Gold in Bildern: Die große Flucht

29. April 2011 | Kategorie: Kommentare, RottMeyer, Slideshow

von Frank Meyer

Von wegen, Gold steigt, weil der US-Dollar schwach ist. Gold steigt seit geraumer Zeit gegenüber allen Währungen, selbst gegenüber den stärksten Papiergeldern der Welt. Die Flucht daraus hat offenbar längst eingesetzt. Wir lassen Bilder sprechen…

 

Welche Papierwährung ist die Stärkste der Welt? Klar! Der Schweizer Franken. Von wegen! Es ist eben nicht nur die hausgemachte Dollar-Schwäche, die Gold befeuert, es scheint mehr zu sein… „SFR“ ist auch nur Papier… Zum Vergrößern auf die Charts klicken! Alle Charts stammen von Stockcharts.com…


 

Rohstoffwährungen sind so gut wie Gold selbst? Irrtum! Wenn dem so wäre, würde Gold in Kanada-Dollar überhaupt nichts tun. Weit gefehlt…


 

Haben Sie das auch gehört? Der Euro wird von einigen Experten als „Fluchtwährung“ bezeichnet. Der Euro als Krisenwährung? Das wäre neu. Vielleicht ist aber der US-Dollar schlechter dran als die „Einheitswährung“. Hier der Goldchart in Euro, der übrigens gerade in diesen Abendstunden nach oben „raus“ will…

 


 

Und wie sieht es mit dem ach so starken japanischen Yen aus? Nicht so „dolle“. Auch in Yen steigt der Goldpreis beharrlich an…

 

Kennen Sie Währungen, in denen der Goldpreis fällt? Mehr Charts auf Seite 2

 

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29 Kommentare auf "Gold in Bildern: Die große Flucht"

  1. Hans Moog sagt:

    Bis auf Silber laufen ja eigentlich fast alle Metalle heute relativ gut und das obwohl Gerüchte über ein Ende der Comex die Runde machen.

    Sowohl bei Zerohedge, als auch auf anderen Seiten findet man Spekulationen über die jüngsten Ereignisse an der Comex. Zum einen wurden hier innerhalb einer Woche 2 mal die Margins erhöht (nominal insgesamt um etwas mehr als 20%). Und zum anderen musste die Comex ihre Lagerbestände zweimal um mehr als 20% nach unten korrigieren, da sich herausgestellt hat, dass vermeintliche Silberbarren in Wirklichkeit nur Papier waren.

    Die Marginerhöhungen sind zwar gerechtfertigt aber trotzdem irgendwie ungewöhnlich, da man sie so kurz hintereinander eingeschoben hat. War man vielleicht überrascht davon, wie schnell sich der Silberpreis vom Marginschock am Montag erholt hat? War die Intension dieser Marginerhöhung vielleicht doch nicht die faire Bewertung des Verhältnisses aus Preis und Hinterlegung? Wie sonst lässt es sich erklären, dass man nicht gleich von Anfang an die Erhöhung auf ein aus sicht der Comex faires Niveau geschraubt hat? Vielleicht ging es ja in Wirklichkeit tatsächlich um einen Versuch die Preise irgendwie „unter Kontrolle“ zu bekommen, wie man in diversen Blogs lesen kann.

    Wie auch immer … die Zeiten werden stürmischer und ich bin gespannt wie es an der Comex weitergeht.

  2. Stuelpner sagt:

    Endlich mal paar Bilder und nicht immer so viel Schrift, geht echt vorwärts hier.

    Wenn ich die Bilder richtig deute, ist Gold heute in Euro am wenigsten gestiegen, was ja nun nahe legt der Euro ist fast so gut wie Gold nur 0,2% weiterweg heute. Euro ist demzufolge die beste Krisenwährung, dank Angie.
    Wie hätte das nun mit den NOK ausgesehen, auch so steil? Der SF ist ja nun nach der ganzen Eurorettung auch nichts mehr „wert“. Na wenigstens stirbt nun GR erst ein Jahr später. Kommt nach dem Tod dann der Dominoeffekt oder wird alles alternativlos besser, zumal wir ja nun bald genug ausländische Fachkräfte haben, in Pirna werden schon ganz stolz – gelernte tschechische Gabelstaplerfahrer – präsentiert. Wie die ausländischen Lehrlinge dazu passen ist mir nicht ganz klar, gibts bei angehenden Azubis auch sowas wie Fachkräfteazubis? Oje jetzt bin ich total vom Thema weg.

