IKnews: Hans Olaf Henkel unzensiert

30. März 2012 | Kategorie: Kommentare, RottMeyer


Hans Olaf Henkel unzensiert – YouTube.

http://www.iknews.de war in Berlin beim ehemaligen BDI Präsidenten Hans Olaf Henkel. Hier einige der Aussagen:

In meinen Aufsichtsräten für die ich verantwortlich war, wollte ich nie einen Banker haben und hatte ich auch nicht. Die schieben Geld hin und her, aber schaffen doch um Gotteswillen keine wahren Werte.

Würden die Banken verstaatlicht, wäre das AA Rating der Franzosen weg, es wäre auch das A Rating weg und Frankreich wäre da wo sie hingehören, nämlich auf dem Level von Griechenland.

Meine Unterstützung für den Euro fiel, als die Brandmauer – § 125 AEUV — eingerissen wurde.

Seine Meinung zum Rücktritt vom damaligen EZB Chefvolkswirt Jürgen Stark.

Der Rücktritt von Bundespräsidenten Köhler, Köhlers Brandmauer, Rücktritt nach dem Einriss selbiger.
Es wird Zeit, dass Horst Köhler sich zu den Gründen seines Rücktritts äußert.

Die Stabilitätsunion und der Fiskalpakt werden nie funktionieren.

Es ist höchste Zeit das die Elite in Deutschland aufwacht, dass darf nicht so weitergehen.
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Dieses Video ist im Zuge eines weiteren Interviews für eine Dokumentation entstanden, welche die Themen Euro, ESM, Target2 und Lösungen behandelt. Dieses Interview ist nicht Bestandteil der Doku und wurde zusätzlich gedreht.

 

 

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22 Kommentare auf "IKnews: Hans Olaf Henkel unzensiert"

  1. FDominicus sagt:

    Wenn ich nur wüsste welche Elite er meint…..

  2. Reiner Vogels sagt:

    Eindrucksvoll und achtunggebietend ist die Ehrlichkeit, mit der Herr Henkel zugibt, dass er sich am Anfang in Sachen Euro geirrt hat. Er war nach eigener Aussage wohl zu naiv. Hut ab vor jedem, der einen solchen Fehler öffentlich zugibt.

    Interessant auch sein Bericht über seine Erfahrungen mit diversen Talkshows. Sie bestätigen meinen Eindruck, dass in den politischen Talkshows keinesweges „hart, aber fair“, sondern hart, aber ungerecht und manipulativ die Regie geführt wird. Ich denke, das Leben ist zu kurz, um seine Zeit mit dem Konsumieren derartiger Talkshows zu verschwenden.

    Dies könnte auch einen Hinweis für die Antwort auf die Frage nach den Eliten sein. Henkel meint natürlich die Funktionseliten, also die Persönlichkeiten, die de facto die Macht haben, Entscheidungen zu beeinflussen und zu treffen. Dass es sich bei solchen Funktionseliten keineswegs um geistige Eliten oder gar Verantwortungseliten handeln muss, ist wohl jedem klar.

    Zu diesen Funktionseliten gehören nun einmal auch die Strippenzieher in den großen Fernsehanstalten. Dass die aber aufzuwachen, ist kaum zu hoffen. Die Tatsache z.B., dass sie zur Zeit auf allen Kanälen dabei sind, eine spätpubertäre Freibier-für-alle-Partei wie die „Piraten“ hoffähig zu machen, zeigt, wie wenig Verantwortungsbewusstsein für unsere Gesellschaft sie haben.

    Die wahren Eliten sind diejenigen, die im Netz diesen selbsternannten Volkserziehern Paroli bieten, z.B. der Blog von Rott&Meyer. Ihre Zahl wird immer größer, und ihr Einfluss wächst. Steter Tropfen höhlt den Stein.

  3. matt06 sagt:

    Das wäre jemand dem ich von Herzen meine Stimme geben würde um meine Meinung zu vertreten,leider finden wir in unserem Parteiensystem solche Leute nicht!L.G.Matt06

  4. Fnord23 sagt:

    Ich weiß auch nicht? Schöne Worte. Ich trau dem Braten nicht. Wundersame Wandlung. Bei Prof. Sinn gab es das auch. War glaub ich so im Früjahr 2011, oder war das schon 2010?

