Griechenland: Jetzt darf geplündert werden

29. Juni 2011 | Kategorie: Kommentare, RottMeyer

Kommentar von Frank Meyer

Griechenland hat heute seine Souveränität aufgegeben. Mit fünf Stimmen Mehrheit hat griechische Parlament ein umstrittenes Sparpaket verabschiedet und damit den Ausverkauf des Landes beschlossen. Der Raubzug geht weiter…

Griechenland ist zahlungsunfähig. Das ist keine Neuigkeit. Dass Banken nicht wanken, wird dem Land in Kürze Geld überwiesen, dass Griechenland freundlicherweise schnell wieder an die Banken überweist. Das griechische Volk wird davon nichts davon haben und schon gar nichts sehen.

Was ist das, was in Griechenland passiert? Ein Laborversuch? Ein Test in einem Reagenzglas? Eine Übung? Es sieht so aus. Niedrige Zinsen aus dem Hause der EZB hat die griechische Politik dazu ermutigt Schulden in Höhe von 340 Milliarden Euro zu machen. Bilanzen wurden verfälscht. Jeder hätte es sehen können, wenn er denn wollte. Goldman Sachs hat kräftig bei der Bilanzkosmetik geholfen, so dass Hellas „euroreif“ werden konnte“. Als die Sache dann später aufflog waren die Schuldenberge sichtbar und gigantisch groß. Diese abzubauen würde nie und nimmer gelingen. Griechenland saß in der Falle, die nach und nach zuschnappte. Die großen Geschäfte haben die Banken gemacht

Die Geldgeber entscheiden künstig über das Wohl oder Wehe des Landes. So wird es an Brüssel hängen, ob von dort ein sogenannter Marshall-Plan ins Leben gerufen wird, was Griechenland machen darf und was nicht. Das Land hat selbst nichts mehr zu entscheiden.

Was würde passieren, wenn Griechenland aus dem Euro gegangen wäre? Es hätte nicht wirklich die Griechen getroffen, sondern die Banken. Sie würden nichts von ihren Geldern wieder bekommen. Die EZB als Bad Bank müsste wahrscheinlich sogar gestützt werden, weil sie den Banken ihren Müll abgekauft hat und selbst in Not käme. Auf diese Weise hatte der Finanzsektor lange genug Zeit, seine Griechenbonds dort abzuladen. Schulden wanderten damit aus dem Privatsektor in die öffentliche Hand. Ein nettes Spiel für die Banken.

Während in Athen die Demonstranten in Tränengas gehüllt wurden, hört man, dass sich 80 Prozent der Bevölkerung von ihrer Regierung abgewendet haben. Hierzulande fliegen ebenfalls seit Wochen Nebelkerzen durch die Gegend, auf denen wahlweise „Rettung“ steht, aber Konkursverschleppung meint. Rettung der Wirtschaft, des Euro, der Banken oder von Europa – steht geschrieben. Huuust!

Pleite, verhandlungsunfähig und unterworfen, bleibt den Griechen jetzt zusehen, wie sie ihre Regierung an Europa ausgeliefert hat – und an wen der Staatsbesitz jetzt ins Ausland verhökert wird. Schnäppchenalarm? Man hat seit heute nichts mehr zu bestimmen. Und wer bekommt die vier Millionen Unzen Gold?

Griechenland zeigt im Kleinen, was man vielleicht in Kürze schon in Ländern beobachten kann. Eine Überschuldung führt wie im privaten Bereich zu Abhängigkeiten und damit zur Unterwerfung. Privatleute können sich auch nicht aus ihren Problemen herausdrucken.

Es ist ein gefährliches Spiel, das EZB, Politik, Brüssel und Ratingagenturen betreiben. Man darf auf die Reaktionen der griechischen Bevölkerung gespannt sein. Und vielleicht gibt es demnächst weiteren Anschauungsunterricht in Portugal, Irland, Spanien oder Italien. Überschuldung bringt Abhängigkeiten. Die Lektionen sind erkennbar im Großen wie auch im Kleinen.

Für die Griechen heißt es schon am frühen Nachmittag des 29. Juni 2001 „Kalinichta“ – Gute Nacht.

 

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43 Kommentare auf "Griechenland: Jetzt darf geplündert werden"

  1. zf sagt:

    Vielleicht kann mir hier jemand helfen.
    Es fehlt mir am Verständnis.
    Griechenland hat ein Verschuldungsproblem.
    Was wäre, wenn die EZB einfach alle Staatsanleihen Griechenlands mit frisch gedrucktem Geld aufkaufen würde, diese in Ihre Bücher nimmt und danach dieselben wegen Uneinbringlichkeit ausbucht.
    Es wäre das frisch gedruckte Geld verschwunden, als auch die ungeliebten Staatsanleihen.
    Habe ich da einen Gedankenfehler, wenn ich sage, dass niemand damit einen Schaden erleidet, es den Griechen aber besser ginge?
    Ich kann den Verlierer nirgendwo erkennen.

