Gold und Silber: Die Preise am 30. Dezember 2011

4. August 2011 | Kategorie: Kommentare, RottMeyer, Slideshow

Jeff Clark/Michael der „Düsseldorfer“

Nachdem Gold in US-Dollar, Euro und Britischem Pfund heute wieder ein neues Allzeithoch verzeichnen kann, kommt es im Nachmittagshandel an der NY Comex zu heftigen Abverkäufen. Es liegt die Vermutung nahe, dass für einige Marktteilnehmer auf Grund der starken Aktienmarktverluste sogenannte „Margin Calls“ drohten…

Da in diesem Fall dringend Kapital benötigt wird, kommt es „gerne“ auch zur Glattstellung hoch profitabler Positionen, zu denen Gold und Silber zählen. Eine natürlich „völlig haltlose Vermutung“ wäre auch, dass die Metalle vor dem morgigen, großen Arbeitsmarktbericht in den USA etwas in Schach gehalten werden (müssen). Angesichts dieses „traurigen“ Ereignisses heute, möchten wir unseren Lesern deshalb nicht vorenthalten, was Jeff Clark, der Herausgeber von „Big Gold“ im Team Casey Research kürzlich veröffentlicht hat. Sie werden staunen!

Selbstverständlich hat auch Jeff keine Kristallkugel, die ihm die exakten Kursstände von Gold und Silber am 30. Dezember 2011 voraussagen kann. Aber Jeff hat sich den seit 2001 laufenden Bullenmarkt im Gold unter saisonalen Aspekten angeschaut und die daraus resultierenden Trends mal auf den diesjährigen Kursverlauf prognostiziert.

US$ 1.800 irgendwann im Herbst ist ein vertretbares Ziel

Wie Jeff mitteilt, wissen viele Goldanleger, dass der Preis während des Sommers zur Schwäche tendiert, um dann im Herbst anzusteigen. In diesem Jahr jedoch erklomm der Goldpreis Rekordhöhen bereits im Sommer. Angesichts dieses atypischen Verhaltensmusters demonstriert Jeff, dass ein Goldpreis von US$1.800 irgendwann im Verlaufe des Herbsts ein vertretbares Ziel ist.

Wie Jeff darauf kommt: Die nachfolgende Tabelle listet das Sommertief im Goldpreis in jedem Jahr seit 2001 auf. Dann notiert er das Hoch, welches sich jeweils später im Herbst ergab, sowie den Preis, der am Jahresende verzeichnet wurde. Prüfen Sie mal die prozentualen Veränderungen.


Wie Sie sehen können, verzeichnete dieses Verlaufsmuster in jedem Jahr einen gesunden – und in einigen Fällen spektakulären – Zuwachs. Selbst im wasserfallartigen Ausverkauf im Jahr 2008, gelang es Gold von seinem Sommertief höher zu steigen.

Jeff konstatiert, dass da auch noch einige andere stringente Fakten in dieser Tabelle zu finden sind. Erstens, trat das Goldpreishoch auf der Zeitebene zu 60 Prozent im Dezember und zu 80 Prozent im November oder Dezember auf. Zweitens gibt es, ausschließlich basierend auf vergangenem Preisverhalten, eine 60prozentige Chance, dass das am 1. Juli verzeichnetes Tief im Gold bei 1.483 US-Dollar bereits das diesjährige Sommertief ist.

Mit diesen Fakten können wir jetzt, so Jeff Clark, ein paar Preisprojektionen wagen. Sollte Gold in diesem Jahr den durchschnittlichen Anstieg von 20,7 Prozent ausgehend vom Tief am 1. Juli vornehmen (vorausgesetzt natürlich das Tief hält), würden wir im Herbst auf das Niveau von 1,790 USD treffen, wahrscheinlich im November oder Dezember. Der Goldpreis am 30. Dezember (dem letzten Handelstag des Jahres) läge dann bei 1,729 USD… (Seite 2)

 

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23 Kommentare auf "Gold und Silber: Die Preise am 30. Dezember 2011"

  1. Krisu sagt:

    Euer Wort in Gottes Ohr..

