Gebert-Indikator vor der Bewährungsprobe

8. September 2015 | Kategorie: RottMeyer

von Robert RethfeldWellenreiter

„Vor allen schweren Kurseinbrüchen der letzten 50 Jahre stiegen Inflationsrate und Zinsen.“ Dr. Thomas Gebert in „Der Aktionär (49/14)“

Der Gebert-Börsenindikator liefert kontinuierlich gute Ergebnisse. Die heftigen Abwärtsbewegungen der Jahre 1998, 2001, 2002, 2008 und 2011 wurden mit rechtzeitigen Verkaufssignalen vermieden. Bis auf einen kleineren Rückschlag zu Beginn des Jahres 2002 und einem zu frühen Ausstieg im Mai 2006 erfasst der Indikator die Bewegungen an den Börsen nahezu mustergültig. Der Indikator schlägt den DAX um Längen. Und dies nicht nur seit Beginn der „Live-Phase“ im Jahr 1996, sondern auch im Backtesting bis zurück in die 1960er Jahre.

Jetzt scheint jedoch ein Lackmustest bevorzustehen. Beginnend in China (Juni) und sich fortsetzend in den USA und Europa (August) brachen die Märkte ein, obwohl zuvor weder die Inflationsraten noch die Zinsen stiegen. Der DAX verlor in der Spitze 22 Prozent, der Dow Jones Index 16 Prozent und der S&P 500 13 Prozent.

Der Gebert-Indikator bleibt seit dem 7. November 2011 voll in die DAX investiert und hat in naher Zukunft auch nicht vor, dies zu ändern. Was ist da los? Es stellt sich die Frage, warum Inflationsrate und Zinsen dieses Mal keinen Warnschuss abgegeben haben.
20150906.gebert

Der Gebert-Indikator setzt sich aus vier Subkomponenten zusammen. Fallende EZB-Leitzinsen, fallende Inflationsraten und ein fallender Euro/Dollar wirken positiv. Ein Jahreszeit-Punkt kommt für den Zeitraum von November bis April – üblicherweise eine starke Börsenphase – hinzu. Maximal kann der Indikator vier Punkte sammeln, minimal null. Aktuell befindet er sich bei drei Punkten.

Der Gebert-Indikator dürfte aufgrund seiner Konstruktion in den kommenden Monaten – bis mindestens April 2016 – freie Fahrt für den DAX anzeigen. Denn die EZB dürfte in den kommenden Monaten kaum mit einer Zinserhöhung aufwarten. Der Zinspunkt bleibt damit für längere Zeit bestehen. In acht Wochen kommt der Jahreszeitenpunkt hinzu. Mindestens zwei Punkte sind bis zum April 2016 sicher. Das reicht, um den Indikator auf einem Kaufsignal zu belassen.

Da Dr. Thomas Gebert die Zusammensetzung seines Indikators dankeswerterweise auf seiner Website veröffentlicht, besteht die Möglichkeit, die Grundkonstruktion auch auf die USA und Japan anzuwenden. Mit dem obigen Chart haben wir zunächst den eigentlichen Gebert-Indikator nachvollzogen, um eine Grundlage für unsere Tests zu erhalten. Der dargestellte Wellenreiter-„Gebert-Indikator“ entspricht nicht im Detail, aber doch im Wesentlichen dem Original.

Ein Test einer von uns vorgenommenen US-Konstruktion (US-Leitzinsbewegungen, US-Inflationsrate, Euro/Dollar) zeigt gemischte Ergebnisse. Einerseits hätte der Indikator die Marktteilnehmer aus dem Unbill der Jahre 1987, 1998, 2007/08 und 2011 herausgehalten. Andererseits wäre die Phase von Anfang 2001 bis Ende März 2003 nicht vermieden worden. Und die Aufwärtsbewegung von 2003 bis 2007 wäre lediglich marginal erfasst worden.

