Gold, Silber, Minen: Ein Blick zurück nach vorn

3. Juni 2011 | Kategorie: RottMeyer, Slideshow

von Michael, dem „Düsseldorfer“

Mit den ersten Junitagen beginnt im Edelmetallsektor erfahrungsgemäß die saisonal tendenziell schwache Zeiten im Markt. Viele Kommentatoren erwarten deshalb, dass Gold, Silber und die Minenindizes ab jetzt zur Schwäche neigen und Mitte Juni ein weiteres Tief verzeichnen könnten…

Da diese Meinung fast durchgängig auf den speziellen Internetseiten zu finden ist, sollten dem konträren Investor zumindest die Warnlampen angehen und die persönliche Wachsamkeit verstärkt werden.

Ich habe durchaus die saisonalen Tendenzen von Gold und Silber über die Sommermonate vor Augen und im Hinterkopf, halte es aber für sehr gefährlich, sich im gegenwärtigen globalen Finanzumfeld allzu stark darauf zu verlassen. Auch wenn die Schmucknachfrage der einzelnen Länder, speziell auch in Asien, möglicherweise wie üblich über die Sommermonate zurückgeht, könnte die Investmentnachfrage auf die Saisonalität keinerlei Rücksicht nehmen und durchaus, wie bisher, sehr robust bleiben.

Der zweite Punkt, der derzeit gerne angeführt wird, ist das Ende des QE2-Programms der FED und den daraufhin zu erwartenden Folgen für die Märkte. Ein starkes Absacken der amerikanischen Aktienmärkte, gepaart mit Verlusten bei den Rohstoffen und Edelmetallen,  wird gerne an die Wand gemalt und den Edelmetallindizes soll deshalb sogar ein regelrechter Crash drohen.

Wenn ich so etwas als Kommentator, Analyst oder „Experte“ schreibe oder sage, darf doch wohl erwartet werden, dass ich selbst dementsprechend positioniert bin, oder? Entweder habe ich meine Bestände deshalb gegen die von mir erwarteten „Stürme“ abgesichert oder ich habe sogar verkauft, um „zur Sicherheit“ vorsichtshalber in Cash zu gehen oder ich habe zusätzlich auf Grund meiner Erwartungshaltung sogar eine Shortposition aufgebaut. Was ich definitiv derzeit aber nicht sein kann ist, dass ich mit dieser Erwartungshaltung auf der Käuferseite zu finden bin.

Genau hier wird es für spannend. Keiner der von mir gelesenen Kommentatoren oder Analysten, die derzeitig „in Deckung“ gehen und zur „Deckung“ raten, ist mittel- bis langfristig negativ zu Edelmetallen und den Minen eingestellt. Fast jeder schreibt oder spricht davon, was für wundervolle Kaufgelegenheiten sich mit dem zu erwartenden starken Einbruch ergeben. Folgerichtig dürfte derzeit keiner „der Herren“ stark bullisch positioniert sein, sondern seine Positionen derzeitig lediglich auf ein noch für ihn zu tolerierendes Minimum, wenn überhaupt, heruntergefahren haben. Eigentlich eine Idealsituation um auf dem verkehrten Fuß erwischt zu werden, oder?

Jeder Anleger ist für seine Anlageentscheidungen selbst verantwortlich!

Ich betitele diesen Absatz ganz bewusst mit dieser Überschrift, weil ich im Nachfolgenden meine ganz persönliche Meinung und dementsprechende Handlungsweise wiedergebe. Diese kann bekanntlich richtig oder eben auch völlig falsch sein. Ob sie falsch oder richtig ist, werden uns nur die Gold-, Silber-, und Minenpreise in den nächsten Wochen selbst zeigen.

Angesichts der derzeitigen desolaten Finanzlage in den USA, Japan und Europa, sollten wir uns alle zusammen jedoch vielleicht einmal vor Augen führen, was passiert, wenn die hehren Parolen aus der Finanz- und Wirtschaftspolitik wirklich umgesetzt würden. Was bedeutet es, wenn die Politik dies und jenseits des Atlantiks die Phrasen von „Sparsamkeit“, „Schuldenabbau“ und „Einstellung weiterer Ankaufprogramme“ wirklich umgesetzen würde? (—>Seite 2)

Print Friendly, PDF & Email

 

Seiten: 1 2 3

Schlagworte: , , , , , , ,

20 Kommentare auf "Gold, Silber, Minen: Ein Blick zurück nach vorn"

  1. gilga sagt:

    Vielen Dank für den, wie immer, sehr nüchternen Blick auf die aktuelle Situation.

