Geld wiegen – nicht zählen!

29. Februar 2012 | Kategorie: Kommentare, RottMeyer

(von Frank Meyer) Gold und Silber sind teurer geworden. Irgendwo sollen Sektkorken geflogen sein. Ich weiß nicht, was es zu feiern gibt, schließlich haben die Verrechnungseinheiten im Vergleich zu Gold und Silber entsprechend wieder abgewertet. Mist!

In der Nachbarschaft blieb es still. Die Feierlichkeiten waren nach allen Recherchen auf eine ganz kleine Gruppe begrenzt. Gold- und Silberinvestoren werden ohnehin (noch) nicht ernst genommen. Solche Tage wie der Dienstag mit einem Plus von fünf Prozent gibt es selten. Die Pluszeichen tauchen immer nur in kurzer Zeit auf. Zehn Tage feiern, 50 Tage langweilen und 40 Tage beten – seit zwölf Jahren und fast wie überall.

Leise kreischte im Garten wieder dieser Kokaburra auf. Ich kenne das Geräusch, weiß aber nicht, woher es kommt. Offenbar ist der Vogel aus seinem Winterschlaf erwacht. Das arme Ding liegt da schon länger, schwitzt im Sommer und friert im Winter. Der steigende Silberpreis scheint ihn in seinem Dämmerschlaf gestört zu haben. Sonst tut er nichts, außer ab und zu einen Laut von sich geben. Diese Silbermünze ist mehr tot als lebendig. Es scheint sein Geist zu sein, der da spukt.

Es war einer der seltenen so guten Tage für Gold- und Silberbugs. Ihre Wette ist eine Wette auf die ewige Verdünnung des Papiergeldes durch das Hinzufügen von immer mehr davon. Kompliziert. Oder anders ausgedrückt: Die Produktion von Apfelschorle aus Apfelsaft und einem immer geringeren Apfelsaftanteil. Klares Wasser wird als Innovation teuer verkauft und beworben. Ich kaufe den Apfelbaum…


Seit im Jahr 2000 eine der letzten große Blase platzte, war klar, dass man Schulden nur mit neuen Schulden bekämpfen kann. Und dfröhlich schritt man zur Tat. Heute nennt man diesen Vorgang „retten“ – und das weltweit – und immer schneller. Und das hat Folgen.

Bislang war es eine gute Wette, gegen Regierungen und Notenbanken zu wetten. Selbst Zentralbanken kaufen das gelbe Zeug, vor dem die Experten und Verbraucherzentralen so warnen. Aktien bei Stärke zu verkaufen und Gold bei Schwäche zu kaufen war bislang ein gutes Geschäft im Kampf um den Erhalt der Kaufkraft. Bonds und Bargeld bei Stärke zu verkaufen und Gold bei Schwäche zu kaufen, die wohl jetzt bessere Strategie. Vielleicht ist es ein Geheimtipp. In den Zeitungen steht davon nicht viel.  (Quelle: Godmode-Trader)


Ach ja. Fast hätte ich es übersehen: Der Dollar wird in diesen Tagen 150 Jahre alt. Eine Frau im entsprechenden Alter hätte sich wahrscheinlich besser gehalten.

Der Dollar hat eine wechselvolle Geschichte. Manchmal war er mit Gold gedeckt, bis den USA das Gold ausgegangen war bzw. sie ihre Druckerpressen zu schnell rotieren ließen, weil sie den Haushalt nicht in Ordnung halten konnten. Vielleicht bringt das Gold irgendwann wieder Vertrauen in die Angelegenheit mit den Verrechnungseinheiten. Die Frage ist nur, wieviele Dollars an einer Unze hängen werden. 10.000? Wenn die Sache des modernen Geldes ausschließlich eine Sache des Vertrauens ist, dann muss man sich etwas einfallen lassen. Nein, es war weniger ein Spaß, gegen Notenbanken und Regierungen zu wetten, sondern notwendig.