    Besser das wir uns nicht die Silberbilder noch ansehen müßen, die sind ja lt. HB und vieler Experten sowieso nur aufgeblasen und damit schon lange hinfällig. Sonst war die M-Erhöhung irgendwie immer „heilsamer“, interessiert das denn niemanden mehr.
    Was wird nun mit JPM und ihren kurzen Zetteln? Nicht das wir die nächste Bank mit dt. Steuergelder retten müssen, weis nicht was bei den H4-Leuten noch zuholen ist, wirds reichen?

    @ Frank
    Jetzt weis ich auch warum Du heute nicht auf meinen kleinen Hinweis reagiert hast. Du wolltest es bis morgen geheimhalten 😉
    Dachte schon meine vorangegangene Antwort hätte wieder zu sehr gegen die polit. Korrektemeinung verstoßen. Jeder hat eben andere Erfahrungen gemacht und setzt Prioritäten anders.

    • Frank Meyer sagt:

      @Stuelpner

      Es gibt hier keine korrekte politische Meinung. Es ist ein Austausch unter der Prämisse der guten Kinderstube. Jeder kann seine Meinung haben. Das ist unser aller gutes Recht. Ich habe nur etwas gegen „Prollerei“ und schlechten Schreibstil – also schreiben ohne Stil.

      Die COT-Daten sind auch da… Habe sie schnell mal kommentiert. Sieht gut aus… http://www.rottmeyer.de/cot-daten-shorts-in-panik/

      Morgen dazu mehr in der Metallwoche. Viele Grüße!

  3. Stuelpner sagt:

    „Ich habe nur etwas gegen “Prollerei” und schlechten Schreibstil – also schreiben ohne Stil.“

    Aber ich geb mir doch so viel Mühe 🙁
    Bin schon bißchen älter, manchmal schreibe ich schneller als ich denken kann, vielleicht deshalb.

    • Frank Meyer sagt:

      Ach, das kenne ich. Mit 21 Jahren (räusper) bin ich auch nicht mehr der Jüngste.
      Manche sind aber der Meinung, hier richtig die Sau aus dem Stall lassen zu können inklusive einer schlecht temperierten Fäkalsprache.
      Das GelbeForum hat einen Hausmeister. Wir werden wohl bei der Fülle der Komentare einen ABV engagieren.
      Kennt noch jemand diesen Begriff?

  4. cicero sagt:

    Abschnittsbevollmächtigter.
    Meine Frau ist eine waschechte Magdeburgerin.
    Dadurch konnte ich als alter Wessi viel lernen 🙂

  5. Stuelpner sagt:

    „Manche sind aber der Meinung, hier richtig die Sau aus dem Stall lassen zu können inklusive einer schlecht temperierten Fäkalsprache.“
    Da bin ich jetzt aber knallhart und fühl mich nicht angesprochen!

    ABV ist gut, sorgt für Ruhe und Ordnung, keine Prügel in U-Bahnhöfen mehr, bedeutend weniger geklaute Autos in gewissen Gegenden nahe dem Nachbarland usw., ich bin einverstanden, obwohl mich niemand gefragt hat.

    ABV da sind wir wieder bei früher, manche bringen damit Wahlfälschung in Verbindung, jetzt bring ich Wahlfälschung und Cicero in Verbindung und raus kommt:
    http://www.cicero.de/97.php?item=6204

    @Cicero
    Frag mal Deine Frau warum es seit ca. 1 Woche keinen Mona mehr gibt, bei uns in der ganzen Stadt leere Regale. Nur noch maßig Bananen, aber ich wohne ja nicht im Zoo und stark behaart bin ich auch nicht, die brauch ich nicht.

  6. samy sagt:

    Hallo zu später Stunde.