    • samy sagt:

      Hi,
      dazu fallen mir auf die schnelle drei Gründe ein.
      1. Die EZB hat massiv Ihre Bilanz verlängert, unter anderem durch den Ankauf maroder Staatsanleihen (Axel Weber tratt wohl deswegen zurück). Derzeit weist die Bilanz der EZB Eigenkapital mit einem Hebel von 1:24 auf (korregiert mich, wenn der Wert veraltet ist, kann auch 1:20 sein). Weil sie beim Ausbuchen eben auch Eigenkapital im selben Umfang ausbuchen (verbrennen) muß, ist sie hier stark limitiert. Sie ist ratz fatz selbst bankrott.(Das selbe Problem hat übrigens auch die FED! Sie kann die toxic assets nie wieder verkaufen, die sie aufgesaugt hat, weil sie dann Verluste macht. Die Assets würden also mit ihrem wahren faulen Wert in der FED-Bilanz erscheinen und nicht mit Traumwerten. Die FED ist dann bankrott) Dann müssten die europäischen ZB der Mitgliedsländer mit frischem Geld einspringen. Und wer darf dafür den Kopf in den jeweiligen Ländern hinhalten? Die Bürger der Länder über deren Staatshaushalte oder neue Schuldenaufnahmen.
      2. Wenn die EZB ausbucht, gesteht sie damit einen Default der Papiere ein. Dann geht das Theater mit den Kreditausfallversicherungen los. Da weis auch niemand um wieviel es geht (OTC-Geschäfte).
      3. Eine Ansteckung auf die anderen PIIS wäre garantiert.

      VG

      • zf sagt:

        Danke für die Antwort.
        Darf ich noch weiter fragen?

        zu 1. Wenn nun alle Nettozahler, Deutschland, Frankreich, Österreich, usw. statt der Gelder für den ESM nun der EZB das Geld geben würden um auszubuchen, dann wäre es doch auch bezahlt?

        zu 2. CDS sind doch erst seit 1999 Spielzeug der Banken?
        Wozu sollte man sonst ein „risikoloses Wertpapier“ absichern?
        Wenn man sich darauf einigt, nicht diese Banken zu retten, wären die Staaten gerettet.

        zu 3. Wir könnten doch diese Staaten retten. Es würde dann nicht so viel kosten.

        • samy sagt:

          Also ich versuch es mal aber andere dürfen gerne mitmachen. Ich bin nicht gerade ein Kenner von Bilanztechniken, schon gar nicht Bankbilanzen.

          1.ESM, stehe gerade auf dem Schlauch?
          Egal, nehmen wie einmal an die Nettozahler (BRD usw. ) kaufen die Griechen frei, schenken ihnen also 350 Milliarden, so müßten sie dies wohl oder übel via Einsparungen im Haushalt oder Schulden schultern. Die Zinsen für deren Staatsanleihen würden steigen, die nächsten Pleitekandidaten werden geboren. Außerdem wären wir dann eine Transferunion, was wir nicht wollten (Bail-Out). (Zudem würde nicht der bestraft der Risiken falsch eingeschätzt hat (Griechenland und deren Gläubiger) und das hat mit freier Marktwirtschaft nix zu tun. Wir kommen in ein „Moral Hazard“ Problem). Und wie willst du das dem dt. Bürger verklickern?
          2.„Wenn man sich darauf einigt, nicht diese Banken zu retten, wären die Staaten gerettet …“
          Wenn du gerne von heute auf morgen im Mittelalter leben willst, gerne. Schlag bitte mal „Credit crunch“ oder „Deflationsschock“ nach. In einer solchen Welt würde von jetzt auf gleich ein „War for Liquidity“ starten, in der alles auf dem Markt geworfen wird, damit Schulden beglichen werden können. Cash is King. Niemand gibt oder bekommt mehr Kredit. Die Weltwirtschaft bricht zusammen. Das wäre das Ende.
          (Ein solcher Deflationschock ist die maximale Sachwertvernichtung im Gegensatz zur Geldwertvernichtung (Hyperinflation)).

          VG

    • Gandalf sagt:

      Dein Denkfehler:

      Durch eine gedachte Schuldenstreichung haben die Griechen immer noch kein Geschäftsmodell, um ‚künftig‘ zumindest nicht mehr auszugeben als einzunehmen. So importieren sie z.B. jedes Jahr Fleisch im Wert von ca. 1 Mrd. €, da durch die Verfälschung des Marktgefüges durch den Euro, es sich für griechische Bauern nicht mehr lohnt Vieh zu züchten.

      Der ‚Schaden‘ um den es geht, ‚ist‘ ja bereits entstanden, – und zwar für „uns“. Er ist nur noch nicht für für die Betroffenen ’sichtbar‘, da durch ständige Umschuldungen das unvermeidliche Ende hinausgezögert wird. „Wir“ haben z.B. ein Teil unseres Lohnes nicht „verjubelt“, sondern treu und brav wegen der „Altersvorsorge“ zur Bank und Versicherung getragen. Diese haben dann das Geld an die girechische Regierung überwiesen. .. und diese hat dann widerum den „großen Max“ für ihre Klientel gespielt und z.B. griechischen Pensionären das zukommen lassen, was sich dt. Arbeitnehmer für ihre Pension vom Mund abgespart haben. Deine „Altersvorsorge“ ist also bereits „verspeist“.

      Ein Schuldenerlaß, den Du für die Griechen in’s Spiel bringst, ist damit (im Prinzip und vereinfachend) gleichbedeutend mit deinem persönlichen Verzicht auf Deine Pension.

      Grüße

      • Frank Meyer sagt:

        Trotzdem könnten sie sagen (aus Selbstschutz), sie zahlen nicht. Und dann? Ob wir Gelder dorthin überweisen oder die Banken mit ihren Milliardengewinnen wieder stützen, kommt in etwa auf das Gleiche heraus. Vielleicht wird eine Bankenrettung billiger. Wer weiß?

