papier Sparguthaben.

        Wir sind eigentlich in dem Szenario in dem die meisten die Lösung sahen, aber mit der Restriktion, dass der jetzt folgende Boom jederzeit kann dem Anleger unterm Hintern wegfliegen. Die Diskussion ist nicht ausgestanden.

        • Michael sagt:

          3,8 Bio USD sind die Ausgaben.

        • Frank Meyer sagt:

          Ich hatte eher die Grenznutzentheorie im Hinterkopf.
          Wieviele Schulden braucht man, um einen US-Dollar BIP zu erzeugen.
          Volker Schnabel sagte in einem Interview auf der Metallwoche, das wären 47 Cents BIP bei einem neuen US-Dollar Schulden

          • Michael sagt:

            Akzeptiert. D.h. wenn sie aus der Sicht von Wert draufschauen eher hohe Summen mit wenig Kaufkraft die Statistiken schönen. Ob man soviel Geld braucht und wofür? Keine Ahnung.

            Im Hinterkopf behalten muss man dann schon, dass die Zugewinne im Spekulatonsumfeld eher der Inflation und der Schwächung der Kaufkraft zugerechnet werden können, denn des eigenen Geschicks.

            Nicht vergessen, darf man die Schulden der Privaten. Die sind gleich hoch so ca. Das kommt noch dazu,

            Die Frage ist. Wie weit ist es technisch zulässig den Transfer von Vermögenswerten in ein GDP neu einzurechnen. Technisch geht das, nachhaltig ist es nicht, selbst bei Immobilien. Wenn man aus dem Spekulationsgewinn Preisdifferenz von Immobilien An- und Verkauf eine Wertschöpfung ableitet, das wäre gewagt. GDP neu?

            Ich bin mir nicht so sicher, ob die ‚U.S.‘ Wirtschaft nicht einfach eine Art Flucht nach vorne antritt. So frei nach dem Motto. Wie der D.M. mal sagte, wenn man nicht weiß ob links oder rechts am Sumpf vorbei dann mal rein, aber zuvor einfach trockenlegen mit Papier.

          • Michael sagt:

            Volker Schnabel sagte in einem Interview auf der Metallwoche, das wären 47 Cents BIP bei einem neuen US-Dollar Schulden.

            Deckt sich das nicht teils schon mit der steigenden Umlauffrequenz oder abnehmenden Umlaufgeschwindigkeit? Welche auch immer die Gründe dafür sind?

            Beurteilen kann ich das nicht mehr. Schaut aus wie im Nebel auf einer Autobahn in Deutschland – mit 240 km/h und 70cm Abstand:) oder so ähnlich. Eine Idee habe ich schon, aber ob das so stimmt, a) Bargeldlose Zahlung auf Schulden und/oder enorme Abschöpfgeschwindigkeit der Zahlungsmittel akkumulierenden Knoten oder c) die Liquiditätsversorgung der Banken …

      • FDominicus sagt:

        Ich muß danach mal suchen gehen. Heute fand ich aber noch „Schlimmeres“
        auf http://www.rottmeyer.de/us-finanzkrise-die-pleite-die-niemand-will-ausser-mir/
        Dort steht etwas von 2,4 Billonen Einnahmen und 3.2 Billonen Ausgaben, da wären wir dann bei 33¢ je von den USA ausgegebenen Dollar. Ich werde aber mal nach meiner Zahl suchen gehen und mich dann noch mal melden.

  3. pedrobergerac sagt:

    Das ist der wahre Grund für dieses Desaster.