Gold ist seit Jahresbeginn um 14 Prozent gestiegen, Silber um 32 Prozent. (Quelle: finviz)

Wer auf die nominalen Zahlen schaut wie auf die Taschenuhr, wird in diesen Tagen einen Hauch des Glücks erleben, wenn er seine Excel-Tabelle stündlich aktualisiert bzw. den Taschenrechner malträtiert.

Viele zählen ihr Geld, ihr Vermögen und Reichtum in der Währung, aus der sie zuvor geflüchtet sind. Spaßvögel!

Richtig zu liegen, scheint nicht nur auf der Straße und in der Liebe, sondern auch in geldlichen Dingen wichtig zu sein. Viele fühlen sich dann besser und überlegener. Alles richtig gemacht. Toller Hecht. Doch die Sache hat einen Haken. Viele verstehen unter Erfolg, etwas zu kaufen und es dann für einen höheren Preis dann zu verkaufen. Eine Unze Gold zum damaligen Anschaffungspreis von 500 Euro heute für 1.400 Euro zu verkaufen, bedeutet einen Tausch in… in was aber? Haben Sie eine Idee? Auch der Euro verfällt gegenüber diesem gelben Zeug, etwas langsamer als der US-Dollar.


Im Gegenzug zu den Preisanstiegen von 14 bzw. 32 Prozent hat der Dollar um die entsprechende Prozentzahl in diesem Jahr abgewertet. Von der Kaufkraft dieser US-Münze von 1882 (20 US-Dollar) ist nominal kaum etwas geblieben. Aber Gold stand Gold dazwischen. Dann funktioniert es. Die Münze kostet heute 1.700 US-Dollar.

Kein Grund zur Freude für alle, die den Dollar als Spareinheit nutzen und darauf vertrauen, später die gleiche Menge an Waren wie heute dafür zu bekommen. Aber das verstehen nur diese komischen Gold- und Silberbugs und dieses komische Kookaburra-Viehzeug im Garten. Und wenn es sich breiter herum spricht, wird Gold vielleicht nicht mehr handelbar sein – zumindest will es niemand mehr in diese apfelschorlenartigen Verrechnungseinheiten tauschen.

Gold und Silber haben innerhalb eines Tages das gewonnen, wofür das Sparbuch vier und das Tagesgeldkonto zwei Jahre benötigt. Niemand regt sich darüber auf, wenn die Kaufkraft eines Euro jährlich um zwei Prozent sinkt. Das ist beispielsweise das Ziel der EZB. Wie groß wäre das Geschrei, wenn die Unze statt 31,1 nur noch 30,4 Gramm wiegen würde oder dem Haus auf einmal der Schornstein fehlt? Mein Nachbar würde echten Betrug dahinter vermuten. So aber…

Auf deutschen Konten liegen rund zwei Billionen dieser europäischen Verrechnungseinheiten herum, und wollen mit immer mehr Brüdern und Geschwistern „gerettet“ werden. Wenn dieses „Geld“ unruhig wird, und die Nachrichten scheint es unruhig zu machen, dann kommt es in Bewegung. Muss man sich Sorgen machen? Und wenn nicht, ist man ohnehin in guter Gesellschaft. Gruppendynamik hat Erheiterndes und machmal Angst machendes. Ein Teil der gigantischen Summe bleibt wahrscheinlich ewig sitzen wie Scheintote im Schaukelstuhl. Ein anderer Teil jagt ängstlich in ferne Länder, um sich dort aus Sicherheitsgründen nieder zu lassen wie in der Schweiz oder Norwegen.

Wohin es in den letzten Jahren auch geflüchtet ist, es war nie sicher und immer außer Atem, sofern dafür noch Kraft und Zeit bleiben. Ein etwas vermeintlich klügerer Teil wandert wie jetzt schon in Immobilien und Aktien. Und ein Teil landet bei Gold und Silber wie am Dienstag.

Unternehmen produzieren Cash-Flow. Gold produziert nix. Vielleicht ist das gut so. Gold ist gegenüber Aktien noch nie pleite gegangen. Die einen zählen ihr Geld. Und andere wiegen es. Seltsam. Wir werden sehen.