        • Gandalf sagt:

          Zumindest fänden dann wohl wieder vermehrt fundamentale Voraussetzungen für ein gesundes gesellschaftliche Zusammenleben (und damit auch unserer Art des wirtschaftens) wieder mehr Gewichtung: ‚Wahrheit‘ und ‚Klarheit‘.

          … (ich denke nicht nur) ich ’sehne‘ mich danach…

          • holger sagt:

            Moin Gandalf

            wie gehts wie stehts?

            —>>> Deine “Altersvorsorge” ist also bereits “verspeist”.“

            Das verstehe ich nicht so ganz. Also ich darf erst von der „Rente“ träumen wenn noch 25 Jahre ins Land gezogen sind (67). Und wenn ich meinen Rentenbescheid richtig deute, ist sie sicher. Sicher ist aber auch, dass ich mich mit knapp 1.000 Euronen durchschlagen muss, wenn ich nicht privat „Vorsorge“. In 25 Jahren müssen andere aber diese 1.000 „erwirtschaften“. Die RV und jetzt verstehe ich das doch, wird ja jetzt erwirtschaftet und an die Rentner verteilt. Es ist ja nicht so, dass das im Säckle liegen bleibt. Was werden wir aber (je nach Alter) in 25 Jahren zB in GR vorfinden? Also ich habe dort kein Geld. Und wenns dann dem Staate richtig dreckig geht, verzichte ich freiwillig auf die 1.000 Euronen. Kann er behalten. Ich lege keinen Wert mehr auf „Staatliche-Fürsorge“.

            —>>>Durch eine gedachte Schuldenstreichung haben die Griechen immer noch kein Geschäftsmodell, um ‘künftig’ zumindest nicht mehr auszugeben als einzunehmen“

            Doch, die GR-„Bürger“ haben ein Geschäftsmodell. Das passt bloß in die Fiskalpolitik EU nicht rein. Die obersten 1-5% der GR-Bürger müssten nur regelmäßig 10% ihres Vermögens spenden. Dann wären die Zinszahlungen wie die Rente sicher. Wir sollten nicht die Schulden streichen, sondern einen Teil der Guthaben einsammeln. Wenn die oberen 1-5% von ihrem Gelde (nicht vom Eigentum) enteignet würden, dass was zB in der CH liegt, wäre GR Schuldenfrei. Auch nicht schlecht oder?

            LG

            (Edit) Was ich damit sagen möchte, Du kannst jedem Reichen sein Geld weg nehmen aber nicht das Eigentum. Der würde nicht ärmer sein und werden. Ich verstehe nur nicht, warum das die Reichen nicht merken. Was wollen die mit so viel Kohle. Kann man überhaupt 1 MRD ausgeben? Also die Fam. Onassis könnte ja mal ein wenig GR helfen. Warum müssen andere das machen?

      • zf sagt:

        Hallo Gandalf!

        >Durch eine gedachte Schuldenstreichung haben die Griechen
        >immer noch kein Geschäftsmodell,
        >um künftig zumindest nicht mehr auszugeben als einzunehmen.

        Wenn dieses Rettungspaket so zum tragen kommt, können die Griechen sich auch nichts mehr leisten.
        Das Geschäftsmodell ist doch vorhanden – Tourismus, Schafkäse, Oliven…

        Ich möchte das mit einem normalen Arbeiter vergleichen:
        2.000.- Euro Einkommen, Verschuldung 1. Million Euro – das wird er nie bezahlen können, niemals.
        Wenn ich jedoch seine Schulden streiche, dann kann er auch mit seinem Einkommen gut durchkommen.
        Schulden wird er nicht mehr machen, wenn die Rute im Fenster bleibt.

        >Der ‘Schaden’ um den es geht, ‘ist’ ja bereits entstanden,
        > – und zwar für “uns”.
        >Deine “Altersvorsorge” ist also bereits “verspeist”.
        >Ein Schuldenerlaß, den Du für die Griechen in’s Spiel bringst,
        >ist damit (im Prinzip und vereinfachend)
        >gleichbedeutend mit deinem persönlichen Verzicht auf Deine Pension.

        Deshalb meinte ich ja, die EZB druckt Geld, somit bekommen die Banken bei denen ich meine Pension an-spare wieder und dann wird das gedruckte Geld und die Anleihen ausgebucht.

        Ich danke dir für deine Antwort und ich bin mir sicher, dass ich einen Gedankenfehler habe, aber ich finde diesen trotzdem nicht.

        zf

        • Gandalf sagt:

          Hallo @ Holger!
          (Danke der Nachfrage;-) )

          Du hast ja völlig Recht, die – „durch einen Kapitalstock gedeckte Rente“ – ist nichts anderes als eine Augenwischerei, der Finanz- und Versicherungsindustrie, die mit diesem ‚Märchen‘ mittlerweile schon eine ganze Generation verdummt und ein effizient funktionierendes Umlagesystem diskreditiert hat, um sich sich an dem abgezweigten Geld selbst zu bedienen. Es gibt keinen „Stock“ in Form von „Geld“!

          Dennoch lässt sich nicht bestreiten: Das Geld das Du/Ich/Wir uns hier für die „Eigenvorsorge“ absparen und zur Bank/Versicherung getragen haben, steht Dir/Mir/Uns ‚hier‘ nicht mehr für Investitionen oder Konsum zur Verfügung, sondern ist anderswo verkonsumiert worden.