    Thomas Jefferson 1809
    »Ich bin davon überzeugt, dass die Bankinstitute eine größere Bedrohung für unsere freiheitliche Ordnung darstellen als stehende Armeen … Sollte das amerikanische Volk je zulassen, dass private Banken erst durch Inflation, dann durch Deflation die Kontrolle über die amerikanische Währung erobern, dann werden die Banken und die in ihrem Umfeld entstehenden Unternehmen … die Menschen all ihres Reichtums berauben, bis ihre Kinder eines Tages … ohne ein Dach über dem Kopf aufwachen. Die Macht, Geld in Umlauf zu bringen … , muss den Banken entrissen und an das Volk zurückgegeben werden, dem sie von Rechts wegen zusteht.« – Thomas Jefferson 1809 (dritter Präsident der USA)

    und weiter im Kontext:

    “Ich bin ein höchst unglücklicher Mann. Ich habe unbeabsichtigter Weise mein Land ruiniert. Eine große Industrienation wird nun von ihrem Kreditsystem beherrscht. Unsere Regierung basiert nicht länger auf der freien Meinung, noch auf der Überzeugung und des Mehrheitsbeschlusses, es ist nun eine Regierung, welche der Überzeugung und dem Zwang einer kleinen Gruppe marktbeherrschender Männer unterworfen ist.”
    Woodrow Wilson (1856-1924), 28. Präsident der USA, unterschrieb den Federal Reserve Act

    Ein Finanzcrash ist der einzige Weg das Geldschöpfungsmonopol der Privaten Banken zu brechen. Und der wird hoffentlich mit dem Bankrott der USA endlich eintreten.

  4. retracement sagt:

    Heissa! Hier wieder schön zu sehen, wie es doch immer wieder gelingt, das Offensichtliche so zu verpacken, daß sogar meine Ravioli-Dosen sich aufs Podest schwingen und sich gegenseitig aufzuklären vermögen, wann sie denn nun fällig sein werden.

  5. EuroTanic sagt:

    Wer in einem System der universellen Täuschung nicht akzeptieren will, dass Wahlen und Börsenkurse komplett gefaked sind ist ein Realitätsverweigerer.
    Dieses System basiert alleine auf Betrug, Illusion, Täuschung. Und es geht solange weiter, wie die Mehrheit der getäuschten dies nicht merken will.

  6. FDominicus sagt:

    Ok, hier gibt es Zahlen (wenn auch nur auf monatlicher Basis) wäre wahrscheinlich zu offensichtlich wenn man es einfach grafisch auf Jahresbasis darstellte.
    http://www.treasurydirect.gov/govt/reports/fip/acctstmt/acctstmt.htm

  7. FDominicus sagt:

    Hier noch die Daten von 2008 an aus dem Link zu den Einnahmen/Ausgaben der USA
    Jahr Einnahmen
    2008 2.523.991 2.982.544 -458.553
    2009 2.104.989 3.517.677 -1.412.688
    2010 2.162.706 3.457.079 -1.294.373
    2011 2.303.466 3.603.059 -1.299.593
    2012 2.450.164 3.537.127 -1.086.963
    2013 estimate 2.712.045 3.684.947 -972.902

    Somit müssen die 16 ¢ wohl als historisch und nicht mehr aktuell angesehen werden. Es kann sich ja jeder selbst ausrechnen wir katastropharl die Lage wirklich ist.

    • FDominicus sagt:

      Entschuldigung die weiteren Überschriften fehlen und auch um welche Größenordnungen es ich handelt.
      Spalte 2 Ausgaben
      Spalte 3 Überschuß/Defizit

      alles in Mio Dollar. (nur als kleiner Hinweis so „spart“ man sich 6 Nullen, und das Ganze sieht weniger „beeindruckend“ aus.

      für 2008 hätte man ausgeschrieben
      Einnahmen
      2.523.991 .000.000
      Ausgaben
      2.982.544.000.000
      Defizit
      -458.553.000.000

    • Michael sagt:

      Danke. Sie meinen dass 16% des Defizits zur Tilgung von Schulden werden ausgegeben. Wäre das schon hoch. Bedenklich ist die Lage auf jeden Fall.