Den Gold – und Silbermarkt im Blick und im Griff – auf www.metallwoche.de


 

Schlagworte: , , ,

29 Kommentare auf "Geld wiegen – nicht zählen!"

  1. Hans Zahm sagt:

    Ich glaube meine Philharmoniker sind schwerer geworden! Vor Jahren kriegte ich 155kg Gouda-Käse für eine Münze, jetzt aber 265kg. Wo?
    Na da, wo all die Leute hingehn.

  2. Silberdax sagt:

    Du sollst keinen Zins nehmen !
    Zitat : Bibel

    Na, dann – der jüngste Tag ist in Sichtweite.

    • stonefights sagt:

      Langform:

      „Spr 28,8 Wer sein Vermögen durch Zins und Wucher vermehrt, der sammelt es für einen, der sich über die Armen erbarmt.“

      Wiederum steht geschrieben:

      „Offb 3,18 Ich rate dir, von mir Gold zu kaufen, das im Feuer geläutert ist, damit du reich wirst, und weiße Kleider, damit du dich bekleidest und die Schande deiner Blöße nicht offenbar wird; und salbe deine Augen mit Augensalbe, damit du sehen kannst!

      Also, bitte nicht mit dem jüngsten Tag schwadronieren.
      Welcher „Tag“ sich für jeden Einzelnen zu der Zeit eröffnen wird, wird vor allem bei den heutigen „bugs“ darauf ankommen, wie dieser materielle „Reichtum“ genutzt werden wird.

      Nix für ungut, nur meine Überzeugung.
      lg, stonefights

  3. Helmut Josef Weber sagt:

    Ja- Silberdax, daher habe ich auch (als guter Christ) mein Geld in Edelmetalle investiert. Ich bekomme keine Zinsen und eine Unze bleibt eine Unze.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

  4. Kintao sagt:

    Guter Beitrag.

    Die Grafik mit den Wertsteigerungen der einzelnen Anlageklassen ist top. Kann man die sich im Internet täglich anschauen oder ist die nicht öffentlich zugänglich?

    Danke

  5. Fnord23 sagt:

    @stonefights

    Die Schande der Blöße wird über sie kommen, wenn sie versuchen werden, sich aus Ihren Riesterrentenpolicen Kleider zu schneidern.

    Geld wiegen – nicht zählen. Wohl frei nach Schiller:

    Demokratie

    Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn.
    Verstand ist stets bei wenigen nur gewesen.
    Bekümmert sich ums Ganze, wer nichts hat?
    Hat der Bettler eine Freiheit, eine Wahl?
    Er muß dem Mächtigen, der ihn bezahlt,
    um Brot und Stiefel seine Stimm‘ verkaufen.

    Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen.

    Der Staat muß untergehn, früh oder spät,
    wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet. (Sapieha)

    Das Unvermeidliche wird geschehen.

    VG aus Sachsen

  6. gilga sagt:

    Ja Frank, ich denke wir sind in den letzte Wochen ganz schön gelaufen in den EMs und auch in einigen anderen Rohstoffen und Indizes. Ich hoffe der Kokaburra schreit nicht bald vor Überraschung auf und fällt vom ziemlich steilen Ast…

    Ein Fallen der Ölpreise ist ja im allgemeinen Interesse und man kann sich da ja verschiedener Hebel bedienen (siehe letzten Sommer) bzw. könnte das entsprechende Auswirkungen auch bei den EMs haben… mal schaun.

    • Fnord23 sagt:

      Hallo Gilga,

      die Frage ist doch, ob der Eurovogel besser auf dem Anleihenast, dem Aktienast, oder dem Ölzweig sicherer oder länger sitzen „täte“.

      So hat sich Franks Eurogeier eben auf einem Silberast niedergelassen.

      Wir werden sehen.

      VG aus Sachsen

      • gilga sagt:

        Ach so ein Kokaburra ist doch ein flinkes Wesen und flattert dann sicher auch wieder zurück nach oben. Es geht ja ohnehin oftmals aufgeregt auf und ab. Den Übermut sind wir doch inzwischen gewohnt und daher macht es ja auch so viel Spass zuzuschauen, oder?

        Liebe Grüße (ebenfalls aus Sachsen) zurück!