    Ich bekomme ein wenig Bauchschmerzen bei dem Artikel. Was ist jetzt genau die Intention? Eine Momentaufnahme oder der Blick in die Zukunft? Natürlich entwickeln sich die EM besser als jede Papiergeldwährung, aber das könnte daran liegen das gegenwärtig kein akuter Bedarf an Flucht- oder Krisenwährungen besteht. Noch funktioniert im Welthandel die Leitwährung $.
    Aber denken wir das jetzt mal vom Ende her. Sollte der Dollar wirklich kippen, gibt es eine ziemliche Sauerei.
    Goldbesitz könnte inländisch reguliert und/oder verboten werden, wenn einige Staaten Goldstandards einführen wollen. Sollte man kurz vor „Gameover“ noch immer nur auf die Gewinnmaximierung schielen, die das Gold bietet, oder nicht ein wenig seine Liquidiät sichern und EM-Anteile in relativ (!) solide Fluchtwährungen tauschen? Nicht das der Artikel davon abrät, nur …

    Der Einfluss unserer Politik auf die „Rohstoffwährungen“ fremder Staaten ist halt geringer als auf lokale EM-Märkte. Kein dt. Politiker kann z.B die NOK abschaffen oder den Norwegern reinreden. Einen gewissen Wert wird diese Währung immer haben, weil z.B. Öllieferungen in der NOK abgerechnet werden, somit immer Nachfrage nach dieser Devise besteht.

    Also ich meine, wenn es wirklich mal ganz, ganz dicke kommen sollte, ruhig ein paar solidere Währungen dazu kaufen, denn dann geht es darum möglichst viele verschiedene Optionen offen zu haben.

    Nur eine Meinung.

    VG

    • Frank Meyer sagt:

      Der Beitrag ist weder eine Momentaufnahme noch ein Blick in die Zukunft. Er zeigt nur den Trend an. Mehr soll er auch nicht.

      Beim Gold geht es nicht um „Gewinnmaximierung“, sondern um ein Wertaufbewahrungsmittel, auch vor dem GO.

      Goldverbot: Dann wird es auch internationale Kapitalverkehrskontrollen geben. Was tun, wenn man auf AUD, CAD, NOK sitzt, und man sie nicht tauschen kann?

      Anders herum könnte man auch fragen, ob es Sinn hat, aus Angst vor dem Goldverbot sein Gold (soweit vorhanden) in Euros zu tauschen. Das ist in etwa so, sich aus Angst vor dem Tod das Leben zu nehmen.

      Von daher haben die, die sagen, man sollte es anonym kaufen, schon recht. Vorsicht ist eben immer noch die Mutter der Porzellankiste.

      • samy sagt:

        Guten Morgen Frank,

        „Goldverbot: Dann wird es auch internationale Kapitalverkehrskontrollen geben. Was tun, wenn man auf AUD, CAD, NOK sitzt, und man sie nicht tauschen kann?“

        Ja, du sagst es, dass könnte sein, muß aber nicht. Oder jeder darf bei seiner Bank ein bestimmten Betrag an Währungen tauschen? Oder einige kennen vielleicht Norweger, Kanadier usw. und die tauschen für einen. Wir wissen nicht was im Chaos geschieht, sonst wäre es kein Chaos. Vielleicht wird eine solche Kapitalkontrolle die jenige sein, die als erstes wieder aufgehoben wird? Vielleicht wird Kaffee und Tabak ja auch unglaublich teuer, falls bei internationalen Konflikten Handelsruten gestört oder gar Ernten vernichtet werden. Dann wären Kaffee und Tabak halt auch ein sehr gutes Tauschgut.

        Mir geht es nur darum, möglichst viele verschiedene Werkzeuge im Werkzeugkoffer zu haben und nicht nur Schraubendreher, nur Hammer oder nur Nägel. EM gehören da natürlich auch rein.

        VG

    • carsten_kai sagt:

      Zitat
      „…und EM-Anteile in relativ (!) solide Fluchtwährungen tauschen?“
      Da musste ich kurz lachen sorry 🙂

      Gold ist die solide Fluchtwährung! Allein die Vorstellung Edelmetall gegen beliebig vermehrbare Papierzettelchen herzugeben verursacht bei mir körperliches Unbehagen. Besonders im Zusammenhang mit dem „steigenden“ Goldpreis. Denn eines sollte man immer wieder herausstellen: Nicht Gold wird teurer -denn Gold hat seit tausenden von Jahren den gleichen Wert und eine Unze bleibt eine Unze- sondern das Papiergeld wird immer wertloser. Daher muss man davon immer mehr auf den Tisch knallen um gelbes Metall zu bekommen, das die Industrie nicht braucht, das keine Zinsen abwirft, das gefährlich volatil ist und irgendwie ein sinnloses Investment. Betrachtet man Gold als Geld hat man urplötzlich die perfekte Fluchtwährung gefunden. Wär ich Teenager würde ich sagen: „Wie geil ist das denn?!“ 🙂