    Zum Olaf, nein nicht Schubert, sondern Henkel:
    3xw.atlantik-bruecke.org/eng/publications/speeches-and-conference-reports/arthur-burns-memorial-lecture/

    oder als Verschwörungstheorie:
    3xw.heise.de/tp/artikel/8/8114/1.html

    So langsam weiß ich nicht mehr, wer Feind oder Freund.

    VG

    • FDominicus sagt:

      “So langsam weiß ich nicht mehr, wer Feind oder Freund.”

      Das ist aber einfach. Alle die für den ESM sind, sind Feinde alle die dagegen sind Freunde 😉

      Sie können es auch ruhig etwas ausweiten, diejenigen die Pro-Fiat-Geld Systeme sind, sind nicht Ihre Freunde 😉

      Und eins gilt immer niemand ist Unerbittlicher als jemand der sich betrogen fühlt oder hintergangen fühlt. Und ich nehme es Prof Henkel und Prof Sinn durchaus ab, daß sich sich nach Strich-und-Faden betrogen fühlen.

      Mit dem §125 hatten wir eigentlich ein klare Grenze, daß sie so leicht und schnell fiel, konnte m.E. keiner wissen (Manche hatten aber wohl ein mehr als schlechtes Gefühl)

      • Fnord23 sagt:

        Hallo FDominicus,
        die Sache mit dem Fiatgeld….Hmmm
        Am Anfang meiner Erkenntnisreise vor 4 Jahren war ich erst erstaunt, was ich alles nicht wußte bzw. was ich falsches glaubte.

        Dann war ich erbost und stimmte in den Reigen der Kritiker mit ein. Dann begann ich zu überlegen. Die industrielle Revolution beruht m. M. grundsätzlich auf der Geldschöpfung ex nihilo und der Wirtschaftsordnung Kapitalismus.

        Wenn man das 1000 Jahre eher gemacht hätte, dann wäre das alles schon eher passiert. All diese Annehmlichkeiten, der medizinische Fortschritt etc.. der Akkuschrauber 🙂 Das Internet als Wissenmaschine gegen die Feinde der Aufklärung.

        Was ich meine ist, man sollte nicht immer nur die negativen Seiten des Ganzen sehen.

        Auch hätten wir Menschen es gern linear. Alles im Universum folgt aber Zyklen. Auch dieses Geldsystem. In der Endphase eines Zyklus überwiegen wahrscheinlich die negativen Erscheinungen.

        Ich denke, die Geldschöpfung ist nicht das Problem, sondern dass diese in den Händen von wenigen liegt. Die USA haben es in Ihrer Geschichte hin und wieder mal geschafft, einen Staatsdollar schuldenfrei auszugeben. Die „dunkle Seite“ der Macht hat aber nun 1913 endgültig gewonnen. Dazu kann ich Stephen Zarlenga, Der Mythos vom Geld empfehlen. Gibst irgendwo als .pdf.

        Insofern funktioniert das schon. Wir Menschen gehen aus Unwissenheit, Habgier und Machtgeilheit im Sinne des Gemeinwohls nur falsch damit um. Wie das Auto, das funktioniert auch. Aber eben schlecht in der falschen Richtung auf der Autobahn.

        Dazu auch noch: Paul C. Martin, Der Kapitalismus – ein System was funktioniert.

        VG ins Land

        • FDominicus sagt:

          „Die industrielle Revolution beruht m. M. grundsätzlich auf der Geldschöpfung ex nihilo und der Wirtschaftsordnung Kapitalismus.“

          Ich nehme an m.M sollte m.E. sein. Und damit liegen sie grundsätzlich falsch. Es wurde damals „gespart“ (natürlich auch nur „versprochen“) diese Versprechungen waren aber an „Gold“ gebunden und damit kann man nun eben nicht beliebig Geld schöpfen. Auch gab es damals noch keine Zentralbanken und auch daher hatte die Schadensmöglichkeit Grenzen.

          Natürlich kann man nur Wohlstand haben wenn es eben Markt gibt. (Jedenfalls in der Breite wie wir es heute haben) Klar die Könige waren märchenhaft reich eben weil Sie alle auspressen, erpressen und auch ermorden konnten (und das auch mit Begeisterung taten)))

          Wenn Sie daran interessiert sind. Werfen Sie ein Blick in „This time is different“ dort wird das für die USA ziemlich eindrucksvoll geschildert.

          Geldmanipulation war immer eine Art Leute zu erpressen zu versklaven etc. und mit dem heutigen Fiat-Geld gibt es dafür theoretisch keine physische Grenze mehr.