          Was uns die ‚zukünftige‘ Generation als Rente ‚zukommen lassen möchte‘ – das muss sich erst noch herausstellen. Da ich dabei aber an meine vor alnger Zeit mal abgeschlossene „Gehaltsumwandlung“ (in Form einer LV) denken muß, kommen mir schlimme Befürchtungen: Diese wurde ja jetzt schon (also vor der „Finanzkrise“) mit ‚rückwirkendem Gesetzesbeschluß‘ in der Ablaufsumme mit einem zu zahlenden Sozialversicherungsbeitrag unterworfen. D.h. all die schönen Berechnungen zum Ablauf stimmen nicht mehr – unabhängig einer (zusätzlichen) Geldentwertung mittels Inflation.

          Dies scheint mir sowieso das Rezept zu sein, wie wir „ausgetrickst“ werden sollen: Um die ‚offizielle Inflationsrate‘ möglichst niedrig zu halten, kürzt man denjenigen die Ansprüche, die diese durch langfristige Verträge erworben haben. Diese Kürzungen empfindet jeder perfiderweise wohl als „hinzunehmender Einzelfall“ und die ‚de facto‘ Geldentwertung der ‚Leistenden‘ auf breiter Ebene bleibt weitgehend unerkannt und wird propagandistisch verschleiert.

          @zf

          Das wir auch hier in D „Bananen anbauen können“,- macht den Bananenanbau in Deutschland nicht zu einem (funktionierenden) Geschäftsmodell!?

          Sicher könnten die GR mit „Tourismus, Metaxa und Schafskäse“ Geld verdienen, – wenn diese damit konkurrenzfähig wären! -Leider sind sie das nicht (mehr) mit dem Euro.

          Selbst erlebt: Zu Drachme-Zeiten, war der Rotwein/Bier günstig, die Tavernenwirte freigebig – und der Bus kam – wenn überhaupt- unpünktlich.

          Folge —> Der Tavernenwirt/die Gäste haben noch eine Runde geschmissen und es war ein erholsamer, (nach dem man das begriffen hatte) entspannender Urlaub (so wie es in den Liedern der 80er/90er besungen wurde.. 😉 )

          Jetzt ist das so (ich war vor 2 Jahren auf Korfu): Der Schoppen/das Bier kostet auch auf dem Kaff 4,-/4,50€, die Caffees sind „halb leer“ der Wirt wartet ungeduldig darauf das wir noch etwas Umsatz machen und zeigt durch öfteres und nerviges Nachfragen, das wir nicht kostendeckend verzehren – UND – der Bus kommt immer noch unpünktlich!!

          Sorry – das Preis-/Leistungsverhältnis ist in GR für dieses Geschäftsmodell nicht mehr gegeben – und wird durch die aktuellen Sparmaßnahmen auch nicht besser! (…so lange sie den Euro haben)

          (D)Ein weiterer Denkfehler: Wenn man dem Schuldner die Schulden streicht, ohne das er sein „Modell“ grundsätzlich ändert, wird eine „normaler Wirtschaftsteilnehmer“ ihm in Zukunft ’nichts mehr glauben‘. Was sich auch darin äußert, das man ihm keine (Geld-)Versprechen mehr abnimmt und damit keine Geschäfte mehr macht. D.h. die „griechischen Euros“, die in GR hergestellt und nicht erarbeitet werden, werden gemieden.

          Viele Grüße @ all

  2. wolfswurt sagt:

    Was das soll mit Griechenland?

    Es gibt eine religiöse Klientel deren Haß auf Griechenland 2500 Jahre zurückreicht.

    Portugal, Spanien, Irland, Island, Belgien usw. geht es doch ähnlich.
    Nein, diese Länder spielen bei diesem Spiel keine Rolle.

    Griechenland soll zerstört werden!

  3. holger sagt:

    „Griechenland hat heute seine Souveränität aufgegeben. Mit fünf Stimmen Mehrheit hat griechische Parlament ein umstrittenes Sparpaket verabschiedet und damit den Ausverkauf des Landes beschlossen“

    Yep. Und jetzt wird privatisiert auf Deibel komm raus. Nun kommt die Treu-Hand für GR. Die Filet-Stückchen sind schon verteilt. Die GR Führung wird ein „wenig“ Provisionen einstreichen, und gut ist. Tja, so läuft es, wenn 51% über 49% das Sagen haben. Ich habe mal gelernt: Wer gut schmiert, der gut fährt. Traurig, traurig, traurig. Aber es ist eben so. GR ist strategisch wichtig. China baut den größten Hafen dort, die GR-Handelsflotte fährt unter fremder Flagge über 3.600 Schiffe, riesige Flächen sollen mit Photovoltaik voll gepflastert werden. Und vieles mehr. Nur kein GR-Bürger wird daran „profitieren“. 50 MRD Euronen hat man geschätzt bringt die Privatisierung. Ich fürchte, dass das alles für 5 MRD verscherbelt werden wird. Wir werden ja nie die Zahlen sehen werden. Den einzigen Ländern denen dieses Schicksal historisch nicht mehr drohen kann, sind Deutschland und Italien. DE hat CBL/PPP schon durch, da gibts nix mehr. Und I da würden sich aber die Sachbearbeiter vom IWF wundern, wem manche Dinge gehören. Das weiß auch ein Herr Draghi. 😀 Also Frönkie es werden weiterhin Eulen nach Athen getragen. 😉

    • samy sagt:

      Hi Holger,

      kurz und knackig: „Wir basteln uns eine terroristische Jugend“, mehr fällt mir dazu nicht mehr ein.
      Nicht das man den Griechen ihr Schuldenmachen durchgehen lassen darf, aber wo verdammt ist der Masterplan im Hintergrund? Die 50 Milliarden reichen doch vielleicht nur ein oder zwei Jahre, dann verdunkeln die Heuschrecken wieder die griechische Sonne.

