Gold: Gleiche Worte, gleicher Unsinn

17. April 2013 | Kategorie: Kommentare, RottMeyer

von Frank Meyer

Bitte nicht schon wieder Gold! Aber viele aus der schreibenden Zunft sind auf einmal richtige Goldhasser geworden. Es passt gerade in den Zeitgeist, seit die Metalle so jämmerlich abgestürzt sind. Was man liest, muss nicht richtig sein, ist aber gute Unterhaltung, vor allem wenn man weiß, die Schreibspechte kennen sich im Metallmarkt nicht so gut aus…

Und so erleben wir im Moment etwas ganz Spannendes: Stille Post, selbst von denen, die noch nie eine Unze gesehen haben.

Wenn Kurse Purzelbäume schlagen, und die Edelmetalle haben das in den letzten Tagen, dann will man doch wissen, was (wirklich) passiert ist. Also frisch ans Werk! Zum Glück gibt es ja Agenturen und damit schnelle journalistische Hilfe. Und damit beginnt auch ein Spaß der Extraklasse. Die dpa weiß alles – und liefert es zeitgleich. Dpa kennt sich jetzt auch mit Gold und Silber bestens aus. Schnell wird ein Text verfasst, der allen Kunden zugestellt wird. Wenn es in den Redaktionsstuben besonders schnell gehen muss, dann wird dieser gelieferte Text eins zu eins übernommen. Manchmal baut ein Redakteur anderswo die Texte etwas um, was die Sache aber auch nicht genauer oder gar besser macht. Alles, was sich bewegt, wird gesendet… in den letzten Tagen auch Expertisen über Edelmetalle. I love it!

Schnelligkeit kann tückisch sein: Beispielsweise die Falschmeldungen wie die Ernennung von Papst Franziskus – nicht Franziskus dem Ersten. Das geistert Ewigkeiten im Netz umher. Es gibt nur Franziskus. Er trägt keine Eins im Namen.  Und auch im Finanzmarkt geht manchmal etwas schief. Die Lieblingsschlagzeile von Bloomberg unter den Betreibern dieses Blogs ist:

„Euro rises as Dollar falls“ – dick, rot und schnell… Herrlich!

Und Gold? Es war der größte Goldpreissturz in den letzten 30 Jahren – etwas von einem historischen Ausmaß. Das klingt dramatisch. Und ist es auch. Das bringt Aufmerksamkeit. Genau genommen waren es 33 Jahre, aber seien wir mal nicht kleinlich. Wenn das die dpa schreibt, dann wird es schon stimmen. Und dann werden die Experten gefragt, die am Telefon etwas hilflos gewesen sein mussten, als sie von ihren eigenen Goldpreis-Prognosen überrollt wurden.

Der Experte A sagt, der Goldpreis wäre gewaltig unter Druck gekommen. Quote! (Quote ist die Umschreibung für ein Zitat) Zitate sind wichtig, um Texte zu unterstreichen. Meine Oma hätte das auch gewusst, ist aber keine Expertin. Experte B sagt, es waren große Verkäufe. Quote! Oh Wunder! Was die Vermutung von Experten C ins Kraut schießen lässt, wenn er sagt, Gold als sicherer Hafen ist derzeit weniger gefragt. Quote!

Und schon springt Experte D um die Ecke und sagt, die Verkäufe von 13,9 Tonnen der Zentralbank von Zypern wären der Ausschlag gebende Punkt. Quote! Deshalb wurden an einem Tag auch gleich mal die hundertfache Menge über die COMEX gehandelt. Experte E merkt an, Ökonomen rechnen mit einer vergleichsweisen geringen Inflation. Quote! Allen das ist schon Grund für Zweifel, wenn Ökonomen irgend etwas sagen. Experte F fügt an, die Eurokrise, die für Verunsicherung gesorgt habe, hätte sich entspannt. Quote! Meist habe ich dann schon Blutdruck 180 und mein Zwerchfell beginnt Warnsignale zu senden.

Experte G meint, es wäre keine Überraschung gewesen, als die „führende“ US-Investmentbank Goldman Sachs am 10. April eine Verkaufsempfehlung für Gold veröffentlichte. Quote! Weitere führende Banken gaben ebenfalls deutliche Verkaufssignale. Quote! Als ob Banken so großzügig ihren Kunden gegenüber seien. das sagen Sie mal einem Experten. Und weil Großinvestor George Soros Ende letzten Jahres massiv aus einem Goldfonds ausgestiegen ist, fallen im April darauf die Kurse. Ja, der Wintersturm aus dem Dezember bringt im Juni einen Zug zum Entgleisen. Bestechende Logik. Nicht wahr? (Seite 2)

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20 Kommentare auf "Gold: Gleiche Worte, gleicher Unsinn"

  1. soulsurfer sagt:

    ein winziger Begründungsversuch….

