Gold nach 5.000 Jahren am Ende

6. November 2015 | Kategorie: RottMeyer

von Frank Meyer

Wie lange dauert schon die Gold-Baisse? Fünf Jahre, seit Gold im Herbst 2011 noch bei 1.400 Euro pro Unze gehandelt wurde. Die Zeit müsste eigentlich gereicht haben, um die schwachen Hände aus dem Markt geschüttelt zu haben, die damals in der Hoffnung auf spekulative Zugewinne zu tief in die Tasche bzw. ins Klo gegriffen haben. Ebenso bei Silber…

Der Traum, sehr schnell sehr reich zu werden, war zum Greifen nah. Ich wollte mir damals nicht ausmalen, wenn wie orakelt, ein ganzes Eigenheim nur noch eine einzige Unze Gold gekostet hätte. Das ist nämlich die Kehrseite explodierender Goldpreise. Doch beim Gold liegt die Sache eigentlich etwas anders als im Mainstream meist behauptet:

Die meisten Leute schauen beim Gold auf den Preis in US-Dollar, weil sie es so gewohnt sind. Dann fühlen sie sich je nach Kurs besser oder schlechter – also schlechter in den letzten fünf Jahren. Ist das nicht zu einseitig gedacht? Diejenigen, die ihre Verrechnungseinheiten wie den Euro aus Sorge vor deren Zukunft in Edelmetall umgetauscht haben, dürften entspannt geblieben sein – außer die mussten an ihre Goldreserven ran, weil sie zu wenig Liquidität bzw. „Geld“ hatten.

Dass 2011 der Gold – und Silbermarkt vor einer so langen Korrektur stand, hatte kaum jemand auf der Agenda. Es ist die zeitlich mit am längsten währende Korrektur. Unlängst sagten Experten, Gold gehe (jetzt endlich) seinem Untergang entgegen – nach 5.000 Jahren Geschichte übrigens. Sal. Oppenheim verbannte das Metall aus den Kundendepots. Wenn das mal nicht zu voreilig war. Vielleicht war das der Stimmung geschuldet, zu vielen Schnäpsen oder einfach nur dem Zeitgeist, weil es eben alle sagten. Andere Experten schraubten ihre Preisziele nach oben, je tiefer die Kurse gefallen waren – oft nur aus Gründen der Aufmerksamkeit und Klickzahlen. Die Wahrheit liegt wie so oft in der Mitte.

Wird der Goldpreis jemals wieder steigen? Oder fällt er noch weiter? Ich habe das eine Unze gefragt, aber sie gab mir keine Antwort, so unhöflich wie sie war. Dann habe ich eine davon auf die Waage gelegt, um etwas mehr zu erfahren. Die Enttäuschung war bitter. Die Unze wog immer noch 31,1 Gramm. Auch an der Farbe hat sich nichts geändert. Sie machte den Eindruck, als langweile sie sich. Wie immer. Beim Silber war es übrigens ebenso.

Das Einzige, was sich beim Gold ständig ändert, ist sein Preis und das unterschiedlich schnell in den jeweiligen Währungen. In der Türkei hat Gold viele neuen Hochs erreicht. Ebenso in Brasilien. Und überall dort, wo die Währungen in der Krise stecken. Dort denkt man jetzt wahrscheinlich anders über „Geld“ und Gold nach. Warum aber sollte man das hierzulande tun?

Während in vielen Ländern die Währungen von ganz alleine fallen (und der Goldpreis steigt) muss sich die EZB schon anstrengen, um den Euro künstlich klein zu halten – wegen der Exporte, so der offizielle Amtssprech. Entsprechend stabil präsentiert sich der Goldpreis in der Eurozone. Der schwache Euro ist gewollt und die Experten meinen immer noch, schwache Währungen wären gute Währungen. Woher sollen sie es auch wissen? Von daher müsste es in Brasilien und in der Türkei mächtig aufwärts gehen wie in Russland und der Ukraine. Simbabwe wäre zwischenzeitlich das attraktivste Land der Welt gewesen, als seine Währung gar nichts mehr wert war. Man könnte auch behaupten, eine hohe Inflation macht die Leute erst richtig reich, vor allem nominal.

Wird Gold wieder steigen?

Die Frage muss heißen, ob das Papiergeld gegenüber dem Gold aufwertet oder abwertet – und nicht, ob Gold teurer oder billiger wird. Woher aber soll man das unterscheiden, wenn das nicht mehr gelehrt wird? Wenn Müll genügend oft verbreitet, wird er irgendwann zum Allgemeinwissen wie das mit den schwachen Währungen als guten Währungen.