    • Frank Meyer sagt:

      @krisu Ich frage mich gerade, wie oft in den letzten Jahren das passiert ist, was man heute sieht. Kann es gar nicht zählen. Diese Tage sind für alle „gemacht“ die die Hitze in der Küche nicht aushalten (unbekannter Autor :-)) und auch, in wieweit die Qualität der Währungen heute besser geworden ist. Hmm…muss mal nachdenken gehen…

      Ich mache mir mehr Sorgen um den DAX derzeit. Wenn er unter 6.411 fallen sollte, man muss sich das aus US-Dollar-Sicht anschauen, dann wird es kein schönes Wochenende…

      muss noch mal auftauchen… Quelle: Marketwatch

      “The selling got so hard in equities and other markets that people are being forced to cover positions and meet margin calls,” said Matt Zeman, head trader and strategist at Kingsview Financial in Chicago.

      hier der Link dazu:
      http://www.marketwatch.com/story/gold-futures-tack-on-as-much-as-16-an-ounce-2011-08-04?siteid=YAHOOB

      • Avantgarde sagt:

        Und warum bitte sollte es schlimm sein wenn der DAX darunter fällt?

        Die Aktienmärkte sind seit geraumer Zeit in einer Blase – und nun platzt sie eben.
        Wäre sie später geplatzt wäre der Absturz nur noch schlimmer.

        Die Rohstoffe und auch die EMs dürften zu hoch bewertet sein.
        Die gleichen Spieler, die mit Aktien hantieren spielen auch mit den Rohstoffen und kaufen auf Kredit.

        Geht es irgendwo massiv runter dann werden eben die Vermögensteile, die noch Speck haben ebenfalls geschlachtet um Liquidität zu retten.

        Ich mag EMs bestimmt – aber ich warte seit geraumer Zeit auf eine deftige Korrektur – ich hoffe sie kommt JETZT.

        Es passiert eben nun vermutlich das was die öfters so geschmähten Deflationisten prophezeit haben – die versuchte Inflationierung bewirkt genau das Gegenteil.

        • gilga sagt:

          Immer mit der Ruhe. Gold tritt momentan auf der Stelle und bei Silber sind wir auf dem Stand von vor einer Woche. Sah Silber da so schlecht aus? Ich sehe hier wie im April (Verlust des Zugewinns eines Monats) kein Problem. Außer man spekuliert hier massivst und kurzfristig.

          Wie geschrieben wurde muss der ein oder andere sich nun dringend liquide Mittel besorgen um sich im Markt positionieren zu können (Aussitzen, dazukaufen, auf fallende Kurse wetten, …). Auch gezielte Eingriffe in den Gold/Silbermarkt, wie im Artikel angedeutet, sind grundsätzlich denkbar. Warten wir es ab und freuen uns ggf. über nen Dip (wenn man die heutige Entwicklung auf Monatsbasis derartig bezeichnen kann) zum Nachkaufen.

          Zur Deflation:
          In einem deflationären Szenario, in dem auch die EM’s komplett einbrechen wird kein bzw. kaum ein Staat der Welt noch seinen finanziellen Verpflichtungen nachkommen können. Ob Staatsanleihen, Sozialleistungen oder Staatsangestellte, alles müsste stark zurückgefahren werden.

          Mir geht es da wie vom Blogwart in den letzten Ausgaben der Metallwoche angedeutet (zumindest interpretiere ich ihn so). Wenn man das beobachtet kann man schon Angst bekommen. Dann in einem solchen Szenario bekommen wir massive soziale Unruhen. Szenen wie bei den Demos in Griechenland dürften sich dann insbesondere in den südlichen Ländern Europas im großen Maßstab wiederholen. Nordafrika und der Nahe Osten gehen in Flammen auf und von Amerika möchte ich eigentlich gar nicht erst anfangen… jede Menge Leute dort leben von der Hand in den Mund. Die „profitieren“ in keinster Weise von einer Deflation. Im Gegenteil. Ihr Staat kann dann auch seine minimalen Sozialmaßnahmen nicht mehr nachkommen, insbesondere wenn auch die Reichen nicht beteiligt werden (können/sollen). Wenn man sich keine Nahrung mehr Leisten kann, der Magen aber knurrt, wird vielen in den USA wohl die, weit verbreitete, Schusswaffe im Schrank wieder einfallen. Prost Mahlzeit. Ich weiß nicht so recht ob ich mich freuen oder weinen soll, dass die Deutschen seit 2008 so passiv in dieser Sache sind. Wenn ja wäre das ein Vorteil, insofern die Politik dann endlich die Probleme in geeigneter Form angeht.

