Heiner Flassbeck: Europa braucht einen Neuanfang

28. Oktober 2013 | Kategorie: Gäste

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=R-3vQzAvRfk[/youtube]
Quelle: Youtube
Handelt Jetzt!: Das globale Manifest zur Rettung der Wirtschaft

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13 Kommentare auf "Heiner Flassbeck: Europa braucht einen Neuanfang"

  1. Avantgarde sagt:

    Falls sich der Frank dieser Sichtweise anschießen sollte dann frag ich mich was die ständig hier verbreiteten neoliberalen Schriften von Polleit oder Vogt (um nicht zu sagen Pamphlete) hier sollen.

    Der Flassbeck ist das was man einen Keynesianer nennt – und nicht fälschlicherweise wie sonst sogar im Mainstream üblich als Neoklassiker bezeichnet wird.

    Falls Ihr hier und die Leser künftig was über Keynesianismus lesen dann ist der Flassbeck die richtige Adresse – und nicht etwa die Fed, EZB oder sonst jemand der aktuell was zu sagen hätte.
    Die Keynesianische Position ist ebenso eine Minderheitenmeinung wie die der Austrians.

    Der Keynesianismus wird systematisch und grob fälschlich – und leider auch von dieser Seite hier als das vorherrschenden System dargestellt.

    Aber egal – ich hab es inzwischen aufgegeben.
    Es wird wohl böse enden – ebenso böse wie bei einem 20jährigem dem man sagt, daß er mit spätestens mit 100 vermutlich gestorben sein wird und der nun deshalb den Tod SOFORT will.
    Was für ein Irrsinn.

    Aber sei es drum – dann trennt Euch halt – um es mit Flassbeck zu sagen:
    http://www.flassbeck.de/pdf/2012/August2012/Trennteuch.pdf

    • Frank Meyer sagt:

      Es lebe die Vielfalt.
      Manche mögen Ihre Kommentare als Pamphlete bezeichen. Who cares?

      • Avantgarde sagt:

        Ach – mir geht es gar nicht so sehr um die Meinung als solches.
        Wenn jemand sagt er findet Sklavenhandel gut dann kann man darüber diskutieren – aber beständig und systematisch eine Sichtweise in Mißkredit zu bringen ärgert mich.

        Aber sei es drum – für mich spielt es keine Rolle, ob der gleich Euro untergeht oder wir noch ein paar Ungleichgewichte bis zum Knall ansammeln.

        Macht einfach was ihr wollt – Ihr bekommt euren Default vielleicht schon noch – viel Spaß damit.

        Over und Aus.

  2. bluestar sagt:

    Hallo Avantgarde,

    bitte nicht so viel ärgern und wieder häufiger Ihre Kommentare schreiben, die ich immer gern gelesen habe aber in letzter Zeit eher zur Rarität geworden sind.
    VG aus Sachsen

  3. Stefan Brueggemann sagt:

    Also, ich finde das was Vogt und Polleit hier schreiben nachvollziehbar. Ist halt ne libertäre Sichtweise.

    Die Bundestagswahl ist gelaufen. Die etablierten Blockparteien wurden bestätigt.
    Von daher: Das was Herr Flassbeck vorträgt und vorschlägt ist halt systemkonform, wäre aber konsequent.
    Also wenn schon Sozialismus, dann eben auch bei den Löhnen, nicht nur wenns um Subventionen, Bankenrettungen usw. geht.

  4. wolfswurt sagt:

    Auch ein Flassbeck stochert in geistiger Verwirrung orientierungslos im Nebel.

    Das Übel ist, daß ein Mensch mit zwei funktionierenden Augen nichts sieht.
    Hinzu kommt der Geist, welcher das nicht-Erkannte für Realität hält und auf diesem vermeintlichen Fundament ein Hochhaus errichtet.

    Schand und Ehr, Natur geht über Lehr.
    Eigentlich gar nicht so schwer zu erfassen.
    Wenn man denn kann.