    Die meisten hier wissen was in unserem Geldsystem falsch läuft. Sie wissen mehr als die meisten durch alternative Medien und hunderte Blogs.

    Eine kurze Lagebeschreibung mit dem Ziel den Goldverfall zu begründen.

    Viele sind sich uneinig was kommen wird…. Inflation, Deflation, ein Mix oder gar Hyperinflation.
    Ich glaube es zeichnet sich mehr und mehr ab das wir Deflation sehen werden.
    Was ist Deflation? Nichts anderes als Geldmangel im System!
    Indizien:
    Wir lesen doch Tag für Tag in der Presse nur noch eines….
    Arbeitsplatzabbau hier, Billiglöhne dort, Fusionen und weiterer Stellenabbau da, grenzenloser Kapitalismus a la FDP!
    Wohin führt das? Doch zu nichts anderem als Vernichtung von Einkommen und damit Geldmangel im Fundament unserer Wirtschaft, nämlich bei den Konsumenten!

    Kurz um, ich denke das Kapital ( die großen Jungs!) wollen die Deflation erzwingen! Warum?
    Ganz einfach…..fast jeder hat einen Kredit zu laufen, ist verschuldet oder hat noch schnell ein Haus zu günstigen Zinsen finanziert um sich Sachwerte zu sichern.

    Doch wenn Menschen ihre Einkommen verlieren oder die Einkommen sinken statt zu steigen, dann hat das verheerende Wirkungen.
    Bankkredite können nicht mehr bedient werden, Häuser müssen verkauft werden und Menschen verlieren ihr Zuhause.,
    Folge: Die „Jungs“ mit den dicken Brieftaschen kaufen Sachwerte auf! Immobilien.
    Und um diese “ Sachwerte“ geht es doch am Ende des Spiels.
    Der Kampf um die letzten Sachwerte hat längst begonnen.

    Zum Gold….
    Und jetzt sollen die aus dem Markt gedrängt werden, die mitspielen wollten und auf Goldpapier gesetzt haben.
    Gold wird mit zunehmender Rezession weiter unter Druck geraten und Leute werden Ihr Vertrauen in dieses Metall verlieren und verkaufen weil Sie nicht verstanden haben warum es eigentlich geht, nämlich Papier in Sachwerte einzutauschen.
    Um dann im Tief der Depression und des Geldmangels, wenn niemand mehr daran glaubt und der Preis am Boden liegt, werden die großen Jungs kommen und Alles aufkaufen was noch an Sachwerten vorhanden ist.

    Nach dem Zusammenbruch von Wirtschaft und Sozialstaat wird Anarchie und Armut herrschen und erst dann folgt die HYPERINFLATION und Gold wird neue Höhen erleben……doch dann, ja dann hat oder mußte bereits jeder normale Mensch seine Unzen verkaufen um überhaupt zu überleben….

    Ja und erst dann kommt die Währungsreform und ein stabiles neues Geld.
    Und es haben die gewonnen die auf den Sachwerten sitzen….und das sind nicht wir….. Leider!
    Der dumme wird am Ende wieder der Kleine Mann sein weil Er nie wirklich eine Change hatte….Leider!

    • Lotus sagt:

      Ich glaube ja eher, daß die großen Jungs sich verzockt haben und nun zur Stabilisierung Gold brauchen, um weiter zu existieren. Der Preis für Gold war ihnen jedoch zu teuer, so daß sie den Leuten, die manipulieren können, Druck machten.

      In DWN ist heute ein Artikel darüber zu lesen. Tja, klingt alles ganz logisch, jedoch ist auch dieser mit Vorsicht zu genießen. Mich stört es nicht, denn die ganze Wahrheit wird man wohl nie herausbekommen. Da funktioniert mein gesunder Menschenverstand dann doch besser, als mich noch mehr aufregen zu lassen. Dass etwas im Busche ist, ist ja wohl klar.

      Einfache Erklärung – mehr gibt es nicht zu sagen. LG

  2. Bloody Mary sagt:

    Da der Goldpreis zu DEM Manipulationsinstrument des „Papiergeldmarktes“ verkommen ist, ist er eine reine Zahl und sonst nichts. Es lebe die Planwirtschaft!