20150906.gebert.usa

Die beiden genannten Negativpunkte schimmern auch im auf den DAX bezogenen Original durch. Allerdings geschieht dies glücklicherweise in einer zeitlich eingeschränkten Form. (2002 und 2006/07). Seit dem Tief im Jahr 2009 läuft nicht nur der Original-Indikator, sondern auch der US-Indikator positiv.

Der eine oder andere meint, in der US-Konstruktion anstelle des Euro/Dollar den US-Dollar-Index verwenden zu müssen. Das funktioniert nicht. Ein fallender Euro/Dollar unterstützt in der Regel nicht nur die europäischen-, sondern auch die US-Aktienmärkte.

Wir wollen herausfinden, ob ein deflationäres Umfeld den Gebert-Indikator irritiert. Dazu wenden wir die Konstruktion des Indikators auf Japan an (japanische Leitzinsbewegungen, japanische Inflationsrate, Dollar/Yen). Für den Zeitraum von 1985 bis 2000 erhalten wir das folgende Bild.

20150906.gebert.japan

Positiv ist, dass der japanische „Gebert-Indikator“ den Investor aus dem Nikkei-Crash des Jahres 1990 herausgehalten hätte. Allerdings wäre der Investor Ende 1991 erneut eingestiegen und wäre praktisch bis zum Jahr 2003 investiert geblieben. Er hätte den Ritt von 25.000 auf 8.000 Punkte mitgemacht.

Wenn ein Aktienmarkt trotz andauernder Leitzinssenkungen und fallender Inflationsraten nicht steigt, sondern weiter abrutscht, kommt jeder Indikator an seine Grenzen, der fallende Inflationsraten und Leitzinssenkungen positiv für die Aktienmärkte wertet. Im Rahmen inflationärer Phasen (wie im Japan der 1980er Jahre) und auch in der seit 2012 laufenden reflationären Phase funktionieren solche Indikatoren hingegen gut.

Daraus ergibt sich die Erkenntnis, dass die Zuverlässigkeit der Grundkonstruktion des Gebert-Indikators wahrscheinlich leiden würde, sollte sich ein deflationärer Markt a la Japan auch in Europa oder den USA mittel- und langfristig etablieren.

Der Blick in das deflationsgeprägte Amerika der 1920/30er Jahre erscheint hilfreich. Damals gedieh der Aktienmarkt der „Roaring Twenties“ in einem Umfeld fallender bis stagnierender Rohstoffpreise. Entsprechend stagnierte die US-Inflationsrate (folgender Chart).

20150906.usinflationDie aktuelle Phase ähnelt derjenigen der 1920er Jahre. Es wäre schön zu wissen, wie die Konstruktion eines Gebert-Indikators in den 1920er und 1930 Jahren funktioniert hätte.

Wir können jedoch mit einer plausiblen Wahrscheinlichkeit aufwarten. So stiegen im Sommer vor dem Crash von 1929 Zinsen und Inflationsrate. Dies dürfte – in Kombination mit der saisonal schwierigen Sommerphase – ausgereicht haben, rechtzeitig vor dem Crash ein Gebert-Verkaufssignal für die Marktteilnehmer zu generieren. Allerdings vermuten wir genauso, dass in den Jahren 1930 und 1931 verfrühte Kaufsignale aufgetreten wären.

Fazit

Eine Konstruktion wie der Gebert-Indikator warnt recht zuverlässig vor einem Börsencrash. Die Aussage von Thomas Gebert („Vor allen schweren Kurseinbrüchen der letzten 50 Jahre stiegen Inflationsrate und Zinsen.“) können wir nur unterstreichen. Allerdings: Ein längerfristig deflationäres Umfeld wie im Japan der 1990er Jahre oder in den USA der 1930er Jahre würde den Indikator mutmaßlich auf eine harte Probe stellen. In einem solchen Umfeld würden die Aktienmärkte nicht crashen, aber lustlos und mit einer Seitwärts-/Abwärtstendenz dahindümpeln.

