Gaspreis in der Ukraine soll um 50% steigen

27. März 2014 | Kategorie: Aufgelesen, Kommentare

Die BBC berichtet über die Einwilligung der nicht gewählten ukrainischen „Regierung“ über die Anhebung der Gaspreise um 50%. Nach der raschen Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens mit der EU ist dies ein weiterer bemerkenswert hastiger Schritt. Als Grund wird die Sicherung von IWF Geldern genannt.

(BBC) Ukraine’s interim government says it will raise gas prices for domestic consumers by 50% in an effort to secure an International Monetary Fund (IMF) aid package. An official at Ukraine’s Naftogaz state energy company said the price rise would take effect on 1 May, and further rises would be scheduled until 2018.

Zum Artikel bei der BBC.

 

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4 Kommentare auf "Gaspreis in der Ukraine soll um 50% steigen"

  1. FDominicus sagt:

    IWF, UNO, EU Garanten des Friedens, des Wohlstands und der Freiheit.

  2. bluestar sagt:

    @FDominikus
    Darf ich ergänzen?
    USA ,IWF, EU, GROKO = Garanten der Demokratie, der Menschenrechte, der Unabhängigkeit, der Humanität, der Vernunft, des Pluralismus, der Aufklärung und des ökonomischen Sachverstandes.
    Putin = Garant des Kriege, des Bösen, der Unterdrückung und Unmenschlichkeit.
    Fazit:
    Dumm, dümmer, GROKO, EU-Politbüro.

  3. Skyjumper sagt:

    Satire ON:
    Na, na, na. Wir wollen doch die urdemokratisch zustande gekommenen Umstände und Entscheidungen nicht in Frage stellen. Die Menschen in der Ukraine haben sich wochenlang den Hintern auf dem Maidan abgefroren, ja sich sogar abschiessen lassen, nur um höhere Gaspreise bezahlen zu dürfen. Das dürfen wir ihnen einfach nicht verwehren.
    Satire OFF

    Und etwas ernster: Das ist doch nur der Anfang. Es wird für die Menschen in der Ukraine noch weitaus schlimmer werden. Innerhalb der EU beläuft sich das durchschnittliche BIP (pro Kopf) nominal auf knapp 37.000,- $. Nach internationaler Kaufkraftparität jedoch nur auf 30.500,- $. Waren und Dienstleistungen sind in der EU also nominal teurer als im internationalen Durchschnitt.
    In der Ukraine beläuft sich das durchschnittliche BIP (pro Kopf) nominal auf 3.600,- $, also lediglich ein Zehntel des EU-Wertes. Nach Kaufkraftparität jedoch auf rund 7.200,- . Waren und Dienstleistungen sind in der Ukraine im internationalen Vergleich also sehr preiswert.

    Nun wird eine wirtschaftliche Öffnung zwischen der Ukraine und der EU natürlich nicht Knall auf Fall für eine komplette Angleichung der Preise in der Ukraine sorgen, und schon gar nicht flächendeckend. Aber insbesondere in Kiew (wo immerhin fast 10 % aller Ukrainer leben) werden die Lebenshaltungskosten garantiert rasant steigen. Dagegen wäre nicht unbedingt etwas einzuwenden wenn die Löhne im gleichen Tempo steigen würden. Die Löhne werden wohl steigen, aber sicher nicht so schnell und nicht so stark wie die Lebenshaltungskosten.

    Man darf die nun zugesagte Steigerung des Gaspreises um 50 % also getrost nur als erste Sprosse auf der steilen Karriereleiter begreifen welche die Ukrainer „ganz freiwillig“ in Angriff genommen haben.

  4. bluestar sagt:

    @Skyjumper
    „Demokratie“ hat halt seinen Preis.
    Jetzt dürfen die Ukrainer im Gegenzug auch solange abstimmen, bis das Ergebnis richtig ist. Also Sieg derer, die schon von 2004 bis 2010 sehr „erfolgreich“ waren.
    Wenn das kein Fortschritt ist…

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