      Sollte die Idee mit der Reindustrialisierung von 20% auf 30% – 50% Ausweitung des Industriesektors stimmig sein, dann kann man das Geld durchaus verwenden. Am Ende wird man vermutlich dem Rest von der Welt den Teppich unterm Hintern wegziehen und der Käs ist gebissen. Das denke ich gar nicht.

      • Michael sagt:

        – Sie meinen dass 16% des Defizits zur Tilgung von Schulden werden ausgegeben.
        Sry. Zur Finanzierung der Schuldenlast.

        • FDominicus sagt:

          Ich kann Ihnen nicht sagen welcher Anteile der Ausgaben in die Bedienung der Schulden geht. Was ich meinte: Die USA müssen für jeden Dollar den sie irgendwie ausgeben zwischen
          2008 0,15 ¢ neue Schulden
          2009 0,40 ¢
          2010 0,37 ¢
          2011 0,36 ¢
          2012 0,30 ¢
          2013 vor. 0,26 ¢

          NEUE Schulden aufnehmen. Natürlich sind in den neuen Schulden auch die Zahlungen enthalten die für den Zinsdienst zu leisten sind. Was man sagen kann ist das mehr als 1/5 jedes Dollars für die Zinszahlung ein neuer Kredit sein muß.

  8. Michael sagt:

    Ja, danke. Ich meinte den Zinsendienst.

    Die U.S. Zahlen ca. 450 Mrd. USD Zinsen so ca. Das Budget scheint in 3 Stufen unterteilt zu sein.

    Auf jeden Fall die Beobachtung absolut richtig. Die Zinslast gemessen am Budget ist schon lange sehr hoch.

    Mir ist allein aufgefallen in dem Video von Mises, dass offensichtlich das gesamte Budgetdefizit als Zins wurde bezeichnet und mit 6% wurde bezeichnet, ob diese Verkürzung dem Video war geschuldet kann ich nicht sagen. Stimmt auch.

    Ihre Beobachtung ist absolut korrekt und auf länger Sicht solche Defizite zu nehmen bedingt Inflation, vermutlich Abwertung, wenn man die Ambitionen und den sich abzeichnenden Abschwung spätestens 2017 hernimmt. Wenn man sich dann noch EUR/USD anschaut, ich weiß nicht, ob da nicht einfach beinhart Zeit über Inflation wird gekauft. Das wäre dann schon auch für den Rest der Welt wieder sehr unangenehm. 450 Mrd. Dollar ist das BIP von Österreich und damit ca. ein 1/9tel des Deutschen BIPs – allein für den Zins in 10 Jahren. Schaut man das Defizit an … dann kommen schon Frankreich und U.K hinzu. Und dann ist das Defizit so ca. immer das 2 Jährige BIP von den folgenden Ländern und wenn man jetzt so eine wenig Steigerung mitrechnet BIP von Australien bspw… in einem Jahr. Das ist wahrlich beachtlich.

    Auf einen anderen Blog, ein ehem. Britische Bankerin die ausgestiegen, da sie die Ansicht vertritt die Finanzwelt ist am absoluten Weg in den Suizid. Sie sagte, die Finanzwelt hat mit Bankgeschäft wenig zu tun.

    Die stellte auch fest, dass die U.S. sich langsam müssen zusammenreißen, weniger wegen Geld drucken (das auch) aber Innenpolitische Grabenkämpfe auf Kosten der Weltwirtschaft auszutragen, das wird sich kaum einer gefallen lassen. Es glaubt heute schon keiner mehr, dass es nicht andere Wege gibt als den Onkel aus Amerika, der mit den vielen entwerten Scheinen winkt in die Schranken zu weisen.

    Wenn man so den Tenor in der Welt zusammenträgt. Die Menschen selbst sind gar nicht mehr so hinter Reichtum, Ansehen usw. her. Das sind noch ein paar im Trugbild der Guten alten Dollar Ära verhaftete Deppen so wie ich:)

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