    Nach der „hochlegalen“ Enteignung der Sparer in Zypern, war eigentlich klar, dass der Goldhammer zuschlagen muss und wird. Auch wenn die Presse in Einigkeit darüber die Klappe hält, möchte ich nicht wissen, wieviel „Angstkohle“ in den Tagen darauf „vergoldet“ wurde.

  3. Bloody Mary sagt:

    Hab noch einen…

    Wie wird man reich? Man braucht ein kleines Vermögen und etwas Zeit. Dann muss man eigentlich nur das Gegenteil von dem tun, was Goldman Sachs empfiehlt und ein paar Jahre abwarten.

  4. Lickneeson sagt:

    Auf die „Experten“ der Printmedien sollte man genausowenig hören wie auf sonstige Analysten und Finanzkenner.Die Medien verkaufen(schreiben) alles, am liebsten voneinander ab.Wer derartige Erklärungsversuche oder Bestandsaufnahmen als Handelsentscheidung nutzt, ist von Beginn an auf der Verliererstrasse.

    Wer Gold nicht als Endzeitnotgroschen ansieht handelt technisch und ist somit seit ca. 1760 short.Und dann für einige Tage long, bei 1525 wieder short usw.

    Denn „Empfehlungen und Erklärungen“ gibts ja bei Aktien und anderen Assets auch täglich.Ein riesiger „Beratermarkt“.Als Klolektüre durchaus interessant.

    Selbst denken und handeln.

    MfG

    • gilga sagt:

      “Wer Gold nicht als Endzeitnotgroschen ansieht handelt technisch und ist somit seit ca. 1760 short.Und dann für einige Tage long, bei 1525 wieder short usw.”

      Können Sie uns in Zukunft bitte vorab sagen wann es hoch und runtergehen wird? Vielen Dank!

      • Lickneeson sagt:

        @Gilga

        Immer bis zum Ende lesen: „Selbst denken und handeln“.

        Niemand kann ihnen irgendwelche Kurse von morgen vorhersagen.Aber wenn Sie selbst entscheiden, dürfen Sie sich auch alleine die Schuld geben.
        Das hat psychologisch einen grossen Vorteil.Man lernt aus seinen Fehlern.

        MfG

        • gilga sagt:

          Ok, dann habe ich den von mir zitierten Abschnitt falsch wohl verstanden und als „so war das ja wohl logisch“-interpretiert. 😉

          Ich selbst kann nur sagen, dass ich die Möglichkeit einer Abwärtsbewegung nach langer Seitwärtsphase durchaus für möglich gehalten habe (wrsl. noch als eine massive Aufwärtsbewegung). Der Umfang und die Geschwindigkeit (trotz der Erfahrungen in den letzten Jahre) hat mich zu diesem Zeitpunkt jedoch durchaus überrascht.

          Mein „selbst denken“ hat mich eigentlich immer nur zu einer einzigen Grundüberzeugung geführt: Egal was passiert, nichts ist absolut sicher. Nur eine breite Aufstellung (Vorbereitung sowohl auf Inflation als auch Deflation; um es sehr kurz zu beschreiben) kann Erfolg bzw. Schutz (für mich gleichbedeutend), wenn auch kurz- bis mittelfristig ganz sicher keine exorbitanten Gewinne bieten.

          Leider trifft man sowohl bei der schreibenden Zunft als auch in den Foren stets nur Vertreter die eine der genannten Varianten stark favorisieren und ihre „Handlungsanweisungen“ entsprechend formulieren und vertreten. Wie man mit einer Ausrichtung für beide Szenarien umgeht wird nur selten angerissen oder gar im Vergleich ausführlich diskutiert.

          • Lickneeson sagt:

            @gilga

            Das Problem, m.M. nach, beim Gold ist das viele zu sehr auf den Zusammenbruch des Papiergeldsystems setzen.Grundsätzlich kann(wird)das wohl so oder ähnlich kommen.Aber damit werden mögliche Kurseinbrüche negiert, bzw. für total unlogisch gehalten.Auch wenn es dieses Mal wohl über massive Futureverkäufe ablief – es kann immer in allen Assets passieren.

            Breit streuen und technisch orientiert opportunistisch an steigenden UND fallenden Kursen teilhaben.

            Hoffe, Sie haben nicht zu viel verloren.