  5. Michael sagt:

    Ob Kenyes oder nicht …

    John Butler
    http://www.youtube.com/watch?v=vnqYLNtqdrQ

    Gibt es einen Zweiten Teil auch …
    http://www.youtube.com/watch?v=P5oG73xvJ3Q

    Ist eine sehr gute kurze Zusammenfassung der letzen Wochen und halt sein Vorschlag angedeutet – Gold as Currency. Wenn man schon von Neustart spricht. Teil 2 ist eher EURO, Deutsche Bundesbank usw…

    Eines ist wahr – ein Keynesianer hört sich anders an als der Mainstream. Das ist wahr. Ich war mal in einer Diskussion überrascht solch eine Position zu vernehmen. Die hören sich durchaus auch vernünftig an und sind nicht die Big Spender … per Excellence wie man ihnen gerne unterstellt.

    • Michael sagt:

      Gut bei Keynes oder nicht geht es meiner Ansicht nach eher um – fiskale Vormachtstellung … und wo die hinführt sehen wir. Wenn man jetzt mal nicht von einer Vorschwörung ausgeht, dann kann man wohl sagen, Staaten hätten sich ruhig mehr Zurückhaltung üben können. Die U.S. sind ja extrem … so hat es der Keynes auch nicht gemeint.

  6. mfabian sagt:

    Erinnert mich an den Vortrag, den Hans Werner Sinn Mitte 2012 gehalten hat:
    http://www.youtube.com/watch?v=Ui0NOk_lSbU&feature=player_detailpage#t=1637s
    Allerdings war Sinn m.M.n etwas differenzierter. Flassbeck macht für die Inflation alleine die Löhne bzw. die Lohnstückkosten verantwortlich. Ich halte das für falsch, denn Löhne reagieren in der Regel verzögert auf Preissteigerungen. Sie sind also nicht der Auslöser. Und die Problematik der ständig exponentiell steigenden Geldmenge (die auch verzinst werden muss) scheint für ihn als Keynesianer auch kein Problem zu sein!
    Nichts desto trotz ein sehenswerter Vortrag!

    • Michael sagt:

      Ja, das war ein interessanter Vortrag. Besonders der verdeckte Sprung – Bankenrettung. Möglw. ist die Idee des Herrn Flassbeck mit Bezug auf Europa, die Preise für die Rohstoffe sind an sich gleich der Rest ist Arbeit. Klarerweise macht das Sinn, dass in Deutschland höhere Löhne und Gehälter gezahlt werden. Dabei muss man aber beachten, dass jene die weniger haben gleich mal ordentlich dazubekommen. Auch wird man mal riskieren müssen, dass Unternehmen zusperren. Dann wird der Politik auch die Zeche präsentiert.

      Die deutsche Politik muss sich langsam den Vorwurf gefallen lassen, dass sie ein Personalpool mit unterschiedlichen Qualifikationen für Globalisierungsbedarfe bereitstellt und verwaltet. Wenn man jetzt auf die verringerte Kreditvergabe schaut und ein Argument von . Prof. Hankel mit einwebt. Börsennotierte Unternehmen haben eh schon keine wirklich Zahlungsmittelprobleme und bekommen noch bedarfsgerecht das Personal geliefert, da stellt sich dann doch die Frage wie ein Mittelstand jemals soll jemals Prozessinnovation finanzieren. Das riecht nach staatl. gesteuerter Oligopolbildung. Kein Mensch auf dieser Welt organisiert den Sozialabbau so gekonnt wie .de. Es ist kein Wunder, wenn .de am Ende wieder allein dasteht. Wie aus dem Bilderbuch.

      Vermutlich überwacht die NSA deswegen. Selbst die Illuminaten werden schon schwitzen und sich denken, ‚So haben war das nicht gemeint, die in Berlin übertreiben wie immer komplett‘.

  7. M.Schmidt sagt:

    Damit hinterher keiner sagt, er hat von Nichts gewußt:
    http://www.youtube.com/watch?v=ZFfxz_RQvqU

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