Jaja, liebe Experten, Gold kann man nicht essen. Papier übrigens auch nicht. Ja, Gold bringt keine Zinsen. Herkömmliche Zinsanlagen auch nicht mehr in Zeiten ausgerotteter Zinsen. Was ist sicherer? Zudem werden wir nie wieder eine Krise erleben, sagen Politiker, die dann regelmäßig dann von der Realität überholt werden.

Wenn das Gold wirklich dem Untergang geweiht ist, müsste es bedeuten, dass Papiergeld gegenüber dem Gold aufwertet und das Metall immer billiger wird. Eine erstaunliche Erkenntnis der Fachleute, die zugleich Gelddrucken als Problemlösung empfehlen wie in Brasilien und in der Türkei. Für 100 Euro bekommt man derzeit rund drei Gramm Gold und knapp 200 Gramm Silber. Warten wir mal ab, was Experten in einigen Jahren sagen werden, wenn die Inflationspolitik der Zentralbanken ihre giftigen Früchte tragen wird und die Kaufkraft des Papiergeldes kaum wiederzuerkennen ist.

Die alten Generationen haben alle ihre Erfahrungen mit dem Papiergeld gemacht. „Wenn man es sich leisten kann, hat man Gold und keine Papierzettel“, sagte meine Oma. Für sie war Papiergeld nie wirkliches Aufbewahrungsmittel. Sie hat Zeiten erlebt, die wir uns wirklich nicht wünschen. Aber das kann ja nie wieder passieren. Oder doch?

©Frank Meyer, Beitrag für das Edelmetallmesse-Magazin, November 2015

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14 Kommentare auf "Gold nach 5.000 Jahren am Ende"

  1. Insasse sagt:

    „Wird der Goldpreis jemals wieder steigen? Oder fällt er noch weiter? Ich habe das eine Unze gefragt, aber sie gab mir keine Antwort, so unhöflich wie sie war.“

    Nein nein, diese Unze war nicht unhöflich, sondern neutral. 😉 Für Geld eigentlich eine wünschenswerte Eigenschaft, die aber seine Nichtmanipulierbarkeit voraussetzt.

    „Die alten Generationen haben alle ihre Erfahrungen mit dem Papiergeld gemacht.“

    Ja, Ihre Erfahrungen hat diese Generation gemacht. Die Frage ist allerdings, wie viele daraus das Richtige (!) gelernt und ob diejenigen, die etwas daraus gelernt haben, dies auch an Ihre Kinder weitergegeben haben. Irgendwie bin ich insoweit nicht wirklich optimistisch…

    Dazu eine kleine Anekdote: Ein Bekannter von mir, hat sich um die Jahrtausendwende einen gebrauchten Pkw gekauft und diesen teilweise mit Goldmünzen (ich meine, es waren so um die 25 Unzen) aus dem Familienschatz bezahlt (was im Übrigen ein bisschen kompliziert war). Für die, die es nicht mehr wissen: Gold hatte zu dieser Zeit einen Kurs von ca. 250 bis 300 US-Dollar. Das war vielleicht ein Tausch! Ich muss allerdings zugeben, dass ich es damals auch noch nicht besser wusste.

    Schönes Wochenende aus der Anstalt vom Insassen

  2. toter_esel sagt:

    Die Manipulationen an der COMEX und in den Medien werden NIE aufhören. Aber es gibt auch KEINE Rettung oder Lösung der Dauerkrise. Daher interessiert mich der Gold-Silberpreis nur, wenn ich liquide bin und beabsichtige, weiteres Schreddergeld zu versilbern.

    Früher konnte man sagen: Zeit ist Geld. Jetzt ist Geld Zeit, aber sauteuer erkauft.

  3. Sandra sagt:

    Alle Zahlungsmittel sind beliebig und benötigen für die Akzeptanz einen Konsens. Wir haben bereits diverse Zahlungsmittel für den Handel im Einsatz: Kronkorken (z.B. in Spielen), Likes, Bekanntheitsquoten, Lob … Die Frage nach dem Echt und Unecht stellt sich da kaum einer, solange man damit handeln kann bzw. es zur Handlungsfähigkeit (Liquidität) beiträgt.
    Die eigentliche Frage ist daher, worin die Wertigkeit besteht. Die Antworten sind verschieden, da es darauf ankommt, was man selbst damit verbindet. Dies ist ja auch die Grundlage für den Handel an sich. Hat eine Sache für mich einen hohen Wert, werde ich versuchen einen gutes Tauschgeschäft zu machen. Jeder Verkauf und Kauf sollte mir nutzen und meinen Wohlstand nähren. Was ich demnach brauche oder nicht, obliegt meiner Auswahl beeinflußt von meiner Interpretation von Wirtschaftlichkeit. Die Messung des Erfolges bzw. Mißerfolges ist relativ, da abhängig von der Betrachtungsebene und dem Horizont des Beurteilenden. Dennoch gibt es auch dafür absolute Kennzahlen.