    • Frank Meyer sagt:

      Die Eulen, die nach Athen getragen werden, fliegen sofort weiter in die Banken und Versicherungen. Die halten sich da gar nicht lange auf. Vielleicht kacken Sie dem einen oder anderen unterwegs auf den Kopf – aber nur als Nachweis darüber, dass sie auch dort waren. 🙂

      • Andre sagt:

        Ich hoffe, die Eulen sind so schlau und faul und ersparen sich den Flug bis nach Greece! Die Eulen sollten noch mal richtig fressen und dann anstatt nach Greece nach Frankfurt fliegen. Warum die Eulen vorher essen sollten? 🙂 Ackermann hat einen großen Kopf.

      • holger sagt:

        Typisch Meyer

        hätte ich das geschrieben: —>>> Vielleicht kacken Sie dem einen oder anderen unterwegs auf den Kopf“

        hätte ich glatt Gelb-Rot gesehen 😀

        • Frank Meyer sagt:

          Ich fand kein besseres Wort dafür. Sorry. Ich gebe mir rot/grün. Oh besser nicht. Bei Tieren darf man das durchaus, aus in biologischer Sicht verständlichen Art und Weise.
          Und weil sich doch Journalisten um mehr Verständlichkeit bemühen in komplizieren Angelegenheiten, hätte ich auch das Häufchen benutzen können. Doch das ist angesichts des Gewichts der Eulen mit ihrer Last bei weitem untertrieben. Fragen über Fragen… 🙂

  4. samy sagt:

    Frank,
    ich sehe es mit Grauen kommen, wenn die dann privatisierten Unternehmen die unnötigen Arbeiter entlassen oder aber zerschlagen werden. Nicht dass das hier und dort nicht angebracht ist, die griechische Wirtschaft zählt wohl nicht zu den produktivsten. Nur jetzt und dann in dem Umfang mit dem ich rechne? So, und in einem zweiten Schritt wird dann wer das Land verlassen, weil die AL auf weit über 16% steigen wird? Die gut ausgebildeten jungen Griechen. Noch ein Aderlass.
    Das hat doch alles keinen Sinn mehr. IT’s over when it’s over. Brüderle philosophierte erst heute wieder von der Umschuldung. Vielleicht hätten die Griechen besser verhandeln sollen, nach dem Motto „Privatisierung der Staatsunternehmen gegen Schuldenschnitt“.
    Aber so? So erzeugt man nur eine terroristische Gesinnung a la RAF in der Jugend. Bin mal gespannt, wann die ersten Reichen entführt werden oder im Hafen von Athen „Yachten versenken“ gespielt wird.

    VG

  5. Andre sagt:

    Das ist so schlimm was da in Griechenland passiert :-(! Ich hoffe, die Griechen stehen jetzt erst recht auf (warum wir nicht mit?).
    Frank, wann müssen die Griechen die nächsten Verbindlichkeiten „begleichen“?
    ευχαριστώ – Danke

  6. EXE sagt:

    Hallo

    heute war hier im Süden der BRD noch Sonnenschein in Athen sah man den Himmel nicht vor Rauch.
    Heute stand alles auf dem Spiel so waren die Zeitungen sich einig.
    Ein Grund war vllt. der, dass „wen“ nicht dafür gestimmt würde das System wie wir es haben immer mehr Schuld immer mehr Glauben nicht mehr zu tragen wäre.
    Die Fakten sind bekannt das Griechenland nie zahlen kann so wie die Deutschen ihre Schulden auch nie zahlen werden können.
    Da ist das Problem nicht ob 100% 50% vom Bip oder gar wie Japan 200%.
    Sondern ob die Bank glaubt sie bekommt noch was. Nicht ohne Grund heißt es Gläubiger xD

  7. JayJay sagt:

    Es war ja eigentlich klar, das die sogenannten Volksvertreter zustimmen, man hat sich wieder ein bisschen Zeit erkauft. Von anderen europäischen “Volksvertretern“ allen voran die Bundesregierung, feiern dieses Votum als wäre jetzt alles in Butter.

    Erinnert mich an letztes Jahr um die Zeit, da dachten die Blindfische von Politikern auch, sie hätten alles gerichtet. Mal kräftig lachen.

    Naja, mal sehen wer als nächtes von den PIIGS, an der Reihe ist.