          Die Gehirnwäsche ist leider schon weit fortgeschritten, aber die Grenzen werden mit jedem Tag offensichtlicher.

          • Fnord23 sagt:

            Guten Morgen FDominicus,

            m.M. soll bedeuten: meiner Meinung. Ich möchte hier keine Diskussion zum Geldsystem beginnen, weil das auf Grund der begrenzten Möglichkeiten des Mediums wahrscheinlich zu keinem Ende kommt. Ich war aber auch mal an der Stelle, dass ich glaubte mit einer Golddeckung wäre das Problem gelöst.
            Das glaube ich heute nicht mehr. Ich möchte bitte kein Geld in der Hand, dass mit begrenzten Sachwerten gedeckt ist. Sachwerte, die im Zweifel wieder von wenigen starken Händen gehalten werden.

            Das heißt nicht, dass es nicht vernüftig sein kann, heute in EM zu gehen.

            VG ins Land

    • Avantgarde sagt:

      „Ich weiß auch nicht? Schöne Worte. Ich trau dem Braten nicht. Wundersame Wandlung. Bei Prof. Sinn gab es das auch.“

      Nicht nur dir geht es so…

      Der Prof. Sinn hatte für mich jahrelang den Spitznamen UnSinn 🙂
      Nun bemerkt er plötzlich, daß die früher bejubelten Handelsblilanzüberschüsse ein Probelm sind…
      Und verkauft es Sinngemäß als Entdecker des Target2.
      Target2 ist aber nicht das Problem an sich sondern die Sichtbarwerdung in einem Graphen – andere wussten das bereits vor dem jetzt populären Namen Traget2.

      Der Henkel war jahrelang ein ziemlich harter Hund, ein Marktradikaler mit dem ich nicht gerne Kirschen essen gegangen wäre – und ein glühender Euroverfechter.
      Nun hat auch er plötzlich ein Problem erkannt.

      Alles sehr seltsam für mich.
      Zumal das ja keine Laien sind und auch schon vorher Bilanzen und Statistiken lesen konnten.

      Fehlt nur noch, daß der Wirtschaftsweise Franz plötzlich bemerkt, daß man von 3 Euro Stundenlohn nicht leben kann. 🙂

      Wunder geschehen halt immer wieder 🙂

      • wolfswurt sagt:

        „Alles sehr seltsam für mich.
        Zumal das ja keine Laien sind und auch schon vorher Bilanzen und Statistiken lesen konnten.“

        Der Volksmund hat auch dafür eine Erklärung: „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“

        Wie sich nun zeigt ist ein Studium kein Garant um Bilanzen lesen zu können. Erst recht nicht um menschliche Verhaltensweisen richtig einzuschätzen.

      • Fnord23 sagt:

        Hallo Avantgarde,

        Sinn und Target2: Das erinnert mich an Kolumbus und Amerika.

        Wenn ich seine Vorträge dazu höre, dann hab ich den Eindruck, er freut sich total, dass er da was entdeckt bzw. verstanden hat. Seine Freude kann ich sogar verstehen.

        Hier wirds beschrieben: 3xw .target-2.de/up/datei/der_target_mechanismus_.pdf

        Steht alles drin. Ist schon von 1998/1999!

        VG ins Land

        • Avantgarde sagt:

          Hey Fnord

          Ich bin ja eigentlich nicht der Bauchpinsler hier 🙂
          Aber ich muß Dir wirklich mal ein Kompliment machen nach all den Kommentaren, die ich von Dir gelesen habe.

          Der Link ist tatsächlich archivierungswürdig – hab es grad mal quergelesen.
          Sollte man dem Herrn Sinn vielleicht mal schicken 🙂
          Wie Kolumbus war auch Sinn nicht der Erste.

          Ich glaube vielmehr, daß er langsam bemerkt, daß sein eigenes Denkmuster in Frage zu stellen ist.
          Er hat die Funktion des Euro als Binnenwährung jahrelang schlicht nicht richtig erkannt.
          Daß die Idee des Ausplündern seiner Nachbarn im gleichen Währungsraum zu Problemen führt hat er nun für sich über „Target“ zur Selbserkenntnis gemacht.

          „Ich denke, die Geldschöpfung ist nicht das Problem, sondern dass diese in den Händen von wenigen liegt“

          Richtig – es ist nicht die Geldschöpfung, nicht der Zins und auch nicht WAS Geld ist.
          Es ist sogar ziemlich belanglos was Geld ist.