    Eine Versicherung kostet nun mal „Geld“. Und als eine Solche sollte man Gold und wohl auch Silber (die Meinungen hierzu gehen ja durchaus auseinander) zunächst einmal betrachten.

    Mal eine Frage am Rande: Wie sieht man hier eigentlich Dinge wie Zigaretten etc. als Anlageform für den Notfall (natürlich erst zum Zeitpunkt der Massenpanik wenn alle zu den dann ohnehin schnell ausverkauften, wenn dort dann überhaupt noch ein Interesse am Verkauf besteht, Edelmetall- und Lebensmittelhändlern rennen)? Den Berichten des älteren Teils unserer Bevölkerung nach waren diese in den letzten Krisen ja ebenfalls eine allgemein akzeptierte Währung… Eine lange Haltbarkeit ist ebenfalls gegeben und in den letzten Jahren auch eine durchaus nicht zu verachtende Wertsteigerung… 😉

    Mich würde es interessieren was der nüchterne Blick des Düsseldorfers zu einem optimalen Verhalten zu diesem, hoffentlich nicht eintretenden, Zeitpunkt sagt.

    • VickyColle sagt:

      Genau der richtige Gedankengang. 🙂
      Dinge die man sowieso selber braucht und welche sich gut und länger lagern lassen, gehören m.E. zwingend auch zur Vorsorge dazu.
      Seien es Zigaretten, Whisky, Rum, Vodka, Wein, Dosenwurst, Klopapier (das echte 😉 ) usw usf …. ebenso wie z.B. auch Kühlschrank und Kühltruhe auf Gas laufend, nebst den entsprechenden Gasflaschen, die unabhängig von der Stromversorgung funktionieren etc. pp.

      Gruss
      Vicky

      • gilga sagt:

        Nunja… ich bin noch nichtmal Raucher. Es geht mir mehr darum auch im Fall der Fälle wieder einen Schritt voraus zu sein. Dinge die man selber braucht, sollte man dann schon haben.

        Während andere dann losziehen sich, evtl. sogar erfolglos, mit diesen Dingen einzudecken, kann man vielleicht noch ein Lager für Tauschgeschäft anlegen.

        Wie gesagt ich hoffe nicht, dass es so weit kommt. Aber für den Fall der Fälle möchte ich mir vorher Gedanken machen wie ich reagiere. „Habe für den Fall der Fälle einen Plan“ ist meine Devise.

  2. rolandus sagt:

    Eine hervorragende Beschreibung in Zeiten lauter werdender Lügen.

    Schön Gruß nach D’dorf
    rolandus

    P.S Hoffentlich wird der blogwart nie zu einer Staatsanleihe mutieren, die 180 Grad Drehung wäre das wahre Ende von Silber,-)

  3. Frank2 sagt:

    James Turk sprach dieser Tage genauso; er könnte sich einen anderen Sommer (einen mit steigenden EM Preisen) vorstellen. Aber wie gut tut es mir, dies auch aus deutscher Sicht zu bekommen.

    Vielen herzlichen Dank für diese Kampfesrede!

    Das sind alles deutliche Ansagen, und ich weiß es ja auch alles, aber wenn ich ehrlich bin, habe ich einfach nur Schiß. Noch nie habe ich in einer solchen Situation gestanden. Früher war es Aktien oder cash – etwas Geld machen. Nun ist es eine Überlebensstrategie und der Unterschied könnte größer nicht sein. Ich mag kein Gold und Silber Bulle sein. Und ich war noch nie so stumpf long, denn es ändert sich ja nichts, es wird schlimmer.