    Achso, super Kommentar @Frank, Rating AAA
    Gold & Silber Ahoi

  8. […] viaGriechenland: Jetzt darf geplündert werden » Rott & Meyer. Share| Juni 29, 2011 at 7:37 pm by admin Category: Griechenland […]

  9. Martin Berger sagt:

    @ Frank

    was wäre, wenn wir eines Tages auf unsere physischen Bestände zurückgreifen müßten, wenn es mit dem Euro zu Ende geht?
    Wie kann man sich diese Zeit vorstellen? Ich bezahle z. B. ein Brot mit einer 1 Unze Silbermünze. Wer legt den Preis (Wert für die Münze) dann fest, weil es ja hierfür dann keine Verrechnungseinheit in Euro oder Dollar gäbe?
    Was bekäme ich von der Verkäuferin als Wechselgeld von der 1 Unze Silbermünze zurück? Euros, die keiner mehr haben will? Ansonsten wäre ja die Inflationsquote sehr hoch, wenn ich 1 Unze für ein Brot geben, aber nichts mehr zurückbekommen würde 😉 Vielleicht wäre die Besprechung des dann folgenden Szenarios auch mal etwas für eine der nächsten Metallwochen?

    Gruß Martin

    • retracement sagt:

      Jetzt gehts echt mit mir durch. Martin Berger, leg einfach 30 Unzen drauf und Dir gehört die Bäckerei! 1 Unze entspricht ungefähr dem Gegenwert einer Monatsmiete von heute bei ca. € 1000,- wenn die Luzie kommt. Was würdest Du als Vermieter denn gerne akzeptieren, wenn das Papier nur noch Heizwert hat? Warum in Brötchen denken?

    • samy sagt:

      Recht hast du mit deiner Frage, denn in so einer Phase wird es chaotisch. Wird die Preisfindung auf den Märkten noch funktionieren? Was geschieht also zum Beispiel bei dem Szenario „Hyperinflation+anschliessender Währungsreform“?
      Der Schlüssel der Antwort liegt meiner Meinung nach in der Vergangenheit. Wie lange dauerte die hyperinflationäre Phase in der Weimarer Republik? Wenn man da mal etwas googelt und über den Daumen peilt, dann sind das ca. 6-9 Monate, in der knallharte Inflation herrschte.
      Die Lösung liegt darin, sich für diese heiße Phase selbst zu versorgen, eben damit die EM nicht ausgerechnet dann für Brot dahin schmelzen.
      6-9 Monate, dass ist nicht wirklich lange.
      Ich schätze eine Person müsste heute 500€ auf den Tisch legen, um sich hier abzusichern. Das klingt paranoid, ist aber nur zuende gedacht.

      Vermögen, dass ist eben auch die grundsätzliche Frage „Was vermag (!) ich als Mensch?“, also die Frage nach meinen eigenen Fähigkeiten meine Grundbedürfnisse ohne Märkte zu befriedigen. Diese „Vermögensfrage“ ist so alt wie die Menschheit.

      VG

    • Frank Meyer sagt:

      Soviel, wie man dann akzeptiert. Es ist sinnlos, über die Größenordnungen zu reden und welche Anerkennung die Unzen dann haben, wenn die Verrechnungseinheiten in Flammen stehen. Handeln ist immer Tauschen in…

  10. Martin Berger sagt:

    es hieß ja auch vor der griechischen Abstimmung von den „Geldgebern“, daß eine Auszahlung nur in Frage käme, wenn eine BREITE Mehrheit im griechischen Parlament für die Sparmaßnahmen stimmt. Man wollte ja verhindern, daß bei einem Regierungswechsel die Vereinbarungen zum Sparen dann wieder gekippt werden könnten. Deshalb hat man ja auch auf den griechischen Oppositionsführer von allen Seiten eingeredet.
    Nun …. 5 Stimmen mehr ist nicht gerade die BREITE Mehrheit, die man sich gewünscht hat. Werden die Geberländer trotzdem Gelder nach Griechenland transferieren? Oder darf man deren Geschwätz von „gestern“ dann nicht so ernst nehmen?!
    Die Politiker müßten alle mit ihrem Privatvermögen haften, wenn sie massenweise gutes Geld schlechtem hinterher werfen und nur von der Hoffnung leben, Griechenland würde es dadurch besser gehen. Wider Ihres besseren Wissens verschleudern sie unsere Steuergelder mit vollen Händen und wir gucken nur zu.

    • Frank Meyer sagt:

      Mehrheit ist Mehrheit. Aber ob das Paket wirklich so umgesetzt wird, ist eine andere Frage. Doch die Leute im Parlament wollen sicherlich auch ihren Platz behalten.

      Wenn sie dagegen abgestimmt hätten, wäre das Geld trotzdem geflossen. Ackermann sagt ja, dass es die Kernschmelze bedeutet hätte 🙂 Und damit sagt er eigentlich viel mehr, als er hätte vielleicht sagen wollen.

      Mal schauen, ob die Aufregung beim Nächsten ebenso groß sein wird. Und letztlich ist noch gar nicht entschieden, ob das Volk nicht noch andere Maßnahmen ergreift und dann jemand noch ganz anderes, über die man gar nicht redet.

  11. Thomas sagt:

    Die Frage ist, was wäre passiert wenn wir heute wirklich ein „Nein“ zu den griechischen Sparplänen gehört hätten. Wäre morgen, oder in den nächsten Tagen eine weltweite Finanzkrise ausgebrochen? Reicht Griechenland aus? Ich glaube, dass das anzuwendende strenge Niederstwertprinzip auf Vermögenswerte des Umlaufvermögens( bei Banken) sofort bilanztechnisch berücksichtigt werden muss. Es müsste demnach schon längst eine Korrektur in den Bankbilanzen erfolgt sein. Aber es gibt ja unsere altbekannten Wirtschaftsprüfer( speziell PWC und E&Y), die seit längeren in Bezug auf die Griechenlandkrise einige Bilanztricks anwenden.