          Wenn ich hier oder einem ähnlichen Forum die Frage stellen würde mit welchem Geldsystem das wirklich Weltumspannende Britische Empire von 1696-1826 und noch etwas weiter regiert wurde dann….
          …würden vermutlich 80 von 100 sagen: Mit Gold.
          Falsch!
          Holz – simples Holz in das Kerben geschnitzt wurden.
          Die Kerbhölzer(Tally Sticks)

          Letzlich kommt es darauf an wie die Verteilung stattfindet, wer es kontrolliert und ob die Handelsbilanzen in realen Gütern für beide Seiten auskömmlich sind bzw ob überhaupt reale Güter gegengeliefert werden können.

          • Fnord23 sagt:

            Hey Avantgarde,

            vielen Dank für die Blumen. Ich kann mit Lob ganz schlecht umgehen. 🙂

            Danke auch für den Tipp zum Kerbholz. Ich kenne das zwar hier aus dem alten Bergbau, aber diese Dimension dahinter war mir neu.

            Genau. Bei mir hat die Entzauberung des Geldes in den letzten Jahren statt gefunden. Ich benutze auch unsere Regiowährung. Seit ich das alles verstanden habe, hab ich sogar ein richtig gutes Gefühl dabei. Weil ich weiß, was ich tue.

            Geld sollte nur ein universelles Tauschmittel sein, was dem Gemeinwohl dient. Geld sollte die gleichen Eigenschaften wie eine Ware haben. Zumindest das trifft auf unsere heutiges Geld im Großen. u. Ganzen zu.

            Nur: Es wird auf Grund des fehlenden monetären Wissens von der Masse falsch benutzt. Die Geldschöpfung durch die Geschäftsbanken, wobei die ja gar nicht anders können, ist problematisch.

            Auch die Zinseszinspumpe sehe ich nicht als das Problem, sondern dass die Rücklaufkanäle nach unten zu eng bzw. verstopft sind. Wie im Verbrennungsmotor. Wenn die Ölpumpe(Zinseszins) das Schmiermittel Öl(Geld) in den Zylinderkopf(Geldkapitalbesitzer)pumpt und die Rücklaufkanäle(Steuern auf Vermögen) zu eng sind, dann läuft die Pumpe irgendwann trocken (Deflation in der Ölwanne) Die Zinseszinspumpe erzeugt einen permanenten Liquiditätsmangel.
            Du kannst natürlich einen 200l Öltank ( Rettungsschirm)auf den Beifahrersitz stellen und mit einem Schlauch dies der Ölwanne zuführen…..aber der ist auch mal leer. Außerdem haut es dir mal ein paar Dichtungen raus, weil das überflüssige Zeug wohin will…

            Irgendwann fressen sich die Lager der Kurbelwelle ( wir, die Wert schöpfenden Wirtschaftssubjekte) fest. Das sieht ganz böse aus. Das ganze System ist perdu. Es kommt zu einer harten Neu-und Umverteilung ( Kompletterneuerung des Motors) mit all den unschönen Nebenwirkungen. Man liest ja schon in einigen Blogs von Laternen und Stricken. Tja, so ist das eben, wenn man es übertreibt.

            Das haben nun einige vorausschauende Großkapitalhalter begriffen und fordern von sich aus eine höhere Besteuerung auf Vermögen. Einsicht aus Angst?

            Jetzt hab ich ja doch das getan, was ich nicht wollte. Übers Geldsystem zu reden…..

            VG ins Land

      • stonefights sagt:

        „Der Henkel war jahrelang ein ziemlich harter Hund, ein Marktradikaler mit dem ich nicht gerne Kirschen essen gegangen wäre “

        Ja, das mit den Kirschen essen gehen wollte wohl der Reporter danach auch nicht mehr: h t t p://w w w.cicero.de/kapital/krise-griechenland-g-20-henkel-banken-verstaatlichen-nordeuro-gruenden/46381

        Auszug aus o.g. mit wichtigen Ausrufezeichen ergänzt ;-):
        CICERO (!) online Reporter:“Herr Henkel, Sie sind im Investmentbanking Berater für die Bank of America. Wurmt es Sie, dass die Banken jetzt bluten sollen, weil sie auf der Hälfte ihrer griechischen Forderungen sitzen bleiben?