    Robin Griffith sprach von Silber vor kurzem als einen „ten-bagger“ (einen Verzehnfacher) im US-Dollar und das bis spät. 2015 („I think it will all be over by 2015“).
    Mir fehlt der Bezug in diesen kollabierenden Währungen. Was heißt das? Bin ich dann wohlhabender? Ich weiß es nicht.

    Wie in einer nicht aufhören wollenden Nebelbank fahre ich nach Radar und Michael ist wie der Mann vom Tüv, der meinem Radar grad eine neue Plakette gab. Ist das nicht beruhigend?

  4. stonefights sagt:

    Für mich persönlich steht immer wieder die „Erdung“ im Vordergrund,
    sozusagen das „Verproben“ der eigenen Ansichten. Wie der Gläubige früher oder später zur seiner Bibel gerät, kam ich auch zu diesem blog.

    Als mein 30-jährige Neffe mal fragte, was ich denn mit meinen vielen Münzen anfangen würde, wenn meine Erwartungen zur „Lebens(ver)sicherung“ der (meinigen) Zukunftseinschätzung nicht „aufgehen“ würde, antwortete ich „…dann werde ich einer der glücklichsten Menschen sein, denn dann werden sich meine schlimmsten Befürchtungen für unser Volk nicht bewahrheitet haben. Oder weine ich vielleicht jedes Jahr, weil mein Haus nicht abgebrannt ist…“. Mein Neffe fragte nichts mehr weiter.

    Ein schönes WE,
    lg, stonefights

    • gilga sagt:

      Ich denke das fasst den „Versicherungscharakter“ auch meines Investments treffend zusammen.

      Zum allgemeinen Trend gibt es eben auch andere Meinungen… so zum Beispiel hier: http://www.daf.fm/video/silber-experte-das-wird-in-einer-mega-blase-enden-50144839-XC0009653103.html

      Es wäre schön/interessant auch einmal diese Varianten/Meinungen in der Metallwoche (oder in einem anderen Format) kritisch aber fair und vor allem nüchtern/pragmatisch zu beleuchten.

      In meinen Augen besteht durchaus die Möglichkeit, dass z.B. der Euro zerbricht, es für Deutschland und einige andere Staaten aber gar nicht so schlimm kommt, da eine DM dann eine „Fluchtwährung“ werden könnte. Zumindest auf einige Jahre bis dann z.B. das „Rentenproblem“ zuschlägt (insofern man nicht mit einer vernünftigen, langfristig angelegten Familien- und Einwanderungspolitik gegensteuert bzw. gegensteuern kann). Hoffnung muss ja auch noch erlaubt sein.

  5. Andre sagt:

    Danke Michael für Deine ermutigenden Zeilen. Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende. Freue mich schon auf Samstag und Eure Metallwoche 🙂

  6. Karl Napp sagt:

    Das Risiko von Fehlspekulationen an den Finanzmärkten bleibt hoch. Schönes Beispiel heute Sino-Forest. Niedrige Zinsen führen immer dazu, dass Marktteilnehmer höhere Risiken eingehen. Alle Player weltweit wird man im Fall der Fälle nicht retten. Diejenigen, die fallen gelassen werden, werden eine Menge Assets auf den Markt bringen. Das kann auch die Edelmetalle noch einmal unter Druck bringen. Langfristig aber kommt man als Investor um Edelmetalle nicht herum.

  7. Alex sagt:

    Guten Tag, Michael der Düsseldorfer,

    allerbesten Dank für den Bericht.

    Möglicherweise passt zu den Ausführungen, dass die Sommermonate einige Überraschungen bereithalten könnten, der „unglaubliche“ Hinweis, den ich seitens einer Edelmetallhandelsgesellschaft gerade heute erfuhr, und an den ich noch brühwarm gern die folgende Frage knüpfen möchte:

    Ist es glaubwürdig, dass Bullion Banken den Edelmetallhandelsgesellschaften im Vorwege mitteilen, dass Marginerhöhungen beabsichtigt sind?

    Hintergrund meiner Frage:
    Im Gespräch bei einer Edelmetallhandelsgesellschaft erfuhr ich heute, man habe/hätte gelesen, dass für Silber 3 weitere Marginerhöhungen geplant seien/wären.
    Auf meine Nachfrage, wo man denn dies gelesen habe, versagte zunächst die Erinnerung. Im weiteren Gesprächsverlauf erfuhr ich, diese Nachricht sei/wäre von einer Bullion Bank eingegangen.