    Also nochmal, wäre ein „Nein“ wirklich so schlimm gewesen. So sind in meinen Augen alle griechischen Politiker( außer die gegen die Sparreformen gestimmt haben) Vaterlandsverräter?

    Wie schon erwähnt wurde, man züchtet eine terroristische Jugend!

  12. retracement sagt:

    Hurra! Da fragt doch grade im Zweiten Deutschen Versehen der Schefredagtör – jetzt wörtlich: „Was ist eigentlich so falsch an einer Transfer-Union?“ Wie schreibt man das eigentlich? Zwick mich mal bitte jemand. Reicht es nicht, wenn Ba-Wü, Bayern und Hessen allein Deutschland über Wasser halten? Sollen allein diese drei Bundesländer nun Europa tragen bzw. den Zins für (*****wie gewünscht**** das geht gar nicht! Gruß vom Blogwart) erwirtschaften? Halt! Die Definition von arbeitslos umfasst die, die bereits heute leistungslos von Zinseinnamen ihr Leben begünstigen.
    Ja, ja, ich weiss, ist systemisch so angelegt und so weiter und blablabla. Aber irgendwann platzt Dir halt der Kragen. Blogwart, kannst ruhig einschreiten. Ich bin heute für noch mehr gut.

    • Frank Meyer sagt:

      Neee, die Griechen in der Masse können nix dafür. Wir hätten es hier auch mitgenommen. Die Verantwortung dafür tragen die, vor deren Haus jetzt demonstriert wird. Sie und ihr Filz haben das angerichtet mit tatkräftiger Unterstützung aus der EU. Die sind dafür verantwortlich.

      Arbeitslos: Eine interessante Definition! Wie wahr.

      • retracement sagt:

        Lass uns nicht auf Griechenland kaprizieren. Die CDS-Karawane macht seit 2 Wochen Portugal platt. Im Ausfall liegt der Gewinn. Weisste, dass ist letztlich so, wie Stuhlgang unterdrücken im Glauben, dafür mehr Taschengeld zu bekommen.

  13. stonefights sagt:

    Das Drehbuch.
    Ich möchte gerne mal in 200 Jahren in die Geschichtsbücher über die heutige Zeit gucken, und das nicht, um richtig spekulieren zu können !

    Ich bin mir sicher, der Elefanten-Treiber von Hannibal hat damals über seinen „Herrn“ gek….: „Wie kann dieser I…. meinen Elefanten über die Alpen jagen, nur weil er den sch… Römern in den A…. treten will“.
    Wer schreibt heute über den toten Elefanten ? Das grosse Ganze macht die Historie !
    Wenn man „klein, klein“ beobachtet, dann sind diese Diskussionen um Ereignisse wie Griechenland sicherlich rechtschaffen, auch ich beobachte alltäglich diese Ereignisse und meine Stellungnahme ist keine Bewertung !

    Neben solchen Gedanken versuche ich aber auch immer den Blick aufs „Grosse“ von der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft zu wagen.
    Kredit vergeben (können) ist für mich seit der Nachkriegszeit Kriege führen ohne Waffen, viel resourcenschonender und leistungsfähiger.
    Wer wissen will, was ich damit (wirklich) meine, der kann sich mal um die „Saatgut-Programme“ der grossen Monsantos dieser Welt ab den 70-er Jahren in der 3.Welt bemühen, das ist eine Lektion für den „ganz grossen Film zum Verständnis unserer Welt“.
    KURZ angerissen: Ich schenke dir „leistungsfähigeres“ Saatgut, was willst du die 10% deiner „Ernte“ für neues Saatgut verschwenden.
    Leider ist das Saatgut so genmanipuliert worden, dass es nach einigen Einsätzen nicht mehr als neues Saatgut funktioniert. So, nun da kein eigenes Saatgut mehr da war, musste welches gekauft werden, und jetzt ratet mal bei wem. Mittlerweile sind die Bauern bei den Saatgut-Herstellern so verschuldet, dass viele aufgeben oder eben fast nur noch für die „Zinsen“ arbeiten.(schwierig, 40 Jahre in ein paar Sätze zu skizzieren, aber habt die Fähigkeit, selber zu recherchieren, bin ich mir sicher…)
    Warum heute noch stellenweise Waffen eingesetzt werden liegt an der stetig steigende Anzahl der Weltbefölkerung und den endlichen Resourcen.
    Zurück zu meinem „Kleinen Grossen“.
    Sätze wie „…gebt mir die Macht über das Geld, und es ist mir egal, wer die Gesetze macht…“ sagen eigentlich schon alles aus.
    Spätestens beginnend mit dem 20.Jahrhundert hatten Einige dieser Welt erkannt, dass viele kleine Schritte geplant zum Grossen führen könnte.
    Ich will mal versuchen, euch vom „Kleinen“ zum „Grossen“ zu führen.
    Seit ca. 1 Jahr lese ich intensiv die Bibel. Nebenbei beschäftige ich mich auch mit vielen anderen Dingen, aber ich komme nicht drum herum. Mein Gefühl sagt mir, dass vieles, was in der Geschichte passiert, auch immer wieder mit dem grossen Thema „Glauben“ zu tun hat. Da gibts „Glaubensfanatiker“, die den englischen Thronfolger als Nachfolger Davids in Zion sehen, da gibts die berühmten Protokolle d.w.v.Z., die in Schland auf der Liste stehen, und , und , und…
    Ich kann nur jedem den Tip geben, sich auch um das Thema Glaube zu bemühen, um zu verstehen.
    Wer die Offenbarung z.B. OHNE Verständnis wie einen Roman liest, meint wohl „Was für ein Quatsch“, wer aber Weisheit erarbeitet, der versteht die Welt, vielleicht auch die griechischen Ereignisse ein wenig besser.

