Fürs Notizbuch: Die Bank of Englang zu Geld

4. August 2014 | Kategorie: Aufgelesen

„Heutiges Geld ist eine Art spezieller Schuldschein, da jeder in der Wirtschaft darauf vertraut, dass er von anderen Menschen im Austausch für Waren und Dienstleistungen akzeptiert wird“

„Es gibt drei Haupttypen des Geldes: Währung, Bankguthaben und Zentralbankreserven. Dabei handelt es sich jeweils um einen Schuldschein des einen Sektors zum anderen.

Das meiste Geld in der modernen Wirtschaft existiert in Form von Bankeinlagen, die von den Geschäftsbanken selbst geschaffen werden.

 

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3 Kommentare auf "Fürs Notizbuch: Die Bank of Englang zu Geld"

  1. FDominicus sagt:

    Kurz: Geld ist nur noch ein Schuldschein. Warum schreibt die BOE das nicht gleich so?

    • Skyjumper sagt:

      „Heutiges Geld ist eine Art spezieller Schuldschein……..“

      Tut sie doch 🙂

      Die Einschränkung auf „Heute“ ist m.E.n. allerdings falsch. Geld ist zu allen Zeiten nur ein Schuldversprechen gewesen. Eben das macht das Wesen von Geld aus. Und dabei ist es völlig wurscht ob Geld aus Kaurimuscheln, Goldmünzen, Wechseln oder Baumwollzetteln besteht.

      Sobald man die Ebene des direkten Tauschgeschäftes (tausche 20 Äpfel gegen 2 Nackensteaks) verlässt und stattdessen „Geld“ dazwischen schaltet, bewegt man sich im Bereich eines Schuldversprechens.

      Der Unterschied zwischen Goldmünzen und Kaurimuscheln einerseits, und Wechseln und Baumwollzetteln andererseits ist lediglich, dass erstere nicht beliebig vermehrbar, und damit deutlich schwerer manipulierbar sind.

      „Manipulierbar“ übrigens durchaus neutral gemeint. Geldsteuerung ist nämlich keinesfalls perse etwas schlechtes. Wie bei jedem anderen Instrument auch entsteht der Nutzen oder der Schaden in der Hand des Anwenders.

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