          Mag sein dieses Szenario klingt sehr düster und es ist sicher nur eine Maximalvariante. Ich denke jedoch, ein weiteres monetisieren der Schulden ist aufgrund dieser Gefahren wahrscheinlicher. Wenn möglich langsam, notfalls aber auch mit Macht (globaler Schuldenschnitt + Entwertung). Denn dann ist vergleichbar „Ruhe“. Ob EMs inzwischen überbewertet sind ist sicher eine interessante Frage. Wie viel Geldentwertung brauchen wir denn, damit das Problem gelöst ist? 30%, 50% oder 80%? Das psychologische Problem an der Betrachtung ist, dass niemand derjenige sein will, der diesen Verlust realisieren muss. Und eine weitere Frage ist: Waren EMs bei den „Tiefstständen“ im langfristigen Trend „fair“ bewertet, oder wurde es nur „vernachlässigt“ oder gar im Preis manipuliert? Welchen Wert sollte man also als Ausgangsbasis nehmen?

          EMs sind eine Versicherung, die im Zweifel nun mal auch Geld kosten kann. Schauen wir was passiert und Halten wir die Daumen, dass auch unsere Kinder noch in einer Welt leben können, die, zumindest für uns hier in Deutschland, friedlich und meist auch lebenswert ist.

          • Avantgarde sagt:

            Eine Deflation hilft tatsächlich niemand – es gibt nur Verlierer.

            2008 hat man aber leider bewusst versäumt nach den akut richtigen Markteingriffen das Finanzsystem neu zu ordnen – ich sag nur z.B. Trennbankensystem.
            Man hat lediglich die Verluste der Vermögenden Spieler durch Steuergeld ersetzt und geglaubt man könne so weiter machen.

            Die Schere zwischen Arm und Reich wird so immer größer und größer – diese gruselige tea-party hilft auch noch fleissig dabei.
            Das wird letztlich der Sargnagel sein.

            Wir haben ein Kreditgeldsystem und eben kein Papiergeldsystem.
            Papiergeld(=Zentralbankgeld) macht ja noch nicht mal läppische 5% aus…
            Manche Effekte kann man aus diesem Papiergeld-Verständis heraus dann halt auch einfach nicht verstehen.
            Denn aus irgend einem Markt herauszukommen braucht man auch immer die Liquidigtät eines anderen.
            So einfach ist das System also nicht zu hyperinflationieren.
            🙂

            Ich habe keine Ahnung wie hoch der Wert einer Unze Silber oder Gold ist.
            Aber ich vermute mal, daß er noch immer höher sein wird als das Giralgeld der Passiva welches sich im wirklich aller schlimmsten Falle durch die verdampfende Aktiva sich in Luft auflöst.

            Auf einen Systemzusammenbruch gleich welcher Art sollte sich wirklich niemand freuen – es gibt keinerlei Grund dazu.

  2. Andre sagt:

    Lieber Michael ich will ja nicht meckern, aber die Kurse speziell im Silber gehen down! Wenn ich jetzt noch den Handelsblatt Artikel von heute lese, wird mir ganz, ganz arg unwohl.

    http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/marktberichte/minus-3-4-prozent-der-dax-steht-am-abgrund/4462988.html

    „Seit sieben Tagen geht es an der Börse abwärts: 100 Milliarden Börsenwert haben die deutschen Dax-Werte bereits verloren.“

  3. samy sagt:

    Hey, Keep cool everybodey … 🙂

    Gold schlägt sich doch tapfer, in Euronen sogar immer noch in der Gewinnzone! Gut, der Kookaburra wird gerade gerupft …
    Ansonsten, alles geht runter, Öl eben auch, der Schmierstoff der Industrie. Schlechtes Zeichen. Deflationär eben. Sollte sich Gold auch weiterhin wie eine Währung benehmen, dann gehts doch noch, dann zählen wir hier zu den Glücklichen.
    Und wenn mich nicht alles täuscht, dann kommt morgen die AL für die USA. Augen zu und durch … und Raviolivorrat checken 😉

    • willibetz sagt:

      Ich glaube,dass man ein von Bernanke angedachtes QE 3 am Besten mit fallenden Aktienkursen,miserabelen Wirtschaftsdaten,einem starken Dollar und deflationären Damoklesschwertern durchführen kann.Die Kurse im Silber gehen down!Was heißt das jetzt?@andre?Diese Spiele sind doch nicht neu!

      • samy sagt:

        Genau! Womit der alte Faber wieder recht bekommen könnte. Die Regierung wird das Schuldenlimit anheben und wenn die Kurse fallen, dann kommt QE III.
        Aber ob da ein Plan hinter steckt und nicht die schiere Not, ein wiederkehrendes Muster, das die USA bis zum Ende nicht abschütteln kann?