        PS: Richtig interessant wird es ohnehin erst wenn der momentan majestätisch kreisende (Bundes)Adler mal zum Sturzflug ansetzt…

        • Avantgarde sagt:

          Momentan gehen aber wohl eher die Eagles und Kookaburras zum Sturzflug über….

          Tja – so schnell kann es gehen.
          Der Artikel war nicht lange eingestellt ging die Korrektur auch schon los.
          Mal sehen wie es weiter geht.

          • gilga sagt:

            Ein Sturzflug wird’s erst wenn das noch ein paar Tage so weitergeht. Ansonsten ist das für mich eine der inzwischen üblichen Korrekturen am EM bzw. auch Rohstoffmarkt. Ich persönlich habe (siehe oben) inzwischen schon eine Weile damit „gerechnet“ (will nicht behaupten vorhergesehen, da nicht wahr).

  7. Avantgarde sagt:

    @gilga

    Und ich rechne (leider) noch mit sehr viel mehr…
    Wann genau weiß ich auch nicht – aber der Ronald Gehrt hat hier ja schon einige sehr treffliche Artikel in diese Richtung reingestellt.

    Das Probelm sind auch nicht die Geldmengen/Kreditmengen an sich sondern deren Verteilung – aber das fürhte jetzt zu weit.

    Wir werden es erleben.

    • gilga sagt:

      Geht mir genauso… deshalb habe ich insb. bei AG auch im Dezember nicht nochmal nachgelegt (der meiner eigenen Meinung nach sinnvolle Grundstock ist da schon lange da; wäre rein spekulativ gewesen).

      Wovor ich Angst habe ist eher die Reaktion darauf, die nicht ausbleiben wird. Dann sehe ich die Möglichkeit/Gefahr das die Post wirklich abgeht.

      • Frank Meyer sagt:

        Das Prinzip ist wieder relativ einfach. Über der 35er Marke haben die Commercials weiter gegen gehalten und dann sind die dummen Tech-Fonds wieder rein. Die Commercials haben weiter gegen gehalten und dann gab es den Schlag. Zur Zeit läuft gerade ein nettes Short-Covering. Die COT-Daten haben zum letzten Dienstag hin auf zitronengelb geschaltet. Beim Gold war es ähnlich. Und komischweise passiert es wieder am Mittwoch, einen tag, nachdem der COT – Bericht für Samstag am Dienstag abgerechnet wird. Das waren heute mehr als zwei Zufälle. Ich find`s Klasse! Test der 1.680 (Ausbruch) steht wohl an.

        • gilga sagt:

          Ja, rein charttechnisch sieht wirklich so aus als könnten wir da noch vor „Schluss“ (sind ja wirklich nur wenige Stunden bis es wieder losgeht) rankommen. Wenn wir bei XAU bei 1680 nicht halten ist dann „Luft“ bis 1620 (wenn man vielleicht noch von der 1650er Marke absieht). Und ich(!) würde mir erst darunter Sorgen machen wenn wir da länger drunter bleiben (langfristiger Trendkanal). Bei Silber schau ich mal vorerst nicht auf den Chart.. das mach ich immer erst wenn die Kurse wieder „ruhiger“ sind.

          Aber die Charttechnik ist ja nicht alles… interessant ist das sowohl Öl als auch die Aktienindizes nicht mitziehen. Nur Euro/Dollar weißt das „bekannte“ Muster auf. Auf jeden Fall interessant.

  8. crunchy sagt:

    Hat ja lange genug gedauert. Aber man darf nicht vergessen, dass mit solch einem Gewitter schon wieder eine ganze Menge Schwüle gewichen ist. Wir sind ja nicht, wie im März/April letzten Jahres am Ende des Trends, sonder stehen am Anfang. Vergangenes Jahr hatte ich mehrfach vor dem Wahnsinn gewarnt und war selbst zu 50% ausgestiegen. Als ich heute mittag nach einer zweistündigen Gassirunde wieder zurückkam, habe ich erstmal herzlich gelacht! Für den, der den Wiedereinstieg noch immer nicht geschafft hat, heisst es: Rein, spätestens bis Freitag. Eine Unze bleibt eine Unze, da wir aber möglichst viele haben wollen, müssen wir schon ein bisschen auf´s Timing achten.
    Meine Stirn legt sich erst bei, zuletzt USD 27,50, in Falten.

