Hans Werner Sinn: Ist der Euro noch zu retten?

4. Januar 2012 | Kategorie: Kommentare, RottMeyer

Man beachte das Thema Zentralbank, nationale Notenbanken und die Target-2-Salden der Bundesbank. Zudem erklärt er offen und auch für einen Laien gut verständlich, wie das mit dem „Geld“ in Europa funktioniert. Wenn man das einmal verstanden hat, fallen die restlichen Überlegungen recht einfach aus…


via Ist der Euro noch zu retten – Hans-Werner Sinn 19.12.2011 – YouTube.

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4 Kommentare auf "Hans Werner Sinn: Ist der Euro noch zu retten?"

  1. Zaubrberg sagt:

    Herr Sinn sagt das Eurobonds sicher kommen werden. Diese werden dann für eine Beruhigung im Euroraum sorgen und in 10 Jahren stehen wir da, wo wir jetzt stehen, meinte er.
    Ich glaube nicht das es 10 Jahre dauern wird, zumal äußere Einflüsse wie die Entwicklung in den USA berücksichtigt werden müssen. Außerdem wird die Fallhöhe dann wesentlich größer sein.
    Aber es könnte schon sein das der Euro noch einmal 3 starke Jahre erlebt, so stark, dass man besser jetzt einen Teil seiner Sachwerte in Euro tauscht?

  2. Kangaroo sagt:

    Herr Sinn muss da wohl eine Minderheitenmeinung vertreten. Denn wenn sein Szenario eintreten sollte mit den Eurobonds und der Wiederangleichung der Zinssätze inklusive der (temporären) wirtschaftlichen Erholung der PIIGS-Länder müsste man sofort in portugiesische Langläufer investieren (12-16%), da kein Kapitalschnitt wie in Griechenland vorgesehen sowie die südlichen Aktienmärkte kaufen. Das macht doch keiner! Also geht die Finanzwelt von einem anderen Szenario aus, oder sollte ich jetzt all mein Gold und Silber verkaufen und wie vorher beschrieben investieren?

    Ansonsten was die Beschreibung der Vergangenheit und die IST-Situation betrifft, allererste Sahne. Das habe ich so noch nirgends in dieser Klarheit gehört. Das waren gut investierte 2 Stunden.

  3. Nelson sagt:

    Welches Interesse kann eine Bundesregierung haben, so gegen die eigenen wirtschaftlichen Interessen zu handeln?

  4. Hans Zahm sagt:

    Sehr interessant diese Dramatik der Geldflucht und der Staatenfinanzierung am Südrand der Eurozone. Da haben wir doch immer mit dem Finger auf die USA gezeigt weil dort zeitweise die FED komplett den Staatshaushalt finanzierte – in halb Europa wurde das auch gemacht. Sehr interessant auch wie die Schuldenproblematik der USA-Bundesstaaten und Städte gehandhabt wird – bei Pleite sind die Gläubiger dran.
    Was Eurobonds betrifft hat da allerdings der Bürger und auch das Verfassungsgericht etwas gegen… ob die Eurobonds trotzdem kommen? Wenn ja, wäre das sicher kurz bis mittelfristig schlecht für mein Gold. Oder hab ich da was übersehen?

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