      • samy sagt:

        Moin Carsten

        glaub mir, kenne alle diese Argumente und bin grundsätzlich deiner Meinung. Faber sagte neulich dem Sinne nach „Have some Gold and be your own Central Bank“.
        Mir geht es nur darum immer schön flexibel zu bleiben, falls es wirklich mal für ein paar Monate hoch her geht und wirklich brenzlig wird. Warum nicht ein wenig Spaghett und Reis einlagern oder Konserven und Kaffee oder hochkalorisches wie Nutella? Nicht viel, nur für 3-6 Monate, dass ist gar nicht soviel, wie man glaubt.

        Mit „relativ“ meine ich natürlich relativ zum Dollar.

        Klar, immer einen Anteil EM halten, stimmt schon.

        VG

        • Hans Moog sagt:

          Da kann ich dir nur zustimmen! Was bringt es ein kleines Vermögen in Gold zu investieren, wenn du es danach teuer gegen Nahrung und Überlebenswichtiges eintauschen musst.

          Wenn man mal die Schwarzmarktpreise zu Kriegszeiten anschaut kann man ungefähr den „Preis“ von Nahrung erahnen, den man dann wohl zahlen muss. Ein Dose Corned Beef kostete damals z.B. 3 Unzen Silber, was nach heutigem Marktwert fast 150$ entspricht. Da Konserven heute noch sehr günstig sind (weniger als 1 Euro) und sich fast 3 Jahre halten kann man getrost ein Paar davon einlagern.

          Wenn man pro Woche 1 Dose isst, kann man ~ 150 Dosen einlagern ohne dass jemals etwas verdirbt (und es gibt ja durchaus dinge die geschmacklich ganz in Ordnung sind und einem nicht gleich zum Hals raus hängen z.B. Ravioli, Chili Con Carne, Ananas, Birnen, Heringsfilets usw.).

          Die Wasserversorgung lässt sich vermutlich am besten über einen Wasserfilter sicherstellen, da wir in Deutschland ja genügend Regen und Flüsse haben. Der Katadyn Pocket kann z.B. 50.000 Liter filtern womit man schon eine ganze Weile auskommt. Und das alles bekommt man in Summe für schon 6 Unzen Silber, was in Krisenzeiten vlt. für 2 Dosen Corned Beef reichen würde.

          Was vlt. auch nicht ganz unwichtig wäre, sind Decken, Arbeitshandschuhe eine kleine handliche Axt zum Holz holen usw. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt 😛

          • samy sagt:

            Hi,

            ja, wunderbare Beispiele. Ich denke wenn ich heute 400-500 € auf den Tisch lege, dann reicht das aus, um mich mit Nahrung + Wasserversorgung für ca. 6 Monate auszustatten. Nichts überteuertes aus Krisenvorsorgeshops und so. Einmal machen, quasi als Versicherung, und dann als erledigt abharken und vergessen. Ich weiss, dass klingt total paranoid und verrückt, aber das liegt nur daran, dass wir hier seit der Gründung der BRD nur volle Regale kennen. Natürlich darf man sich da gedanklich nicht zu sehr hineinsteigern, macht schon kirre, aber why not?

            @Frank

            Ein witziges Beispiel zum Thema „Fluchtwährung“ habe ich noch, fiel mir eben ein, weil du in der DDR aufgewachsen bist. Wir haben dort oft Verwandte besucht und die tauschten sehr gerne zu besseren Kursen und schwarz Deutsche Mark in Ostmark um, weil es dort Intershops(???) gab, in denen man Westprodukte kaufen konnte (und Rotkäppchensekt satt), wenn man harte Währungen hatte. Korregier mich, wenn ich Stuss verzapfe. Ist schon eine Weile her.

            VG

          • e-t sagt:

            @samy
            Die DDR-Bürger konnten aber gar nicht mit DM im Intershop bezahlen! Man mußte den Reisepass der BRD vorweisen bevor die DM-Scheine akzeptiert wurden.
            Wahrscheinlich haben Deine Verwandte die DM für Tauschgeschäfte benutzt

  7. samy sagt:

    Hi e-t,

    das wusste ich nicht, dass das nicht für ostdeutsche Bürger zugänglich war, ganz schön gemein eigentlich, oder? Auch nicht für Parteimitglieder oder so?