            MfG

          • gilga sagt:

            Aufgrund einer cost-average Strategie beim Einstieg (die man wenn man dieses Ziel verfolgt wird wohl auch jetzt einsetzen sollte; und wichtig: das heißt nicht Tage sondern eher Monate/Jahre) ist der Einstiegspreis für mich unproblematisch. 😉

            Zudem ist die Investition ohnehin als Versicherung (und die kann eben auch etwas kosten) und langfristig (insb. Silber eher Jahrzehnt(e)) gedacht, weshalb ich den aktuellen „Verfall“ als absolut unkritisch ansehe (auch wenn es z.B. nochmal 20-40% runtergehen sollte).

            Grundsätzlich heißt „breit aufstellen“ für mich: Wenn es in Anlageklasse A nicht läuft, dann eben („zwangsweise“) in B. Und dass passt bisher… die Buchverluste hier sind durch die (realisierten) Gewinne dort (in absoluten Zahlen) kompensiert.

  5. Michael sagt:

    Das 1000jährige Wirtschaftswachstum. Haben die Römer auch geglaubt, bis ihre Silberwährung … eh schon wissen, Blech war. Die Konsequente Fortsetzung von Blech in der Bergbau und Stahl Union ist der EURO. Es ist so einfach. Hat man in den 50,60er jahren viel gebraucht. Die Idee des EURO ist genauso alt… in den 60er Jahren man den noch gebraucht.

    Der Niedergang des Abendlands – es wird Nacht. Gott Sei Dank, dann kann ich endlich in Ruhe schlafen:). Das ist Gold wert.

    Zu den Schreiberlingen: Das zum Thema Endzeit:). Ich hab schon Beiträge gelesen, die den Goldkurssturz als Vorahnung eines Dollar Zusammenbruchs gedeutet wurde. Exakte jene Währung die wieder gekauft wird respektive verliert weniger ‚Gewicht‘ (da kann man jetzt streiten), der EURO im Gegensatz abverkauft – SALE wie im Urlaub in Lignano. Der Dollar ist das Epizentrum – vorher fällt der EURO – wenn überhaupt. Dann ist noch ein Jahr Zeit ca. und dazwischen kommt mal der echte Deflationäre Schock. Die Zunimaiwelle wird in im Asiatischen Raum losgetreten in Richtung Westen … :). Ist das so kompliziert FED ist die Mutter aller Währungen, nicht die Frau Merkel.

    Man kann sich dann auch tonnenweise Videos reinziehen in denen sich Experten drüber Streiten, wie das ‚ist‘ – im Satz – die U.S. Regierung ist pleite – zu interpretieren wäre streiten, … dabei zeigt jeder sein Büchlein her. Worum wirds wohl gehen.

    Es gibt nur zwei Wahrheiten – ‚Das Leder ist rund‘ und ‚Wenns nicht raufgeht gehts runter‘.

    btw: Man hat ja Alternativen. Man schaue sich mal Spanne zwischen DAX Performance und DAX Kursindex an und ein paar Jahre zurück. Man könnte das Zeichen von Volatilität deuten oder im 3 Jahres Chart als Abrutschformation. Die ist im Kursindex viel ausgeprägter.

  6. FDominicus sagt:

    Gerade von zerohedge:
    „If someone is selling anything, the rational thing to do would be to get the best price possible, right? Would you get the best price if you sell your lot in one go flooding the market? Would you want to overwhelm all the bids and crush the price? Yes, but only if exactly that was your objective – to crush the price. Nobody sells 400 tons (!) of gold in one go if they are trying to get the best possible price.“

    Mir scheint das einer der offensichtlichsten Dinge zu sein. Aber gut ist sowieso egal. Sollen halt diejenigen verkaufen die meinen es zu müssen/wollen und sollen eben die kaufen die meinen das sind Schnäppchenpreise.

    Was mir überhaupt nicht einleuchtet, warum man nicht zumindest etwas Edelmetall „besitzen“ sollte. Unser Geldsystem ist durch und durch korrupt und wird von Monopolisten beherrscht, nur können eben diese Monopolisten keinen Wohlstand drucken.

    Die Versuche die Zellulosezwangszahlungsmittel als das Beste seit geschnitten Brot zu verkaufen, finde ich inzwischen nur noch höhnisch. Aber auch hier mag jeder nach seiner Fasson glücklich werden. Es wäre nur nett wenn die Geld als Wertliebhaber, das auch benutzen könnten. Da sei aber die gesamte Elite davor….