    • Frank Meyer sagt:

      Interessant ist vor allem, wenn die Emittenten die Kurse aussetzen bzw. keine mehr stellen. Citi scheint in die Knie gegangen zu sein gerade. Witzig. Man liegt richtig und kann weder rein noch raus. Tolle Kiste. Aber diese Lektion hat man 2006 schon lernen können als Silber von 15.22 an einem sonnigen Frühlings-Nachmittag auf 10 USD gefallen war. Einfach den Handel aussetzen. Ja, was sind wir transparent 🙂

      http://www.onvista.de/zertifikate/realpush-chart.html?ID_INSTRUMENT=47550883

      • gilga sagt:

        War das nicht sogar an der NYSE im letzten Sommer so? 😉
        Außerdem sollst Du shoppen gehen (war da nicht ein 13. Drucker geplant?) statt vor dem Rechner auf die Kurse zu starren…

        • Frank Meyer sagt:

          Ach nööö… Ich schneide gerade ein Interview mit Ben Davis, höre Klassik-Radio und bestaune den 14. Drucker und werde gleich von eine Palette Papier bestellen, für den Keller 🙂 Der Abend ist so mild im Ried, heute steht sogar das Fenster offen. Es riecht nach Frühling.

          • gilga sagt:

            Aber Ben war doch schon am Montag bei KWN. 😉

            Habs aber auch noch nicht geschafft. Genauso wie ein Interview mit James Rickards. Passiert momentan einfach zu viel. Und den sächsischen Frühling will man natürlich auch nicht verpassen…

          • Frank Meyer sagt:

            Ja ja… aber wir haben ihm ein paar andere Fragen gestellt 🙂 Rickards kommt demnächst auch wie Celente und Sinclair 🙂

      • crunchy sagt:

        Kaufe keine Bankprodukte: Es ist immer eine Wette gegen die Bank!
        Deshalb habe ich auch das Zocken eingestellt und freue mich im Alter an dem Glanz, den ich solange in der Hand halten kann, wie es mir gefällt. Es ist einfach schön, die Banken nicht mitverdienen zu lassen.

  9. kneipier sagt:

    In dem Absatz über die „wechselvolle Geschichte des Dollars“ wünschte ich mir eine wesentliche Information für mich und die geneigte Leserschaft:

    Der Dollar soll seit seiner Einführung 98% seines Wertes/ Kaufkraft verloren haben. Stimmt das?

    Wobei mir schon klar ist, daß das Leben kein Wunschkonzert ist….

    • crunchy sagt:

      Ich kann mich noch genau daran erinnern: Eine Kanne Bier kostete damals 10 Cents, heute dagegen mindestens 5 USD….
      Spass bei Seite: Man vergleicht ihn mit der Preisentwicklung von Gold, da Bier noch nie solange gehalten hat.
      Ein guter Vergleich ist seit ca. 50 Jahren die Preisentwicklung von Benzin (Gasoline) oder Heizöl. In den letzten 25 Jahren sind für mich persönlich auch Nahrungsmittel, wie ein guter hessischer Handkäs dazugekommen.
      Wenn einem langsam aber sicher ein Licht aufgeht, mit dem man Versicherungsprodukte (Riester z.B.) und Aktien-/Rentenfonds beleuchten kann, ist man sehr bald bereit, sich eine Kanone und einen Tresor voller Gold zuzulegen.

  10. Mehr Geld ohne Inflation, Wertbestimmung von Gold und Geld weg ohne Kreditausfall sagt:

    […] im Geschehen anderer Währungen und Investmentklassen wird von rottmeyer.de thematisiert in Geld wiegen – nicht zählen! So sind die Preissteigerungen der Edelmetalle in den vergangenen Jahren in Papiergeld ausgedrückt […]

Schreibe einen Kommentar

Sie müssen eingeloggt sein, um einen Kommentar schreiben.