    Es gab aber jedenfalls diesen Währungsumtausch zu inoffiziellen Kursen, also auf dem Schwarzmarkt.

    Wer weiss, wohin die DM dann wanderte.

    VG

  8. holger sagt:

    Wozu? gibt es eigentlich Google?

    Hi @e-t das einsetzen: „DDR Intershop“: und einfach bei Wiki nachlesen. Wenn es nicht stimmt was bei Wiki steht, kann man sich an der Diskussion beteiligen. Und gegebenenfalls verbessern. Man kann auch anders Recherche betreiben. So, das war es für heute.

    • e-t sagt:

      Hallo Holger,

      warum dieser Ton? Womit bin ich Dir auf den Schlips getreten?

      ca. 1984 war ich (DDR aufgewachsen) mit meinem Onkel (West-Berlin) in einem Intershop. Er wollte meinen ‚Matcher‘ kaufen und mit DM bezahlen – daraufhin wurde er von der Kassiererin angeschraubt ‚…nur mit BRD-Paß…‘.
      Mir war bisher nicht klar, daß man als DDR-Bürger die DM einfach in Forumchecks umtauschen konnte. Da frage ich mich warum dieser Umweg?

      • holger sagt:

        @ e-t

        „warum dieser Ton? Womit bin ich Dir auf den Schlips getreten?“

        Mir bist Du gar nicht auf den Schlips getreten. Wenn ich aber das „Orakel“ Google frage, kommt genau das Gegenteil dabei heraus, was du schreibst. Und ich war, lass mich überlegen, in der 8 oder 9 Klasse in Eisenach. Da war ich 14 bzw. 15. Also muss das auch 1984 oder so gewesen sein. Wir (die Klasse) wurde von der unsrigen Lehrerin dazu aufgerufen das Trinkgeld, in DM zu sammeln. Nachdem wir auf der Wart (h?) Burg waren, waren wir als Wessis shoppen in Eisenach. Und da, waren auch Intershops. Wo auch Bürger der Ostzone anwesend waren. In den Shops. Und keiner musste einen Reisepass vorlegen.

        • samy sagt:

          Hallo ihr beiden,

          vielleicht klärt sich das Missverständnis schon im wiki-Artikel (Intershop), hier steht:“Bis 1974 war es DDR-Bürgern verboten, Valuta zu besitzen (siehe Westgeld). Durch Erlass des Ministerrates der DDR wurde dieses Verbot aufgehoben, DDR-Bürger durften seitdem in den meisten Intershops einkaufen. Die an Autobahnraststätten gelegenen, sogenannten „Transitshops“ – teilweise mit Selbstbedienung – waren jedoch nach wie vor nur für Reisende aus dem nicht-sozialistischen Ausland zugänglich, weshalb an den Eingängen die Reisedokumente vorzuzeigen waren.“
          Vielleicht erinnert e-t sich ja an einen Transitshop?

          Mir ging es eigentlich nur darum, dass viele (ich auch) bisher davon ausgehen, der Staat wolle nach einem Crash bzw. einer Währungsreform immer (!) den Bürger Gold (und andere Fluchtwährungen rauben), um diese in die Bilanz seiner jeweiligen ZB zu parken. Das wegen der Geschichte in den USA 1933.
          Dabei ist das vielleicht eher unlogisch. Vielleicht spannt der Staat, ähnlich wie in der DDR, seine Bürger im Wettbewerb um Ergattung von Valuta mit ein, welchen Sinn haten denn sonst die Intershops?
          Oder heute gibt es doch genug Gastarbeiter, die die Familien in Ihrer Heimat mit Euros versorgen, damals mit DM. Die empfangene Volkswirtschaft hat doch gar kein Interesse daran, dass zu unterbinden. Last but not least, mal noch ist Anlagegold Märchensteuerfrei und nach einem Jahr Haltezeit sind die Gewinne steuerfrei.

          Vielleicht erhalten diejenigen mit EM oder harter Valuta als Sicherheit nach einer Reform ja günstigere Kredite usw.. Es lebe der Restoptimismus.