Aufgrund der längerfristigen Ausbruchsituationen im DAX (oberhalb 8.000 Punkte) und im S&P 500 (oberhalb 1.550 Punkte) sieht es zumindest danach aus, dass sich eine solche Phase nicht – wie im Nikkei-Index – jahrelang hinziehen würde und der längerfristige Ausbruch grundsätzlich nicht in Frage gestellt werden würde. Die Märkte sollten allerdings Zeit benötigen, um eine Phase der Bodenbildung abzuschließen.

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Ein Kommentar auf "Gebert-Indikator vor der Bewährungsprobe"

  1. Sandra (andere) sagt:

    Ich habe mich nun doch noch entschlossen hierzu einen Kommentar zu schreiben, weil es doch einmal mehr zeigt wie realitätsfremd der Finanzsektor auf Kosten der Realwirtschaft denkt und handelt. Eindrucksvoller kann man nach meienr Auffassung den Verlust zur Realität nicht zum Ausdruck bringen. Zur Verdeutlichung meines Standpunktes habe ich eine komprimierte Zusammenstellung über die Wirkungsmechnaismen und die hieraus resultierenden Folgen des Wirtschafts- und Finanzsystems dargestellt.

    Vorweg möchte ich noch anmerken, dass das Wirtschafts- und Finanzsystem ein absolutes Nullsummensystem war, ist und wird immer bleiben. Hinzu kommt, dass man sich in einem Kreditgeldsystem nur endlich verschulden kann und dementsprechend auch die Nachfrage nur endlich gessteigert werden kann. Es gibt einfach natürliche Grenzen des Wachstums. Leider glauben sehr viele Verblendete allen Ernstes, dass Systeme, die auf einer Exponentialfunktion basieren unendlich funktionieren. Das ist natürlich ein Trugschluss. Der einzige Wertspeicher ist und bleibt die eigene Arbeitskraft und das eigene Wissen alles andere ist die Festigung des Status quo (=Versklavung und Ausplünderung). Achso noch etwas. Einmal davon abgesehen, dass die ganzen vermeintlichen Eigentumsrechte nicht nur nur auf Glauben basieren, sondern aufgrund des vermeintlichen Erwerbs durch ein Schneeballsystem ohnehin alle nichtig sind. Dies nur als kleine Randbemerkung und nun zum eigentlichen Kommentar:

    Ich kann zwar die Auffassung verstehen, dass man für sein Arbeitsentgelt arbeiten muss (je nach Stellung und Branche stark variierend), jedoch ändert dies nichts an der Tatsache, dass nur jenes Geld als Arbeitsentgelt ausbezahlt werden kann, das durch die Vergabe eines Kredites erst geschöpft wurde. Hinzu kommt, dass der Umsatz eines Unternehmens nur durch den Absatz seiner Güter/Dienstleistungen erwirtschaftet wird. Dies ist ein weiteres Kriterium für die Voraussetzung für die Zahlung von Arbeitsentgelt. Verkürzt gesagt: Keine Kreditvergabe => kein Geld; kein Geld => kein Konsum => keine Steuereinnahmen + Arbeitsentgelte. Unabhängig vom Bedarf und Bedürfnis muss immer konsumiert werden (manche Güter braucht man gar nicht so häufig), da das ganze Schneeballsystem sonst zusammenbricht.