        Faber ist in Sachen China übrigens ziemlich bärisch. Interessant fand ich da den Satz, dass bei einer Kettenreaktion China + Rohstoffe liefernde Ländern (Australien, Kanada usw.), die dann im 2.ten Schritt ja auch keine Einnahmen haben, um im 3ten Schritt in China wiederum Waren zu ordern, auch die ZB machlos wären.

        VG

  4. samy sagt:

    „Das mag nach einer aggressiven Bewegung vom jetzigen Preis aussehen, aber man sollte sich darüber bewusst werden, dass diese Niveaus dann immer noch weit unter dem inflationsbereinigtem Hoch von 1980 liegen. “

    Und das liegt heute so bei 2300$, richtig?
    Hier denke ich werden die noch mal alle Register ziehen, um den Preis zu drücken. „Bisher war es doch nur nominal ein Hoch, jetzt haben wir wirklich die Blase“, so wird es dann heißen.
    Bevor Gold 1980 richtig zum Sprung ansetzte ist es glaube ich mehr als ein Jahr gefallen.

    @Düsseldorfer, gab es für diese fallende Periode vor dem High 1980 eigentlich eine logische Erklärung?

    VG

  5. Fnord23 sagt:

    Danke für die schnelle Reaktion und eine mögliche Erklärung.

    Sonst:
    Ganz ruhig. Abgerechnet wird zum Schluß.
    Das ist bei mir der Punkt, wo ich in den Keller getragen werde. Und das dauert noch – hoffe ich.

    Ich finde das alles super. Endlich was los. Da merkt man, dass man lebt. Die interessantesten Zeiten sind die mit großen Veränderungen. Das war bei mir zuletzt die Zeit zwischen 1989 und 1995. Ab dann, naja.

    Und immer daran denken:
    Warum haben wir eingefrorene Arbeitszeit=Lebenszeit=Verechnungseinheit auf den Tisch gelegt und in EM getauscht?

    Ich mein, Lebenszeit ist das Kostbarste was wir haben. Ich habs gemacht, weil ich es Leid war, mir von diesem Finanzsystem ständig Lebenszeit klauen zu lassen. Durch Geldentewertung oder weil ich wieder die falsche Aktie hatte.

    @samy
    Welche Ravioli kannst du empfehlen. Hab ich noch gar nicht im Depot.

    VG aus Sachsen

    • samy sagt:

      Welche Ravioli kannst du empfehlen. Hab ich noch gar nicht im Depot.
      🙂
      Die lange Haltbaren, die lange Haltbaren!!!
      Und mit einem Vino Rosso+Kerzenlicht, damit sollte man sogar mit Dosenmenüs noch nen netten Abend hinkriegen.

      🙂

      VG

    • gilga sagt:

      Zum Thema Ravioli: So verrückt es in vielen Augen klingt, einen Vorrat wichtiger Güter sollte man meiner Ansicht schon vorhalten. Kostet ja nix außer etwas Mühe und Lagerraum. Ein paar Kilo Nudeln, Reis und Dosenfutter sind für 50-100€ locker zu haben. Genauso Zahnpasta und -bürsten, Toilettenpapier und was man sonst noch so braucht. Einfach mal durchrechnen was man in einem Jahr eh verbraucht. Außer im Fall einer wirklich massiven Deflation wird man ganz bestimmt kein Minus machen. Und selbst dann wird man froh sein diese Dinge im Lager zu haben, so ganz ohne bzw. mit sehr geringem Einkommen… Selbst in ruhigen Zeiten wäre ein wenig Lagerhaltung eigentlich nichts ungewöhnliches/falsches. Früher hat man dass gewusst und betrieben… warum nicht auch heute?!

      • Fnord23 sagt:

        Hallo gilga,
        das ist nicht verrückt. Vorsorge ist schlau. Ich zieh doch auch im November die Winterschlappen auf das Auto. Manchmal schneit es dann gar nicht. Das finden alle ok., weil man die „Krise“ Winter eben kennt.

        Aber das was hier wahrscheinlich auf uns zukommt, ist bei den Meisten auf Grund der großen Abstände nicht auf dem Schirm.

        Dabei ist das gar nicht so schwer. Die gesamte Welt und alle Systeme laufen in Zyklen ab. Dahinter stehen einfache mathematische Gesetzmäßigkeiten. siehe auch Primzahlenkreuz Dr. Plichta

        VG aus Sachsen auch an -mesch

  6. samy sagt:

    Kleiner TV Tip für heute Abend:

    Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte von und mit Michael Moore.
    ZDF, 23:00 Uhr

    Und verdammt, das passt doch heute wie die Faust aufs Auge, oder?