          VG

          PS: Wiki ist schon eine geile Fundgrube. Von den Intershosp geht es über die Forumschecks zu der KOKO und dann zu Herrn Schalck-Golodkowski. Der Mann, der alle und alles zu Valuta gemacht hat. Wird diese graue Eminenz alsbald wieder beratend tätig 🙂

          • e-t sagt:

            es war definitiv ein Intershop beim Hotel Moskau in Chemnitz (falls jemand den kennt) und kein Transitshop

  9. wolfswurt sagt:

    Gold war, ist und bleibt DER ultimative Gradmesser für Papiere jeder Art.

    Jede Obrigkeit(Staat/Banken) hat keine Schweinerei ausgelassen um in den Besitz von Gold zu gelangen.

    Betrachtet man beide Tatsachen ist es geradezu törricht nicht einen steil fallenden Goldpreis in Erwägung zu ziehen.

    Warum?

    Befindet sich das Gold in „Volkes“ Besitz nach einer veranstalteten Papierhysterie in der zu höchsten Preisen gekauft wurde, so werden 98% der Goldhalter durch rasant steigende Zinssätze auf Papiergeld, bei steil fallendem Goldpreis , sich vom Golde schneller trennen als sie bereit waren dies zu erwerben!

    Das Gold ist gewandert, natürlich mit den beabsichtigten Verlusten, von der einen zur anderen Seite von der es auch in der Hysterie ausgegeben wurde!!!

    Erinnert Euch an 1980 da war der Ankauf von der Dresdner Bank ausgesetzt nach dem die Bank in der Inflationshysterie der 70ziger ihren Kunden nur Gold empfahl.

  10. urmel sagt:

    Seit einem Jahr habe ich das Gefühl, daß die EZB bereits versucht, den Euro an den Goldpreis zu koppeln und im Bereich um 1000€ pro Unze zu stabilisieren (Schwankungsbreite ca. 900…1100€).

    Mal sehen, ob dies der EZB weiterhin gelingt oder ob der Goldpreis in den nächsten Wochen nach oben ausbrechen kann.

  11. silbereiche sagt:

    @ Urmel

    Wenn man sich die Goldpreisentwicklung in Euro ansieht, könnte man
    diesen Eindruck gewinnen.
    Man darf aber nicht vergessen, dass der Euro durch seinen Anstieg gegenüber dem Dollar von seinem letztjährigen Tief bei 1,19xx bis gestern bei 1,48xx einen Großteil des Preisanstiegs des Goldes in USD neutralisiert hat.
    Dadurch ist der Goldpreis in Euro relativ stabil geblieben.
    Ich glaube nicht, dass dies durch die EZB über den Wechselkurs
    bewußt so gesteuert worden ist bzw. gesteuert werden konnte.

    VG

    • urmel sagt:

      Du hast recht, im Prinzip hat der Dollar gegenüber Euro (und Gold) in den letzten 12 Monaten abgewertet.

      Aber wer im Mai 2010 (im Zuge der „Griechichen Wochen“) sein Gold für etwas mehr als 1000€/oz. kaufte, bekommt beim Verkauf nach einem Jahr nicht wesentlich mehr dafür.
      Natürlich war Mai 2010 ein denkbar schlechter Kaufzeitpunkt, aber es herrschte ja eine gewisse Panik. Gold war in kleinen Einheiten teilweise gar nicht mehr lieferbar.

      … was wollte ich eigendlich sagen:
      Mich beschleicht der Eindruck, daß die EZB krampfhaft(?) versucht, den Eurokurs in Bezug auf Gold konstant zu halten. Auch wenn Gold die 1000€/oz.-Marke demnächst hinter sich läßt, könnten wir diese Marke doch noch ein paar Mal wieder sehen.

      VG und schönen 1.Mai

  12. samy sagt:

    Moin,

    passend zum Thema Währungsverfall der letzten verbliebenen militärschen Supermacht, kann man sich dieses Video mit Donald Trump ansehen. Trump bringt einen zum lachen, dass muß man schon zugeben.

    Trump ist potentieller Anwärter auf die Präsidentschaftskandidatur.

    http://www.youtube.com/watch?v=3cFfBYe9PPk&feature=player_embedded

    Trump schaut den Leuten auf das Maul. So werden aller spätestens die Themen des Wahlkampfes 2016 aussehen, wahrscheinlich aber schon 2012. Dieses Amerika-erwache-Getue gepaart mit billigsten Versprechen, dass ist kein gutes Gebräu.

    VG

  13. JayJay sagt:

    Charts sagen manchmal, mehr als Worte.
    Gold & Silber Ahoi

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