    Leider war ich ob der „Offenherzigkeit“ derart perplex, dass ich vergaß nachzufragen, an welchen Daten denn die Marginerhöhungen für Silber geplant seien – so was Blödes aber auch … .

    Beste Grüße
    Alex

    • VickyColle sagt:

      Wenn ich kurz was dazu einwerfen darf.

      Marginerhöhungen bringen nur etwas, wenn echtes Kreditgeld an der Comex unterwegs ist, das ich damit rausspülen kann. Dies sehe ich allerdings aktuell nicht.

      Von daher könnte diese Info einer BB, so es sie denn wirklich gab, durchaus als Kontraindikator zu werten sein.

      Gruss
      Vicky

  8. VickyColle sagt:

    Hallo Michael,

    sehr gute Zusammenfassung der aktuellen Situation.
    Dein Zitat: „Sei vorsichtig, wenn du gierig bist und sei gierig, wenn du Angst hast.“ ist für mich immer noch der beste Spruch den ich seit Jahren gehört habe und hängt bei mir als Zitat mittlerweile gerahmt überm Schreibtisch. 🙂

    Nochmal als Gedankenanstoß für vielleicht den ein oder anderen Leser des Blogs:
    Die beste Absicherung-der-Versicherung ist für mich immer noch den USDX long.
    Zumal man hiermit gleich 2 Fliegen mit einer Klappe schlägt.

    1. Sollte Ben widererwarten doch den Stecker ziehen. (Wer es ganz extrem spielen will, kann auch den Yen-Future noch long gehen)
    2. Sollte irgend jemandem in Brüssel/FFM doch die Sicherung durchbrennen und das Spielgeld kollabieren lassen.

    Das alles schön in London oder Zürich auf Konten die in schweizer Franken geführt werden.

    In freudiger Erwartung auf morgen 🙂
    Viele Grüße
    Vicky

    • gilga sagt:

      Das geht so lange gut, wie die Leute noch Vertrauen in Papier haben, sprich: wenn es nur an einem Ende der Welt richtig knallt.

      In der „globalisierten“ (ich spreche lieber von eng vernetzt) Wirtschaft wird das schwierig. Als Lehman damals „gefallen“ ist, wurden schon in erheblichen Maße in Dtl. Konten leergeräumt (und in Sachwerte transferiert). Man stand praktisch nicht sehr weit entfernt von einem Zusammenbruch der Banken auch in Deutschland (O-Ton eines Steinbrück Interviews; die Regierung bekommt hier offensichtlich entsprechende Zahlen), sprich: Die Banken haben kein Geld mehr, dass sie auszahlen könnten. Erschreckend daran ist, wie wenige Menschen überhaupt aktiv geworden sind und das es dennoch beinahe dazu gereicht hat.

      Ich habe persönlich meine Zweifel, dass irgendeine Papierwährung bzw. Papierwerte „halten“ wenn Dollar oder Euro komplett zusammenbrechen (nicht zu verwechseln mit einem auseinanderbrechen(!) der Euro-Zone; evtl. mit einer D-Mark als „quasi Euro“, so wie früher, oder auch einem „Kernländer-Euro“ als Ergebnis). Jedes Papier hängt am Vertrauen der Menschen in dieses bzw. an der gesetzmäßigen Gewalt das dem Papier zugrundeliegende „Recht“ durchzusetzen. Beides wäre in diesem Fall nicht mehr vorhanden.

      Ich denke Papierwerte sollte man daher im Ernstfall in keiner oder nur geringer Form (wenn man daran glaubt, dass die restlichen Menschen auf der Welt diesem Papier etc. ebenfalls Vertrauen; z.B. einer DM) mehr halten. Der Schweizer Franken ist dazu meiner Meinung nach zu unbedeutend/klein und durch zu geringe Werte gedeckt/deckbar.