  7. Silberdax sagt:

    …es wird heiss, sehr heiss langsam – noch dazu ist mir schon wieder der Papiertiger auf meine Silberpfote getreten… hat aber gar nicht weh getan…dieses Leichtgewicht aus fast Nichts sieht nur groß aus, hält aber die Hitze bald nicht mehr aus…. Papier brennt bei wieviel Fahrenheit ???

    Ist da irgendwo ein Feuer ? – wann wird der Funken auf den weltweiten Papiergeldhaufen überspringen ?

    Zur Auflockerung für alle Au+Ag-BUGSDAXE 😉
    http://www.youtube.com/watch?v=Rn446GndSaE

  8. Thomas sagt:

    Mir ist absolut bewusst, dass diese momentanen Gegebenheiten gefährlich enden können.

    Aber bitte Jungs, soll deshalb die Welt untergehen? Wer wird denn gegeneinander känpfen? Wenn man schon eine Weltuntergangs- oder sehr schwere Zeiten-Theorie vertritt, würde es helfen seine Gedankengänge mal etwas zu konkretisieren. Das soll nicht böse gemeint sein an diejenigen, die vom worst-case ausgehen. Mich interessiert einfach nur, wo man neben dem vorherrschenden Papiergeldsystem, und den damit verbundenen Konsequenzen, das höchste Konfliktpotenzial sieht?
    Grüße aus Sachsen

    • gilga sagt:

      Das größte Konfliktpotential sehe ich im Verlust des Lebensstandards der breiten Masse und im Extremfall hungrigen Mägen. Beides eher schädlich für die jeweils vorherrschende Gesellschaftsordnung. Andeutungen dessen was dann passiert konnte man in diesem Jahr schon zur Genüge sehen (Spanien, Griechenland, Nordafrika).

      Aber grundsätzlich hast Du Recht, davon geht die Welt nicht unter. Es ändern sich eben nur ein paar Dinge.

  9. Thomas sagt:

    Natürlich, gesellschaftliche Veränderungen wird es geben. Keine Frage. Ich kann mir dennoch schwer vorstellen, dass in Deutschland Menschen auf die Straße gehen( 1990 ging es um einiges mehr, oder doch nicht). Da müsste dann schon einiges im Rollen sein. Hoffe davon sind wir noch entfernt. Und ich glaube, das sind wir auch. Repräsentiert wird dies durch die allgemeine nicht vorhandene Affinität zu Edelmetallen unter der breiten Bevölkerung.

    Mit Afrika kann man unsere Situation nicht vergleichen. Die Bevölkerung in Afrika ruft nach Demokratie(welche auch nich).
    Bei uns sind es vielleicht einfach nur Rufe nach Gerechtigkeit.
    Daraus könnte sich die Intensität eines gesellschaftlichen Aufstandes womöglich ändern.
    Warten wir es ab.

  10. crunchy sagt:

    Nu, was habe ich gesagt: Silber i s t Kleingeld!
    Ein deflationärer Crash wird kommen!
    Silber ist ein Kauf: Bei USD 21!

    Sorry: Nicht der begabte Kommentator wird richtig liegen.
    Nur der Psychopat hat eíne Chance, Gott gleich zu kommen.

    Cool down: Es gibt auch andere: Räntnär und crunchy!

    • Frank Meyer sagt:

      Gibts dagegen auch eine Medizin?

    • Oddo Wolf sagt:

      Armer crunchy. Dein Gott ist ein Psychopat?

      Der Mensch ist nach dem Ebenbild Gottes erschaffen, hab ich gelesen.
      Danach war ich lange Zeit Atheist. Vielleicht ist es ja umgekehrt.
      Kann sein, daß Er dort anfängt, wo meine Vorstellungskraft endet. Dann such ich das Edelste und Höchste in mir und mach mir daraus meinen eigenen Gott.

      Räntner: Vielleicht siehst Du Deinen Gott eher, als Silber bei USD 21

      Ja, auch ich hab Silber und ein bisschen Gold. Früher bin ich auch Hochschaubahn gefahren, hab mitgefiebert. Aah und Ooouh, wenns rauf und runter ging. Berührt mich inzwischen immer weniger. Dollar und Euro taugen bald nicht mehr als Wertmaßstab. Was schon, ein paar Fetzen Papier mit einer Portion Hypnose aus der dann letztlich alle erwachen werden.
      Wieviel Wohnen, Kleidung und Essen bekomme ich dann für eine Unze? Das wird der einzig reale Wertmaßstab sein.
      Bis dann, liebe Grüße
      Oddo

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