UPDATE: Interview mit BNP-Chef Prot: „Können Sie nachts noch ruhig schlafen?“

12. Oktober 2011 | Kategorie: Aufgelesen

So ein Interview wie dieses haben Sie noch nicht gelesen! Es ist sinnbildlich für die aktuelle Lage der Banken in Europa. Interviewpartner ist Baudoin Prot – der Chef der größten französischen Bank BNP Paribas.

via Interview mit BNP-Chef Prot: „Können Sie nachts noch ruhig schlafen?“ – Banken – Unternehmen – Handelsblatt.

Kommentar: Großartig!

Update: Die BNP-Paribas schiebt die Antworten auf ihrer Internetseite nach. Wer schauen möchte … LINK

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7 Kommentare auf "UPDATE: Interview mit BNP-Chef Prot: „Können Sie nachts noch ruhig schlafen?“"

  1. p.koslowski sagt:

    Hum, die Antworten des Herrn Prot sind nicht mehr zu lesen… zumindest nicht bei mir. Sie sind einfach weg. Hast du zufällig eine Kopie gezogen? 😉

    Das sieht dann ungefähr so aus….

    „Baudoin Prot, der Chef von BNP Paribas, der größten französischen Bank, hat die Handelsblatt-Redakteure Nicole Bastian und Robert Landgraf vor vier Wochen zum Interview empfangen. Anschließend wurden die Antworten von Baudouin Prot mehrfach überarbeit und schließlich zurückgezogen. Angesichts der aktuellen Lage im Bankensektor wollte man sich nicht mehr äußern. Das Handelsblatt dokumentiert ein Interview ohne Antworten – stellvertretend für eine Geldelite, der es die Sprache verschlagen hat.

    Handelsblatt: Herr Prot, Krisenstimmung überall in Europa, wie sieht die Lage an den Finanzmärkten derzeit wirklich aus?

    Baudouin Prot:

    Das soll optimistisch klingen, aber vertrauen Sie wirklich den Äußerungen einzelner Staatschefs, dass sie ihre Haushalte in Ordnung bringen? Wir denken zum Beispiel an Italien.

    Prot:

    Aber die Politik hat reagiert, nicht agiert. Wurden die jüngsten Sparbemühungen nicht gerade von den Märkten erzwungen?

    Prot:…“

  2. p.koslowski sagt:

    …schätze das ist der Witz an der Sache 😉 den Bankern verschlägst die Sprache.

    • auroria sagt:

      „Baudoin Prot, der Chef von BNP Paribas, der größten französischen Bank, hat die Handelsblatt-Redakteure Nicole Bastian und Robert Landgraf vor vier Wochen zum Interview empfangen. Anschließend wurden die Antworten von Baudouin Prot mehrfach überarbeit und schließlich zurückgezogen. Angesichts der aktuellen Lage im Bankensektor wollte man sich nicht mehr äußern. Das Handelsblatt dokumentiert ein Interview ohne Antworten – stellvertretend für eine Geldelite, der es die Sprache verschlagen hat.“

  3. Fnord23 sagt:

    Also waren die Antworten zu ehrlich – Zensur.

    Lügen kann er aber auch nicht mehr, weil ihm das keiner abnimmt.

    Endphase eines auf Lügen aufgebauten kippenden Schuldenturmes.

    Als Nächstes dürfte die Finanzbranche die Politiker für die Situation verantwortlich machen. Diese werden dann geopfert. Warum hab ich da kein Mitleid?
    Hab 2009 einen Kanditaten für die Landtagswahl gefragt, warum er sich noch eine Zielscheibe auf die Brust malt. Aber nein, er mußte dahin. Wenn 10.000 Euro p.m. locken….

    VG aus Sachsen

  4. Zaubrberg sagt:

    @Fnord23
    Jesses, wie kommste nu da drauf die Banken seien irgendwas Schuld… sicher sinds die Politiker… wie sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands deutscher Banken (BdB) (der muss es ja wissen), Michael Kemmer, am Dienstag 11.10. im ARD Morgenmagazin:
    Wir haben keine Bankenkrise sondern eine Vertrauenskrise gegenüber den Staaten… … ja warum sagt mir das keiner?

  5. tizian sagt:

    Die in hundert Jahren Nachfolgenden werden uns für verrückt erklären,
    soviel ist schon mal klar.
    Zum Interwiev: die Fragen waren schon gut,
    zu den Antworten: man muss nicht immer alles wissen!
    Der Nichtswisser kann Nachts besser schlafen.
    Ausserdem sind die Spareinlagen in Deutschland nochmals: !SICHER! -das wurde mir Mittwoch abends, (prime time) im GEZ-Verblödungsverstärker kundgetan.
    Alles wird gut…
    …cum aurum et argentum.tizian

  6. Fnord23 sagt:

    Spareinlagen sind sicher? Seit vorgestern sind sie offiziell:
    „Absolut sicher!“ So hat man mir das auf phoenix mit geteilt.

    Das ist das Gleiche wie: Der Patient ist nicht nur tot, sondern absolut tot!

    Könnte aber auch stimmen. Was sind denn eigentlich Spareinlagen?
    KapitalLV/RV und Bausparverträge gehören schon nicht mehr dazu.

    @zaubrberg
    Na ja, mit den Schuldzuweisungen bin ich da ewtas vorsichtig. Die Banken sind ja auch nur Teil des Systems, was mal ein paar Menschen erfunden haben. Also Werkzeug. Genau wie jeder von uns, der es nicht lassen kann DEREN GELD zu benutzen.

    Daran wird sich wohl auch nichts ändern. Es sei denn, wir gehen zum direkten Tauschandel zurück.
    Obwohl, wenn ich mir so anschaue, was unsere Bundesregierung macht. Ständig höre ich von Rohstoffabkommen und Warenaustauschgeschäften. Wenn ich das nicht falsch verstehe.

    Ich hoffe, die wissen was sie tun.

    VG aus Sachsen

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