        Henkel: „Meine Position hat mit meiner Beiratstätigkeit für die Bank of America überhaupt nichts zu tun. Ich bin in sechs Aufsichtsräten – ich spreche nicht für Bayer Leverkusen, ich spreche auch nicht für Conti oder Ringier, die ja den CICERO (!) herausgeben. Ich spreche nur für mich.“

        stonefights: Damit hat Klein Henkel kurz mal dem grossen Reporter die Grenzen seiner möglichen Frage-Richtungen gesetzt 😉

        lg, stonefights

        • Avantgarde sagt:

          Der Mann ist rhetorisch zeifellos gut organisiert.
          Dennoch finde ich wirkt seine wundersame Wandlung vom Saulus zum Paulus doch irgendwie wie einer, der sich verrannt hat und nun blind in die andere Ecke läuft.

          Die Aufmerksamkeit, die die Medien Henkel und Sinn schenken finde ich doch etwas über Gebühr.

          Wenn man schon einen Euro-Kritiker zu Wort kommen lassen sollte dann bitte den Prof. Hankel.
          Der war von Anfang an geradlinig und hat die Probleme bereits vor dem Jahrtausendwechsel beschrieben.

          Wenn hier einem mediale Lorbeeren gebühren dann Hankel!

    • stonefights sagt:

      „So langsam weiß ich nicht mehr, wer Feind oder Freund.“
      Ich bin ganz nah bei dir, Fnord23 😉
      Wes Brot ich ess, des Lied ich sing: 1xh2xt1p://mediaroom.bankofamerica.com/phoenix.zhtml?c=234503&p=irol-newsArticle&ID=1404177&highlight=
      (sorry Fnord23, das musste jetzt sein, das mit dem 3xw hatte bei mir ein paar Sekunden gedauert 😉 )
      Wie auch immer, dass er für die noch arbeitet, kann man an dem folgenden (aktuellerem) „Interview“ sehen:
      http://www.cicero.de/kapital/krise-griechenland-g-20-henkel-banken-verstaatlichen-nordeuro-gruenden/46381
      lg,stonefights

      • Fnord23 sagt:

        Guten Morgen stonefights,
        genau aus diesen Gründen mach ich hinter solche Menschen mindestens 5 große Fragezeichen. Gerade wenn was sie was sagen, was bei mir gut ankommt.

        VG aus dem Land der Löffelschnitzer

  5. khaproperty sagt:

    Einer der wenigen verständigen Sprecher für ein erfolgreiches Europa – ohne Euro, rsp. einen Nord-Euro. In seiner Analyse sind keine grundsätzlichen Fehler zu entdecken.
    Besser noch wäre allerdings die komplette Rückabwicklung der Euroleiche in je nationale Währungen, was sich ebenso einfach bewerkstelligen ließe, wie seine Einführung vor zehn Jahren.
    Die von Henkel zitierten Funktionseliten hängen im Lande zu sehr voneinander ab, als daß sie sich zu ihren Zweifeln öffentlich bekennen würden.
    Jedem denkenden Beobachter der Szenerie war etwa klar, daß Köhler als Bundespräsident und bislang einziger ernstzunehmender Euro-Spezialist im Lande wegen der unerträglichen Unterzeichnungspflicht für Gesetze, die er nicht mittragen konnte, demissierte. Ebendeswegen suchte Merkel sich den unwissenden Wulff als Nachfolger – ob sie mit dem unberechenbaren Gauck klar kommen wird, ist offen. Sie wußte, warum sie ihn nicht wollte.

  6. Fnord23 sagt:

    @khaproperty

    Nicht, dass ich den EURO liebe. Aber zu den warmen Worten von H.-O- Henkel und seinen möglichen Auftraggebern noch ein paar warnende Worte von Stephen Zarlenga:

    „Es gibt keine Alternativen zur EWU.
    Warum soll man die Währungsunion überhaupt verwirklichen,
    wenn sie auf einem ungerechten System der begrenzten Reservehaltung
    basieren wird? Dies ist eine berechtigte Frage, die eine Antwort
    verlangt. Die Europäische Währungsunion muß verwirklicht werden,
    weil es in der Tat keine Alternative zu ihr gibt, wenn man bedenkt,
    daß Europa der monetären Vorherrschaft des Federal Reserve
    System und der Vorherrschaft derjenigen ausgesetzt ist, die das weltweite Finanzsystem auf der Basis des Dollars kontrollieren.“

    VG ins Land

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