    Dieser Teufelskreis wird durch die Hortung von Geld (egal in welcher Form und aus welchem Material; basiert per se nur auf Glauben und wird auch nur von diesem getragen) verstärkt und durch den Zins- und Zinseszinseffekt noch zusätzlich verstärkt. Ich habe bewusst „egal in welcher Form und aus welchem Material geschrieben“, weil man Geld nur einmal ausgeben kann und jedes Wirtschafts- und Finanzsystem ein absolutes Nullsummensystem ist. An die Adresse der Edelmetallgläubigen (haben ohnehin das Wirtschafts- und Finanzsystem nicht verstanden und wollen es auch gar nicht verstehen) möchte ich richten, dass sie dieselben Verbrecher wie die damaligen Portugiesen, Spanier, Niederländer, Franzosen und Briten sind, die andere Länder überfallen, ausgeplündert und versklavt haben und auf diese Weise historisch wertvolle Kulturgüter vernichtet haben. Spätestens hier denke ich, dass es gar nicht so falsch ist, wenn man die lernresistente weiße Rasse (=sehr große Mehrheit) generell ausrotten möchte (trage durch gewollte Kinderlosigkeit per se dazu bei). Die Chinesen und Inder sind zwar in Bezug der Edelmetallgläubigkeit nicht wirklich besser, jedoch hetzten diese nicht pausenlos zum Krieg. Falls jetzt jemand meint warum ich nicht eine spezielle kleine Gruppe nenne, dem soll gesagt sein, dass ein Mensch eine Person, eine Gruppe oder eine Organisation nur so viel Macht über einen hat wie man Dritten über einen einräumt respektive wie viele besonders nützliche und dümmliche Idioten bereit sich instrumentalisieren zu lassen. Leider gibt es sehr viele die für Geld und eine vermeintliche Karriere wirklich alles tun. Man muss sich doch nur einmal die USA anschauen. Welcher Überschuss und Abschaum Europa in Richtung USA verlassen haben, kann man bis heuer sehr gut erkennen. Nun wieder zurück zum eigentlichen Thema.

    Durch die Tilgung von Krediten wird ohnehin Geld vernichtet, jedoch wird durch die asymmetrische Kumulation von Geld die Möglichkeit zur Leistung des Kapitaldienstes zusätzlich erschwert bis vollständig verunmöglicht, weil der Zins- und Zinseszins aus der rückläufig werdenden und frei zirkulierenden Geldmenge geleistet werden muss, obwohl dieser bei der Kreditvergabe nicht mitgeschöpft wurde. Die Zinsen auf Guthaben wirken ebenfalls wie ein Staubsauger in Bezug auf die Reduzierung der im Umlauf befindlichen Geldmenge. Somit wird der Niedergang zusätzlich beschleunigt.

    Es ist in einem absoluten Nullsummensystem ohnhin ziemlich dämlich sich zu versuchen auf Kosten Dritter zu bereichern und zu meinen, dass man sein Guthaben zur Not über Steuergelder durch die Krise bringen kann. Dies zeigt einmal mehr, dass selbst die oberen 10 % nicht wirklich dieses System verstanden haben (zumindest nicht alle) und auf diese Weise das System selbst endgültig zum Absturz bringen (das Problem kann ausschließlich nur zu Lasten der oberen 10 % gelöst werden). Von den restlichen knapp 90 % möchte ich erst gar nicht anfangen. Die rennen wie immer einfach treudoof hinterher und wollen von diesen ganzen Zusammenhänge und Mechanismen nichts wissen. Leider. Und hinterher sagen sie wieder, dass dies alles nicht bekannt war und die Informationen nicht vorlagen/zugänglich waren. Zum Glück gibt es dieses Mal das Internet und deren Propagandamedien haben partiell selbst darüber berichtet.

    Jeder Haushalt/jede Organisation ist letztendlich selbst eine Zentralbank und kann durch erfolgreiche Kumulation von Kapital (auch in Form eines Kartells im Rahmen einer Verschwörung) jede Geldpolitik der echten Zentralbanken konterkarieren und in die persönlich präferierte Richtung steuern/lenken.