    Ich gebe euch mal ein „für mich“ .-) aufgelöstes Rätsel (meine Interpretation muss nicht stimmen):

    Und es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres einen Geist zu verleihen, so daß das Bild des Tieres sogar redete und bewirkte, daß alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten.
    16 Und es bewirkt, daß allen, den Kleinen und den Großen, den Reichen und den Armen, den Freien und den Knechten, ein Malzeichen gegeben wird auf ihre rechte Hand oder auf ihre Stirn,
    17 und daß niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, welcher das Malzeichen hat oder den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.
    18 Hier ist die Weisheit! Wer das Verständnis hat, der berechne die Zahl des Tieres, denn es ist die Zahl eines Menschen, und seine Zahl ist 666.

    Ich fange mal von hinten an. Die Bibel wurde in GRIECHISCH und in HEBRÄISCH geschrieben. Was ist der 6.Buchstabe in HEBRÄISCH ?
    Wenn ihr mal überlegt, welche „Angst im System“ vor einem „Bankrun“ herrscht und wo der Zug der digitalen (Bezahl-)Welt seit ca. 30 Jahren hinfährt (Stichworte wie RFID, Chip-Karte, bargeldloser ALDI-Einkauf, etc.), dann versteht ihr das Mahlzeichen.
    Wenn ihr euch überlegt, dass der kleine Johannes nichts von youtube und der gleichen wusste, versteht ihr auch das mit den bewegten und sprechenden Bildern.

    Ich hoffe, ihr macht euch auf den WEG. Es gibt nur einen.
    D.h. nicht, dass ich mich nicht auch um das „Kleine“ kümmere und sorge, ich versuche eben nur nebenbei noch das „Grosse“ zu erarbeiten .-)

    Asche über mein Haupt, wenn ich eure Zeit gestohlen haben sollte, meine Gedanken waren geschenkt, nicht auf Kredit !

    lg, stonefights

    • stonefights sagt:

      uuuupssssss, gerade erst Muellerchen-Video-Kommentar angehört, ist heute morgen scheinbar auch mit dem Monsanto-Gen geweckt worden. „Erschreckend“, aber auch beeindruckend, diese Zufälle, zs,zs,zs .-)

  14. Takuto sagt:

    Eine der wichtigsten Bemerkungen finde ich, dass Ackermann jetzt selbst schon von Kernschmelze spricht – und dafür würde also schon eine Griechenlandpleite reichen! Es wird also vermutlich nicht mehr lange bis zur nächsten, vielleicht finalen, Krise dauern. Ob Gerald Celente Recht hat, wenn er vom zweiten Halbjahr 2011 spricht?

  15. […] Rott & Meyer: Griechenland: Jetzt darf geplündert werden […]

  16. karlie sagt:

    Also wenn die EZB die ganzen Griechen-Schrottanleihen hält, warum sichert sie die nicht mit CDS ab?
    Dann kann man Griechenland pleite gehen lassen.
    Da die CDS ja in der Hauptsache von amerikanischen Instituten ausgegeben werden landen die Probleme dann wenigstens dort wo sie ursprünglich auch herkommen.

    • retracement sagt:

      Karlie, Du hast ein Pflaster auf dem Mund und ein verletztes Auge. Ich habe auch ein Pflaster auf dem Mund. Was für lustige Symbole doch. Nein, die Schuldfrage würde ich so nicht stellen. Der Zins allein wird alle Fragen beantworten. Und nochmals nein, er wird nicht von den Zentralbanken bestimmt. Auch wenn es noch so wirkt.

  17. Griechenland: Jetzt darf geplündert werden » Rott & Meyer - Online Shopping Easier - AdShopEasy sagt:

    […] die Griechen die nächsten Verbindlichkeiten “begleichen”? ευχαριστώ – Danke … Read More…Sofort Recht Regierung Online – Google Blog Search Related Reading: In The PlexFew companies […]

  18. karlie sagt:

    —Karlie, Du hast ein Pflaster auf dem Mund und ein verletztes Auge.—

    Tja, so geht’s einem wenn man die Wahrheit ausspricht. 🙂

    Hätte Goldman Sucks den Griechen nicht beim türken geholfen, hätten die den Teuro wohl nicht bekommen.

  19. karlie sagt:

    Danke, ist schon ok.
    Das Bild trifft den Gemütszustand des deutschen Steuerzahlers doch recht gut.

  20. retracement sagt:

    mmmpf. Da fällt mir doch grad wieder so ein alter Schinken ein. Den hat man in 2008 ja auch zusammen mit Rollover durchs Dorf gejagt. Mal sehen wann unsere Fernsehkasper so weit sind ?
    http://www.youtube.com/watch?v=Pa9Ptd12KtE&feature=related

    Ganz im Sinne der deutschen Versicherer: „Wenn do heid der Blitz eischloagd – dann haschd fertig!“

    Schmeiss mich jedes mal weg bei dem Spot . . .

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