  4. cubus53 sagt:

    Gold ist eine langfristige Anlage. Gehen wir also 10 Jahre zurück. Am 1.1.2005 kostete eine Unze Gold 429 Euro. Als Europäer interessiere ich mich nun mal für den Gegenwert in Euro und nicht in Äpfeln, Bratwürsten oder Dollar, weil ich damit nicht bezahlen kann.

    Gehen wir weiter davon aus, dass eine Unze Gold am 1.1.2016 1000 Euro kosten wird. Das wäre ein Zeitraum von 11 Jahren. In diesem Zeitraum hat das Gold jedes Jahr um 8% zugelegt. Schwankungen dazwischen sind normal, aber letztlich uninteressant.

    Die 8% sind übrigens steuerfrei! Noch Fragen ???

    • tm sagt:

      Dieses Argument der Wertsteigerung scheint aber nur in dieser Richtung gültig zu sein. Verweist man auf die Kursrückgänge seit 2011, heisst es gerne, das wäre egal, denn bei Gold ginge es nicht um Kursgewinne.

      • cubus53 sagt:

        Angenommen, Sie müssten Ihren Kindern etwas vererben und könnten wählen zwischen N Euros, N Apple-Aktien und N Gramm Gold. Gleichzeitig wissen Sie, dass Gold die letzten 5000 Jahre überstanden hat, dagegen keine einzige Währung und seit dem Industriezeitalter nur ganz wenige Firmen.
        Welche Rolle spielt es dann, dass Gold seit 2011 den Rückwärtsgang eingelegt hat ? Wer weiss, vielleicht ist der Goldpreis zu Zeiten von Cäsar von 1000 Pecunien auf 500 Pecunien „abgestürzt“. Welche Rolle spielt das, wenn die Pecunien heute nur noch im Museum liegen ? Und welche Rolle spielen heutige Kursschwankungen, wenn auch bald die Dollars und die Euros im Museum liegen werden ?

      • Skyjumper sagt:

        Chapeau

        Guter Hinweis @tm. Denn ja, solange Gold kein gesetzliches Zahlungsmittel ist muss ich es nun einmal in dieses gesetzliche Zahlungsmittel Namens Euro umtauschen wenn ich was bezahlen muss. Und dieser Kurs kann gut oder schlecht für mich sein. Und einzig und allein auf diesen Kurs kommt es an. Nicht auf das was schon war, und nicht auf das was vielleicht 1 Woche später sein wird. Nur dieser tatsächliche Rücktauschkurs entscheidet (in Verbindung mit dem Kaufwert der Euronen zu dem Zeitpunkt) darüber ob die Anschaffung der Unzen eine gute, oder eine schlechte Idee war.

        Aber ich schlafe trotzdem ehr ruhig und entspannt mit den Edelmetallen. Das ging mir am Ende mit dem Papiergeld nicht mehr so. Und das empfinde ich auch als ein Stück Lebensqualität.

  5. bluestar sagt:

    Die Chinesen, Inder und bösen Russen bauen ja sukzessive ihre Goldbestände aus, während der gute Westen ununterbrochen Propaganda, bunte Revolutionen, Chaos, Kriege, Flüchtlinge und Schulden produziert.
    Mal schauen was zukunftsträchtiger ist…
    Dass Deutschlands Goldreserven noch immer in Übersee lagern und keiner der Lakaien in Berlin eine ernsthafte Überprüfung oder Rückführung fordert, sagt alles über den Status und die Aussichten unseres Landes.

    • Bobo sagt:

      Würde Deutschland das Gold zurück fordern würde man die Beziehungen zu den USA belasten ohne einen Vorteil daraus ziehen zu können. Das Gold würden wir sowieso nicht mehr bekommen. allenfalls Papiergold. Unser Gold ist schon längst in China.

  6. Argonautiker sagt:

    Besinnlicher Beitrag.

    Edelmetalle sind sicherlich eine der Besten physischen Wertebewahrer. Das blöde ist, daß das, was wir gerade beim Papiergeld sehen, ja schlichtweg gesagt, nichts anderes, als gesetzlich legitimierter räuberischer Betrug über die Hintertür ist, und von da, ist der Schritt zum wirklichen Raub, nicht mehr weit.

    Wie weit, schätzt man denn die Schritte, die noch zu gehen sind ein, daß man den Privatbesitz von Edelmetallen gesetzlich unter Strafe stellt, und es zu Kontrollen, besonderer Polizeibehörden kommt, die plötzlich gut ausgerüstet vor der Tür stehen, und sich auf die Suche nach illegalen Edelmetallen machen?