  7. Bloody Mary sagt:

    DER Experte, wenn es um Gold/ Edelmetalle geht, ist für mich nach wie vor Johann A. Saiger. Bei youtube kann man sich sämtliche Vorträge und Interviews von Saiger ansehen. Prädikat: Wertvoll wie Gold selbst! Neben dem nicht zu unterschätzenden Unterhaltungswert weiß man danach, wie der Hase läuft und kann sich tagesaktuelle Spekulationen ersparen. Medial ist mir Johann Saiger 2009 zum ersten Mal „über den Weg gelaufen“. Diese virtuelle „Begegnung“ hat mir die Augen nachhaltig geöffnet und mich vor eklatanten Fehleinschätzungen bewahrt.

    Hier der Link zum Interview von Saiger bezüglich der aktuellen Goldpreisentwicklung + Prognose:

    https://www.youtube.com/watch?v=E9xGZ35H6ms

    Mehr gibt es zu dem Thema eigentlich nicht zu sagen…

  8. Wollen sagt:

    Wirtschaftliche Depressionen sind für die einzelnen Länder doch unwirtschaftlich,die „Entschuldung“ der Staatshaushalte gerät ins Stocken.(Japan)
    Gesundgeschrumpft wird schon seit einigen Jahren überall,die Amerikaner werden wieder Geld in die Hand nehmen, bei Erreichen ihrer Defizitgrenze.
    Das IWF Modell ist grandios gescheitert Argentinien steht wieder vor der Insolvenz,vielleicht ist es die Unwissenheit,oder doch gewollte Armut,Verrat am Menschen.
    Wen interessiert es noch viel Geld zu besitzen ist einfach ziemlich out;)
    sind eh nur Zahlen.

  9. Bloody Mary sagt:

    Finde ich nicht gut, Herr Meyer, dass Sie meinen Beitrag zu Herrn Saiger nicht abgedruckt haben. Es gab daran nichts auszusetzen und den Link hätte man löschen können. Mit der unangebrachten Zensur sind Sie auch nicht besser als die, die Sie kritisieren- Hausrecht hin oder her. Ich verabschiede mich hiermit.

  10. samy sagt:

    Hi,

    und wenn die Big Player die Algo-Trading-Programme benutzt haben, um den Goldpreis in den Süden zu schicken, nur damit sich deren Kunden dann mit Realgold die Taschen füllen? Goldmann’s Klientel zum Beispiel. Die Verluste dieser Taktik werden dann wieder mit Long-Positionen bereinigt, sobald Gold real knapp wird. Das fühlen die dann ja, wenn die Liefetermine nach hinten geschobeb werden. Also, mal grob, eine große Portion Papiergold auf den Markt werfen, warten und dann real kaufen, wenn Preise fallen. Auf den dann zwangsläufig folgenden Preisanstieg zusätzlich virtuell long gehen. Kein nominaler Verlust, real billig Gold gekauft und relativ hohe Kontrolle während der Aktion.

    So gibt es zum einen Nachrichten das plötzlich Kontrakte – also Papier – auf den Markt geworfen wurden und zum anderen, dass der Absatz von Unzen -also Realgold – wie bekloppt steigt. Das darf halt wundern. Ein Beispiel.

    http://goldseiten.de/artikel/168630–US-Mint-verkauft-rekordhafte-63.500-Unzen-Gold-an-nur-einem-Tag.html

    Und überhaupt, es wurden derart viele Kontrakte auf einmal verkauft, wieso fragt beim Goldpreis niemand nach der „Fat-Finger-Theorie“? Aber wehe es crasht der Dow, dann waren es fehlerhafte Händlereingaben … Nachtigal ik hör dir trapsen.

    Grüße

    PS:
    Frank, du kennst doch so viele Händler, Polleit ist Chefstratege bei dem Degussa-Goldhandel, kaufen oder verkaufen die Kunden? Was hörst du so?

  11. Jochen sagt:

    Ach ja, der Herr Saiger.

    Viel von dem, was er sagt, ist korrekt, aber mindestens genau so viel ist völliger Unsinn.
    Ich erlaube mir an dieser Stelle zu bemerken,dass ich als Abonnent auch hier die Feststellung mache, dass nur die eigenen Einschätzungen und das eigene Bauchgefühl Entscheidungsträger sein sollten.

    Ich habe entgegen seiner Empfehlungen Gold in den letzten Monaten geshortet und bin jetzt wieder rein.

    Gold ist die ultimative Versicherung,gleichzeitig aber auch ein Handellsgut wie andere Dinge auch.

    Man kann damit Geld verdienen und gleichzeitig sein Vermögen schützen.

    Nach meiner Auffassung liegt Martin Armstrong momentan besser,aber auch er muss in den nächsten Monaten
    Nicht der Prognoseking sein.

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