      • VickyColle sagt:

        „Absicherung-der-Versicherung“ gilt selbstverständlich nur innerhalb des Systems, das sollte sowieso völlig klar sein, 😉
        (Ich hatte mir schon überlegt ob ich diesen Passus noch mit reinsetze, sah es allerdings als überflüssig, da selbstverständlich an. 🙂 )

        denn für den Supergau, hat man ja die Versicherung(en). 😉

        Gruß
        Vicky

  9. Krisu sagt:

    Hallo zusammen.
    @Frank2, @alle: Schön, dass ich nicht der einzige bin, der einfach nur Schiss hat.. Wenn die Kurse sinken habe ich Schiss, ich verarme; wenn ich Metall kaufe, habe ich Schiss morgen könnt´s billiger sein; wenn die Kurse steigen, habe ich Schiss, Sie brechen bald wieder ein, je höher, desto mehr; habe ich eine Absicherung, habe ich Schiss, diese zu spät oder zu früh aufzulösen etc. Angst und Bang, mein Leben lang. Ist vermutlich eine Charakterfrage. Wobei ich sagen muss, ohne EM hatte ich noch mehr Schiss und nach dem Treiben von Anfang Mai finde ich alles zwischen 1 und 3% Hoch oder Runter am Tag nicht mehr ganz so tragisch..

    • Frank Meyer sagt:

      Hallo Krisu, kleiner Feuerwehr-Drachen, wie ist es dann beim Autofahren?
      Die Umrechnung der Silberlinge und Golddukaten ist doch nur eine Zahl in einer Wähung, also hierzulande in Euro. Man könnte es auch in alten D-Mark ausrechen. Das ist hübscher. Die Maßeinheit ist so irreführend, dass ich mir angewöhnt habe, in Gramm, Kilogramm und Unzen zu rechnen. Und diese Zahl lässt sich durch nichts umwerfen, auch nicht, wenn der Euro scheitert. Solange dieses Papier keine vernünftige Maßeinheit mit überhaupt irgendwelchen Eigenschaften ist, sondern nur ein Vertrag zwischen Vertragsparteien, die gebrochen werden können und werden, bevorzuge ich die Maßeinheit Gramm und Kilogramm. Die Papierwährungen sind kein Maßstab (mehr)

  10. Krisu sagt:

    @Frank: Bei uns fährt die Frau und die wundert sich schon bisweilen, wenn ich mich bei 130 km/h auf der A5 festhalte am Oma-Griff mit verkrampften u. verschwitzten Händen.. Das Unzen-Denken bekomme ich aber auch so langsam drauf, so wundert sich meine Frau nicht mehr, wenn ich sage, dafür bekämen wir jetzt soundsoviel Unzen.. Vielleicht bin ich doch kein ganz hoffnungsloser Fall 🙂

  11. SpanischerGaul sagt:

    Frage an den Düsseldorfer:

    Nur mal ein Gedankenspiel.
    Könnte man nicht versuchen alle Shortpositionen in Gold/Silber im Minen und Comexbereich auf eine oder zwei Großbanken zu vereinen. Somit ist die juristische Haftung gebündelt wenn der „Schwindel“ auffliegt. Das heißt diese Großbank geht hopps, sprich ist insolvent. Die gleichen Insider gehen (im Wissen um den Betrug) vorher mit anderen Kapitalgesellschaften Long und machen dann dicke Gewinne.

    Ich könnte mir vorstellen das man vielleicht J.P. Morgan und Goldman Sachs dafür auserkoren hat. Diese Banken lässt man volle Breitseite Short gehen und am Schluss lässt man Sie einfach bankrott gehen. Und Long sind Insider bei anderen Banken und Hedgefonds, die juristisch vollkommen entkoppelt sind von den Shortbanken.

  12. RadDerZeit sagt:

    Glaube nicht an gute Kaufkurse bei Silber und Gold. Die Hedge Funds sind noch lange Short bei den Minen und deshalb ist nur eine Frage der Zeit bis die Kurse purzeln werden.
    Solange die Shorts noch nicht geschlossen sind solange sind das auf keine Kaufkurse bei Gold und Silber.

    Aber wir werden sehen bis spätestens 2013

Schreibe einen Kommentar

Sie müssen eingeloggt sein, um einen Kommentar schreiben.