    Unter Einbeziehung der Tatsache, dass Arbeitsentgelte für jedes Unternehmen Aufwand sind und durch steigende Arbeitsentgelte wird eine Substitutionsspirale von Arbeit durch Kapital in Gang gesetzt. D. h. es werden immer weniger Angestellte benötigt, die min. denselben Output produzieren. Damit dieses System nicht vorzeitig kollabiert wird die Staatsquote erhöht und immer mehr unnütze Arbeitsplätze/Institutionen werden aus dem Boden gestampft. Zur Finanzierung von all dem werden neben stetigen Steuern-/Abgabenerhöhungen auch immer wieder neue Steuern/Abgaben zur Gegenfinanzierung erfunden. Diese wirken sich zusätzlich negativ auf das verfügbare Einkommen der Haushalte aus. Alle Steuer/Abgaben, die von Unternehmen bezahlt werden müssen (sofern diese überhaupt welche bezahlen) werden an die Konsumenten weitergegeben. Die Renditen (inkl. Dividenden) auf Unternehmensbeteiligungen aller Art werden ebenfalls von den Konsumenten erbracht. Hierbei darf nicht unbeachtet bleiben, dass auf einem Markt nur eine bestimmte Gütermenge maximal abgesetzt werden kann und diese je nach Gut/Dienstleistung sogar rückläufig ist, obwohl aufgrund der Ausgestaltungsparameter immer mehr Güter und Dienstleistungen abgesetzt werden müssen. Diesen Effekt versuchen die Unternehmen durch den Export zu umgehen, jedoch denken alle Unternehmen so und letztendlich wird auf diese Weise jede noch existierende Binnennachfrage geschreddert und es setzten sich nur die effizientesten Unternehmen durch, wobei hierdurch die Ungleichgewichte maximiert werden und ein totaler Systemcrash beschleunigt wird. Wer soll denn die ganzen Waren konsumieren, wenn alle nur exportieren möchten? Der ganze Schwindel über den Zwischenhandel löst das Problem nicht, weil hierdurch die Waren zusätzlich verteuert werden und die potenzielle Anzahl der Abnehmer zusätzlich minimiert werden (vgl. Zusammenbruch des Immobilienmarktes).

    Durch die Rückgabe der überflüssigen Arbeitnehmer an den Arbeitsmarkt verändert sich dieser zum Vorteil der Nachfrager (=Unternehmen), weil diese das Arbeitsentgelt zusätzlich drücken können. Durch all diese Aspekte wird die Binnenfrage nachhaltig geschwächt und unter Einbeziehung der ohnehin eingeschränkten Möglichkeit der Verschuldung die potenzielle Anzahl von Schuldnern als Grundvoraussetzung für die Existenz von Geld noch zusätzlich reduziert (=>abwärtsdrehende Teufelsspirale).

    Durch den systembedingt hervorgerufenen Druck an Geld zu kommen, kommt es im Zeitablauf zu einem zunehmenden Sitten- und Werteverfall in einer Gesellschaft, in der ohnehin nur die korruptesten, machtbesessensten und skrupellosesten am erfolgreichsten sind. Diese Verrohung einer Gesellschaft wirkt sich ebenfalls negativ auf die zukünftige Entwicklung aus und führt letztendlich zum unumkehrbaren Untergang. Daher ist jede Form von Geldwirtschaft der Untergang einer jeden Kultur bzw. eines jeden Volkes. Möchten die meisten nur nicht wahrhaben. Unter Berücksichtigung all dieser Fakten ist dieses Wirtschafts- Finanzsystem dem Untergang geweiht (vgl. schöpferische Zerstörung) und durch die Globalisierung wirkt sich dieser totale Crash zusätzlich desaströs aus, weil durch den enormen Kostendruck (verstärkt durch die Rahmenbedingungen wie z. B. Bürokratie) die Produktionsstätten in Niedriglohnländern verlagert werden und hierdurch ein Verlust an Know-how (verstärkt durch die Tatsache, dass per se immer weniger Angestellte benötigt werden) entsteht. Je nach Ausmaß und Ursache für den Crash, kann durch die gegenseitige Abhängigkeit und dem Zusammenbruch der Kommunikationskanäle keine Volkswirtschaft selbstständig mehr agieren und jede Möglichkeit der Wiederaufnahme/Neuorganisation wird im Keim erstickt. Dieses Risiko wird durch den Multikultiwahn noch verstärkt. Eine absolute Autarkie ist nur wenigen Ländern wie z. B. Russland vorbehalten.

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