    Die Liste dessen, was man Gesetzlich verbietet oder anordnet, und keinerlei Sinn in der Wirklichkeit hat, sondern aus reiner Willkür zur Bereinigung von Regierungsfehlern dient, wird immer länger. Wenn es gerade mal wieder zum Ausgleich einer unterlassenen oder falschen Regierungsentscheidung paßt, dann macht man es.

    Der Architekt ist für die gebauten Gebäude verantwortlich, da gibt es kein drum herum Gerede. Die Herrschenden sind für den Zustand des Landes verantwortlich, da gibt es ebenfalls kein drum herum Gerede. Ich vergaß, Deutschland geht es gut. Na dann.

    Als der Herr Hirn vom Himmel regnen lies, haben wohl einige den Schirm aufgespannt.

  7. waltomax sagt:

    Ich bin sicher, dass Gold bald so gut wie nichts mehr wert sein wird. Die BMW – Werke und auch VW rüsten gerade auf Antigravitationsantrieb um, der den lange erwarteten Kondratieff – Frühling bringen wird. Diese epochale Erfindung wird uns einen Boom einbringen, der nur dem Gründerzeitalter vergleichbar sein wird. Vollbeschäftigung, explodierende Aktienkurse, irrsinnig hohe Steuereinnahmen und überall ein breites Grinsen über die satten Backen. Kurz all das, was in den USA jetzt schon ausgebrochen und eingetreten ist. Daher werden die Zinsen jetzt steigen, ich fliege mit meiner neuen Untertasse umher und werfe mein Gold von oben ins Meer. Diesen Plunder….

    • Argonautiker sagt:

      @waltomax
      Das ist gut möglich, daß sich eine materielle Erfindung findet, welche die Betreiber des Systems in ihrer gottgleichen Position, der Bestimmer über das Leben erhalten, und es zu einer Verlängerung des Dienst an der Materie kommt. Allerdings wäre dies eben nichts anderes, als die Erhöhung, der so in die Zukunft verlegten Fallhöhe, des Irrtums, weil die Position der Singularität eben nicht zur Ausschreibung steht.

      Die Singularität entläßt das Leben in die echte Entscheidungsfähigkeit der Dualität, und nicht in ein bestimmt Sein durch Materielle Dominanz. Luzifer hat ebenfalls die Wahl, entweder sich der Singularität zu unterstellen, dann diente das Ego der Freiheit der wirklichen Entscheidungmöglichkeit Aller, und das Leben, und nicht die materielle Dominanz entwickelte sich.

      Oder Luzifer, das Ego, entschließt sich selbst die Singularität mittels Materieller Dominanz einzunehmen, was in der Zerstörung des sich Entwickelnden endet, da es die wirkliche Entscheidungsmöglichkeit verhindert, wodurch es nur eine Frage der Zeit ist, wann es zum Absterben dessen kommt, was es zu dominieren sucht, und auf das es sich stützt.

      Die vollkommenste „Erfindung“ ist eigentlich das Leben selbst, und keine Maschine. Die lang gesuchte „Zeitmaschine“. Und zwar mit Fli-Wa-Tüt Antrieb. Es fährt mit Himbeersaft, wie auch mit Scheiße, und vielen Anderen Dingen auch, und Emotionen lassen die Fahrt durch die Zeit schneller oder langsamer erscheinen.

      Es passiert gar nicht so selten, daß man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht.

      🙂

    • Sebastian sagt:

      Bei dem Abwurf von diesem unsäglichen Plunder bitte ich Dich, etwas aufzupassen.
      Es kann sein, dass ich gerade mit meiner Antigravitations-Yacht auf dem Meeresgrund unterwegs bin. Ein Loch im Bug oder Heck kann man da gar nicht gebrauchen, sonst läuft alles voll mit Wasser. Danke.

  8. cubus53 sagt:

    Antigravitation ? So ein Bödsinn! Der wahre Grund für den Absturz des Goldes kennen nur Insider. Früher wurde alles, was heilig war, mit Blattgold bedeckt. Die Ältäre und Skulpturen in den Kirchen, die Kronen der Herrscher oder ganz profan das Goldene Dachl in Innsbruck. Man will nun dieses Blattgold wegen Wertlosigkeit und drohendem Verfall überall abtragen und durch das Aufkleben von Euro- und Dollar-Noten ersetzen. Der Bedarf an Dollar- und Euro-Noten wird also gigantisch sein! Ausserdem hat Frau Yellen ab Dezember 0,2% Zinsen für den Dollar in Aussicht gestellt. Bei einer Anlagesumme von 1000 Dollar macht das pro Jahr 2 Dollar Zinsertrag vor Steuern. Für alle, die nicht rechnen können : für 100000 Dollar sind das 200 Dollar pro Jahr. Davon lässt es sich doch fein leben ? Marktkenner haben auf diese Nachricht bereits reagiert und schichten deshalb im grossem Stil Goldbestände in Euros und Dollars um.

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